A
A
A
Schriftgröße

16.11.2017 | MLR/Presse

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: „Wir wollen das Schulessen weiter verbessern und die Schüler für ihre Mensa begeistern“

Tag der Schulverpflegung mit zentraler Veranstaltung in Güglingen / 430 Schulen machen landesweit mit / Herbstmenü aus regionalen Zutaten

„Kinder und Jugendliche, die den ganzen Tag in der Schule verbringen, sind auf ein gutes Schulessen angewiesen. Es muss schmecken und ausgewogen sein. Dies ist wichtig für die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit und beugt auf lange Sicht ernährungsbedingten Krankheiten vor. Ziel der Landesregierung ist es, den Standard von Schulessen im Land insgesamt weiter zu verbessern“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL in Güglingen bei der zentralen Veranstaltung zum Tag der Schulverpflegung 2017.

Über 430 Schulen würden sich mit zahlreichen Aktivitäten an der Aktion beteiligen. Dabei gehe es auch um eine angenehme Essatmosphäre in den Mensen selbst. „Der Tag der Schulverpflegung soll Schüler zum Mitmachen anregen und sie für die Mensa begeistern“, sagte die Staatssekretärin.

 

Vernetzungsstelle Schulverpflegung

„Die Umsetzung der vielfältigen Anforderungen an die Schulverpflegung stellt die Träger und Schulen oft vor Herausforderungen. Die Landesregierung unterstützt die Akteure vor Ort bei ihren Aufgaben“, erklärte die Staatssekretärin. Mit der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung würden Beratungen in allen Fragen zur Schulverpflegung angeboten. Das Spektrum reiche von der Ausstattung der Mensa über die Auswahl des Anbieters bis zum geeigneten Essensangebot. Darüber hinaus seien Netzwerktreffen, runde Tische und Fachtagungen feste Bestandteile des Angebots. Der Tag der Schulverpflegung, der in diesem Jahr bereits zum 9. Mal stattfinde, sei ein Teil davon.

 

Qualitätsstandard für die Schulverpflegung

„Zum Tag der Schulverpflegung gehört auch ein landesweites Herbstmenü aus regionalen und saisonalen Zutaten, das die Kriterien des Qualitätsstandards für die Schulverpflegung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) erfüllt“, sagte Gurr-Hirsch. Der DGE-Qualitätsstandard sei für das Land die wissenschaftliche Grundlage, wenn es um eine gesunde und ausgewogene Schulverpflegung gehe. Ziel der Landesregierung sei es, die Zahl der zertifizierten Mensen und Schul-Caterer in Baden-Württemberg weiter zu erhöhen. Dabei würden Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass der Qualitätsstandard und die darauf basierende DGE-Zertifizierung in der Schulverpflegung gut umzusetzen seien. Die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Baden Württemberg würde auch hier beratend zur Seite stehen.

 

Hintergrundinformation:

Die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Baden Württemberg führt den Tag der Schulverpflegung durch und wird vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg finanziert.

 

Mit dem Tag der Schulverpflegung sollen Schüler mit spannenden Mitmachaktionen für die eigene Mensa begeistert werden und die Möglichkeit haben, Spaß und Freude am gemeinsamen Essen in der Schule zu entdecken. Über 430 Schulen beteiligen sich in diesem Jahr an der Aktion. Die zentrale Veranstaltung zum 9. Tag der Schulverpflegung findet in der Katharina-Kepler-Schule in Güglingen (Landkreis Heilbronn) statt.

 

>mehr

14.11.2017

Musikerinnen und Musiker des Blasmusikkreisverbands Heilbronn zu Besuch im Stuttgarter Landtag

Abgeordnetengespräch mit Friedlinde Gurr-Hirsch und Dr. Patrick Rapp

Über fünfzig politikinteressierte Musikerinnen und Musiker aus einigen der 73 Mitgliedsvereine des Blasmusikkreisverbands Heilbronn folgten der Einladung von Staatsekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, die zugleich im Ehrenamt Kreisvorsitzende des Verbands ist.

Nach einer interessanten Einführung in die Arbeitsweisen des Landtages konnte die Gruppe die neuen Räume des modern und offen gestalteten Besucher- und Medienzentrums in Augenschein nehmen. Elisabeth Krause vom Besucherdienst des Landtags vermittelte sehr eindrucksvoll und lebendig viel Wissenswertes über den Landtag und die Arbeit der Abgeordneten. Als sehr gelungen, offen, hell und freundlich wurde auch das neu umgebaute Landtagsgebäude empfunden. Besonders der jetzt mit Tageslicht ausgestattete Plenarsaal bekam großes Lob. Dort konnte die Gruppe für eine Stunde auf der Besuchertribüne die laufende aktuelle Debatte zum Thema „Kunst ist eine Tochter der Freiheit“ aus Anlass des Falls „Serebrennikov“ der Oper Stuttgart verfolgen. Beim anschließenden Abgeordnetengespräch nahmen sich gleich zwei Abgeordnete Zeit für die Blasmusiker: neben Friedlinde Gurr-Hirsch begrüßte auch Dr. Patrick Rapp als Präsident des Bundes Deutscher Blasmusikverbände (DBD) die große Gruppe.  Gurr-Hirsch und Rapp haben sich gemeinsam für ihre Verbände sehr engagiert eingesetzt und schließlich erreicht, dass für den Bau der beiden Akademien in Staufen und in Plochingen zusammen 18 Millionen Euro als Zuschuss vom Land Baden-Württemberg genehmigt wurden. „Damit können beide Verbände ihre Vorhaben realisieren und auch in Zukunft eine qualitativ hochwertige Ausbildung gewährleisten, so beide Abgeordnete einvernehmlich. Die beiden Vorhaben sollen nicht nur Zentren der Amateurmusik sein und Dirigenten, Jugendleiter und Vereinsvorstände aus- und weiterbilden, sondern Belange wie Integration und Inklusion aufnehmen und Innovationen fördern. Der stellvertretende Vorsitzende, Reinhold Dick, dankte beiden Abgeordneten für Ihren engagierten Einsatz für die Blasmusiker im ganzen Land sowie die Möglichkeit für das persönliche Gespräch im Landtag. 

>mehr

14.11.2017 | LT Presse

Jugendlandtag 2017 – „Was uns bewegt – darauf kommt es an“

Friedlinde Gurr-Hirsch MdL begrüßt Teilnehmer aus dem Raum Ilsfeld

Rund 125 Jugendliche aus ganz Baden-Württemberg kamen zum Jugendlandtag nach Stuttgart als Delegierte aus 23 Jugendkonferenzen im Land mit insgesamt über 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Ob beim World-Café oder in den Workshops – die Jugendlichen widmeten sich interessiert und engagiert Themen wie etwa Bildung, Mobilität, Migration/Vielfältige Gesellschaft, Umwelt/Nachhaltigkeit und Zukunft der Demokratie. In teilweise sehr engagiert geführten Debatten erarbeiteten die Jugendlichen ihre Kernforderungen. So wünschte sich der Workshop Bildung eine bundesweit einheitliche Lehrerausbildung und eine Vereinheitlichung des Schulsystems. In der Mobilitätsgruppe war man sich darin einig, dass es im ÖPNV eine bessere Taktung zu günstigeren Preisen geben sollte. Und im Umwelt-Workshop kam man zu dem Schluss, dass die Themen Umwelt und nachhaltige Entwicklung mehr Raum in der Schule einnehmen sollten. „Ihr zeigt, dass Jugendliche Politik alles andere als langweilig finden“, so die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch. Sie begrüßte fünf Schülerinnen und Schüler aus dem Raum Ilsfeld. „Ihr müsst uns Abgeordnete mit Euren Fragen zwiebeln und uns zeigen, was Euch unter den Nägeln brennt. Ohne die Beteiligung Eurer Generation lässt sich Zukunft nicht sinnvoll gestalten“, bekräftigte Gurr-Hirsch.

Unter dem Motto „Jugend hakt nach“ sollen sich die Jugendlichen im Herbst 2018 noch einmal im Landtag treffen und erfahren, wie ihre Ideen von den Politikerinnen und Politikern weiter verfolgt wurden.

 

Info: Der Jugendlandtag ist eine Veranstaltung des Landtags von Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Landesjugendring Baden-Württemberg e.V., der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und dem Ring politischer Jugend Baden-Württemberg.

 

>mehr

14.11.2017

Spitzenweine aus Baden-Württemberg: Verleihung der Staatsehrenpreise 2017 und im Sonderwettbewerb um die „Besten Württemberger“

Bereits zum sechsten Mal wurden in der Landesvertretung in Berlin die Staatsehrenpreise des Landes an Weinbaubetriebe aus den Anbaugebieten Baden und Württemberg verliehen. Staatsekretärin Gurr-Hirsch überreichte die Auszeichnungen an die Weinbetriebe, die bei den Landesweinprämierungen der vergangenen drei Jahre in Baden-Württemberg insgesamt die besten Ergebnisse erzielt hatten.

„Die prämierten Weine sind sehr wertige Aushängeschilder und Botschafter des Genießerlandes Baden-Württemberg. Sie können mit der Spitze der Weinwelt mithalten. Das stellen unsere Winzer mit ihren hervorragenden Produkten unter Beweis“, sagte die Staatsekretärin. Ebenso wurden die Gewinnerweine aus dem Sonderwettbewerb um die „Besten Württemberger“ ausgezeichnet.

 „Unsere Weine können mit der Spitze der Weinwelt mithalten. Das stellen unsere Winzer mit ihren Produkten unter Beweis", so Gurr-Hirsch. „Um einen guten Wein zu erzeugen, braucht es neben den entsprechenden Reblagen vor allem Winzer, die ihr Handwerk verstehen und mit Umsicht und Herzblut ans Werk gehen. Beides gibt es bei uns in Baden-Württemberg", sagte Friedlinde Gurr-Hirsch nicht ohne Stolz. Ganz besonders freute sie sich, die dynamische Winzerin Anita Landesvatter vom gleichnamigen Weingut aus Brackenheim mit dem Staatsehrenpreis 2017 auszeichnen zu dürfen. Im benachbarten Nordheim durfte die Weinkellerei Rolf Willi und das Weingut Weibler aus Bretzfeld ebenfalls einen Staatsehrenpreis entgegennehmen.

>mehr

13.11.2017 | MLR/Presse

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: „Eine gute Aus- und Fortbildung ist eine wichtige Grundlage für einen unternehmerischen Erfolg in der Land- und Hauswirtschaft“

150 Jahre Fachschule für Landwirtschaft im Ortenaukreis

„Eine gute Aus- und Fortbildung ist eine wichtige Grundlage für einen unternehmerischen Erfolg in der Land- und Hauswirtschaft. Die Fachschule für Landwirtschaft im Ortenaukreis leistet auf diesem Gebiet seit 150 Jahren hervorragende Arbeit. Zu diesem sehr schönen Jubiläum gratuliere ich ganz herzlich“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL in Offenburg (Ortenaukreis).

