Friedlinde Gurr-Hirsch MdL vor Ort in Berlin

Die Mitglieder des Vorstandes der CDU-Landtagsfraktion tagten zwei Tage lang im Bundesfinanzministerium bei einer gemeinsamen Sitzung mit der Landesgruppe der CDU-Fraktion im Deutschen Bundestag. Neben einer stärkeren Vernetzung von Bundes- und Landespolitik standen dabei insbesondere anstehende bundespolitische Entscheidungen und Reformen auf dem Programm, die für Baden-Württemberg von hoher Relevanz sind.   
 
Friedlinde Gurr-Hirsch führte in diesem Rahmen auch ein Gespräch mit Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble MdB, bei dem es vorwiegend um das sogenannte Familiensplitting ging. Anders als beim derzeit gültigen Ehegattensplitting, bei dem das Gehalt der Eheleute rechnerisch auf beide Partner aufgeteilt wird, soll das Familieneinkommen dabei durch die Zahl aller Familienmitglieder geteilt werden. Kinderreiche Familien würden dadurch besser gestellt als kinderlose Paare. „Auf diese Weise soll es für Eltern im kinderarmen Deutschland attraktiver werden, größere Familien zu gründen. Darüber hinaus würde dies sicherlich auch für viele teilzeitbeschäftigte Frauen ein Anreiz sein, intensiver in die Berufstätigkeit einzusteigen“, erläuterte Friedlinde Gurr-Hirsch, die sich schon seit einigen Jahren für ein Familiensplitting einsetzt. Dr. Wolfgang Schäuble zeigte sich gegenüber diesen Ideen sehr offen. Die Diskussionen über eine Reform des Einkommensteuerrechts werden in der Union damit sicherlich nicht abbrechen. „Doch leider wehrt sich die Opposition auf Bundesebene bereits heute mehrheitlich vehement gegen die Einführung eines Familiensplittings“, betonte die Landtagsabgeordnete, die auch frauenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion ist.
 
MK

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