Informationsabend zum Einbruchsschutz

„Ein Einbruch in die eigene Wohnung ist für viele Menschen ein großer Schock. Die Verletzung der Privatsphäre, das verloren gegangene Sicherheitsgefühlt oder andere schwerwiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, machen den Betroffenen dabei oft mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden“, betonte die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch bei einem von ihr gemeinsam mit der CDU Schwaigern und der CDU Massenbachhausen initiierten Informationsabend zum Einbruchsschutz. Dabei referierte Polizeikommissar Klaus Zeberer über die aktuellen Entwicklungen der Einbruchszahlen im Kreis Heilbronn sowie mögliche Präventionsmaßnahmen.  
 
Das Interesse der Bürgerschaft war groß. Die CDU-Vorsitzenden Mirka Groschke und Wolfgang Bender konnten zahlreiche Gäste im Züchterheim „Hasenheide“ begrüßen. Dies liegt nicht zuletzt an der stark zugenommen Anzahl an Wohnungseinbrüchen. Im letzten Jahr musste in diesem Deliktsfeld landesweit ein Anstieg von 31,8 Prozent verzeichnet werden. „In der Region Heilbronn sind es zumeist organisierte Banden aus Rumänien oder Bulgarien, die insbesondere bei Dämmerung zwischen 16 und 20 Uhr ihr Unwesen treiben und es vor allem auf Geld und Goldschmuck abgesehen haben“, erläuterte Klaus Zeberer. Dabei gehe es meist um Beträge zwischen 300 und 500 Euro.
 
Da die Einbrecher meistens über Terrassentüren und Fenster ins Haus kommen, befürwortete der Fachmann die nachträgliche Anbringung von Pilzkopfverriegelungen. „Die Kriminellen benötigen nur einen einfachen großen Schraubenzieher, um ein Fenster auszuhebeln, deshalb sind mechanische Sicherungen wirkungsvoll“, hob Klaus Zeberer hervor. Friedlinde Gurr-Hirsch empfiehlt allen interessierten Bürgerinnen und Bürger, die nicht zur Veranstaltung kommen konnten, sich bei der neuen Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in der Bahnhofstraße 35 in Heilbronner zu informieren.   
 
MK

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