Erweiterung der Gemeindehalle und Umgestaltung des Kirchplatzes begonnen

„Hier entsteht ein richtiges Juwel für Dürrenzimmern“, freute sich Friedlinde Gurr-Hirsch über den Spatenstich zu den umfangreichen Arbeiten in der Dorfmitte. „Es bietet sich geradezu an, dass die Stadt Brackenheim nicht nur die Gemeindehalle saniert und erweitert, sondern gleich noch den benachbarten Kirchplatz umgestaltet“, ist die CDU-Landtagsabgeordnete von der Verbindung der beiden Projekte überzeugt. „Ich finde es sehr lobenswert, dass die Stadt in jedem ihrer Teilorte in ein modernes und ansprechendes Erscheinungsbild investiert. Das trägt erheblich zur Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger bei und erhöht die Attraktivität gerade auch ländlich geprägter Orte merklich und ist für einen erfolgreichen Weintourismus unverzichtbar“, kommentierte Gurr-Hirsch die auf 3,3 Millionen Euro veranschlagte Investition für die beiden Projekte. Dass das Land die Projekte Erweiterung und Sanierung Gemeindehalle mit 406.000 Euro und die Neugestaltung des Kirchplatzes mit 300.000 Euro aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) fördert, hält sie für ein gutes Zeichen. „Der ländliche Raum ist das Rückgrat unseres Landes – hier leben und arbeiten die meisten Menschen und sorgen dafür, dass wir auch international erfolgreich sind. Das darf man in Stuttgart nicht vergessen und deshalb wurde das ELR seinerzeit auch von der CDU-geführten Landesregierung eingerichtet – und zum Glück noch nicht abgeschafft“ sagte Gurr-Hirsch zu den Landesmitteln, mit denen die Baumaßnahmen gefördert werden. „Dass an dieser Stelle Geld fließt, kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass mit der Dürrenzimmerner Ortsumgehung immer noch nicht begonnen wurde“, kritisierte die CDU-Politikerin die Landesregierung und forderte diese zum Handeln auf: „Dass die Bürger von ihrer neugestalteten Dorfmitte auch richtig profitieren können, sollte der gewaltige Durchgangsverkehr reduziert werden. Eine Verkehrsreduktion motiviert sicher die Häuslesbesitzer an der Durchgangsstraße, ihr Eigentum auf Vordermann zu bringen. Wenn nicht jetzt, wann wäre dann der richtige Zeitpunkt, auch mit der Ortsumgehung zu beginnen? Eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur ist die andere Seite der Medaille Lebensqualität im ländlichen Raum.“

Nach oben