Die Fachschule habe frühzeitig und erfolgreich den Fokus auf fachschulische Ergänzungsangebote für den landwirtschaftlichen Nebenerwerb gelegt. In diesem Bereich habe sie seit 20 Jahren eine Vorreiterrolle im Land inne. Ein gutes Bildungsangebot für das Brennereiwesen runde das Bildungsangebot ab.

 

„Die Anforderungen in der Haus- und Landwirtschaft sind hoch und werden weiter steigen. So ist beispielweise der Agrarsektor in immer stärkerem Maße dem Spiel der Marktkräfte ausgesetzt. Chancen, aber auch die Risiken für die landwirtschaftlichen Betriebe nehmen zu. Landwirte sind mehr denn je als Unternehmer gefordert“, erklärte die Staatssekretärin. Baden-Württemberg stehe dabei für eine bäuerliche Landwirtschaft, die nicht auf Größe und Masse setze, sondern auf Unternehmergeist, Einfallsreichtum und Flexibilität.

 

„In der Einkommensdiversifizierung sehen wir eine Antwort auf die vielen drängenden Fragen in der Landwirtschaft. Eine fundierte hauswirtschaftliche Ausbildung ist bei der Erschließung zusätzlicher entsprechender Einkommensquellen wichtig, wenn es zum Beispiel um die Bauernhofgastronomie geht“, sagte die Staatssekretärin. Das Land unterstütze die Bäuerinnen und Bauern durch entsprechende Beratungs- und Bildungsangebote, aber auch durch finanzielle Förderungen auf vielfältige Art und Weise.

 

>mehr

07.11.2017

Friedlinde Gurr-Hirsch MdL empfiehlt

Bürgersprechstunden des Petitionsausschusses

Der Petitionsausschuss des Landtags von Baden-Württemberg wird künftig Bürgersprechstunden in verschiedenen Landesteilen abhalten. Bürgerinnen und Bürger, die sich von Behörden unangemessen behandelt fühlen, können ihre Beschwerden den Mitgliedern des Petitionsausschusses persönlich vortragen.

„Uns interessieren die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger“, so die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch.  „Der Landtag möchte mit dem neuen Angebot näher an die Menschen mit ihren Problemen herankommen.“

Ob es um Meinungsverschiedenheiten mit dem Baurechtsamt, dem Sozialamt oder dem Finanzamt geht – der Petitionsausschuss ist der Ort, sich zu beschweren oder um etwas zu bitten. Mit der neuen Bürgersprechstunde schafft der Landtag von Baden-Württemberg die Möglichkeit, dies auch persönlich zu tun. Bürger können dabei ihr Anliegen nicht nur vortragen, sondern dieses auch direkt als Petition schriftlich einreichen. Über die Anliegen wird dann in einer späteren Sitzung des Petitionsausschusses entschieden. Mehrere Landtagsabgeordnete aller Fraktionen sowie die Ausschussvorsitzende und ihr Stellvertreter stehen zum Gespräch bereit.

Geplant sei, mehrmals pro Jahr solche Bürgersprechstunden im ganzen Land anzubieten.

Das erste Mal wird der Petitionsausschuss seine Bürgersprechstunde jedoch am Sitz des Parlaments in Stuttgart abhalten

Ort: Bürger- und Medienzentrum des Landtags, Konrad-Adenauer-Str. 3

Termin: Montag, 20. November 2017

Zeit: 13 bis 17 Uhr

Eine Anmeldung zur Bürgersprechstunde ist erforderlich, entweder per E-Mail unter petitionen@landtag-bw.de oder unter der Telefonnummer 0711/ 2063-525.

 

 

Hintergrund: Der Petitionsausschuss des Landtags ist laut Artikel 35a Landesverfassung/Artikel 17 Grundgesetz Ansprechpartner für Schwierigkeiten von Bürgerinnen und Bürgern im Umgang mit Behörden bei allen Fragen, die in der Kompetenz des Landes liegen. Er befasst sich mit den Anliegen und unterbreitet der Vollversammlung des Landtags eine Beschlussempfehlung.

 

>mehr

07.11.2017 | MLR/Presse

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: „Baden-Württemberg steht für heimische Lebensmittel und bäuerliche Familienbetriebe“

Eröffnung des Spätlingsmarktes in Ludwigsburg / Streuobsttag am 7. November

„Der Spätlingsmarkt ist seit über 20 Jahren eine feste Größe und ein kulinarischer Treffpunkt in Ludwigsburg. Er bietet den Besuchern Einblicke in die Arbeit unserer Landwirte und unser handwerklich geprägtes Ernährungshandwerk. Der Spätlingsmarkt steht für Genuss und Qualität aus der Region“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL anlässlich der Eröffnung des 21. Spätlingsmarktes in Ludwigsburg.

Der Spätlingsmarkt mache die Vielfalt an hochwertigen Lebensmitteln sichtbar, die in der näheren Umgebung und in den vertretenen Partnerregionen erzeugt und veredelt werden.

 

„Baden-Württemberg steht für heimische Lebensmittel und bäuerliche Familienbetriebe. Mit unserer Regionalkampagne ‚Natürlich.VONDAHEIM‘ stellen wir den Wert von Lebensmitteln aus Baden-Württemberg und die Leistung der Menschen, die hinter diesen Produkten stehen, in den Mittelpunkt“, sagte die Staatssekretärin. Der Spätlingsmarkt gliedere sich sehr gut in diese Kampagne ein, indem er Lebensmittel aus dem Land für die Menschen erlebbar mache.

 

Thementag Streuobstwiesen

Besonders hervorzuheben sei der ‚Thementag Streuobstwiesen 2017‘, der im Rahmen des Spätlingsmarktes am Dienstag (7. November) stattfinde. „Der Streuobstbau hat im Landkreis Ludwigsburg und in ganz Baden-Württemberg eine lange Tradition. Wer sich gezielt für regionale Streuobstprodukte entscheidet, hilft den Streuobstbewirtschaftern bei der Pflege unserer einmaligen Kulturlandschaft“, betonte Gurr-Hirsch. Streuobstwiesen seien für Baden-Württemberg typische Landschaftselemente. Sie seien Refugien zahlreicher Tier- und Pflanzenarten sowie erhaltungswerter alter Obstsorten. Im Rahmen der ‚Streuobstkonzeption Baden-Württemberg‘ halte das Land eine Vielzahl an Förderungen und Maßnahmen bereit, die die Streuobstwiesenbewirtschafter unterstützen und ihren Einsatz honorieren.

 

Hintergrundinformationen:

Vielfältige Informationen zu den Themen Landwirtschaft, Lebensmittel und Ernährung finden sich auf den Internetseiten www.mlr-bw.de.

 

Informationen zum Streuobst finden sich auf den Seiten des Streuobstportales Baden-Württemberg unter www.streuobst-bw.info.

 

Umfassende Informationen zur Regionalkampagne ‚Natürlich. VON DAHEIM‘ finden Sie auf der Internetseite www.vondaheim.de.

>mehr

06.11.2017 | MLR/Presse

Beratungskonzepte für Kita-Caterer: Neues Projekt der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: „Heute geht das Bundesprojekt ‚Beratungskonzepte für Kita-Caterer‘ in die Praxis. Es unterstützt die umfangreichen Aktivitäten des Landes zur Umsetzung einer gesunden und kindgerechten Verpflegung“

„Eine gesunde und kindgerechte Ernährung in der Kita ist gut für die geistige und körperliche Entwicklung von Kindern. Gutes Essen fördert deren Wohlbefinden und Gesundheit sowie ihre Leistungsfähigkeit. Ich freue mich daher sehr, dass die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Baden-Württemberg mit der heutigen Auftaktveranstaltung die Beratungsphase des Projekts ‚Beratungskonzepte für Kita-Caterer‘ startet und das Projekt in die Praxis geht“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz.

Die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Baden-Württemberg (VNS-BW) sei Anlaufstelle für alle Akteure im Bereich Kita- und Schulverpflegung. Ihre zentralen Aufgaben seien Information, Bündelung von Fachwissen und Erfahrungen sowie Vernetzung auf lokaler, regionaler und landesweiter Ebene. Das Projekt unterstütze Kita-Caterer, die sich für eine gute Kitaverpflegung stark machen würden. Die Aktion werde vom Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung gefördert.

 

„Die steigende Zahl von Kindern unter drei Jahren und die längeren Betreuungszeiten haben die Kitas vor große Herausforderungen gerade beim Essen gestellt. In der Krippe und Kita essen Kinder ganz verschiedener Altersklassen und Entwicklungsstufen - vom Essanfänger bis zum routinierten Esser“, erklärte die Staatssekretärin. Das verlange viel Fachwissen über die Empfehlungen zur Kinderernährung, aber auch über Hygienevorschriften und die Kennzeichnung von Allergenen. „Die Essatmosphäre und die enge Verzahnung des guten Essensangebots mit dem pädagogischen Konzept spielen dabei eine wichtige Rolle“, erklärte die Staatssekretärin.

 

Qualitätsstandards für die Kitaverpflegung

Der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) entwickelte Qualitätsstandard für die Verpflegung in Kindertageseinrichtungen bietet den Verantwortlichen eine praxistaugliche und gleichzeitig wissenschaftliche anerkannte Hilfestellung. Der Standard ist die Grundlage des Ministeriums bei der Verankerung einer gesund erhaltenden und nachhaltigen Verpflegung in der Kita. „Leider erfüllt das Kitaessen in Baden-Württemberg nicht immer diese Qualität“, betonte die Staatssekretärin. Dabei würden Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass die Qualitätsstandards und die darauf basierende DGE-Zertifizierung ohne große Hürden in der Kitaverpflegung umsetzbar seien. „Die Landesregierung möchte darauf hinwirken, die Zahl der zertifizierten Kitaküchen und Kita-Caterer in Baden-Württemberg deutlich zu erhöhen. Das Essen soll dadurch schmackhafter, gesünder und nachhaltiger werden“, sagte Gurr-Hirsch.

 

Unterstützung für die Umsetzung einer guten Kitaverpflegung

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz bietet vielfältige Unterstützungsangebote an. „Wir finanzieren die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung in Baden-Württemberg. Sie unterstützt Kitas bei Planung, Aufbau, Organisation und Optimierung der Verpflegung. Mit der Landesinitiative BeKi – Bewusste Kinderernährung bieten wir darüber hinaus auch das BeKi-Zertifikat für die ernährungsbewusste Kita an“, erklärte die Staatssekretärin.

 

Hintergrundinformationen:

Die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Baden-Württemberg (VNS-BW) führt seit Januar 2017 das Projekt „Beratungskonzepte für Kita-Caterer“ durch, das vom Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung (BMEL) gefördert wird. Ziel des Projektes ist es, das Verpflegungsangebot von Caterern, deren Schwerpunkt in anderen Betriebsbereichen liegt, zu optimieren. Mit der Auftaktveranstaltung startet die Beratungsphase mit 20 Kita-Caterern.

