Man darf niemals "zu spät" sagen. Auch in der Politik ist es nie zu spät. Es ist immer Zeit für einen neuen Anfang. von Konrad Adenauer
„Europa braucht eine neue Stabilitätskultur“
Die gegenwärtige Krise der gemeinsamen Währung wird als die größte Bewährungsprobe Europas seit Jahrzehnten bezeichnet. Wenn es nicht gelingt diese Krise abzuwenden, sind die Folgen unabsehbar. Die europäische Währungsunion ist eine Schicksalsgemeinschaft. Scheitert der Euro, dann scheitert Europa. Wird die Euro-Krise aber bestanden, werden der Euro und Europa stärker als zuvor sein. Schon mit den Griechenland-Hilfen vor zwei Wochen hat Deutschland klar gemacht, dass man die gemeinsame Währung stärken will. Es geht um nicht mehr und nicht weniger, als darum das Geld der Bürger zu schützen. In diesem Zusammenhang ist Bundeskanzlerin Merkel zu stärken, dass sie eine Stabilitätskultur und insbesondere die Konsolidierung der Staatshaushalte in Europa fördert. Zu viele wettbewerbsschwache Euroländer haben über ihre Verhältnisse gelebt. Das ist die eigentliche Ursache des Problems. Ihre Abgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch MdL
Infobrief Mai 2010 |