Friedlinde Gurr-Hirsch im Gespräch mit Bürgermeister Thomas Knödler

Im Rahmen ihrer regelmäßigen Gespräche mit Bürgermeistern in ihrem Wahlkreis besuchte Friedlinde Gurr-Hirsch den Ilsfelder Rathauschef Thomas Knödler. Begleitet wurde die Landtagsabgeordnete dabei von der CDU-Ortsverbandsvorsitzenden Jennifer Horvath und dem CDU-Gemeinderatsmitglied Martin Schäfer.  
 
Gemeinsam sprachen sie über die seit vielen Jahren geplante Umgehungsstraße. Aufgrund der täglich hohen Verkehrsbelastung sowie der rechtlichen Rahmenbedingungen, die sich aus der Umweltzone und dem Luftreinhalteplan ergeben, ist diese dringend erforderlich. Bürgermeister Thomas Knödler hofft deshalb, dass sie sich in absehbarer Zeit realisieren lässt und die Bürgerinnen und Bürger in Ilsfeld nicht mehr allzu lange auf dieses wichtige Verkehrsprojekt warten müssen.
 
Eine ähnliche Situation ist im Teilort Wüstenhausen vorzufinden. Auch hier wird die Ortsdurchfahrt durch die steigenden Verkehrszahlen und die Zunahme des Schwerlastverkehrs immer stärker frequentiert. Da es sich in Wüstenhausen um eine Kreisstraße handelt, ist dort der Landkreis für den Neubau der Ortsumfahrung zuständig.
 
Weiteres Thema des Gesprächs war die Bildungspolitik. Dabei wurde insbesondere die mangelnde Koordinierung seitens des Landes kritisiert. „Wir wünschen uns von der grün-roten Regierung eine vernünftige und vorausschauende regionale Schulentwicklung“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch.
 
Darüber hinaus wurden die möglichen Auswirkungen der Gemeinschaftsschule auf das Ehrenamt angesprochen. „Viele Musikvereine befürchten, dass die Gemeinschaftsschüler zu wenig Freizeit haben werden, um sich in Vereinen engagieren zu können“, hob Friedlinde Gurr-Hirsch hervor. Eine mögliche Lösung wäre ihrer Meinung nach einen weiteren Ausbau der Kooperationen zwischen Vereinen und Schulen anzustoßen sowie Bläserklassen einzurichten. Dadurch hätten Musikvereine die Möglichkeit, die Schüler an ihren Verein zu binden.  
 
MK

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