 

Weitere Informationen zum Thema Ernährung finden sich im Internet unter

www.mlr-bw.de.

 

Weitere Informationen zur VNS-BW finden sich im Internet unter www.kitaverpflegung-bw.de.

>mehr

03.11.2017 | Presse/MLR

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: „Viele gute Ideen zum Erhalt des Steillagenweinbaus wurden in einem Konzept zusammengetragen“

Abschluss des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK) ‚Neckarschleifen‘ / Es geht um den Erhalt von Weinbausteillagen

„In den vergangenen zwei Jahren haben die zehn beteiligten Kommunen im ILEK ‚Neckarschleifen‘ ein einwandfreies Konzept zur Weiterentwicklung der Weinbausteillagen auf die Beine gestellt. Im Rahmen eines Regionalmanagements sollen nun möglichst viele dieser guten Ideen in die Realität umgesetzt werden“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL,  anlässlich der Abschlussveranstaltung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes ILEK ‚Neckarschleifen‘.

Ein im Rahmen der Konzeptphase beantragtes Regionalmanagement werde durch das Land finanziell gefördert.

 

„Der Steillagenweinbau ist ein Markenzeichen für Baden-Württemberg. Vor allem die Terrassen- und Handarbeitslagen haben einen hohen kulturellen und ökologischen Wert. Sie dienen auch dem Tourismus und der Gastronomie“, erklärte die Staatssekretärin. Projekte wie das ILEK ‚Neckarschleifen‘ würden dazu beitragen, dieses einmalige Kulturgut zu erhalten.

 

>mehr

02.11.2017 | Presse /MLR

Spitzenweine aus Baden-Württemberg: Verleihung der Staatsehrenpreise 2017 und im Sonderwettbewerb um die „Besten Württemberger“

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: „Unsere Weine können mit der Spitze der Weinwelt mithalten. Das stellen unsere Winzer mit ihren Produkten unter Beweis"

 

„Um einen guten Wein zu erzeugen, braucht es neben den entsprechenden Reblagen vor allem Winzer, die ihr Handwerk verstehen und mit Umsicht und Herzblut ans Werk gehen. Beides gibt es bei uns in Baden-Württemberg", sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, zur Eröffnung der Veranstaltung ‚Spitzenweine aus Südwest‘  in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin anlässlich der Präsentation der prämierten Betriebe durch den Badischer Weinbauverband e.V. und den Weinbauverband Württemberg e.V.

 

 

Bereits zum sechsten Mal wurden hier die Staatsehrenpreise des Landes an Weinbaubetriebe aus den Anbaugebieten Baden und Württemberg verliehen. Staatsekretärin Gurr-Hirsch überreichte die Auszeichnungen an die Weinbetriebe, die bei den Landesweinprämierungen der vergangenen drei Jahre in Baden-Württemberg insgesamt die besten Ergebnisse erzielt hatten. „Die prämierten Weine sind sehr wertige Aushängeschilder und Botschafter des Genießerlandes Baden-Württemberg. Sie können mit der Spitze der Weinwelt mithalten. Das stellen unsere Winzer mit ihren hervorragenden Produkten unter Beweis“, sagte die Staatsekretärin. Darüber hinaus wurden die Gewinnerweine aus dem Sonderwettbewerb um die „Besten Württemberger“ durch den Präsidenten des Weinbauverbandes Württemberg e.V., Hermann Hohl, ausgezeichnet. Zu Gast am Berliner Tiergarten waren auch die Weinköniginnen Franziska Aatz (Baden) und Caroline Klöckner (Württemberg).

Erstmals mit dabei war auch der Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Baden-Württemberg, der sechs seiner prämierten Winterweine des Monats vorstellte. Zudem bot der Verein Vinissima Frauen & Weine e.V., ein Netzwerk aus Frauen in der Weinbranche, das sich um den Wissensaustausch, das persönliche Kennenlernen und die Weiterbildung und Förderung bemüht, eine Exklusivverkostung an.

Die Empfänger des Staatsehrenpreis 2017:


Anbaugebiet Baden

Weingut Hercher (Inh. Alfred Hercher), Freiburg – Waltershofen


Weingut Wiedermann (Inhaber Jörg Wiedermann), Sasbach


Winzerkeller Hex vom Dasenstein (Geschäftsführer Marco Köninger), Kappelrodeck

 

Anbaugebiet Württemberg

Rolf Willy, Nordheim


Weingut Landesvatter (Inh. Anita Landesvatter), Brackenheim


Weingut Weibler (Inh. Familie Weibler), Bretzfeld

 

 

>mehr

02.11.2017

Bilanz „Tag des Einbruchschutzes“ am 29. Oktober 2017

Staatssekretärin Gurr-Hirsch: „Bei der Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls halten wir Kurs: Wir fahnden konsequent nach Straftätern und tun alles, damit sich die Bevölkerung bestmöglich schützt“

„Bei den Wohnungseinbruchdiebstählen haben wir die doppelte Trendwende geschafft –

mit einem landesweiten Rückgang von zehn Prozent bei den Einbrüchen und einer Verbesserung der Aufklärungsquote auf fast 20 Prozent. Durch konsequent miteinander vernetzte Maßnahmen bei Prävention, Fahndung und Ermittlungen haben wir in Baden-Württemberg die Einbruchszahlen gesenkt und die Aufklärungsquote nochmals gesteigert – das ist unser Weg. Das belegt auch ein aktueller Ermittlungserfolg des Polizeipräsidiums Stuttgart eindrucksvoll“, bekräftigte Gurr-Hirsch.

Beim diesjährigen Tag des Einbruchschutzes wurde unter dem Motto „Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit“ durch die Polizei Baden-Württemberg landesweit vielfältige Aktionen zum Einbruchschutz angeboten. Beispielsweise öffneten dieses Jahr am Tag des Einbruchschutzes viele örtliche Beratungsstellen ihre Türen. So konnten sich interessierte Bürgerinnern und Bürger bei Gesprächen mit den Experten vor Ort und anhand zahlreicher Ausstellungsexponate ausführlich zum Thema Wohnungseinbruch und die verschiedenen Sicherungsmöglichkeiten informieren. Mit zusätzlichen Präventionsstreifen in vielen Wohngebieten wurde das Ziel verfolgt, die Bevölkerung auf Schwachstellen am Haus, wie gekippte Fenster oder unverschlossene Haustüren, hinzuweisen und hinsichtlich der Möglichkeiten des Einbruchschutzes durch mechanische Sicherungen zu sensibilisieren.

 

Die Folgen eines Wohnungseinbruchdiebstahls sind vielschichtig und für die betroffenen Opfer oft nur schwer zu überwinden. „Ein Einbruch in die eigenen vier Wände ist für die Betroffenen oft ein großer Eingriff in die Privatsphäre. Hierbei ist der materielle Schaden häufig nicht der schlimmste Verlust“, stellte Gurr-Hirsch fest. Gerade das oft nicht mehr vorhandene Sicherheitsgefühl und auch die psychischen Folgen könnten den Betroffenen noch lange Zeit zu schaffen machen. „Durch einfache Sicherheitsvorkehrungen, wie beispielsweise das Absichern von Fenstern und Türen oder die Wachsamkeit für Unregelmäßigkeiten in der eigenen Nachbarschaft, können Einbrüche effektiv verhindert werden. Die Menschen müssen sich Zuhause sicher fühlen, das gehört für uns auch untrennbar zu einer erfolgreichen Innenpolitik“, so Gurr-Hirsch.

 

Hinweis: Friedlinde Gurr-Hirsch MdL empfiehlt eine Infoveranstaltung zum Einbruchschutz mit Polizeikommissar Klaus Zeberer, Experte im Bereich Prävention und Einbruchsschutz.

Gerne vermitteln wir für Ihren Ortsverband einen Termin.

 

>mehr

27.10.2017 | MLR/Presse

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: „Flurneuordnungen stärken die Wettbewerbsfähigkeit der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe“

Übergabe des Bewilligungsbescheids der Flurneuordnung Görwihl-Strittmatt / Es geht vor allem um den Wald

„Eine bedarfsgerechte und den heutigen Anforderungen entsprechende Wege-Infrastruktur ist die Grundlage für eine gute Bewirtschaftung land- und forstwirtschaftlicher Flächen. Ziel der Landesregierung ist es, die Leistungsfähigkeit der heimischen Land- und Waldwirte insgesamt zu stärken und so für Wertschöpfung im Ländlichen Raum zu sorgen“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL anlässlich der Übergabe des Bewilligungsbescheids der Flurneuordnung Görwihl-Strittmatt (Wald).

Die wesentlichen Ziele des 1244 Hektar großen Verfahrens seien die Verbesserung der Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft sowie eine sinnvolle Zusammenlegung zersplitterten Grundbesitzes. Das Flurneuordnungsverfahren werde aus Landes- und Bundesmitteln mit insgesamt rund 915.000 Euro gefördert.

 

„Durch die Flurneuordnung wird die Besitzstruktur verbessert und es werden gut ausgebaute Wege zur Erschließung der Grundstücke und zum Holztransport hergestellt“, erklärte die Staatssekretärin. Im Südschwarzwald mit seinen schwierigen topographischen Bedingungen sei dies zur Stärkung der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe unerlässlich.

 

„Der Großteil der neu auszubauenden Wege wird auf vorhandenen Wegtrassen ausgebaut. Durch eine umsichtige Planung werden daher unerwünschte Eingriffe in wertvolle naturräumliche Strukturen auf ein Mindestmaß reduziert“, betonte die Staatssekretärin. Bei unvermeidbaren Eingriffen würden durch eine ökologische Baubegleitung und mit einem abgestimmten Bauzeitenplan Artenschutzbelange und sonstige wichtige ökologische Erfordernisse bestmöglich berücksichtigt. Zum Ausgleich der Eingriffe seien Naturschutzmaßnahmen vorgesehen, die alle Eingriffe kompensieren und darüber hinaus die Natur und die Landschaft insgesamt aufwerten würden. So sei zum Beispiel vorgesehen, im Gewann ‚Silberbrunnen‘ eine dauerhafte Wasserzuleitung einzurichten, um die dortigen Moorflächen ausreichend mit Wasser zu versorgen.

 

„Damit werden diese Flächen nachhaltig gesichert und ein wichtiger Beitrag für das Naturschutzziel des Landes Baden-Württemberg zur Moorschutzkonzeption  wird geleistet“, sagte Friedlinde Gurr-Hirsch. Moore würden langfristig große Mengen an klimaschädlichem Kohlendioxid speichern und seien deshalb wichtig für den Klimaschutz.

 

Hintergrundinformationen:

Weitere Informationen zum Thema Landentwicklung und Flurneuordnung sind auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz unter www.mlr-bw.de sowie beim Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung unter www.lgl-bw.de abrufbar.

