Würdigung der Arbeit der Katholischen Sozialstation

Schon seit mehreren Jahren ist es Tradition, dass die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch der Katholischen Sozialstation in Eppingen in der Adventszeit eine Weinspende überreicht. Sie würdigt damit die oft schwierige und seelisch belastende Arbeit der Pflegekräfte. „Ihnen einmal im Jahr Danke zu sagen, ist mir ein besonderes Anliegen“, hob die CDU-Politikerin hervor. 
 
Die Katholische Sozialstation in Eppingen versorgt, pflegt, betreut und begleitet Menschen zu Hause in der eigenen Wohnung. Dabei stehen die individuelle Situation, Anforderungen und Wünsche der Pflegebedürftigen im Mittelpunkt. „Das Leistungsangebot der Katholischen Sozialstation ist an den persönlichen Bedürfnissen ausgerichtet und wird ständig weiterentwickelt“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch bei ihrem Besuch vor Ort in Eppingen.
 
Für viele Seniorinnen und Senioren ist es häufig das wichtigste, das eigene Haus nicht verlassen zu müssen. Das Gewohnte gibt Ihnen ein Gefühl von Sicherheit. Deshalb bietet die Sozialstation in Eppingen neben den pflegerischen Diensten auch ambulante hauswirtschaftliche Dienste und Nachbarschaftshilfen an. „Dadurch wird ermöglicht, dass die Menschen auch im Alter in ihrer gewohnten Umgebung leben können“, so die Landtagsabgeordnete. Von zentraler Bedeutung sei dabei, dass die Qualität der Betreuung nicht leide. „Aufgrund regelmäßiger Gespräche weiß ich, dass die Leistungen der Katholischen Sozialstation sehr gut sind und den Pflegekräften das Wohlsein der Pflegebedürftigen zu jeder Tages- und Nachtzeit am Herzen liegt. Es ist mir eine Ehre, diese wichtige Arbeit durch ein Weinpräsent zu würdigen“, konstatierte Friedlinde Gurr-Hirsch.
 
Im Gespräch mit der Pflegedienstleiterin der Katholischen Sozialstation Jasmin Detlef wurde deutlich, dass die finanzielle Situation der ambulanten Pflegedienste in Baden-Württemberg stark angespannt ist. Hohe Personalkosten, überbordende Bürokratie sowie eine zu geringe Kostenerstattung durch die Krankenkassen führen dazu, dass viele ambulante Pflegedienste im Land mit Verlust arbeiten. Oft können die kirchlichen und karitativen Pflegedienste die Versorgung der Kranken und pflegebedürftigen Menschen nur durch Unterstützung von Krankenpflegevereinen, Kirchengemeinden und Spenden aufrechterhalten. Daher gab Jasmin Detlef der CDU-Politikerin mit auf den Weg, sich für eine auskömmliche Kostenerstattung einzusetzen. Darüber hinaus trägt ihrer Meinung nach eine zunehmende Spezialisierung der Pflegedienste, beispielweise im Bereich Hygiene und Wundversorgung, dazu bei, im immer schwieriger werdenden Markt zu bestehen.
 
MK

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