Jagdrecht Thema beim "Pirschgang" in Brackenheim

Friedlinde Gurr-Hirsch vor Ort

Beim „Pirschgang“, den der CDU-Ortsverband Brackenheim jüngst organisierte, führte Jagdpächter Andreas Layher die interessierten Gäste durch sein Jagdrevier. Dabei konnte er viel interessantes Fachwissen zur Jagd erläutern und Hintergrundinformationen vermitteln. Für ältere wie jüngere Teilnehmer war es beeindruckend, mit welcher Fach- und Sachkenntnis Andreas Layher sein Hobby vorstellte. „Man merkt sofort, dass hier jemand mit Leib und Seele Jäger ist“, sagte CDU-Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch zu den Ausführungen des Jägers.
Andreas Layher ging besonders ausführlich auf die Novellierung des Jagdgesetzes ein, das sogenannte Wildtiermanagementgesetz der grün-roten Landesregierung. Er sehe das Gesetz insgesamt sehr kritisch, vor allem, weil Naturschutz und Jagd gegeneinander ausgespielt würden. Er selbst verstehe sich jedoch als überzeugter Naturschützer: „Ohne Jagd wäre das ökologische Gleichgewicht in Wald und Flur in Gefahr“, so Andreas Layher. Dass Jäger nun unter Generalverdacht gestellt würden, sei nicht akzeptabel. Auch in den Details des Gesetzes, das unter dem Druck tausender Jäger im Land abgemildert wurde, sieht er immer noch Baustellen. Insbesondere werde das waidmännische Instrumentarium über Gebühr beeinträchtigt, was sich in erheblichen Einschränkungen hinsichtlich jagdbarer Arten, gekürzten Jagdzeiten und dem Fütterungsverbot ausdrücke. „Hier wird ganz klar das Eigentumsrech völlig grundlos verletzt“, fasste die CDU-Politikerin Gurr-Hirsch die Kritik zusammen. Es habe sich mit der Veranstaltung in Brackenheim wieder einmal gezeigt, wie verantwortungsbewusst und kompetent die Jägerschaft im Land ist.

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