>mehr

25.10.2017 | MLR/Presse

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: „Unser Ziel ist es, die innovative Verwendung von Laubholz im baulichen Bereich weiter nach vorne zu bringen“

Staatssekretärin Gurr-Hirsch eröffnet 39. Fachtagung Holzbau Baden-Württemberg

„Eine nachhaltige Waldbewirtschaftung und eine verstärkte Verwendung von Holz im baulichen Bereich hilft uns, die Klimaschutzziele der Gesellschaft zu erreichen. Vor allem im Bauen mit Laubholz stecken noch erhebliche Potenziale, die wir gemeinsam mit der Branche erschließen müssen“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, im Stuttgarter Hospitalhof anlässlich der Eröffnung der 39. Fachtagung Holzbau.

Rund 300 Teilnehmende aus Architektur, Ingenieurswesen und Bauwirtschaft werden zu dieser Trend setzenden Tagung erwartet. Baden-Württemberg sei mittlerweile bundesweit das Land mit der höchsten Holzbauquote im Wohn- und Nichtwohnbau. Durch die Förderung innovativer Holzbaulösungen in modellhaften Bauvorhaben werde das Land seine herausragende Stellung im Holzbau weiter festigen und ausbauen. Mit Blick auf die Internationale Bauausstellung (IBA) 2027 in Stuttgart biete sich die einmalige Chance für Baden-Württemberg, einem Weltpublikum Zukunftslösungen im Gestalten mit Holz zu präsentieren. Dies sei auch eine Chance zur Weiterentwicklung der Baukultur im urbanen wie im ländlichen Kontext.

 

„Wer mit dem nachwachsenden und energieeffizienten Naturstoff Holz baut, vermeidet schwer recycelbaren Bauschutt und ersetzt energieintensive Baustoffe wie Stahl und Beton. Holz ist gut für die Umwelt und stärkt die Wertschöpfung vor allem im Ländlichen Raum“, erklärte die Staatssekretärin. Das im Holz gespeicherte Kohlendioxid werde bei Holzbauten über Jahrzehnte, teilweise über Jahrhunderte hinweg der Atmosphäre entzogen.

 

Brandschutz als wichtiges Thema

„Fakt ist, dass die Bauordnung des Landes beim mehrgeschossigen Bauen mit Holz für den Brandschutz häufig teure Einzelfallprüfungen erfordert, was diese Bauweise benachteiligt. Ziel der Landesregierung ist es, diese technischen und formalen Hemmnisse abzubauen“, betonte die Staatssekretärin. Während sich eine Holzkonstruktion im Falle eines Brandes durch eine Verkohlungsschicht selbst schütze und dadurch die Standfestigkeit des Gebäudes im Wesentlichen für eine längere Zeit weiter gegeben sei, verliere Stahl aufgrund seiner thermischen Eigenschaften an Stabilität. „Ein mit einem innovativen Brandschutzkonzept ausgestattetes Holzhochhaus ist sicherer und berechenbarer als ein Gebäude aus Stahl und Beton“, erklärte Staatssekretärin Gurr-Hirsch.

 

Hintergrundinformationen:

Die Fachtagung Holzbau ist die wichtigste Holzbau-Veranstaltung im Land. Etwa 300 Experten aus den Bereichen Architektur und Bauwesen sowie interessierte Bauherren informieren sich über Innovationen und Trends im modernen Bauen mit Holz.

 

Hochkarätige Referenten wie Prof. Werner Sobek, Leiter des Instituts für Leichtbau, Entwerfen und Konstruieren der Universität Stuttgart, geben Einblicke in die aktuellen Entwicklungen im Holzbau.

 

Organisiert wird die Fachtagung von der proHolzBW, der Clusterinitiative Forst und Holz Baden-Württemberg, dem Landesbeirat Holz e.V. in Kooperation mit der Hochschule Biberach und den Architekten- und Ingenieurkammern Baden-Württembergs.

 

Die Clusterinitiative Forst und Holz Baden-Württemberg wurde 2008 vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz ins Leben gerufen. Sie hat zwei übergeordnete Ziele: die Holznutzung und Holzverwendung zu fördern sowie die Wettbewerbsfähigkeit aller Akteure entlang der Wertschöpfungskette Forst und Holz in Baden-Württemberg zu stabilisieren und auszubauen.

 

Die proHolzBW GmbH wurde im Dezember 2014 gegründet. Sie ist Plattform für alle Fragen rund ums Holz. Dafür werden insbesondere das Holzmarketing, die Fachinformation zum Bauen mit Holz und die Holzbau-Fachberatung für Baden-Württemberg angeboten. Gesellschafter der proHolzBW sind die Branchenverbände Forstkammer BW, Deutsche Säge- und Holzindustrie (DeSH), Holzbau BW und Holzbau Baden. Der Landesbetrieb ForstBW ist Kooperationspartner der proHolzBW.

 

Weitere Informationen zu den Themen Waldwirtschaft und Holzverwendung finden sich im Internet unter www.mlr-bw.de oder www.forstbw.de sowie unter www.cluster-forstholz-bw.de und www.proholzbw.de.

>mehr

24.10.2017

Besuch in Kirchardt

Friedlinde Gurr-Hirsch bei Kerwe Eröffnung und „Auf den Spuren Luthers“ im Evangelischen Gemeindehaus

Nach langer Pause hat die Gemeinde Kirchardt die alte Tradition des „Kerwe-Festes“ wieder aufleben lassen. Zusammen mit dem Oktoberfest ist das ein großer Erfolg, der sehr gut bei der ganzen Bevölkerung in Kirchardt ankommt.

Groß und Klein finden Unterhaltung und Spaß bei dem abwechslungsreichen bunten Programm, an dem sich viele Vereine und Organisationen aktiv beteiligen. „Mit der CDU Kirchardt sind wir am Kerwesonntag mit einem schönen Wein- und Sektstand vertreten“, so der Vorsitzende Jürgen Czemmel bei einem gemeinsamen Rundgang.  Bürgermeister Gerd Kreiter ließ es sich nicht nehmen, mit der Staatssekretärin eine rasante Fahrt im „Scheibenwischer“ zu machen. Er war überrascht, dass sie spontan einwilligte. „In meinem Beruf bin ich einiges gewöhnt, da haut mich so schnell nichts aus der Bahn“, entgegnete Gurr-Hirsch.

 

Die Fahrt nach Kirchardt nutze Friedlinde Gurr-Hirsch auch für einen Besuch der aktuellen Ausstellung der evangelischen Kirchengemeinde. „Auf den Spuren Luthers“ konnte man sich im Kirchengemeindehaus begeben. Die Ausstellung wurde in einer einjährigen Vorarbeit von Pfarrerin Karin Frasl mit der Gemeinde liebevoll vorbereitet. „Was für eine vorbildliche Arbeit und welch beispielhaftes Engagement. So ist Kirche lebendig und macht Spaß“, lobte die Abgeordnete. Sogar ein „Lutherwein“ wurde anlässlich des 500-jährigen Jubiläums kreiert. „Bier ist Menschenwerk, Wein aber ist von Gott“ ziert das besondere Etikett.

 

>mehr

24.10.2017

Friedlinde Gurr-Hirsch zu Besuch bei Sr. Friedlinde im Diakonissenmutterhaus Aidlingen

Sehr erfreut ist Friedlinde Gurr-Hirsch über die neuen Namensschwestern, die jedes Jahr den „Friedlinde-Club“ vergrößern und für spannende Begegnungen mit neuen Gesichtern sorgen.

Neu hinzugekommen ist auch in diesem Jahr die ehemalige Heilbronnerin Sr. Friedlinde aus Villingen. Auffallend viele „Friedlinden“ sind im Heilbronner Raum geboren, ein paar davon haben aus unterschiedlichsten Gründen die Heimat verlassen. So auch Sr. Friedlinde, die ihr Leben als Diakonission in den Dienst Gottes gestellt hat und im Diakonissenmutterhaus Aidlingen lebt. Aufgrund des reiferen Alters und der fehlenden Mobilität war es Sr. Friedlinde nicht möglich, am diesjährigen Treffen im Sommer in Zaberfeld teilzunehmen.

So besuchte jetzt kurzentschlossen Friedlinde Gurr-Hirsch im Zuge einer Fahrt ins südliche Baden-Württemberg die neu hinzugekommene Namensschwester in Villingen. Die Freude über das Kennenlernen und den spontanen Besuch war sehr groß bei Sr. Friedlinde. Die beiden Damen hatten sich viel zu erzählen und so verging die Kaffeestunde wie im Flug. „Vielleicht lässt sich ein Treffen in dem schönen Gästehaus Tannenhöhe der Diakonissen einmal realisieren mit dem Friedlinde-Club. Das wäre ein schönes Ereignis vielleicht zu unserem 10-jährigen Bestehen!“, verabschiedete sich Friedlinde Gurr-Hirsch nach einem schönen Nachmittag.

 

>mehr

23.10.2017 | MLR/Presse

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: „Regionaler Genuss liegt im Trend. Das gilt auch für hochwertiges Wildfleisch aus heimischer Jagd“

Eröffnung der diesjährigen Wildwochen der ‚Schmeck den Süden‘-Gastronomen in Vellberg / Auszeichnung ‚Gewinner der Winterweine 2017/18‘

„Jagd ist angewandter Naturschutz. Sie dient dem Erhalt stabiler und gesunder Wild-tierbestände sowie der Entwicklung artenreicher Mischwälder und dem Schutz landwirtschaftlicher Kulturen. Ziel einer zeitgemäßen Jagdausübung ist es auch, das dabei produzierte Wildfleisch bestmöglich in Wert zu setzen“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL in Vellberg (Landkreis Schwäbisch Hall) anlässlich der Eröffnung der ‚Wildwochen‘ der ‚Schmeck den Süden‘-Gastronomen und der Auszeichnung der ‚Gewinner der Winterweine 2017/18‘.

Wie könnte das besser gelingen, als in Kooperation mit den ‚Schmeck den Süden‘-Gastronomen, die sich mit Leidenschaft der regionalen Küche verschrieben haben. Wildfleisch aus heimischen Wäldern und Feldfluren sei ein hochwertiges regionales Lebensmittel, zu dem ein verantwortungsbewusst genossenes Glas Wein hervorragend passe.

 

„Die kontinuierliche und reibungslose Wildfleischvermarktung stellt den einzelnen Jäger immer wieder vor größere Herausforderungen. Die ‚Wildwochen‘ der ‚Schmeck den Süden‘-Gastronomen zeigen der Jägerschaft Vermarktungsmöglichkeiten auf und schaffen zudem den Verbrauchern einen Zugang zu hochwertigen Lebensmitteln aus heimischer Jagd“, erklärte die Staatssekretärin.

 

Jagdausübung sei eine verantwortungsvolle Aufgabe im Dienst der Allgemeinheit, die nur dann gut zu bewältigen sei, wenn die Vermarktung der erzeugten Wildprodukte sichergestellt wäre. Es sei erklärtes Ziel der Landesregierung, die Jäger in Baden-Württemberg gemeinsam mit dem Landesjagdverband bei der Wildfleischvermarktung bestmöglich zu unterstützen. Gerade mit Blick auf die vielerorts stark gestiegenen Schwarzwildbestände würden sich hier neue Herausforderungen im Hinblick auf eine effektive und nachfrageorientierte Jagdausübung  ergeben.

