Flurbegehung des Landwirtschaftlichen Ortsverein Niederhofen

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL informiert sich vor Ort zur Flurneuordnung am Lochberg

Der Landwirtschaftliche Ortsverein Niederhofen lud die Wahlkreisabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch, Bürgermeisterin Sabine Rotermund, Bernhard Kübler von der Flächenagentur Baden-Württemberg, Friedrich Bopp und Sabine Krüger vom Flurneuordnungsamt und Andrea Morhaus vom Amt für Bauen, Umwelt und Nahverkehr zum Informations- und Gedankenaustausch ein.

Die Winzer um den Vorsitzenden Ulrich Frank nutzten bei der Begehung und teilweise auch Befahrung der Gemarkung die Gelegenheit, auf die Problematik der Weinbaumauern in dem sehr steilen Gelände des Lochbergs hinzuweisen. Nach einer Flurbereinigung soll eine Bewirtschaftung im Direktzug am gemäßigten Steilhang möglich sein. Der Naturschutz gebietet, dass die Weinbergmauern zu erhalten sind und gleichzeitig „Ökopunktefähig“ werden. Dazu erläuterte Bernhard Kübler das System des Ökopunktehandels. Man war sich einig, dass man in Abstimmung mit den Eigentümern das Verfahren für das Jahr 2017 anmeldet. Auch Bürgermeisterin Sabine Rotermund sagte zu, dass sich der Gemeinderat nach der Sommerpause mit diesem Thema befassen wird. „Der Lochberg soll aufgrund seiner besonderen Lage unbedingt als Rebflur erhalten bleiben. Das bedingt, dass man durch eine Flurneuordnung eine leichte maschinenorientierte Bewirtschaftung erreichen muss“, so Gurr-Hirsch. Die Abgeordnete sichert zu, sich für dieses Verfahren einzusetzen und lobte das große Engagement der Winzerinitiative in Niederhofen.  

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