120 Schülerinnen und Schüler der Realschule Güglingen besuchten den Landtag und diskutierten mit Friedlinde Gurr-Hirsch

In Stuttgart angekommen erfolgte zunächst eine Begrüßung durch Mitarbeiter des Besucherdienstes. Sie erläuterten im Foyer des Landtagsgebäudes die Bedeutung des Hauses und gingen auf dessen Entstehung und Aufgaben ein. Danach stand eine Einführung in die Arbeitsweise des Parlaments auf dem Programm. Den interessierten Schülern wurde verdeutlicht, welche Prozesse „hinter der Bühne“ des Plenarsaales ablaufen und wie sich die Vorbereitungen zu den Parlamentssitzungen in Arbeitskreisen, Ausschüssen und Fraktionen gestalten.
 
Anschließend konnten sich die jungen Besucherinnen und Besucher im Plenarsaal auf die Abgeordnetensitze setzen und hautnah erleben, was es heißt, Parlamentsmitglied zu sein. Dabei erhielten sie nicht nur umfangreiche Informationen zum Ablauf von Debatten und Abstimmungen, sondern wählten auch spielerisch ihre eigene Ministerpräsidentin.
 
Zum Abschluss hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, mit ihrer direkt gewählten Wahlkreisabgeordneten Friedlinde Gurr-Hirsch und dem Grünen-Abgeordneten Daniel Renkonen zu diskutieren. Die Realschüler stellten viele fundierte Fragen zum politischen Alltag und erkundigten sich in diesem Zusammenhang auch zur Zukunft der Zabergäubahn. Friedlinde Gurr-Hirsch hob hervor, dass eine solche Bahn wünschenswert sei, diese aber auch finanziert werden müsse. „Da es dafür keine Bundesmittel gibt, müssten das Land und die Kommunen entlang der Strecke nicht nur hohe Kosten für die Realisierung, sondern auch dauerhaft für den Unterhalt der Zabergäubahn bereitstellen“, betonte die CDU-Politikerin. Viele Gemeinderäte in den betroffenen Kommunen äußerten sich daher hinsichtlich einer Instandsetzung der alten Bahnstrecke zunehmend zurückhaltend. Daniel Renkonen erklärte, dass er für die Revitalisierung der Zabergäubahn sei. Friedlinde Gurr-Hirsch fordert ihn auf, dann auch die Mittel im Landeshaushalt dafür bereitzustellen.
 
MK

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