Friedlinde Gurr-Hirsch gewährt Einblick in die baden-württembergische Politik

Ein nicht alltägliches Interview führte die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende am Rande der letzten Plenarsitzung im baden-württembergischen Landtag. Zwei indische Austauschülerinnen aus Mumbai befragten Friedlinde Gurr-Hirsch im Rahmen eines Schulprojekts. Neugierig und gut vorbereitet sprachen sie dabei sowohl persönliche als auch inhaltliche Themen an. Beispielsweise wollten sie wissen, was ein typischer Arbeitstag von Friedlinde Gurr-Hirsch beinhaltet und welchen Zeitraum ein solcher umfasst. Sie haben nicht damit gerechnet, dass dies bei der Landtagsabgeordneten regelmäßig circa 14 Stunden sind. Überrascht darüber zeigten sich auch die beiden deutschen Austauschpartnerinnen, die das Gespräch organisiert hatten und die Inderinnen ins Parlament begleiteten. Sie waren davon ausgegangen, dass eine Abgeordnete über mehr Freizeit verfügt und nicht jedes Wochenende Termine zu absolvieren hat.
 
Als größte gemeinsame Herausforderung in Deutschland und Indien benannte Friedlinde Gurr-Hirsch die Bewahrung der Schöpfung. „In beiden Staaten müssen wir uns für den Erhalt einer intakten Umwelt einsetzen, wobei gerade die zahlreichen indischen Megacities durch schnell wachsendes Verkehrsaufkommen und zunehmende Verstädterung große Herausforderungen bewältigen müssen“, betonte die CDU-Landtagsabgeordnete. Sie war tags zuvor von einer Wirtschaftsdelegationsreise nach Russland zurückgekehrt, wo sie mit ähnlichen Problemen konfrontiert wurde. 
 
MK

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