Friedlinde Gurr-Hirsch MdL beim landkreisübergreifenden CDU-Stammtisch

Volles Haus herrschte beim traditionellen CDU-Treffen in Billigheim-Allfeld. Beim gemeinsamen Stammtisch der CDU-Verbände Möckmühl/Mittleres Jagsttal und Billigheim berichtete die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende über die aktuelle Landespolitik.
 
In einem interessanten und kurzweiligen Einführungsvortrag erläuterte Friedlinde Gurr-Hirsch die neue Rolle der CDU in der Opposition und ging auf alle derzeit relevanten Themen ein. Sie kritisierte das häufig konzeptionslose sowie bisweilen kopflose Agieren der grün-roten Koalition, dem eine konstruktive Politik der Gegenseite gegenübersteht. „Während die Landesregierung bislang noch keine Antworten auf drängende Fragen hat, haben wir als CDU-Landtagsfraktion schon im ersten Jahr der Wahlperiode ein schlüssiges Bildungskonzept vorgelegt, ein integrationspolitisches Papier für Baden-Württemberg erarbeitet und unser eigenes Energiekonzept zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende präsentiert“, hob die Landtagsabgeordnete hervor.
 
In der Haushaltsdebatte hat sich die CDU-Fraktion für eine seriöse und nachhaltige Konsolidierungspolitik eingesetzt. Grün-Rot brachte es unterdessen trotz massiver Steuermehreinnahmen nicht fertig, auf neue Schulden zu verzichten. „Dabei ist uns nicht nur die Netto-Nullverschuldung ein sehr wichtiges Anliegen, sondern auch die Tilgung von Schulden“, konstatierte Friedlinde Gurr-Hirsch. Unverständlich sei die fortwährende Ablehnung aller CDU-Vorschläge durch die Regierung. Sie forderte stattdessen eine offene sowie produktive Zusammenarbeit zum Wohle unseres Landes.
 
Eine lebhafte Diskussion schloss sich an. Im Zentrum stand dabei die Gemeinschaftsschule, die tags zuvor per Gesetz auf den Weg gebracht wurde. Es kann nicht sein, dass Bildungspolitiker mit unseren Kindern zur Umsetzung ihrer eigenen politischen Ziele experimentieren, war die einhellige Meinung der Anwesenden. „Die Qualität des Unterrichts ist entscheidend, wobei innovative Neuerungen in jeder Schulstruktur möglich sind“, so Gurr-Hirsch, die sich für die Beibehaltung des erfolgreichen differenzierten Bildungssystems aussprach.
 
MK

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