Heimatmedaille für Christa Brückner

Auszeichnung für jahrelanges Engagement in der Heimatpflege

„Es ist sehr schön, dass mit Christa Brückner wieder einmal eine Frau die Heimatmedaille des Landes verliehen bekam und somit die vielen aktiven Frauen in der Heimatpflege immer mehr in den Mittelpunkt gerückt werden“, freute sich Friedlinde Gurr-Hirsch anlässlich der Feierstunde der Stadt Brackenheim mit rund 50 geladenen Gästen im Botenheimer Heimatmuseum über die besondere Auszeichnung der Brackenheimerin. Brückner leitet seit über zehn Jahren den Heimatverein Brackenheim, ein Amt, das Sie nach dem plötzlichen Tod ihres Vorgängers Günther Barth ganz unvermittelt übernahm. „Es ist umso faszinierender, welches Gesicht Sie dem Verein und dem Heimatmuseum gegeben haben“, lobte die CDU-Landtagsabgeordnete das ehrenamtliche Engagement der Vereinsvorsitzenden, die auch noch in vielen anderen Vereinen und im Gemeinderat aktiv ist, wie besonders Bürgermeister Rolf Kieser in seiner Ansprache hervorhob. „In einer Zeit in der wir global unterwegs sind und Entfernungen immer weniger zu zählen scheinen, ist es wichtig, seine Wurzeln zu kennen“, würdigte Friedlinde Gurr-Hirsch die Bedeutung der Heimatpflege für das kulturelle Leben einer Gesellschaft. „Wer seine Wurzeln nicht kennt, hat keinen Halt. Das weiß der Volksmund schon lange.“ Für das Zabergäu sei das Botenheimer Heimatmuseum eine solche Institution, die über Wurzeln aufkläre. Ganz nebenbei sei es auch das größte Museum seiner Art in Baden-Württemberg. Dies allein sei schon eine bewundernswerte Leistung. Insbesondere jedoch die stetig wechselnden und von Christa Brückner jedes Mal aufs Neue liebevoll umgestalteten Ausstellungen machten das Museum zu einer ‚Perle‘ in der Region zwischen Lauffen und Zaberfeld, deren Besuch immer neue Entdeckungen bereithalte.

Nach oben