Zentrum für maschinelles Lernen an der Hochschule Heilbronn gegründet

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch bei der Eröffnungsfeier der ZML

Mit der Gründung des „Interdisziplinären Lehr- und Forschungszentrums für Maschinelles Lernen (ZML)“ wurde ein zukunftsweisendes Projekt an der Hochschule Heilbronn gestartet.

Die drei Gründungs-Professoren Wendelin Schramm, Alexandra Reichenbach und Nicolaj Stache kommen aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen: Automotive Systems Engineering für den Bereich autonomes Fahren und Medizinische Informatik, zur Frühdiagnostik von unterschiedlichen Hirnerkrankungen, wie z. B. Alzheimer, Parkinson und Autismus. „Maschinelles Lernen ist eine der Schlüsseltechnologien der Zukunft“, ist sich die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch sicher. Der Computer kann selbstständig, also ohne menschliche Anweisungen Wissen generieren und dann dieses Wissen verallgemeinern und anwenden. Das interdisziplinäre ZML ist als offenes Lehr- und Forschungszentrum angelegt, von dem Forscher und Lehrende genauso profitieren sollen wie Studierende und die Wirtschaft. „Das ZML wird sich auch am Bedarf der regionalen Unternehmen orientieren und eng mit der Praxis verknüpft sein. Somit profitiert die ganze Region und Synergien können sinnvoll genutzt werden“, erklärte Gurr-Hirsch. Das ZML wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung über zwei Jahre mit 400 000 Euro gefördert.

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