CDU-Fraktionschef Prof. Dr. Wolfgang Reinhart, Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch und der CDU-Abgeordnete Freiherr Arnulf von Eyb haben als Vertreter aus der Region Heilbronn-Franken ein Gespräch mit Präsident Unkelbach und weiteren Mitgliedern des Präsidiums und der Hauptgeschäftsführung der IHK- Heilbronn-Franken geführt.

Unkelbach sprach unter anderem die Umsetzung der Digitalisierung an, die ein wichtiges Politikfeld der Zukunft darstelle und nannte in diesem Zusammenhang die schlechte Umsetzung beim Ausbau des Breitbands, insbesondere im Ländlichen Raum. Die Unternehmen der Region bräuchten bereits jetzt mehr als von der Politik zugesichert werde. Eine gute Breitbandversorgung sei ein wichtiger Standortfaktor. Zumal meist die Kunden einheimischer Unternehmen im Ausland bereits besser vernetzt seien. Er halte es für dringend erforderlich, die Infrastrukturprobleme schnell zu lösen, um Abwanderungen von Unternehmen zu vermeiden. Insbesondere in ländlichen Regionen sei der Ausbau der Netze so schlecht, dass große Unternehmen bereits selbst in Netze und Rechenzentren investierten. Die IHK schlägt daher vor, eine Allianz zu gründen und diese in die Region zu holen und bittet die Gesprächspartner um Unterstützung des Vorhabens

Ein weiteres Thema, das durch die IHK angesprochen wurde, war der Fachkräftemangel. Mit der zunehmenden Digitalisierung seien zunehmend auch Future Skills gefragt. Eine große Zahl an Mitarbeiter müssten weitergebildet werden. Hier komme den Kammern eine bedeutende Aufgabe zu.

Präsident Unkelbach beschrieb weiter den zu gering ausfallenden Zuwachs an Studienplätzen. Im Vergleich zu Bayern falle Baden-Württemberg immer weiter zurück. Er wies darauf hin, dass Studiengänge zwar beantragt seien, es aber an deren Umsetzung mangele.

„Mehr Studienplätze einzurichten wird von der CDU-Landtagsfraktion unterstütz. Was wir dafür tun können wollen wir tun. Zeitgleich muss auch die duale Ausbildung und Weiterbildung weiter gestärkt werden“, erklärt Prof. Dr. Reinhart abschließend.

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