Friedlinde Gurr-Hirsch MdL folgte gerne der Einladung von Landrat Roland Bernhard, der für die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz ein vielseitiges Programm vorbereitet hatte.

Begleitet wurde die Landespolitikerin von ihrem Kollegen Paul Nemeth in dessen Heimatwahlkreis.  Zu Beginn fand ein Besuch in der Kindertagesstätte „Stelle Roter Berg“ in Sindelfingen statt. Staatssekretärin Gurr-Hirsch lobte die vorbildliche Arbeit in der Ernährungsbildung und im Gesundheitswesen. „Der Landkreis Böblingen hat in Baden-Württemberg bisher am meisten zertifizierte Kindertagesstätte, und die Kita „Stelle Roter Berg“ wurde jetzt sogar nach drei Jahren bereits rezertifiziert“, so Gurr-Hirsch. Ihr Dank für dieses besondere Engagement ging stellvertretend an die Kita-Leiterin Jasmin Bauer und die BeKi-Koordinatorin Dagmar Jost.

 

Weiter ging es nach Holzgerlingen zum CAP-Markt der FEMOS gGMbH. CAP Märkte bieten für Menschen mit Behinderungen zentrumsnah gelegene Arbeitsplätze und dienen ihnen darüber hinaus auch als Lebens-Mittelpunkt. Eine Besonderheit ist außerdem die Regionalmarke „HEIMAT – Nichts schmeckt näher“, die von Femos vertrieben wird. „Zwei Dinge die gut zusammenpassen – Regionalität und soziale Arbeit“, lobte die Staatssekretärin.

Beide hätten den Gemeinnutzen im Blick und eine Gewinnerzielungsabsicht stünde eher im Hintergrund.

 

Die letzte Station auf der Informationsreise war der Bioland Betrieb der Familie Binder in Weil im Schönbuch mit dem Namen „Die Käsmacher“. Beim Rundgang durch die Hofkäserei, dem Ziegenstall, dem Hühnermobil und der Backstube mit Hofladen war schnell klar, dass hier eine engagierte, gut ausgebildete Familie mit Herzblut ihr Handwerk betreibt. „Ich sehe in der Direktvermarktung der Ziegenmilcherzeugnisse großes Potential in Deutschland. Vergleicht man uns mit unserem Nachbarland Frankreich ist noch viel Luft nach oben“, so Gurr-Hirsch.

 

 

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