Bürgermeistergespräch in Lauffen

CDU-Abgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch und Nicole Razavi vor Ort

Zu einem verkehrspolitischen Informationsgespräch kam die örtliche CDU-Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch mit der verkehrspolitischen Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Nicole Razavi, nach Lauffen am Neckar. Im Mittelpunkt des Gesprächs mit Bürgermeister Klaus-Peter Waldenberger und den CDU-Stadträten Markus Krauß und Axel Jäger stand der lang ersehnte Neubau der Neckarbrücke. Auch der damit in Verbindung stehende Bau einer Fischtreppe und die dringende Generalsanierung der linken Schleusenkammer waren wichtige Themen des Gesprächs. Bürgermeister Waldenberger und die beiden Stadträte zeigten sich zufrieden mit dem Zeitplan und der Finanzierungzusage des Bundes für das wichtige Infrastrukturprojekt. Die verkehrspolitische Sprecherin Nicole Razavi war sehr verwundert über die Kosten der geplanten Fischtreppe: „Acht Millionen sind keine Kleinigkeit!“ Völlig unbefriedigend sei jedoch der Planungsstand des Alb-Neckarradweges, wie die drei Gemeindevertreter berichteten. Der Naturschutz stelle sich derzeit als Bremse dar, in dem er einen Milchglassichtschutz von 180 Metern Länge für eine besondere Vogelart vorsehe. „Es muss uns doch gelingen, diesen zentralen Radweg des Landes bis zur BUGA-Eröffnung 2019 fertigzustellen“, forderte Friedlinde Gurr-Hirsch mit Blick nach Stuttgart. Als unverzichtbare Maßnahme erachtete Bürgermeister Waldenberger die sogenannte Nordosttangente, mit der die Lauffener Innenstadt von dem Durchgangsverkehr zwischen A81 und dem Zabergäu entlastet würde. Mit dieser Maßnahme wäre auch der Dauerstau auf der Lauffener Neckarbrücke in den Griff zu bekommen. Schließlich wäre die Nordosttangente der Einstieg in ein Gesamtkonzept für die Zabertalstraße, wie Nicole Razavi und Friedlinde Gurr-Hirsch feststellten.

Nach oben