Gartenfrisch Jung sieht die Zukunft in der Regionalität

Staatssekretärin Gurr-Hirsch besuchte Jagsthauser Produktionsbetrieb

Am 25. August konnte die Familie Jung, Inhaberin des Salatschneidebetriebes Gartenfrisch Jung in Jagsthausen, und Bürgermeister Halter fachkundigen Besuch aus Stuttgart begrüßen. Friedlinde Gurr-Hirsch, Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum, war in Jagsthausen zu Gast.

Zunächst berichtete Unternehmensgründer Hermann Jung über die Anfänge von Gartenfrisch Jung mit einer Produktionshalle in den frühen 1980er Jahren. Die Herausforderungen im Markt waren schon damals anspruchsvoll, in der Spitze gab es in jener Zeit über dreißig Salatschneidebetriebe in Deutschland.

 

Klaus und Dieter Jung erklärten Gurr-Hirsch im Rahmen einer ausgedehnten Produktionsbesichtigung die Wichtigkeit der Nähe des landwirtschaftlichen Anbaus zu Produktionsstätte. Außerdem konnte sich Gurr-Hirsch ein umfassendes Bild über die wachsende Automatisierung der einzelnen Produktionsschritte machen.

 

Gurr-Hirsch und die Unternehmerfamilie waren sich einig, dass in einem sich immer stärker entwickelnden Wettbewerbsumfeld regionale Produkte zunehmend an Bedeutung gewinnen. Insbesondere das Thema Nachhaltigkeit interessierte die Staatssekretärin sehr. Regionalität und Nachhaltigkeit werden bei Gartenfrisch Jung zukünftig noch enger miteinander verzahnt werden, so Klaus Jung, Geschäftsführer der Gartenfrisch Jung GmbH. Dieter Jung, verantwortlich für die Landwirtschaft, stellte die Bedeutung dieses Themas an Hand des Beispiels natürlicher Schädlingsbekämpfung mit Nützlingen im Anbauprozess heraus. Sein Bruder Klaus wies auch auf die wachsende Bedeutung dieses Themas bei Handel und Endverbrauchern hin: einige Händler haben Nachhaltigkeit als tragende Säule in ihren Unternehmenswerten verankert. Regionale Produkte leisten hier einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung  des Carbon Footprints. Durch kurze Wege vom Erzeuger über die Produktion zu den regionalen Händlern  wird eine Minimierung der CO2-Emissionen erreicht und somit die Reduktion des Ökologischen Fußabdrucks aktiv unterstützt.

 

Zum Abschluss ihres Besuches betonte Staatsekretärin Gurr-Hirsch noch einmal die Bedeutung mittelständischer, familiengeführter Unternehmen im landwirtschaftlichen Umfeld für die Entwicklung der regionalen Wirtschaft in Baden-Württemberg auch unter ökologischen Aspekten.

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