Diskussionsabend zur Gesundheitspolitik

Friedlinde Gurr-Hirsch unterstützte CDU-Kreistagskandidatinnen

„Die Gesundheit der älter werdenden Bevölkerung möglichst lange zu erhalten und zu fördern, ist ein zentrales Zukunftsthema der Gemeinderats- und Kreistagsmitglieder“, betonten die drei CDU-Kreistagskandidatinnen Petra Seiter, Doris Stempfle und Martina Susset anlässlich eines von ihnen veranstalteten Informations- und Diskussionsabends in der Gutsgaststätte Rappenhof in Weinsberg. Die Landtagsabgeordnete und stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Friedlinde Gurr-Hirsch unterstützte diese neue Form der gemeinsamen Wahlinformation und berichtete den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über die gesundheitspolitischen Positionen der CDU-Landtagsfraktion.
 
Im Mittelpunkt des Abends stand die Hausärzteversorgung. 4000 bis 4500 Hausarztpraxen bieten in Baden-Württemberg eine Vollversorgung an. „Insgesamt betrachtet ist unser Land damit gut versorgt. Dennoch wird es im Ländlichen Raum merklich schwieriger, Nachwuchs für die dortigen Landarztpraxen zu finden. In Einzelfällen kommt es im Südwesten heute schon zu Versorgungsengpässen“, hob Friedlinde Gurr-Hirsch hervor. Hier müsse rechtzeitig gegengesteuert werden. „Dies erfolgt beispielsweise durch das Landärzteprogramm des Sozialministeriums oder durch die bereits von der CDU-geführten Landesregierung eingeführte Praxisförderung des Ministeriums für Ländlichen Raum. Letztere kann bis zu 20 Prozent der Kosten abdecken, wenn kein weiterer Arzt in der Gemeinde mehr ansässig ist und es um die örtliche Grundversorgung geht“, erläuterte die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende. Außerdem habe die CDU das so genannte Verbundstudium für Hausärzte eingeführt und gefördert. „Damit werden junge Medizinstudenten dazu motiviert, sich der Hausarztausbildung zuzuwenden“, konstatierte Friedlinde Gurr-Hirsch.
 
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ging es darüber hinaus um örtliche Gesundheitskonzepte. „Im Standortwettbewerb der Städte und Gemeinden steht zukünftig weniger der Bau neuer Infrastruktureinrichtungen im Mittelpunkt. Vielmehr geht es darum, mittels kommunaler Gesundheitsangebote ein stabiles Gemeindewesen aufzubauen sowie die bestehenden Einrichtungen qualitativ zu verbessern“, fasste die CDU-Politikerin zusammen.  
 
An die Kurzvorträge von Friedlinde Gurr-Hirsch und den drei Kandidatinnen schloss sich eine lebhafte Diskussion an. Die drei CDU-Kreistagskandidatinnen zeigten sich sehr zufrieden. „Der Informationsbedarf der Bürgerinnen und Bürger verdeutlichte, dass es wichtig war, eine solche Veranstaltung anzubieten“, so Seiter, Stempfle und Susset. 
 
MK

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