Friedlinde Gurr-Hirsch MdL und Rudolf Köberle MdL nehmen sich Zeit zum Austausch

Eine nicht alltägliche Besuchergruppe fand sich Mitte Juli im Landtag ein. Vermessungsreferendare, die sich kurz vor ihrem Staatsexamen befinden, wollten ihre Ausbildung durch eine politische Komponente erweitern und die Arbeit der Abgeordneten im Stuttgarter Plenum live miterleben. Dies ermöglichte ihnen Friedlinde Gurr-Hirsch, die in ihrer ehemaligen Funktion als Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum häufig mit Vermessungsbeamtinnen und -beamten zusammenarbeitete.
 
Nach einer kurzen Begrüßung im Foyer des Landtages, informierte der Besucherdienst des Hauses in einer halbstündigen Einführung über die Geschichte, Zusammensetzung und tägliche Arbeit des Parlaments. Daraufhin konnten die Vermessungsreferendare von der Besuchertribüne des Plenarsaals die Debatte zur möglichen Errichtung eines Nationalparks im Nordschwarzwald verfolgen. Dies böte zukünftigen Vermessungsfachleuten sicherlich Arbeit, doch stehen viele Menschen vor Ort diesem Großprojekt ablehnend gegenüber.
 
Anschließend standen Friedlinde Gurr-Hirsch und der ehemalige Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Rudolf Köberle den Gästen Rede und Antwort. Diese interessierten sich insbesondere für ihre Einstellungsaussichten im Januar 2013. „Da das Durchschnittsalter der Vermessungsbeamtinnen und -beamten in Baden-Württemberg bei 56-57 Jahren liegt, besteht ein hoher Bedarf und sie haben große Chancen übernommen zu werden“, so Friedlinde Gurr-Hirsch. Letztlich liege dies aber am politischen Willen der Landesregierung. „Sie werden gebraucht“, hob auch Minister a.D. Rudolf Köberle hervor, der dem Vermessungswesen eine hohe Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes beimisst und hofft, dass Grün-Rot hier nicht am falschen Ende sparen wird.  
 
MK

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