Zur frühzeitigen Vorbereitung der Kommunalwahlen 2014 veranstaltete Friedlinde Gurr-Hirsch einen Informations- und Diskussionsabend

Um auf die bevorstehenden Kommunalwahlen im Frühjahr 2014 rechtzeitig aufmerksam zu machen, lud die Landtagsabgeordnete in die Gaststätte „Zum Bahnhof“ nach Ilsfeld ein. Dabei wurden die bevorstehenden Änderungen im Kommunalwahlrecht thematisiert. Die grün-rote Landesregierung plant, das Wahlalter bei Kommunalwahlen in Baden-Württemberg um zwei Jahre herabzusetzen. Bei Gemeinderats-, Kreistags- und Bürgermeisterwahlen in Baden-Württemberg soll 16-jährigen zukünftig ein aktives Wahlrecht gewährt werden. „Dadurch wird die sinnvolle Verknüpfung zwischen Volljährigkeit und Wahlrecht aufgehoben“, kritisierte Friedlinde Gurr-Hirsch.
 
Die Landtagsabgeordnete und langjährige Kommunalpolitikerin empfahl den zahlreich anwesenden CDU-Mitgliedern und Gemeinderats- sowie Kreistagsmandatsträgern, sich frühzeitig um die Aufstellung der Kandidatenlisten zu bemühen. Sie weiß aus eigener Erfahrung, dass dafür viel Überzeugungsarbeit zu leisten ist, mit der nicht früh genug begonnen werden kann. Bis zur Wahl im Frühjahr 2014 sind es auch nur noch eineinhalb Jahre.
 
Friedlinde Gurr-Hirsch hob hervor, dass bei der Listenaufstellung darauf geachtet werden soll, die Gesamtbevölkerung bestmöglich zu repräsentieren. Dafür sollten stärker als bisher Frauen, junge Menschen sowie EU-Mitbürgerinnen und -Mitbürger zur Kandidatur bewogen werden. „Damit die Interessierten sich auf die verantwortungsvolle Aufgaben vorbereiten können, wird es auch wieder zahlreiche Seminare und Mentoring-Programme geben“, erläuterte die CDU-Politikerin. Sie hat angeboten, insbesondere für jüngere Kandidatinnen wieder als Ansprechpartnerin zur Verfügung zu stehen.
 
Darüber hinaus ist es ihrer Meinung nach erforderlich, dass für die Bürgerinnen und Bürger in allen elf Wahlbezirken des Kreistags sichtbar wird, was dieser in der letzten Periode geleistet hat. „Die wichtige Arbeit dieses überörtlichen Entscheidungsgremiums wird vor Ort leider häufig nur unzureichend wahrgenommen“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch.
 
MK

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