Interessen der Gesellschaft müssen vertreten werden

Bauernverbände und Landfrauen müssen einen Sitz im Rundfunkrat bekommen

„Für uns ist von zentraler Bedeutung, dass im Rundfunkrat die Interessen der Gesellschaft möglichst umfangreich widergespiegelt werden. Dazu gehören auch die Stimmen von großen Verbänden wie den Vertriebenen-, den Bauern- und Landfrauenverbänden oder den Freikirchen. Diese Gruppen fallen im neuen SWR-Staatsvertrag nahezu unter den Tisch. Daher hat die CDU-Landtagsfraktion der Landesregierung die Frage gestellt, warum und nach welchen Kriterien bedeutende Verbände künftig keine oder nur noch in Teilen eine Stimme erhalten. Für uns ist nicht nachvollziehbar, warum zum Beispiel die Vertreter der Vertriebenenverbände und der Freikirchen ganz rausfallen und sich Verbände der Bauern und Landfrauen einen Platz im Rundfunkrat teilen müssen“, sagte die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Dienstag (20. November) in Stuttgart.
 
Im Gegensatz zur grün-roten Landesregierung bevorzugt die CDU-Landtagsfraktion nicht Männer, Frauen oder einzelne Verbände bei der Besetzung des Rundfunkrats. Für uns ist die bisherig hervorragende Arbeit der Ratsmitglieder ausschlaggebend, die ihre Stimme für die Interessen der Gesellschaft erhoben haben. Daraus zu schlussfolgern, dass die CDU, die sich im Jahr der Frau befindet, den Frauen dabei weniger Beachtung schenkt, ist falsch. Für uns ist wichtig, dass die Bauernverbände sich den Platz mit den Landfrauen nicht teilen müssen, sondern beide Verbände einen Sitz im Rundfunkrat haben.

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