Vor Ort in der Hölderlin Realschule in Lauffen a.N.

Im Rahmen ihrer regelmäßigen Schulgespräche besuchte Friedlinde Gurr-Hirsch MdL die Hölderlin Realschule in Lauffen, um mit Rektor Horst Münzing sowie Lehrerinnen und Lehrern der Hölderlin Realschule über die aktuelle Schulpolitik zu diskutieren. Begleitet von Bürgermeister Klaus-Peter Waldenberger sowie CDU-Gemeinderäten konnten so vor Ort die neuen Entwicklungen der Lauffener Schulstruktur analysiert werden.
 
Insbesondere die Vision „Lauffen EduCampus“ stand dabei im Mittelpunkt der Gespräche. Mit diesem Konzept einer Realschule mit bilingualem Zug und integrierter Werkrealschule könnte in Lauffen ein eigener Weg eingeschlagen werden. „Da durch die bildungspolitischen Entscheidungen der grün-roten Landesregierung die Werkrealschule langfristig ausblutet und eine Gemeinschaftsschule von Realschule und Werkrealschule bei einer Schülerzahl von mehr als 700 weder baulich noch finanziell zu leisten wäre, ist dies für den Standort Lauffen eine gute Alternative“, hob Friedlinde Gurr-Hirsch hervor. Sie freut sich darüber, dass die Werkrealschule in Lauffen durch die momentan laufenden Schüleranmeldungen in ihrem Bestand bestätigt wurde. Dies ist sicherlich nicht zuletzt dem guten Ganztagsschulangebot und der engagierten Schulsozialarbeit geschuldet. 
 
„Daran zeigt sich auch, dass Baden-Württemberg über eine hervorragende Bildungslandschaft verfügt. Deshalb bedarf es keiner Änderung der Schulstrukturen“, so Gurr-Hirsch. Dass dies von den Schulträgern mehrheitlich auch gar nicht gewollt ist, wird bei genauer Analyse der Antragssteller deutlich. Dabei handelt es sich fast ausschließlich um Kommunen, deren Schulstandorte ohne die so genannte Gemeinschaftsschule gefährdet wären. Den Schulträgern ging es bei der Antragsstellung nicht um Qualitätskriterien, sondern um die Standortsicherung. Die Qualität der Bildung  ist in Baden-Württemberg weit besser als in anderen Bundesländern. „Die CDU hat sich immer dafür stark gemacht, dass die Schülerinnen und Schüler in unseren Bildungseinrichtungen optimal auf das Leben vorbereitet werden. Es freut mich, dass es der Lauffener Realschule neben dem Erwerb von Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten besonders wichtig ist, die Schülerinnen und Schüler zu selbstständigem Arbeiten und zu gemeinsamem Lernen zu befähigen“, lobte die Landtagsabgeordnete das große Engagement der Lehrerinnen und Lehrer.
 
Positiv aufgefallen ist Friedlinde Gurr-Hirsch bei ihrem Rundgang auch die zeitgemäße und qualitätvolle Ausstattung. „Dass Lauffen über hervorragende Bildungseinrichtungen verfügt, ist zu Recht in der Region bekannt und ein großer Standortvorteil der Neckarstadt“, betonte die CDU-Politikerin abschließend.
 
MK

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