Führung über das BUGA-Gelände

Die Gartenschau des Südens

Seit Dezember 2012 steht fest, dass die Stadt Heilbronn im Jahre 2019 eine Bundesgartenschau ausrichten wird. Dies ermöglicht Heilbronn eine große städtebauliche Entwicklungschance. Zentrale Projekte sind die Vernetzung der Stadtteile über Grünverbindungen, die Umgestaltung des Neckarufers zur Naherholungslandschaft sowie die Anbindung des neuen Stadtviertels Neckarbogen auf dem ehemaligen Fruchtschuppenareal. Um sich über den aktuellen Stand der Planungen zu informieren und um zu erfahren, weshalb die BUGA 2019 die Attraktivität und Anziehungskraft Heilbronns erheblich steigern wird, veranstaltete die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch eine Besichtigungs- und Diskussionsveranstaltung mit Hanspeter Fass, dem Geschäftsführer der Bundesgartenschau 2019 GmbH in Heilbronn.
 
Circa 30 Bürgerinnen und Bürger, darunter viele Mitglieder von Obst- und Gartenbauvereinen sowie der Präsident des Landesverbandes für Obstbau, Garten und Landschaft Baden-Württemberg e.V. (LOGL), Erhard Hahn aus Eppingen, ließen sich diese Informationschance aus erster Hand nicht entgehen. „Ich freue mich, dass die Veranstaltung gut besucht war und die Bürgerinnen und Bürger schon heute großes Interesse für die BUGA zeigen. Damit diese erfolgreich wird, müssen die Menschen in der Region emotional angesprochen werden. Deshalb sind Führungen sowie frühzeitige Bürgerbeteiligungen im Rahmen der Bauphase sehr wichtige Elemente“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch beim Rundgang über das BUGA-Gelände.
 
Hanspeter Faas, der seit 34 Jahren überall in Deutschland Bundesgartenschauen leitet, ging in seinen Ausführungen insbesondere auf die Nachhaltigkeit der Heilbronner BUGA ein. „Mit der Energie der Bundesgartenschau wird auf einer innerstädtischen Brachfläche das neue grüne Stadtquartier Neckarbogen wachsen und sich Heilbronn mit neuen Uferlandschaften, Spielanlagen und Freizeiteinrichtungen zum Neckar hin öffnen“, so Hanspeter Faas. Eine besondere Herausforderung in Heilbronn seien allerdings die Altlasten auf dem BUGA-Gelände. „Es muss mit Kampfmitteln wie beispielsweise Bombenblindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg gerechnet werden“, hob der BUGA-Geschäftsführer hervor. Friedlinde Gurr-Hirsch wünschte ihm und Heilbronn zum Abschluss der Führung Unfallfreiheit und dankte Hanspeter Faas für seine Zeit und sein Engagement mit einem Weinpräsent. Der Wein soll auch bei der BUGA eine zentrale Rolle spielen. „Da uns der Einbezug der regionalen Kulturlandschaft sehr wichtig ist, werden wir auf dem Gartenschaugelände auch einen Weinberg anlegen“, betonte Hanspeter Faas zur Freude der Teilnehmer.
 
MK

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