Gelungene Kombination aus Politik und Stadtbesichtigung 

Für 48 interessierte Bürgerinnen und Bürger organisierte die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch wieder einmal eine Exkursion nach Straßburg. Eine solche Fahrt bietet die CDU-Politikerin zweimal jährlich an, um den Bürgern in ihrem Wahlkreis die Möglichkeit zu bieten, das Europäische Parlament kennenzulernen. „Als Mandatsträgerin betrachte ich es auch als meine Aufgabe, zur politischen Willensbildung beizutragen“, hob Friedlinde Gurr-Hirsch bei der Abfahrt am frühen Morgen hervor. Aufgrund von verschiedenen Terminen im Landtag von Baden-Württemberg konnte sie die Gruppe diesmal leider nicht persönlich begleiten. Stattdessen begleitete ihr wissenschaftlicher Mitarbeiter, Michael Tauch, die Gruppe.

 
In Straßburg angekommen, erwartete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst ein Informations- und Diskussionsgespräch mit dem Europaabgeordneten Rainer Wieland, der auch Vizepräsident des europäischen Parlaments ist. Er ermöglichte den Gästen einen Blick hinter die Kulissen des Straßburger Parlamentsbetriebs und beantwortete in seiner gewohnt bildhaften und verständlichen Sprache kompetent alle Fragen zu Themen der Flüchtlingskrise und der Zukunft der Europäischen Union. Rainer Wieland betonte, dass Europa nur gemeinsam die Herausforderungen der Flüchtlingskrise meistern kann. Schon immer waren Entscheidungen auf europäischer Ebene das Ergebnis von Verhandlungen. Dabei warb er auch dafür, den Standpunkten der anderen Mitgliedsstaaten stets mit Respekt und Verständnis begegnen. Nur wenn man miteinander spricht, kann man gemeinsame Lösungen finden. Die Zukunft der Europäischen Einigung sieht Wieland abhängig von den Bürgern. Auf ihr Engagement komme es an. Durch das Gespräch mit den Besuchern gelang es ihm, auch diejenigen, die zuvor gegenüber der Europäischen Union eher skeptisch eingestellt waren, von den Vorteilen der Gemeinschaft zu überzeugen.
 
Nach einem gemeinsamen Mittagessen rundete eine Stadtführung durch die Straßburger Altstadt, dieses Mal aufgrund der aktuellen Sicherheitslage leider ohne Münsterbesichtigung, das abwechslungsreiche Programm ab. Friedlinde Gurr-Hirsch freute sich über die positive Resonanz der Gruppe. „Als überzeugte Europäerin bestätigt es meine Arbeit, wenn diese Exkursionen nach Straßburg stets auf eine große Resonanz stoßen und die Erwartungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende des Tages erfüllt sind. Dies zeigt ein großes Interesse an Europa und verdeutlicht die gute Arbeit der EU-Parlamentarier“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch, nachdem der Bus alle Gäste wieder sicher und wohlbehalten zurückgebracht hatte.

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