Friedlinde Gurr-Hirsch präsentierte württembergische Weine

„Wir können stolz auf unsere Weine sein. Unsere Weine brauchen sich nicht hinter denen aus der Toskana oder dem Rhone-Tal zu verstecken. Interessante Weine kommen oft aus Grenzregionen mit anspruchsvollem Klima, das heißt strengere Winter und längere Vegetationsperioden“, unterstrich die Landtagsabgeordnete und frühere deutsche Weinkönigin Friedlinde Gurr-Hirsch bei einer Weinprobe in der Eppinger Katharinen Kapelle.
 
Die Weinkennerin präsentierte ihren Gästen vier Weine aus ganz Württemberg. Den Anfang machte ein Müller-Thurgau von Kressbronn am Bodensee, gefolgt von einem Trollinger aus Erlenbach im Unterland und einem Zweigelt aus dem nordöstlichen Weikersheim. Den Abschluss der Weinprobe bildete ein Traminer aus den Steillagen der Felsengärten. Dabei blieb es nicht bei der bloßen Verkostung der Weine. Durch viel Fachwissen, interessante Geschichten, humorvolle Anekdoten und Gedichte wurde die Weinprobe zu einem rundum genussvollen Abend.
 
Mit Sorge betrachtete Friedlinde Gurr-Hirsch die Weinbaupolitik der EU. „Die EU Kommission stellt Wettbewerbsfreiheit in den Mittelpunkt ihrer Politik. Dabei sind schon jetzt die schwer zu bewirtschaftenden  Steillagen und Mauerweinberge in Württemberg nur schwer zu halten“, so die frühere Staatssekretärin. Abschließend bedankte sich Friedlinde Gurr-Hirsch herzlich bei dem Hausherrn Pfarrer Manfred Tschacher und den Helferinnen für die Bereitstellung der stimmungsvollen Umgebung.

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