 

„Das Potenzial ist da. Die Jäger haben das Wild und die Gastronomen und ihre Gäste sind auf der Suche nach hochwertigem Wildfleisch aus heimischer Jagd. Unser Ziel ist es, Erzeuger, Verarbeiter und Verbraucher näher zusammenzubringen“, betonte Staatssekretärin Gurr-Hirsch. Dies sei auch der Ansatz der breit angelegten Regionalkampagne ‚Natürlich. VON DAHEIM, mit der der Wert von Lebensmitteln aus Baden-Württemberg und die Leistung der Menschen, die hinter diesen Produkten stehen, in den Mittelpunkt gestellt werden solle. Heimisches Wildfleisch passe sehr gut in diese Kampagne des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz.

 

>mehr

23.10.2017 | MLR / Presse

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: „Die Erntedankzeit schafft ein Bewusstsein für den Wert regionaler Lebensmittel“

Kulinarischer Erntedank auf der Oberschwabenschau

„Die Erntedankzeit erinnert daran, wie wertvoll unsere Lebensmittel sind und wie viel Arbeit, Herzblut und Ressourcen darin stecken. Ein stets verfügbares, vielseitiges und hochwertiges Angebot an Lebensmitteln ist keine Selbstverständlichkeit. Dies müssen wir uns immer wieder bewusst machen und entsprechend wertschätzend mit den Produkten umgehen“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL.

Am Stand des Ernährungszentrums Bodensee-Oberschwaben des Landratsamts Ravensburg packte die Staatssekretärin tatkräftig bei der Zubereitung und Verteilung von Erntedank-Burgern für die Messebesucher mit an. „Einfache, moderne Gerichte aus frischen, heimischen Zutaten wie diese Burger sind im wahrsten Sinne des Wortes kinderleicht zubereitet. Durch das Selbermachen entwickelt sich zudem ein Bewusstsein für die Lebensmittel und ihren Wert“, betonte Gurr-Hirsch. Das Wissen um die richtige Lagerung, Vorratshaltung und das Haltbarmachen von Lebensmitteln seien ebenfalls wichtige Aspekte, genauso wie die Freude am Zubereiten und Genießen. Um sowohl Kinder und Jugendliche als auch Erwachsene dabei zu unterstützen, biete das Ministerium verschiedene Informations- und Bildungsangebote rund um die Themen Ernährung und Lebensmittel an. Aspekte wie Genuss, die Vermeidung von Lebensmittelabfällen und Regionalität würden dabei eine große Rolle spielen.

 

Regionale Produkte: Eine gute Wahl

Die Regionalkampagne des Landes „Natürlich. VON DAHEIM“, die den Menschen den Wert von Lebensmitteln aus Baden-Württemberg und die Leistung der Menschen, die hinter diesen Produkten stehen, erlebbar machen möchte, wird auf der Oberschwabenschau am Stand der MBW Marketing- und Absatzförderungsgesellschaft mbH in Halle 9 präsentiert. Dort warten auf die Besucherinnen und Besucher der Messe unter anderem ein Glücksrad sowie ein Erntedank-Malwettbewerb für Kinder. Am Samstag und Sonntag (21./22.10.) werden zudem regionale Käsespezialitäten (mit dem geographischen Herkunftsschutz g.U.) zur Verkostung angeboten.

 

Ebenfalls ein Besuchermagnet in Halle 9 ist der ‚Grüne Pfad‘ des Landratsamtes/Landwirtschaftsamtes Ravensburg, auf dem unter dem diesjährigen Motto ‚Oberschwaben – tierisch bunt‘ als Gemeinschaftswerk vieler Organisationen eindrücklich präsentiert wird, wie unsere Kulturlandschaft in Oberschwaben von der Nutztierhaltung und der Veredelung tierischer Produkte geprägt wird.

 

Landesweite Aktionen zum Erntedank

Die Erntedankaktion bildet den Abschluss für die zahlreichen landesweiten Aktionen der Landratsämter und Ernährungszentren in Baden-Württemberg, die im Rahmen der Regionalkampagne ‚Natürlich. VON DAHEIM‘ während der Erntedankzeit durchgeführt wurden. Bei Festtafeln, Schnippelevents, Workshops und an Infoständen konnten Interessierte die Erntedankidee gemeinschaftlich erleben, eigene Genusserfahrungen machen und sich über nachhaltige Ernährung informieren.

 

„Jeder kann mit der eigenen Ernährungsweise Verantwortung für sich selbst und die Gesellschaft übernehmen. Es müssen nicht immer große Veränderungen sein, auch kleine Schritte zählen. Zum Beispiel ein bewusster und am eigenen Bedarf ausgerichteter Einkauf regionaler Produkte“, erklärte Gurr-Hirsch. Dies schone durch kurze Transportwege Klima und Umwelt und helfe der heimischen Landwirtschaft. Auch trage ein solches Verhalten dazu bei, Lebensmittelverschwendung durch Verderb auf ein Mindestmaß zu reduzieren.

 

>mehr

21.10.2017 | KM Presse / MLR Presse/ FGH Presse

Kultus- und Verbraucherschutzministerium stellen Kooperationsprojekt „Ernährungsführerschein" vor

Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: „Bewusste Entscheidungen für gutes Essen erfordern Wissen und Fähigkeiten, die wir mit dem Ernährungsführerschein fördern“

Bei einem gemeinsamen Schulbesuch von Staatssekretär Volker Schebesta MdL und Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL in Stuttgart wurde das Kooperationsprojekt „Ernährungsführerschein“ für gute Ernährung vorgestellt.

„Bewusste Entscheidungen für gutes Essen erfordern sowohl Wissen als auch praktische Fähigkeiten, die wir mit dem Ernährungsführerschein fördern“, zeigt sich Staatssekretärin Gurr-Hirsch überzeugt von dem Projekt.

Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport sowie das Ministerium für Ländlichen

Raum und Verbraucherschutz stellen allen Grundschulen Baden-Württembergs mit dem Ernährungsführerschein des Bundeszentrums für Ernährung ein attraktives Unterrichtspaket für die dritte Klasse zur Verfügung. Es soll die Umsetzung dieses Themenbereichs im Unterricht erleichtern. Das Medienpaket wird durch das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz finanziert. Es stellt einen vielfach erprobten und umfassend evaluierten Baustein der Ernährungsbildung dar. Rund eine Million Kinder in Deutschland haben bereits einen Ernährungsführerschein erworben. Das Kooperationsprojekt „Ernährungsführerschein“ kann im Übrigen auch mit den neu gestarteten EU-Schulprogramm „Für die Extraportion Gemüse, Obst und Milch“ kombiniert werden. 

 

„Ich würde mich sehr freuen, wenn alle Grundschulen in meinem Wahlkreis sich mit den dritten Klassen an dieser Aktion beteiligen. Die Kinder machen dann einen „Ernährungsführerschein“ wie sie auch einen „Fahrradführerschein“ ablegen. Gerne werde ich die Schulen unterstützen und die Aktion aktiv begleiten. Ich wünsche allen Kindern und den Lehrkräften viel Freude bei der Entdeckung von Ernährungsbildung mit Genuss und der Anwendung im Alltag“, bekräftigte Staatssekretärin Gurr-Hirsch.

 

Hintergrundinformationen:

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg unterstützt Schulen und Kindertageseinrichtungen mit der Landesinitiative Bewusste Kinderernährung (BeKi) bei Fragen rund ums Essen und Trinken. Mit Elternveranstaltungen, Unterricht für Kinder, Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte in Kita und Schule und vielen Informationsmaterialien steht ein breites Angebot rund um ausgewogene Ernährung für Kinder zur Verfügung. Infos unter unter www.mlr-bw.de.

 

 

 

>mehr

20.10.2017

Friedlinde Gurr-Hirsch MdL empfängt Delegation aus Südafrika und Ilsfeld im Landtag

Die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch ließ es sich nicht nehmen, die kleine Delegation aus Kouga, Südafrika um Bürgermeister Thomas Knödler aus Ilsfeld persönlich durch das Haus des Landtags zu führen. Die Gemeinde Ilsfeld pflegt aktiv eine so genannte „Klimapartnerschaft“ mit der südafrikanischen Stadt Kouga.

Bisher gibt es insgesamt 27 Klimapartnerschaften zwischen deutschen Kommunen und Städten und Gemeinden aus afrikanischen Ländern“, erläutert Bürgermeister Thomas Knödler. Grundgedanke des Projekts „Kommunale Klimapartnerschaften“ sei es, die fachliche Zusammenarbeit deutscher Städte mit Kommunen im globalen Süden in den Bereichen Klimaschutz und Klimaanpassung zu stärken. Eine kleine Delegation aus der Gemeinde Kouga, Südafrika weilte in Ilsfeld zum gegenseitigen Austausch. Was liegt näher, auch einen Besuch in die schöne Landeshauptstadt Stuttgart mit einem Besuch im Landtag zu unternehmen. Die südafrikanischen Besucher zeigten sich sehr interessiert und beeindruckt von dem neu sanierten Landtagsgebäude und dem sich anschließenden Besucherzentrum. Friedlinde Gurr-Hirsch berichtete gerne von ihren Aufgaben als Abgeordnete und als Staatssekretärin.

Sie war sehr erfreut, dass der Gemeinde Kouga eine Frau als Bürgermeisterin vorsteht.

„Es ist beeindruckend, dass es doch auch in Südafrika ähnliche Herausforderungen in der Politik für den ländlichen Raum gibt“, resümierte die Staatssekretärin für den ländlichen Raum nach einem intensiven Gedankenaustausch. Sie lobte die Gemeinde für ihre Zukunftsfähigkeit und Weltoffenheit.

>mehr

20.10.2017

Besuch bei Bürgermeister Patrick Holl in Beilstein

Anlässlich ihrer regelmäßigen Bürgermeisterbesuche war die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch auch bei Bürgermeister Patrick Holl in Beilstein. Begleitet wurde die Abgeordnete von den CDU Gemeinderäten Oliver Kämpf und Stefan Suberg. Im Vordergrund des Gespräches stand die Sanierung in der Kernstadt Beilstein auch mit Hilfe des Landessanierungsprogramms.

Dabei stellte Bürgermeister Holl fest, dass die Mietpreisbindung ins Leere laufe.

 

In dem Gespräch kam des Weiteren besonders zum Ausdruck, wie wichtig die Infrastruktur der Hallenbäder vor allem für den Schwimmunterricht sei. Bürgermeister Holl äußerte sich besorgt, dass die Kommunen mit der Bewirtschaftung und Instandsetzung auf Dauer überfordert seien. Friedlinde Gurr-Hirsch stimmte ihm dabei zu, dass es im Landesinteresse sei, die Schwimmfähigkeit der Kinder und Jugendlichen sicherzustellen und zu fördern. „Eventuell müssen interkommunale Lösungen gefunden werden“, so Gurr-Hirsch.

