Veranstaltung mit Petra Seiter und Friedlinde Gurr-Hirsch

„Alles dafür zu tun, die körperliche und mentale Aktivität der Menschen möglichst lange zu erhalten, muss ein zentrales Anliegen der kommunalen Mandatsträger in den kommenden Jahren sein“, forderte die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch anlässlich einer von ihr gemeinsam mit den Lauffener CDU-Kommunalwahlkandidaten initiierten Veranstaltung mit der Gesundheitsexpertin Petra Seiter. „Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels geht es in den Städten und Gemeinden zukünftig weniger um neue Infrastrukturmaßnahmen. Vielmehr stehen weiche Standortfaktoren wie die örtliche Gesundheitsversorgung im Mittelpunkt. Im Wettbewerb um Einwohner ist es für die Kommunen von zentraler Bedeutung, welche Gesundheitsangebote und -konzepte sie den Bürgerinnen und Bürgern anbieten können“, hob Friedlinde Gurr-Hirsch im Rahmen der Informations- und Diskussionsveranstaltung hervor.
 
Die Stadt Lauffen hat zur Ermittlung der wesentlichen Zukunftsthemen eine bislang einmalige „Strategie 2030 Lauffen am Neckar“ entwickelt. Dabei handelt es sich um einen Stadtentwicklungsprozess, bei dem im Rahmen einer Bürgerbefragung ein repräsentatives Meinungsbild der Gesamtbevölkerung zu ihren Wünschen und Forderungen an die Stadt erarbeitet wird. „Es ist sehr löblich, dass sich Politik und Verwaltung in Lauffen frühzeitig mit dem Willen der Bürgerinnen und Bürger auseinandersetzen und sie mittels Umfragen an den zentralen Zukunftsthemen beteiligen“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch.
 
Petra Seiter ging in ihrem Vortrag insbesondere auf die integrative Wirkung eines städtischen Gesundheitskonzeptes ein. Bei dessen Entwicklung und Umsetzung lassen sich ihrer Meinung nach alle Generationen, das örtliche Gewerbe, die Vereine, die Schulen sowie die öffentliche Verwaltung zusammen bringen. Dies schaffe einen ganz besonderen Zusammenhalt und trage zu einem Wohlfühlklima bei. Sie empfahl der Hölderlinstadt, das Jahr 2015 zum Jahr der gesunden Stadt Lauffen zu machen. „Dadurch kann Lauffen eine Vorbildrolle einnehmen und die Stabilität im Gemeindewesen weiter ausbauen“, so Friedlinde Gurr-Hirsch abschließend.
 
MK

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