Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch lobte den Boys‘ und Girls‘ Day als Erfolgsmodell der Regionaldirektion Baden-Württemberg

CDU Landtagsfraktion beim Girls' Day mit dabei

Bereits zum siebzehnten Mal fand der landesweite Girls’ Day statt.

Den Boys‘ Day gibt es immerhin auch schon seit nunmehr 9 Jahren. An diesem Tag hatten Mädchen die Gelegenheit, Berufe rund um Technik und Naturwissenschaften auszuprobieren und dieses Arbeitsfeld näher kennen zu lernen. Jungen bot dieser Tag die Chance, sich ein Bild von Gesundheits- und Sozialberufen zu verschaffen wie etwa der Beruf des Erziehers, ein bislang mehrheitlich von Frauen ausgeübter Beruf.

 

Mehr als die Hälfte der Mädchen wählt aus nur zehn verschiedenen Ausbildungsberufen im dualen System – kein einziger naturwissenschaftlich-technischer ist darunter. In Studiengängen, wie zum Beispiel in Ingenieurwissenschaften oder Informatik, sind Frauen deutlich unterrepräsentiert. Auch Jungen haben ein enges Berufswahlspektrum, das von männlichen Rollenbildern geprägt ist.

 

„Der Boys’ und Girls’Day trägt dazu bei, Klischees und überholte Rollenbilder bei der Berufswahl abzubauen. Jenseits stereotypischer Vorurteile eröffnet er vielen Jugendlichen die Chance, den für sie passenden Beruf zu entdecken“, so die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch. Zentraler Bestandteil der beruflichen Orientierung der Schülerinnen und Schüler sei, sich umfassend zu informieren und auszuprobieren, so die Staatssekretärin. „Ich freue mich, dass die CDU Landtagsfraktion mit der frauenpolitischen Sprecherin Christine Neumann MdL, auch in diesem Jahr einer Gruppe Mädchen Einblick in die Arbeit einer Landtagsabgeordneten ermöglicht“.  

 

Für die Unternehmen bietet der Boys' und Girls'Day die Möglichkeit, potenziellen Nachwuchs auf sich aufmerksam zu machen. Für die Mädchen und Jungen ist es eine Gelegenheit, zumindest einmal im Jahr die Arbeitswelt außerhalb des Rasters „typisch Mann – typisch Frau“ zu erkunden.

 

„Die Regionaldirektion koordiniert diesen Tag, weil es uns wichtig ist, dass Mädchen und Jungen sich trauen, eine Ausbildung oder ein Studium nach ihren individuellen Interessen und Neigungen zu wählen und nicht starren Rollenbildern zu folgen“, erklärte Christian Rauch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Baden-Württemberg. Deshalb lohne es sich, in Aktivitäten der Berufsorientierung, wie dem Boys' und Girls'Day zu investieren.

 

Friedlinde Gurr-Hirsch betonte als ehemalige Berufsschullehrerin: „Haben junge Menschen den für sie passenden Beruf gefunden, haben Sie Spaß bei der Arbeit und erbringen gute Leistungen am Arbeitsplatz. Langfristig profitieren davon beide Seiten: Die Auszubildenden und die Unternehmen“.

 

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