 

Der CDU Fraktionsvorsitzende Oliver Kämpf berichtete, dass man in Beilstein sehr besorgt sei, dass aufgrund der Landesheimbauverordnung die Zukunft der „Seniorenwohnanlage Haus Ahorn“ gefährdet sei. Friedlinde Gurr-Hirsch nahm die Sorge entgegen und versprach, diese in die Diskussionen mit der Landesregierung einfließen lassen.

 

Nach dem Gespräch im Rathaus schloss sich noch ein Besuch des neu erbauten Kinderhauses in Beilstein an. Die Landtagsabgeordnete zeigte sich begeistert von der hohen Qualität und fachlichen Kompetenz der Kinderbetreuung. Die hohe Investition von knapp 6 Millionen Euro hat sich für Beilstein gelohnt. Das Kinderhaus ist multifunktional gebaut und eingerichtet, so können die Gemeinschaftsräume auch von Vereinen genutzt werden. „Beilstein darf stolz sein auf sein zukunftsorientiertes Vorzeigeprojekt. Es war weitsichtig, mutig und klug, dieses Projekt zu schultern“, bekräftigte Gurr-Hirsch.

>mehr

19.10.2017

Gurr-Hirsch beim Jubiläum des Vereins der Freunde und Förderer des Hölderlin Gymnasium Lauffen

Gurr-Hirsch hebt wichtige Aufgabe der Fördervereine hervor

Zu einer bunten Feierstunde anlässlich des 50-jährigen Jubiläums trafen sich Freunde, Ehemalige, Mitglieder, Schüler und Lehrer des Hölderlin-Gymnasium in der Schulaula. So auch die Abgeordnete und Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch, die es sich nicht nehmen ließ, in ihrem Grußwort das ganz besondere und beispielhafte Engagement des Fördervereins zu loben.

Sie betonte bei Ihren Glückwünschen die enorm wichtige Aufgabe der Schulfördervereine im Land. Rund 90 % der 3.500 allgemeinbildenden Schulen in Baden-Württemberg werden inzwischen durch einen eigenen Förderverein unterstützt. Vor fünfzig Jahren war dies noch nicht der Fall. In Lauffen gab es damals die Lateinschule, aus der das Progymnasium und spätere Hölderlin-Gymnasium entstand. Auch wenn sich die Ratsherren in Lauffen immer sehr verantwortlich als Schulträger zeigen, so bleibt dennoch Raum für Wünsche. Mit über 470.000 Euro konnte der Förderverein in den letzten fünfzig Jahren dabei Projekte wie Freizeiten, Schullandheimaufenthalte, Abiturpreise, Musikfachschaften und jetzt auch die nötige Digitalisierung unterstützen. Dies war durch viele und großzügige Spenden von Bürgern und Firmen erst möglich. „Der Förderverein lebt im besten Sinne den Gedanken der Solidargemeinschaft und schafft somit eine fast familiäre Bindung an die Schule. Auch werden mit den Firmen Bildungspartnerschaften geschlossen, die für die Zukunft der Schülerinnen und Schüler sehr wertvoll sind“, so Gurr-Hirsch. Die Landtagsabgeordnete wünscht der Schule und dem Förderverein weiterhin eine gute und gedeihliche Entwicklung.

>mehr

19.10.2017 | MLR/Presse

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: „Die hervorragende länderübergreifende Zusammenarbeit im Vermessungs- und Geoinformationsbereich unter Mitwirkung des Bundes ist für den ganzen Alpenraum ein großer Gewinn“

Vermessungsexperten initiieren neues Projekt zur hochgenauen Bestimmung von Höhen in der Bodenseeregion

„Die Gegebenheiten in der Bodenseeregion sind für die Vermessungsexperten der Bodensee-Anrainerländer alles andere als einfach. Die massigen Alpengipfel, die Übergänge der jeweiligen geodätischen Systeme an den Landesgrenzen und nicht zuletzt das ‚Schwäbische Meer‘ selbst, machen Messungen und die Bereitstellung von einheitlichen Geobasisdaten zur Herausforderung. Eine gute länderübergreifende Zusammenarbeit und ein permanenter Informationsaustausch sind deshalb der Schlüssel zur gemeinsamen Bewältigung dieser Aufgabe“, sagte die Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL.

Die Chefs der Vermessungsverwaltungen aus Österreich, der Schweiz, Bayern und Baden-Württemberg trafen sich mit Vertretern des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie (BKG) in Konstanz, mit dem Ziel, neben dem fachlichen Austausch vor allem auch neue gemeinsame Geo-Projekte auf den Weg zu bringen, die die europaweit wichtige Tourismusregion Bodensee als Ganzes voranbringen.

 

Bei der Konstanzer Tagung beschlossen die Partner unter anderem eine Kooperation zur Schaffung einer hochgenauen, einheitlichen Höhenbezugsfläche, einem sogenannten Geoid. Dieses ist insbesondere für präzise Höhenmessung von Bedeutung. Höhenangaben beziehen sich grundsätzlich auf einen mittleren Meeresspiegel, daher stammen auch die früher gebräuchlichen Angaben ‚Höhe über Normal-Null‘' oder in abgekürzter Schreibweise ‚Höhe über N. N.‘.

 

„Durch die Schwerkraft des Alpenmassivs kommt es im Bodenseeraum jedoch zu nicht unwesentlichen Einflüssen, so dass zwischen Punkten gleicher Höhe in Wirklichkeit Wasser fließen könnte“, so Friedlinde Gurr Hirsch. Um den Einfluss der Alpen diesbezüglich so gut wie möglich auszugleichen, bezöge die Vermessung im Bodenseeraum nun erstmals flächendeckend und grenzüberschreitend exakte Schweremessungen in ihre Höhenberechnung mit ein. Hierzu sollten zukünftig umfangreiche Daten zwischen den Partnern ausgetauscht werden, z.B. Daten zur Schweremessung aus Satellitenbefliegungen. Aus diesen Daten werde mit Unterstützung von Hochschulen und Universitäten das neue Modell berechnet.

 

Hintergrund:

Vorstellen kann man sich den Einfluss der Schwere auf die Höhemessungen mit folgendem Beispiel: Ein zehn Kilogramm Wanderrucksack würde beispielsweise oben auf dem Säntis ca. vier Gramm weniger wiegen, als unten am Bodensee. Dieses Phänomen ist durch die Erdanziehung bedingt. Es hat wiederum Auswirkungen auf die Form und Höhe des gedanklich unter den Landflächen fortgesetzten Meeresspiegels und damit auch auf die Höhenangaben im Bodenseeraum. Obwohl diese Abweichung im Alltag kaum zu spüren sein dürfte, ist die zwischen den Ländern abgestimmte neue Höhenbezugsfläche für die Landesvermessung durchaus von Bedeutung. Auch in navigationstechnisch sehr sensiblen Bereichen, wie beispielsweise der Luftfahrt, dürfte das Projekt sehr positiv gesehen werden.

 

In Anlehnung an die Alpen als ‚Dach Europas‘ und die mitwirkenden Kooperationspartner Deutschland (D), Österreich (A) und Schweiz (CH), trägt die neue Höhenbezugsfläche für den Bodenseeraum den Namen „D-A-CH Geoid“.

 

>mehr

17.10.2017

Erste Wasserstofftankstelle in Bad Rappenau eröffnet

Friedlinde Gurr-Hirsch MdL bei feierlicher Einweihung mit Verkehrsstaatssekretär Norbert Barthle vor Ort

Gerne war die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch der Einladung zu diesem besonderen Ereignis gefolgt. Als erste Tankstelle in der Region, in der Nähe des Audi-Standortes Neckarsulm, wird an der Autobahntankstelle 24-Autohof Bad Rappenau eine Wasserstoff Tankanlage eingerichtet. Dort können künftig Brennstoffzellenfahrzeuge ihren Tank mit dem Gas auffüllen.

Als Abgas kommt dann später reiner Wasserdampf aus dem Auspuff. Solche Fahrzeuge sind hier allerdings noch eine absolute Seltenheit: laut Automobilverband VDA wurden dieses Jahr in ganz Deutschland 72 Autos mit Brennstoffzellenantrieb zugelassen. Jedoch sei es wichtig, diese moderne Technologie den Kunden schmackhaft zu machen. „Wir wollen die Wasserstoffmobilität zur Markreife bringen“, so die Politiker Barthle und Gurr-Hirsch.

>mehr

16.10.2017

Pressekonferenz bei den Lauffener Weingärtnern

Friedlinde Gurr-Hirsch wirbt für Württemberger Weine aus Steillagenweinbau im Zuge der Regionalkampagne „Natürlich. Von Daheim“

Wo könnte man besser für heimische regionale Produkte werben als inmitten der besten Steillagen rund um Lauffen? So warb Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch als Vertreterin des baden-württembergischen Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, sowie für die Marketing- und Absatzfördergesellschaft für Agrar- und Forstprodukte (MBW) im Beisein der Pressevertreter des Landes für die jetzt ins Leben gerufene Regionalkampagne „Natürlich. Von Daheim“.

Der Steillagenweinbau ist ein Markenzeichen für den baden-württembergischen Weinbau. Vor allem die Terrassen und Handarbeitslagen haben einen hohen kulturellen und ökologischen Wert. „Reizvolle und abwechslungsreiche Kulturlandschaften sind das Ergebnis einer guten und jahrhundertelangen Bewirtschaftung durch unsere Land- und Forstwirte. Sie sind wichtig für die Erzeugung hochwertiger Nahrungsmittel und Rohstoffe, sie bilden eine wichtige Grundlage für den ländlichen Tourismus und stehen für das Heimatgefühl der Menschen im Südwesten“, so Friedlinde Gurr-Hirsch. Mit der neuen Steillagenförderung könne die Bewirtschaftung der Handarbeitslagen ab 2018 mit 3.000 Euro/Hektar und Jahr gefördert werden. So spielt neben der Erzeugung für die Wertschöpfung eine professionelle Vermarktung mit einem transparenten und glaubwürdigen Konzept eine bedeutende Rolle. Wie eine erfolgreiche und professionelle Vermarktung dieser einzigartigen Produkt- und Prozessqualitäten im Markt umgesetzt werden kann, zeigt uns die Weingärtner Lauffen e. G. eindrucksvoll.

Gerade mit der Regionalkampagne "VON DAHEIM" wird die optimale Vermarktung unterstützt. „Ziel ist es, das unverwechselbare Profil unserer Lebensmittel bei den Verbrauchern zu schärfen und erlebbar zu machen. Schmackhafte Raritäten und Lebensmittel mit Geschichte können so zum Aushängeschild der regional ansässigen Erzeuger und Verarbeitungsbetriebe werden - einem Alleinstellungsmerkmal, mit dem sie sich gezielt von der Masse abheben“, bekräftigte Gurr-Hirsch.

