Vielfältige Informationsfahrt

Zweimal im Jahr lädt die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch Bürgerinnen und Bürger aus ihrem Wahlkreis zu einem Besuch des Stuttgarter Landtags ein. „Diese Informationsfahrten werden immer gerne angenommen. Die 50 Plätze im Bus waren schnell belegt“, freute sich Friedlinde Gurr-Hirsch über die große Nachfrage.
 
In Stuttgart angekommen wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst von ihrem Referenten Markus Kleemann begrüßt, der die Gruppe an diesem Tag betreute. Danach ging es in den Interimsplenarsaal, da das im Jahre 1961 erbaute traditionelle Landtagsgebäude bis voraussichtlich Herbst 2015 aufgrund umfangreicher Renovierungs- und Sanierungsarbeiten nicht besichtigt werden kann. Im Interimsplenarsaal konnten die Gäste einer Sitzung des NSU-Untersuchungsausschusses beiwohnen. Dabei ging es um die Rolle des Landesverfassungsschutzes während der NSU-Mordserie. „Es fanden wichtige Zeugenbefragungen statt, die zur weiteren Aufarbeitung der Kontakte und Aktivitäten des Nationalsozialistischen Untergrundes in Baden-Württemberg beitrugen“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch, die für die CDU-Fraktion Mitglied in diesem Ausschuss ist und diesen während den Befragungen nicht verlassen durfte.
 
Bei strahlendem Sonnenschein ging es anschließend auf die Dachterrasse des direkt am Schlossplatz gelegenen Landtagsverwaltungsgebäudes, wo Markus Kleemann die Besucherinnen und Besucher über die zentralen Stuttgarter Bauwerke informierte. Danach stand eine allgemeine Diskussionsrunde auf dem Programm. Im altehrwürdigen denkmalgeschützten Sophie-Scholl-Saal konnten die Bürgerinnen und Bürger Fragen zur inhaltlichen Arbeit im Abgeordnetenbüro stellen und Anregungen zum NSU-Ausschuss austauschen.  
 
Nach so viel Politik wurde zur Stärkung die Kantine des Finanzministeriums aufgesucht. Auf Einladung von Friedlinde Gurr-Hirsch konnten die Besucherinnen und Besucher sehr gut speisen und gleichzeitig einen herrlichen Ausblick auf den sonnigen Schlossplatz genießen. Am Nachmittag nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die verbleibende Zeit, um in Stuttgart zu bummeln, das Haus der Geschichte zu besichtigen oder nochmals die öffentliche NSU-Verhandlung zu besuchen, bevor sie der Bus wohlbehalten in ihre Heimatorte zurückbrachte.

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