Seit ersten September hat die Eppinger Polizei einen neuen Revierleiter. Fred Walko war zuletzt Referatsleiter bei der Polizeidirektion Heilbronn und zeigte sich sehr erfreut über den Besuch der Staatssekretärin. Friedlinde Gurr-Hirsch bekräftigte, dass es ihr wichtig sei, den persönlichen Kontakt und Austausch von Anfang an intensiv zu pflegen und gut zusammen zu arbeiten.

So zeigte Fred Walko auch gleich die aktuelle Situation des Polizeireviers Eppingen auf. Von 56 Haushaltsstellen sind ca. 50 Stellen tatsächlich besetzt, davon sind 9 Frauen im Einsatz.   Der zu Eppingen gehörige Polizeiposten Bad Rappenau zählt dabei mit 8 Stellen dazu. Sorge bereitet dem Revierleiter, dass bei der Polizei Personal fehle, auch weil Kollegen an der Polizeihochschule in Wertheim lehrten. Die Polizeihundestaffel wurde in Siegelsbach aufgeben und nach Mosbach/Neckarzimmern verlagert, auch dort seien Kollegen gefordert.

Erfreulich sei es, dass vom Bund Geldmittel bewilligt seien, um an der B 293 die Einfahrt von Gemmingen, sowie den Fahrbahnverlauf der Ausfahrt zu verbessern. Im Hinblick auf die Polizeireform stellte Walko fest, dass sich der Verkehrsunfalldienst mit seiner hohen Fachlichkeit bewährt habe, besonders auch bei der Abwicklung mit Versicherungen.

Gurr-Hirsch versprach die Anregungen aus dem Gespräch mit in die Fraktion zu nehmen und erklärte: „Ziel unseres Handelns ist, dass die Bürgerinnen und Bürger ein bestmögliches Sicherheitsgefühl in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld haben. Darum werden bis 2021 insgesamt 1.500 zusätzliche Stellen bei der Polizei geschaffen“.

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