>mehr

16.10.2017

Friedlinde Gurr-Hirsch MdL empfiehlt:

Das Mentoring Programm der Konrad-Adenauer-Stiftung Baden-Württemberg

In Deutschlang machen Frauen zwar 51 % der Wahlberechtigten aus, besetzen jedoch nur rund 26 % aller politischen Mandate. In den kommunalen Parlamenten sieht dieses Verhältnis, je nach Größe der Städte und Gemeinden, noch schlechter aus. Um gerade auch neue Kandidatinnen auf die Kommunalwahl 2019 vorzubereiten, bietet die Konrad-Adenauer-Stiftung im kommenden Jahr ein Mentoring-Programm an, auf das ich Sie auf diesem Weg gern hinweisen möchte.

Beim Mentorin-Programm nehmen erfahrene Kommunalpolitikerinnen die potentiellen Kandidatinnen an die Hand. Ergänzt wird diese Mentoring Partnerschaft durch begleitende Seminarangebote für die Mentees sowie durch eine Eröffnungs- und Abschlussveranstaltung. Infos finden Sie unter: http://www.kas.de/bw/de/events/

 

Bewerbungsunterlagen einreichen sowie Infos und Tipps einholen können Sie bei:

 

Regina Dvorak-Vucetic M.A.

Politisches Bildungsforum Baden-Württemberg

 

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Lange Straße 51

70174 Stuttgart

 

Telefon: +49 711 87 03 09-52

Fax: +49 711 87 03 09-55

E-Mail: regina.dvorak@kas.de

 

Bewerbungsschluss ist am Montag, den 11. Dezember 2017.

>mehr

16.10.2017 | MLR/Presse

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: „Mit der eigenen Ernährungsweise kann jeder Verantwortung für sich selbst und seine Mitmenschen übernehmen“

Welternährungstag 2017 am 16. Oktober

 

„Rund 800 Millionen Menschen weltweit hungern und sind nicht ausreichend mit guter Nahrung und sauberem Trinkwasser versorgt. Gleichzeitig steigt in den Industrieländern die Zahl übergewichtiger Menschen seit Jahren rapide an. Das geht nicht zusammen", sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, anlässlich des diesjährigen Welternährungstags am 16. Oktober.

 

Mangel- und Fehlernährung seien weltweite Probleme und auch in Deutschland ein großes Thema. Es sei daher wichtig, das Bewusstsein der Menschen für ein vernünftiges Ernährungsverhalten zu schärfen und die Folgen einer falschen Ernährung für die Gesundheit und die Umwelt stärker in den Mittelpunkt der gesellschaftlichen Diskussion zu rücken.

Wertschätzung erhöhen

„Das Wissen um die Herkunft und Produktion von Lebensmitteln sowie um den richtigen Umgang mit ihnen nehmen immer weiter ab. Zusammen mit dem stets verfügbaren preisgünstigen Angebot an unterschiedlichsten Produkten kann dies zu einem Verlust des Gefühls für den Wert von Lebensmitteln führen", erklärte die - 2 -

Staatssekretärin. Bereits Kinder seien für eine wertschätzenden Haltung gegenüber Lebensmitteln zu sensibilisieren. „Durch das eigenhändige Zubereiten von Speisen oder den Anbau von Gemüse und Kräutern, zum Beispiel in einem Schulgarten, entwickeln sie einen Bezug zu den Produkten und ein Gefühl für ein ausgewogenes Essverhalten. Mit dem Startschuss zur flächendeckenden Einführung des Ernährungsführerscheins zum Schuljahr 2017/18 hat Baden-Württemberg einen wichtigen Schritt für die Ernährungsbildung unserer Kinder getan", sagte Gurr-Hirsch.

„Baden-Württemberg steht für einen maßvollen, ausgewogenen und genussreichen Umgang mit Lebensmitteln. Mit der breit angelegten Regionalkampagne ‚Natürlich. VON DAHEIM‘ möchte das Land den Wert von Lebensmitteln aus Baden-Württemberg und die Leistung der Menschen, die hinter diesen Produkten stehen, in den Mittelpunkt stellen. Immer dann, wenn die Menschen in Baden-Württemberg auf Lebensmittel aus heimischer Produktion zurückgreifen, ist das gut für die Verbraucher, gut für unsere Bauern und gut für unser Land", erklärte die Staatssekretärin. Durch die Bevorzugung nachhaltig erzeugter und regionaler Produkte sowie einen maßvollen, qualitätsbewussten Konsum könnten Verbraucher einen Beitrag zur Verbesserung der weltweiten Ernährungssituation leisten.

>mehr

12.10.2017

Besuch beim „Kartoffelhof Schmälzle in Schwaigern“

Friedlinde Gurr-Hirsch informiert vor Ort über die Regionalkampagne „Von Daheim“

Die Landtagsabgeordnete nutzte die Gelegenheit bei ihrer Visite in Schwaigern, auch den Kartoffelhof der Familie Schmälzle zu besuchen.

Die Familie von Thomas Schmälzle betreibt rund 60 ha Ackerbau und 12 ha Weinbau. Ein Großteil der Ackerfläche wird für den Anbau von Kartoffeln genutzt. Die Staatssekretärin konnte sich persönlich von der Qualität der großartigen Kartoffeln, aber auch den Schalotten, Linsen und Blumen überzeugen. Getreu dem Motto „Warum in die Ferne schweifen“, werden die Produkte im eigenen Hofladen frisch verkauft. Da kommt die Kampagne des Landwirtschaftsministeriums gerade recht. Ziel der Kampagne ist es, den Wert von Lebensmitteln aus Baden-Württemberg und die Leistung der Menschen, die hinter diesen Produkten stehen, in den Mittelpunkt stellen. Mit Hilfe einer Hofladen-App für Smartphone und Tablet solle es den Konsumenten leichtgemacht werden, die Hofläden in der Nähe zu finden und sich über deren Angebotspalette und die Öffnungszeiten zu informieren. „Mit unserer Hofladen-App möchten wir den bäuerlichen Familienbetrieben mit angeschlossener Direktvermarktung eine kostenlose Plattform bieten, um sich und ihre Produkte zu präsentieren. Den Verbrauchern möchten wir ermöglichen, Spezialitäten aus der Region schnell und einfach zu finden“, erklärte die Staatssekretärin. Unter dem Suchbegriff „Hofläden BW“ lässt sich die Anwendung in den App-Stores finden. Umfassende Informationen zur Regionalkampagne finden Sie auch auf der Internetseite www.vondaheim.de.

>mehr

12.10.2017

Besuch bei Bürgermeisterin Sabine Rotermund in Schwaigern

Anlässlich ihrer regelmäßigen Bürgermeisterbesuche war die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch auch bei Bürgermeisterin Sabine Rotermund in Schwaigern.

Im Vordergrund des Gespräches stand die Sanierung in der Kernstadt Schwaigern.

Die Bürgermeisterin erläuterte Friedlinde Gurr-Hirsch die Vorhaben der Stadt anhand von Plänen und Projektbeschreibungen. „Ein ganz wichtiges Instrument der Sanierung ist die Städtebauförderung des Landes Baden-Württemberg. Dabei ist die Innenentwicklung ein absolutes Schwerpunktthema. Der lebendige Stadtkern ist ein zentrales Förderziel, wenn es uns gelingen soll, unsere Gemeinden auch weiterhin attraktiv und lebendig zu halten", betonte Gurr-Hirsch. In Schwaigern ist dies durch den aktiven und sehr engagierten Handels- und Gewerbeverein bestens gegeben. „Eine Ortsmitte mit zeitgemäßen Wohnungen und guten Einkaufsmöglichkeiten ist Anziehungspunkt und leistet einen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt der Bürgerschaft“, so Gurr-Hirsch. Die Staatssekretärin empfiehlt der Stadt Schwaigern für die Teilorte das ELR Förderprogramm des Landwirtschaftsministeriums. „Damit fördern wir Projekte zur Aktivierung leestehender Gebäude, zur Schaffung zeitgemäßer Wohnverhältnisse und gestalten attraktive Ortskerne. Mit der Konzentration auf den Förderschwerpunkt Wohnen in den Ortskernen setzen wir gleichzeitig Impulse für Innenentwicklung und bezahlbaren Wohnraum“, bekräftigte Gurr-Hirsch.

 

>mehr

11.10.2017 | MLR/Presse/FGH

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: „Der Kultur-Landschaftspreis ist wichtig für den Erhalt der Schönheit und Vielfalt unserer einmaligen Kulturlandschaften“

Schwäbischer Heimatbund und Sparkassenverband Baden-Württemberg verleihen den Kulturlandschaftspreis 2017

„Mit der Verleihung des Kulturlandschaftspreises würdigen der Schwäbische Heimatbund und der Sparkassenverband Baden-Württemberg engagierte Bürger, die sich für den Erhalt der Schönheit und Vielfalt unserer einmaligen Kulturlandschaften in besonderem Maße verdient gemacht haben. Der Wettbewerb zeigt viele gute Beispiele, die zur Nachahmung einladen“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL.

Reizvolle und abwechslungsreiche Kulturlandschaften seien das Ergebnis einer guten und jahrhundertelangen Bewirtschaftung durch unsere Land- und Forstwirte. Sie seien wichtig für die Erzeugung hochwertiger Nahrungsmittel und Rohstoffe. Sie bildeten eine wichtige Grundlage für den ländlichen Tourismus und stünden für das Heimatgefühl der Menschen im Südwesten. „Die herrlichen Kulturlandschaften sind nicht nur gut für die menschliche Seele und für die Natur, sie sind auch von großer touristischer Bedeutung. Sie sind ein Schatz, den wir unbedingt erhalten müssen“, so Gurr-Hirsch. Die Staatssekretärin war besonders erfreut darüber, auch eine Gruppe Preisträger aus ihrem eigenen Wahlkreis auszeichnen zu dürfen. So erhielt die Jungenschaft Neipperg der Evangelischen Kirchengemeinde den Sonderpreis „Kleindenkmale“ für die Kleindenkmalerfassung in Neipperg einschließlich Öffentlichkeitsarbeit und Präsentation. Auf annähernd 13 km Länge suchte die Jugendgruppe über zwei Jahre hinweg die Hauptgrenzpunkte der Neipperger Markung ab und dokumentierte jeden Stein sorgfältig in Wort und Bild. Die große Motivation der jungen Menschen bestand darin, dass sie die ersten überhaupt waren, die diese geschichtlichen Zeugnisse wieder systematisch ans Tageslicht brachten. Sie selbst betrachteten es als "Schatzsuche". Dabei bedienten sie sich modernster satellitengestützter Technik. Neben einer ausführlichen Dokumentation und einer intensiven Pressearbeit machten sie auf sich und ihre Arbeit durch zahlreiche Führungen für die gesamte Bürgerschaft aufmerksam. „Für diesen Sonderpreis gingen über 20 Bewerbungen ein. Ich freue mich sehr, dass der Preis ins schöne Zabergäu ging. Herzlichen Dank für Ihr Engagement zur Erhaltung unserer herrlichen Kulturlandschaften und Kulturdenkmäler. Herzleichen Dank für Ihr Engagement für die Natur und für den ländlichen Raum insgesamt. Ich kann nur sagen: Weiter so!“

 

Hintergrundinformationen:

Informationen zum Kulturlandschaftspreis und zu den in diesem Jahr ausgezeichneten Projekten finden sich unter www.kulturlandschaftspreis.de.

