Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: „Es geht uns darum, die vielfältigen Erwartungen der Gesellschaft zu erfüllen und gleichzeitig den Landwirten ein gutes ökonomisches Auskommen zu ermöglichen“

4. Hohenloher Bauerntag an Lichtmess / Rolle und Anforderungen der Bäuerinnen und Bauern im Fokus

 „Unsere Bauern arbeiten hart für unser tägliches Brot. Sie brauchen aber auch ein ausreichendes Einkommen, um ihre Existenz zu sichern und um ihren vielfältigen und teilweise gesamtgesellschaftliche Aufgaben nachkommen zu können. Baden-Württemberg ist traditionell ein Land der bäuerlichen Familienbetriebe und es ist erklärtes Ziel der Landesregierung, dass dies auch auf lange Sicht so bleibt", sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, anlässlich des 4. Hohenloher Bauerntags an Lichtmess in Wolpertshausen (Landkreis Schwäbisch Hall). Die Wertschöpfungsketten der Land- und Ernährungswirtschaft seien wichtige Elemente für die Vitalität und Attraktivität des Ländlichen Raums.

 

„Landwirtschaft prägt wie niemand sonst das Bild der offenen Landschaften in Baden-Württemberg. Die Bewirtschaftung unserer vielfältigen Kulturlandschaft ist eine wichtige Voraussetzung für die Artenvielfalt", betonte die Staatssekretärin. Das Land unterstütze die Branche mit einer standortgerechten und maßgeschneiderten Förderpolitik. Die bewährte integrierte Agrar- und Strukturpolitik des Landes habe sowohl die Interessen der Landwirte als auch aller Menschen im Land im Blick. „Eine ausgewogene Agrarförderung kann und will die Gesetze des Marktes nicht außer Kraft setzen. Sie schafft aber einen finanziellen Ausgleich für die umfassenden gesellschaftlichen Leistungen der Landwirte", erklärte Gurr-Hirsch.

Wenn Verbraucherinnen und Verbraucher wollen, dass in ihrer Region hochwertige, gesunde und nachhaltig produzierte Lebensmittel erzeugt werden, wenn sie unsere Kulturlandschaft weiterhin genießen wollen, dann müssen sie dazu gezielt regionale Lebensmittel nachfragen. Es ist ein Ausdruck von Wertschätzung, wenn durch den Kauf regionaler Produkte die Wertschöpfung bei unseren Erzeugern ankommt", betonte die Staatssekretärin.

 

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