Vor Ort bei Familie Harsch

Die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch besuchte den von Weinbergen und grünen Wiesen umgebenen Benzbachhof. Begleitet wurde sie dabei von Hannelore Wörz, Präsidentin des Landfrauenverbandes Baden-Württemberg, Bürgermeister Dieter Böhringer und Nicole Demmler, Vorsitzende der CDU Oberes Zabergäu.
 
Der zur Gemeinde Pfaffenhofen gehörende Familienbetrieb besteht bereits seit den 1960er Jahren und ist heute durch qualitativ hervorragende Erzeugnisse überregional bekannt. Neben Acker- und Weinbau betreiben die Eigentümer eine Direktvermarktung vonLebensmitteln wie Dosenwurst, Müsli, Keksen sowie vakuumverpacktem Käse. Daneben handelt es sich um einen der wenigen Milchwirtschaftsbetriebe im Landkreis Heilbronn. „Deren Anzahl nimmt in Baden-Württemberg leider beständig ab. Dem entgegen zu wirken, ist Aufgabe der Politik“, betonte die ehemalige Agrarstaatssekretärin beim Betriebsrundgang. Sie war beeindruckt von der Professionalität und der soliden Berufsauffassung, mit der die Arbeit auf dem Hof angegangen wird. Zudem ist ihr der offensichtlich großartige Zusammenhalt in der Familie besonders positiv aufgefallen. „Zwei Generationen die so gut harmonieren sind nicht oft anzutreffen“, hob Friedlinde Gurr-Hirsch hervor.
 
Gefreut hat sich die CDU-Landtagsabgeordnete auch über die vorbildliche Unterbringung der Tiere. Deren Wohlbefinden und Gesundheit stehen auf dem Benzbachhof im Vordergrund. Durch eine professionelle Fütterung mit überwiegend selbst angebauter Tiernahrung wird eine hohe Qualität der jährlich rund 450.000 Kilogramm produzierten Milch gewährleistet. Diese wird auch direkt vor Ort vermarktet. Seit April 2010 befindet sich auf dem Benzbachhof ein Milchautomat. Dieser Service findet bei den Kunden großen Anklang. „Wir füllen die 150 Liter fassende Tanks alle zwei Tage auf“, erklärte Susanne Harsch. Darüber hinaus liefert der Betrieb im Sommer hervorragende Milch an verschiedene Eiscafés in Heilbronn und Umgebung. Dies sei neben dem Verkauf des neu im Sortiment befindlichen Käses eine gute zusätzliche Einnahmequelle. Weitere Teile eines guten Diversifizierungskonzeptes sind daneben der Weinbau und die Solarenergie. Friedlinde Gurr-Hirsch war von so viel Flexibilität und Vielseitigkeit begeistert und ermutigte die Landwirte auch in Zukunft so erfolgreich weiter zu machen.

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