Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: "Beteiligung von gastronomischen Betrieben ausweiten"

Auf eine parlamentarische Anfrage der CDU-Landtagsfraktion antwortete die Landesregierung, dass in der Schulverpflegung nicht nur spezialisierte Groß-Caterer erfolgreich sein können. „Die landesweite Beteiligung von örtlichen gastronomischen Betrieben ist allerdings noch stark ausbaufähig“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch. Hier müsse die Landesregierung verstärkt ansetzen und die Werbetrommel rühren. Dabei steht für die Abgeordnete die Qualität im Vordergrund. „Frische und abwechslungsreiche regionale Kost, die von Profis zubereitet wird, kommt bei den Schülerinnen und Schüler besonders gut an“, so Gurr-Hirsch.
 
Der Startschuss zur Beteiligung der Gastronomie an der Schulverpflegung erfolgte bereits vor acht Jahren unter CDU-Ministerpräsident Günther Oettinger. „Einer der ersten Betriebe war das Hotel Villa Waldeck in Eppingen, das Anfang 2005 mit der Belieferung von Grund-, Haupt-, Realschule und Gymnasium in der Fachwerkstadt begann“, hob Friedlinde Gurr-Hirsch hervor, die als Staatssekretärin für Ernährung und Ländlichen Raum das Thema Schulverpflegung aus Profihand vorangetrieben hat. In Brackenheim wird die Schülerschaft durch das Hotel Adler am Schloss in Bönnigheim verwöhnt und in Lauffen ist dafür die Bürgerstube zuständig.
 
„Schulverpflegung ist ein Wachstumsmarkt“, erklärte Friedlinde Gurr-Hirsch und plädierte für eine weitere Professionalisierung der Gastronomen. Weil immer mehr Schulen im Land auf Ganztagesbetrieb umstellen, ergebe sich für sie eine neue Marktchance, die es zu nutzen gelte. „Vor allem im ländlichen Raum wird die Schulverpflegung für die gastronomischen Betriebe immer interessanter, zumal gerade in der Mittagszeit die Kapazitäten in der Gastronomie häufig nicht vollständig ausgeschöpft sind. Durch die Übernahme einer Schulmensa könnten außerdem weitere Kunden für das eigene Unternehmen gewonnen werden“, so Gurr-Hirsch.
 
MK

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