Besuch bei der Sattlerei Würtz

Friedlinde Gurr-Hirsch lobt das traditionelle Handwerk

 
Über ein selten gewordenes Handwerk informierte sich Friedlinde Gurr-Hirsch am Sonntag in Brackenheim. Sie war beim Tag der offenen Tür in der Sattlerei Würtz. „Baden-Württemberg ist ein Pferdeland. Sowohl die zahlreiche Pferdeliebhaber und aktiven Pferdesportler als auch Züchter und Halter tragen dazu bei, dass im Südwesten mehr als 100.000 Pferde zuhause sind.
 
„So erstklassige und traditionsbewusste Sattlereien wie die von Steffen Würtz in Brackenheim sind in unserem Land dennoch selten geworden“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch. Der Inhaber berichtete der CDU-Politikerin darüber, dass in seiner Werkstatt in liebevoller Handarbeit fast ausschließlich Unikate entstehen. Diese sind auf die individuellen Wünsche und Anforderungen der Kunden zugeschnitten. Egal ob Sattel, Zaumzeug, Handtasche oder Gürtel, in Sachen Leder bleiben in Brackenheim kaum Wünsche unerfüllt. „Man sieht deutlich, dass hier Qualitätsprodukte hergestellt werden“, hob die Landtagsabgeordnete bei ihrem Rundgang durch die Werkstatt hervor. Dabei kam auch das 500-jährige Jubiläum des Haupt- und Landgestüts Marbach zur Sprache. Der Pferdekenner Steffen Würtz lobte die Landtagsabgeordnete für ihren Einsatz für den Fortbestand und die Neuausrichtung dieses kulturellen Juwels während ihrer Zeit als Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum. „Wir haben in Marbach ein Kompetenzzentrum für Pferdezucht und Pferdehaltung in Baden-Württemberg geschaffen und mit dem„Treffpunkt Marbach“ die Attraktivität des landeseigenen Gestüts wesentlich erhöht“, so Gurr-Hirsch. Dies habe Ausstrahlung auf das ganze Land, was letztlich auch der Pferdewirtschaft im Zabergäu zugute käme.
 
MK

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