Gedenkstunde zum Tag der deutschen Einheit der CDU Horkheim

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch hält diesjährige Festrede vor vollem Haus

Es ist eine gute und wertvolle Tradition, die vom CDU Ortsverband Horkheim gepflegt wird. Der Vorsitzende Armin Müller war hocherfreut, auch in diesem Jahr wieder über 70 Mitglieder und Gäste in dem herbstlich geschmückten Foyer der Stauwehrhalle in Horkheim begrüßen zu dürfen.

Wie wichtig es sei, an der Gedenkstunde festzuhalten, gerade auch für die nachfolgenden Generationen, wurde von ihm und auch vom Stadtverbandsvorsitzenden Alexander Throm besonders betont. Dieser freute sich sehr, dass die Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch in diesem Jahr zugesagt hatte, die Festrede zu halten. Gurr-Hirsch lobte den rührigen Ortsverband, auch im 26. Jahr der Wiedervereinigung dieses große Ereignis der deutschen Geschichte lebendig zu halten. Sie bezeichnete dies als größte Herausforderung der Geschichte, die es je gab. Dieses Streben nach Einheit habe die Christlich Demokratische Union nie aufgeben.  Ein Blick in die Vergangenheit zeige aber, dass es bitter nötig sei auch darüber nachzudenken, was uns 40 Jahre lang trennte. Zwei Generationen wuchsen in Unfreiheit auf, ohne Reisefreiheit, ohne Meinungs- und Pressefreiheit und natürlich auch ohne Eigentumsfreiheit. Dessen müsse man sich immer wieder neu bewusstwerden und erinnern.

Heute gibt es eine junge Generation, die das neue Deutschland ganz selbstverständlich verkörpert mit einer gemeinsamen Geschichte. Sie steht für einen angesehenen Staat, der in der Welt Verantwortung übernimmt. „Einheit und Freiheit sind für uns Deutsche Rechte, die uns als Wertegemeinschaft zusammengeschweißt hat. Es sind unsere Werte als Deutsche, es ist die Einigkeit, die uns in guten und schweren Zeiten zusammenhält“, so Gurr-Hirsch. Diese Werte seien es, die unser Land zu dem machen, was es ist – zu unserer Heimat, in der auch Traditionen gepflegt werden. Das bedeute aber auch, dass wir verpflichtet sind unseren Kindern diese Traditionen und Werte zu vermitteln.

Gurr-Hirsch betonte, dass die Deutsche Einheit verpflichtet Brücken zu bauen und den Zusammenhalt in Europa zu pflegen. „Die CDU ist eine Volkspartei und wir stehen für eine offene Gesellschaft auf Grundlage der christlichen Werte. Wir müssen uns argumentativ einmischen. Die Stammtischparolen der AfD dürfen nicht unkommentiert im Raum stehen bleiben!“ Gurr-Hirsch bestärkte die Anwesenden, die Herausforderungen positiv anzunehmen. Denn eines sei klar: Nicht aus Angst, sondern aus Hoffnung wurde Deutschland wieder zusammengeführt. Die Abgeordnete beendete ihre engagierte Rede mit einem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe: Willst Du glücklich sein im Leben, trage bei zu and'rer Glück. Denn die Freude, die wir geben, kehrt ins eig'ne Herz zurück. Nun gab es noch reichlich Gelegenheit für anregende Diskussionen und Gespräche bei Neuem Wein und herzhaftem Zwiebelkuchen.

 

 

Bild v.l.n.r.: CDU Stadtverbandsvorsitzender Alexander Throm, Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL und CDU Ortsverbandsvorsitzender Armin Müller.

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