Kommt die Neuregelung der EU Waffenrichtlinie?

Sportschützen diskutieren mit Europa-Politiker

Der Andrang war riesengroß: über 150 politikinteressierte Sportschützen waren aus nah und fern nach Lauffen ins Schützenheim zur Diskussion zur umstrittenen Neuregelung der EU Waffenrichtlinie gekommen. Sie folgten der Einladung der Landtagsabgeordneten Friedlinde Gurr-Hirsch, die mit dem CDU Stadtverband und dem Schützenverein Lauffen kompetente Partner für diese Veranstaltung ins Boot geholt hatte.

Der Europapolitiker Dr. Andreas Schwab stand dem hochrangig besetzten Fachpublikum Rede und Antwort. Als Experten waren angereist: der Präsident des Bunds deutscher Schützen, Friedrich Gepperth, Rechtsanwalt Frank Göpper, Geschäftsführer des Forums Waffenrecht, die Landesoberschützenmeisterin Hannelore Lange und der zweite Landeschützenmeister und Kreisoberschützenmeister Klaus Koch. Eberhard Gienger MdB vertrat als sportpolitischer Sprecher der CDU/CSU Fraktion die Positionen auf Bundesebene. Fragen wie „Welche Auswirkungen haben die geplanten Änderungen auf die Tätigkeitsbereiche von Jägern und Sportschützen? Inwieweit muss dabei mit Einschränkungen gerechnet werden, wenn die EU-Richtlinie wie vorgesehen geändert wird?“ konnten mit den Experten intensiv diskutiert und aus allen Blickwinkeln beleuchtet werden. Es zeigte sich schnell, dass die Praxis bei den Schützenvereinen nicht mit der geplanten Gesetzesänderung zusammenpasst.

"Ich bin der CDU Lauffen sehr dankbar, dass sie zu diesem konstruktiven Austausch mit den Jägern und Sportschützen eingeladen hat. Es hat sich in der Diskussion gezeigt, dass wir im EU-Parlament dafür sorgen konnten, dass keine Änderungen des Waffenrechts in Deutschland notwendig werden. Ich hoffe, dass damit die anfangs zum Ausdruck gebrachten Befürchtungen der Betroffenen ausgeräumt sind", so der Europaabgeordnete Dr. Andreas Schwab, der binnenmarktpolitischer Sprecher der CDU ist.

 

Nach oben