Diskussionsveranstaltung mit Friedlinde Gurr-Hirsch in Wollenberg

In der Gaststätte "Löwen" in Wollenberg gibt es von Zeit zu Zeit nicht nur gutes Siedfleisch mit Meerrettichsoße sondern  manchmal auch große und kleine Politik. Erwin Wagenbach war besonders stolz, dass er die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch in den Bad Rappenauer Stadtteil gewinnen konnte. "Dies ist nicht selbstverständlich und zeigt die innige Verbundenheit der CDU-Politikerin zur Kurstadt und deren Ortsteilen; ein Einsatz den man so nicht in anderen Parteien findet". Unter dem Motto "Jetzt red i" oder auf gut badisch "Heit wird g`schwätzt" konnten in der viel besuchten Gaststätte zahlreiche Themen diskutiert werden. Stadtrat Erwin Wagenbach stellte in seinem Eingangsrede Themen aus der Gemeinde vor, wie z.B. die Bahnunterführung oder den Bau einer Schulmensa. Friedlinde Gurr-Hirsch referierte über mehr Bürgerbeteiligung und wie man die Jugend mehr für Politik gewinnen kann. In der anschließenden offenen Fragerunde dominierte die Asyl- und Schulpolitik. Einig war man sich, dass diese Themen den Landtagswahlkampf bestimmen werden. In der Flüchtlingsfrage sei ganz Europa gefordert. Es bedarf eines nötigen Realismus. Die berechtigten Sorgen der Bürgerinnen und Bürger müssen offen ausgesprochen werden, ohne diese gleich in die "Rechte Ecke" zu stellen. Die Einwanderung ist ist eine der größten Herausforderungen nach der Wiedervereinigung Deutschlands, die nach Aussagen der Franzosen "die Deutschen gut hingekriegt haben". "Wohnungsbesitzer brauchen sich keine Sorgen zu machen, die CDU steht uneingeschränkt zum Recht auf Eigentum", so Gurr-Hirsch. Das Land sucht leerstehende Gebäude in seinem Besitz, es sind bis zu 50.000 Neubauten geplant. Das letzte Thema stellte der Forst- und Jagdbereich mit einem Experten aus dem Landwirtschaftsministerium. Den Abend beendete Erwin Wagenbach, den Friedlinde einen "Vollblutpolitiker" nannte, mit einem Bekenntnis zur Bundeskanzlerin Angela Merkel.
 

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