Friedlinde Gurr-Hirsch zu Gast bei der Firma Dickmann

Vor Ort in Zaberfeld

Im Rahmen ihrer regelmäßigen Besuche von Unternehmen in ihrem Wahlkreis war die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Csaszar und der CDU-Ortsvorsitzenden Nicole Demmler bei der Firma Dickmann Feinwerk + Elektrotechnik in Zaberfeld. Der seit 1988 selbstständige Unternehmer zeigte den Besuchern seine Büro- und Fertigungsräume und erläuterte dabei die derzeitige Kundensituation. Nachdem der Konzern Magna Donnelly im vergangenen Jahr den Zaberfelder Standort in die Neuen Bundesländer verlegte, verlor Axel Dickmann seinen wichtigsten Auftraggeber. Doch der engagierte Unternehmer gab nicht auf. „Durch meine Selbstständigkeit lernte ich viel zu improvisieren und mir unbekannte Dinge anzueignen“, teilte Axel Dickmann seinen Gästen mit. Er hat in den letzten Monaten neue Tätigkeitsfelder gesucht, sich dabei unter anderem auf die Konfektionierung von LED-Leuchten der Stuttgarter Firma Nimbus spezialisiert und so den Fortbestand des Unternehmens gesichert.
 
Friedlinde Gurr-Hirsch lobte seine Flexibilität und zügige Neuorientierung. „Sich schnell auf veränderte Rahmenbedingungen einstellen zu können und aus vorhandenen Potentialen neue Innovationen zu schaffen, das zeichnet unsere Unternehmen in Baden-Württemberg aus. Deshalb sind wir wirtschaftlich so viel besser aufgestellt als fast alle anderen Bundesländer“, betonte die CDU-Politikerin. Insbesondere im Zukunftssektor LED-Leuchten sieht sie weitere Wachstumschancen für die Zaberfelder Firma. Aus ökologischen und ökonomischen Gründen sei eine starke Absatzzunahme von LED-Leuchtmitteln zu erwarten. „Diese tragen im Vergleich zu Glühbirnen nicht nur zur Einsparung von hohen Energiekosten bei, sondern können in erheblichem Maße zur CO2-Reduktion und damit zur Bekämpfung der Erderwärmung beitragen“, wusste die Landtagsabgeordnete zu berichten. 
 
Thomas Csaszar lobte ebenfalls den tollen Einsatz von Axel Dickmann. Nach dem Magna-Schock im vergangenen Jahr sind positive wirtschaftliche Entwicklungen für die Gemeinde überaus wünschenswert. Angesichts der unbefriedigenden Straßeninfrastruktur im Zabergäu ist es nicht so einfach neue Unternehmen anzulocken. Die CDU-Politikerin konnte dazu leider keine großen Hoffnungen machen. „Die grün-rote Koalition möchte den Bau neuer Landesstraßen möglichst vermeiden“, so Gurr-Hirsch.

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