Neuer Geschäftsführer bei der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit

Friedlinde Gurr-Hirsch berichtet von der jüngsten Stiftungsratssitzung der SEZ

Im Rahmen der jüngsten Stiftungsratssitzung der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) stellte der neue Geschäftsführer Philipp Keil seine Ideen für die strategische Ausrichtung in der zukünftigen Arbeit der SEZ vor. „Die SEZ hat viele starke Projekte, wie z.B. ‚fair handeln‘, die auch in Zukunft als Aushängeschild fortgeführt werden sollen“, berichtet die CDU-Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch von der Sitzung. Darüber hinaus plant der Geschäftsführer, verstärkt auch mit der Wirtschaft in Kontakt zu treten und die verschiedenen Möglichkeiten des Engagements von Unternehmen in Entwicklungsländern aufzeigen zu wollen. „Als dritte Säule versteht die SEZ das besonders starke bürgerschaftliche Engagement im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit, das unverzichtbar für eine ausgewogene Strategie ist. In Summe bin ich überzeugt, dass die SEZ sich in Zukunft noch stärker einbringen wird und die verschiedenen Bereiche des Engagements besser vernetzen wird“, ist die CDU-Politikerin zuversichtlich.
Zweites zentrales Thema der Sitzung war die Situation im baden-württembergischen Partnerland Burundi. Pater Benno Baumeister berichtete von seinen persönlichen Erfahrungen vor Ort und den politischen Entwicklungen im Land, die er als sehr problematisch empfindet. Nichtsdestoweniger sollte das Engagement Baden-Württembergs in Burundi fortgeführt werden, ist Pater Benno Baumeister überzeugt, denn die Menschen seien auf die Unterstützung aus Deutschland angewiesen. „Ich glaube, dass wir nur über engere Zusammenarbeit auf lange Sicht etwas in Burundi bewegen können“, so Friedlinde Gurr-Hirsch, die im Landtag auch Mitglied im Ausschuss für internationale Angelegenheiten ist.

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