Jahreshauptversammlung mit Friedlinde Gurr-Hirsch

Bei der Jahreshauptversammlung des CDU-Gemeindeverbands Cleebronn wurden der bisherige Vorsitzende Bernd Schellenbauer sowie seine Stellvertreterin Ines Schwarz im Amt bestätigt. Beide erhielten sehr großen Zuspruch für ihre Arbeit und freuten sich über das erneut entgegengebrachte Vertrauen.
 
Die ebenfalls anwesende Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch gratulierte herzlich und betonte, dass die CDU in Cleebronn eine bedeutende politische Kraft ist. „Bei Wahlen erzielt die Partei in der 2700 Einwohner zählenden Gemeinde stets hervorragende Ergebnisse. Dies hängt vor allem auch damit zusammen, dass die CDU in Cleebronn sehr bodenständig ist und damit in besonderem Maße für Bürgernähe steht“, analysierte Friedlinde Gurr-Hirsch.
 
In ihrem Grußwort ging die Landtagsabgeordnete hauptsächlich auf die Veränderungen in der Bildungspolitik ein. Sie erläuterte, dass nach der Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung und der Einführung der Gemeinschaftsschule nun der Einheitslehrer auf der Agenda von Grün-Rot steht. „Die Gleichmacheritis setzt sich fort, ohne dass die individuellen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler entsprechend berücksichtigt werden. Um im Arbeitsleben erfolgreich bestehen zu können, müssen unsere Kinder und Jugendlichen in der Schule aber auch künftig die passende individuelle Förderung bzw. Unterstützung erhalten“, forderte Friedlinde Gurr-Hirsch besorgt. Dafür bedarf es ihrer Meinung nach vor allem weiterer Verbesserungen in der Lehrerausbildung und keine mutwillige Zerschlagung der bewährten Lehramtsstudiengänge.    
 
Darüber hinaus wurde über die Finanzpolitik diskutiert. Dabei kritisierte Bernd Schellenbauer insbesondere die fehlende Haushaltsdisziplin der Landesregierung. Trotz sprudelnder Steuerquellen und Steuermehreinnahmen von 3,3 Milliarden Euro gelingt es Grün-Rot nicht, einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. „Während andere Bundesländer Schulden abbauen, verschiebt die grün-rote Landesregierung die notwendige Haushaltskonsolidierung in eine ungewisse Zukunft“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch.
 
MK

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