Bilanz „Tag des Einbruchschutzes“ am 29. Oktober 2017

Staatssekretärin Gurr-Hirsch: „Bei der Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls halten wir Kurs: Wir fahnden konsequent nach Straftätern und tun alles, damit sich die Bevölkerung bestmöglich schützt“

„Bei den Wohnungseinbruchdiebstählen haben wir die doppelte Trendwende geschafft –

mit einem landesweiten Rückgang von zehn Prozent bei den Einbrüchen und einer Verbesserung der Aufklärungsquote auf fast 20 Prozent. Durch konsequent miteinander vernetzte Maßnahmen bei Prävention, Fahndung und Ermittlungen haben wir in Baden-Württemberg die Einbruchszahlen gesenkt und die Aufklärungsquote nochmals gesteigert – das ist unser Weg. Das belegt auch ein aktueller Ermittlungserfolg des Polizeipräsidiums Stuttgart eindrucksvoll“, bekräftigte Gurr-Hirsch.

Beim diesjährigen Tag des Einbruchschutzes wurde unter dem Motto „Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit“ durch die Polizei Baden-Württemberg landesweit vielfältige Aktionen zum Einbruchschutz angeboten. Beispielsweise öffneten dieses Jahr am Tag des Einbruchschutzes viele örtliche Beratungsstellen ihre Türen. So konnten sich interessierte Bürgerinnern und Bürger bei Gesprächen mit den Experten vor Ort und anhand zahlreicher Ausstellungsexponate ausführlich zum Thema Wohnungseinbruch und die verschiedenen Sicherungsmöglichkeiten informieren. Mit zusätzlichen Präventionsstreifen in vielen Wohngebieten wurde das Ziel verfolgt, die Bevölkerung auf Schwachstellen am Haus, wie gekippte Fenster oder unverschlossene Haustüren, hinzuweisen und hinsichtlich der Möglichkeiten des Einbruchschutzes durch mechanische Sicherungen zu sensibilisieren.

 

Die Folgen eines Wohnungseinbruchdiebstahls sind vielschichtig und für die betroffenen Opfer oft nur schwer zu überwinden. „Ein Einbruch in die eigenen vier Wände ist für die Betroffenen oft ein großer Eingriff in die Privatsphäre. Hierbei ist der materielle Schaden häufig nicht der schlimmste Verlust“, stellte Gurr-Hirsch fest. Gerade das oft nicht mehr vorhandene Sicherheitsgefühl und auch die psychischen Folgen könnten den Betroffenen noch lange Zeit zu schaffen machen. „Durch einfache Sicherheitsvorkehrungen, wie beispielsweise das Absichern von Fenstern und Türen oder die Wachsamkeit für Unregelmäßigkeiten in der eigenen Nachbarschaft, können Einbrüche effektiv verhindert werden. Die Menschen müssen sich Zuhause sicher fühlen, das gehört für uns auch untrennbar zu einer erfolgreichen Innenpolitik“, so Gurr-Hirsch.

 

Hinweis: Friedlinde Gurr-Hirsch MdL empfiehlt eine Infoveranstaltung zum Einbruchschutz mit Polizeikommissar Klaus Zeberer, Experte im Bereich Prävention und Einbruchsschutz.

Gerne vermitteln wir für Ihren Ortsverband einen Termin.

 

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