Bürgermeistergespräch

Friedlinde Gurr-Hirsch vor Ort im Rathaus Gemmingen

Im Rahmen ihrer regelmäßigen Vor-Ort-Gespräche mit Bürgermeistern in ihrem Wahlkreis besuchte die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch Mitte August den Gemminger Verwaltungschef Timo Wolf. Dabei ging es zunächst um die gute finanzielle Situation der Kraichgaugemeinde, zu der vorwiegend das überdurchschnittliche Einkommensteueraufkommen beiträgt. Durch die rund 1.100 Arbeitsplätze in Gemmingen trägt auch die Gewerbesteuer wesentlich zu den kommunalen Einnahmen bei.
 
Ein Gesprächsthema war die anstehende Sanierung des Freibades. In die seit dem Jahre 1977 bestehende beheizte Anlage sollen im kommenden Jahr 2,5 Millionen Euro investiert werden. „Dies trägt zu einer weiteren Attraktivitätssteigerung der knapp über 5000 Einwohner zählenden Kommune bei“, hob Friedlinde Gurr-Hirsch hervor. Ihrer Meinung nach ist Gemmingen aus vielerlei Gründen besonders attraktiv. Dazu zählen die Stadtbahnanschlüsse, die Gemeinschaftsschule, gute Einkaufsmöglichkeiten, der fantastische Schlosspark, die Bücherei sowie umfangreiche Spiel- und Sportstätten. „Daneben hat die Umgestaltung des alten Rathauses und des davor befindlichen großen Platzes zu einem sehr gepflegten Erscheinungsbild beigetragen“, betonte die CDU-Politikerin.
 
Darüber hinaus wurden die Kinderbetreuungsangebote angesprochen. In der Gemeinde stehen verschiedene Einrichtungen mit unterschiedlichen Betreuungsformen zur Verfügung.
Bereits seit 2005 werden Kinder ab zwei Monate bis zur vierten Klasse aufgenommen. „Auch dadurch ist Gemmingen besonders lebenswert und für viele junge Familien ein geeigneter Wohnort“, so Gurr-Hirsch.
 
Bürgermeister Timo Wolf hob hervor, dass es der Gemeindeverwaltung in der letzten Zeit immer wieder gelungen sei, innerörtliche Flächen aufzukaufen und zu attraktiven Baugrundstücken zusammen zu legen. Durch die in den letzten Jahren erschlossenen Baugebiete „Wanne-Eppinger Weg“ und „Kirchweg“ auf Gemminger Gemarkung und dem Baugebiet „Helde II“ im Teilort Stebbach werden bauwilligen Bürgern derzeit allerdings auch relativ kostengünstige neu erschlossene Bauplätze angeboten. „Es spricht also vieles dafür, dass die Bevölkerung von Gemmingen auch weiterhin wächst“, konstatierte Friedlinde Gurr-Hirsch.
 
MK

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