80 Gäste diskutieren mit dem Spitzenkandidaten der CDU Baden-Württemberg 

Über eine sehr gut besuchte Veranstaltung mit vielen interessierten Bürgern konnte sich die örtliche CDU-Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch im kleinen Bad Rappenauer Teilort Treschklingen freuen. Etwa 80 Gäste konnte der CDU-Ortsverband zu der Diskussionsveranstaltung mit dem Spitzenkandidaten der CDU Baden-Württemberg für die Landtagswahl begrüßen und sich damit auf den beginnenden Wahlkampf einstimmen. „Ich freue mich, dass Guido Wolf wieder einmal in meinem Wahlkreis ist und auf solch großes Interesse trifft“, begrüßte die Friedlinde Gurr-Hirsch den CDU-Fraktionsvorsitzenden im Landtag von Baden-Württemberg. 
Er wolle fortan allen Menschen im Land erzählen, wie schön es in Treschklingen sei. Mit diesem Satz hatte der CDU-Politiker den ersten Applaus schon sicher. In seinem Vortrag stellte er die Schwerpunkte vor, die er als Spitzenkandidat im Wahlkampf herausstellen will. Dies seien vor allem Flüchtlings-, Bildungs- und Verkehrspolitik, so Wolf. In der Flüchtlingspolitik warnte Guido Wolf davor, die einheimische Bevölkerung mit den Flüchtlingsströmen zu überfordern. „Wir müssen die Zuwanderung begrenzen“, forderte er. Schließlich seien auch die Möglichkeiten der Unterbringung nur in begrenztem Umfang weiter auszubauen. Der Herausforderer des grünen Ministerpräsidenten Kretschmann betonte, dass man Menschen, die um Leib und Leben fürchten müssen, das Asylrecht nicht verwehren dürfe. Dafür sei aber auch eine gemeinsame Lösung auf europäischer Ebene notwendig. Auch sei es verständlich, wenn Menschen aus wirtschaftlichen Beweggründen ihr Land verließen. Jedoch sei letzteres keine Rechtfertigung für Asyl. 
In der Bildungspolitik wolle die CDU wieder Ruhe in das von Grün-Rot durcheinandergewirbelte Bildungssystem des Landes bringen. Die Realschule bilde den Kern des baden-württembergischen Schulsystem. Sie sollten weiter gestärkt werden und gleichzeitig die Qualität der Gymnasien gesichert werden. Die bestehenden Gemeinschaftsschulen wolle die CDU nicht schließen. Doch sieht Wolf den Bedarf mittlerweile mindestens als gedeckt an, weshalb keine neuen Gemeinschaftsschulen mehr genehmigt werden sollten. „Der Mensch beginnt nicht mit dem Abitur“, kritisierte er schließlich den Trend zu einer immer stärkeren Akademisierung der Ausbildungswege. 
Gegen Radwege habe er grundsätzlich nichts einzuwenden, sagte Guido Wolf in Zusammenhang mit der Verkehrspolitik des Landes. Doch dürfe die Radwegeförderung nicht bedeuten, dass keine neuen Straßen mehr gebaut werden. Das sei eine ideologische Fehlleitung des grünen Verkehrsministers. Funktionierende Verkehrspolitik müsse an allen Stellen ansetzen, so Wolf.
„Dass trotz vieler gleichzeitig stattfindender Weihnachtsmärkte und –feiern so viele Menschen zu der Veranstaltung gekommen sind um sich ein Bild von unserem Spitzenkandidaten zu machen, freut mich besonders. Und die Rückmeldungen der Zuhörer waren durchweg positiv“, so die Bilanz der Landtagsabgeordneten Friedlinde Gurr-Hirsch. Sie wolle sich auch explizit beim örtlichen CDU-Verband bedanken, der sehr viel Zeit in die Vorbereitung der Veranstaltung gesteckt habe. Dies sei nicht selbstverständlich, lobte die Parlamentarierin.

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