 

 

 

>mehr

11.10.2017

Informationsaustausch in Eppingen

Gurr-Hirsch erkundigt sich nach Planungsstand für die Gartenschau 2021

In regelmäßigen Abständen informiert sich die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch in der Stadt Eppingen zum Fortgang der Planungen für die Gartenschau 2021.

Bei ihrem Gespräch mit Oberbürgermeister Klaus Holaschke und Bürgermeister Peter Thalmann informierten diese sie über die aktuelle Entwurfsplanung. Im Vordergrund des Gespräches stand dabei auch das Sanierungsvorhaben Kernstadt, gerade auch vor dem Hintergrund der Gartenschau in vier Jahren. „Mit einer Gartenschau lassen sich grünplanerische und städtebauliche Verbesserungen realisieren, die direkt bei den Menschen ankommen. Die mit den Landesgartenschauen und Gartenschauen erstellten Grünanlagen dienen der Erholung der Bürger, verbessern das Stadtklima und tragen zum Erhalt der städtischen Biodiversität bei. Die Landesregierung misst den Gartenschauen einen großen Stellenwert als Stadtentwicklungsprojekt bei. Dieses Vorgehen ist bundesweit einmalig und eröffnet den Kommunen die Möglichkeit, sich frühzeitig mit dem Thema zu beschäftigen“, bekräftige Friedlinde Gurr-Hirsch. Oberbürgermeister Holaschke ist es ein großes Anliegen bis zur Gartenschau zahlreiche Sanierungsvorhaben in der Kernstadt voranzutreiben. Dazu braucht es die weitere Aufnahme ins Landessanierungsprogramm.

>mehr

10.10.2017

Besuch der Firma Fensterbau Abel in Heinsheim

Friedlinde Gurr-Hirsch und Erwin Wagenbach im Gespräch mit der Geschäftsführung

Gerne war die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch der Einladung der Jungunternehmerin Nicole Ries nach Heinsheim in den elterlichen Betrieb gefolgt. Sie wurde vom Vorsitzenden des CDU Stadtverbands Bad Rappenau Erwin Wagenbach begleitet.

Die Firma Fensterbau Abel produziert seit 27 Jahren in Heinsheim hochwertige Fenster, Rollläden und Haustüren. Das Gründerehepaar Agnes und Helmut Abel sind stolz, dass die Töchter Nicole Ries und Marion Klauzar mit den Schwiegersöhnen Markus Ries und Tobias Klauzar in den Betrieb mit eingestiegen sind und harmonisch zusammenarbeiten. Die Betriebsnachfolge ist somit gut gesichert. Nicole Ries lernte Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch über das Patenschaftsprogramm der Wirtschaftsjunioren Heilbronn kennen. So war es für die Abgeordnete nur mehr als selbstverständlich, einmal in den innovativen Familienbetrieb hineinzuschnuppern. Bei Fensterbau Abel wird in Eigenproduktion mit bewährten handwerklichen Tugenden und modernsten Methoden gearbeitet.

„Handwerksbetriebe, die familiengeführt sind und dienstleistungsorientiert sind, haben gerade in der Zukunft weiterhin große wirtschaftliche Chancen“, lobte Friedlinde Gurr-Hirsch.

 

 

Bild v.l.n.r.: Helmut Abel, Nicole Ries, Friedlinde Gurr-Hirsch, Erwin Wagenbach

>mehr

10.10.2017

Besuch bei der Firma Bauer Kompost in Bad Rappenau

Bei ihrem Besuch in Bad Rappenau führte der Weg die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch in Begleitung des CDU Vorsitzenden Erwin Wagenbach auch in die Heinsheimer Höfe. Dort ist die Firma Bauer Kompost seit 1992 als modernes Familienunternehmen mit drei Sparten vertreten: Holzenergie, Biogas und Kompost.

Neu im Anbau sind auch ca. 100 ha Luzerne. Die eiweißreiche Pflanze dient hauptsächlich als Futtermittel. Sie zeichnet sich durch einen besonders hohen Anteil an essentiellen Aminosäure aus. Bei der Firma Bauer kommt bei der Ernte der Schwadmäher zum Einsatz. Diese Methode ermöglicht eine schonende Bandtrocknung und kann ohne Pelletbeimischung verpresst werden.  Dieses hochwertige heimische Futtermittel wird als BKV Kraichgau Luzerne direkt von der Firma Bauer vertrieben. Die beiden Brüder und Manfred und Bernd Bauer arbeiten Hand in Hand im Betrieb, dabei hat jeder seinen eigenen Wirkungsbereich. Die Staatssekretärin war begeistert von der schonenden Bandtrocknung: „Das sollte weitere Landwirte inspirieren, auf ökologischen Vorrangflächen Luzerne anzubauen“.

 

>mehr

10.10.2017 | MLR/Presse

Staatsekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: „Unsere traditionellen Filderkraut-Landsorten überzeugen mit Echtheit, Qualität und Genuss“

Start der Ernte des traditionellen Filderspitzkrauts mit der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Filder (BEF)

„Immer mehr Menschen interessieren sich dafür, wo die Dinge herkommen, die sie essen und trinken. Regionaltypische Lebensmittel aus Baden-Württemberg stehen bei den Verbrauchern besonders hoch im Kurs. Unsere traditionellen Filderkraut-Landsorten überzeugen mit Echtheit, Qualität und Genuss“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, in Hohenheim (Stuttgart) anlässlich des offiziellen Starts der diesjährigen Ernte des durch die Europäische Union geschützten Filderspitzkrauts als geschützte geografische Angabe (g.g.A.).

„Filderspitzkraut ist eine im Stuttgarter Raum und weit darüber hinaus bekannte und geschätzte regionale Spezialität und zugleich das Wahrzeichen der südlich von Stuttgart gelegenen Filderhochebene. Filderspitzkraut g.g.A. steht gleichzeitig für kulinarische und für biologische Vielfalt. Mit einfachsten Zutaten lassen sich genussreiche und hochwertige Mahlzeiten zubereiten“, betonte die Staatsekretärin. Allerdings seien von den traditionellen Filderkraut-Landsorten nur noch rund 15 Sorten vorhanden.

„Ich freue mich sehr, dass sich die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Filder (BEF) in Kooperation mit der Staatsschule für Gartenbau in Stuttgart-Hohenheim um die Erhaltung und wirtschaftliche Verwertung alter Landsorten des typischen Filder-Spitzkrauts kümmert. Die Entwicklung von Vermarktungskonzepten mit Handelspartnern und mit der Gastronomie durch die BEF ist ein konsequenter Schritt. Diese Absatzschienen und die entsprechenden Akteure sind unverzichtbare Partner für eine erfolgreiche Regionalvermarktung“, betonte Staatssekretärin Gurr-Hirsch.

 

Einen Ausblick zur gegenwärtigen Erntesituation gaben Gebhardt Handte aus Filderstadt-Bonlanden und Walter Schumacher aus Stuttgart-Plieningen. Zusammen mit dem Geschäftsführer der BEF, Herrn Jörg Kimmich, engagieren sich diese beiden Filderkraut-Landwirte neben weiteren Landwirten bereits seit 2004 für die Bewahrung des Filderspitzkrauts und der damit verbundenen Traditionen.

 

„Ziel der Landesregierung ist es, die Wettbewerbsfähigkeit unserer bäuerlichen Familienbetriebe zu stärken und deren Einkommenssituation zu verbessern. Dies kann gelingen, wenn sich die Verbraucher an der Ladentheke ihrer Verantwortung gegenüber den Bauern aus Baden-Württemberg bewusst sind und gezielt Produkte aus dem Land nachfragen“, betonte die Staatssekretärin. Immer dann, wenn die Verbraucher in Baden-Württemberg auf Lebensmittel aus heimischer Produktion zurückgreifen würden, sei das gut für unsere Bauern und gut für unser Land. Mit der breit angelegten Regionalkampagne ‚Natürlich.VONDAHEIM‘ möchte das Land den Wert von Lebensmitteln aus Baden-Württemberg und die Leistung der Menschen, die hinter diesen Produkten stehen, in den Mittelpunkt stellen.

 

>mehr

09.10.2017 | MLR/Presse

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: „Das Cannstatter Volksfest hat einen hohen Hygienestandard“

Staatssekretärin zieht positive Hygienebilanz zum 172. Cannstatter Volksfest

„Es ist beachtlich, welch hohes Hygieneniveau auf dem Wasen herrscht. Die zuständigen Behörden haben ihre Aufgaben zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher gut und zuverlässig erledigt. Auch in diesem Jahr konnte der Wasen in vollen Zügen genossen werden“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, in Stuttgart.

Am 6. Oktober hatte Staatssekretärin Gurr-Hirsch die zuständige Lebensmittelüberwachungsbehörde der Landeshauptstadt Stuttgart bei einer Kontrolle verschiedener Betriebe auf dem diesjährigen Cannstatter Volksfest begleitet.

 

Bei einem Durchgang durch zwei Großzelte und einem Süßwarenverkaufsstand erklärte das Kontrollteam die Sachverhalte, die im Rahmen der Betriebskontrollen überprüft werden. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit sowie dem Schutz des Verbrauchers vor Lebensmittelbetrug.

Nicht nur für die Festwirte und ihre Bediensteten, die täglich mehrere Zehntausende Mahlzeiten vorbereiten und herausgeben, sondern auch für die zuständige Lebensmittelüberwachungsbehörde der Stadt Stuttgart herrscht beim Volksfest und beim Frühlingsfest der Ausnahmezustand.

 

„Die Lebensmittelkontrolleurinnen und -kontrolleure der Stadt waren täglich vor Ort, haben die Sicherheit der Betriebe geprüft und Proben entnommen, die im zuständigen Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart untersucht wurden“, sagte Staatssekretärin Gurr-Hirsch.

 

Das Volksfest sei für die Behörde jedes Jahr eine Herausforderung, so der Amtsleiter der Lebensmittelüberwachungsbehörde Dr. Thomas Stegmanns. „Wir führen jedes Jahr auf dem Volksfest etwa 340 Kontrollen durch und entnehmen dabei rund 40 Proben. Während des Volksfests sind permanent vier Personen als Kontrollpersonal für die Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit im Einsatz. Ohne unsere während dieser Zeit ständig besetzte Außenstelle auf dem Gelände des Cannstatter Wasens wäre dies nicht möglich“, erklärte Stegmanns.

 

„Feste wie der Cannstatter Wasen sind ein Beweis für die gelebte Kultur in Baden-Württemberg. Vertrauen und Sicherheit spielen dabei für die Verbraucher eine zentrale Rolle. Auf dem Wasen wurde von allen Verantwortlichen hervorragende Arbeit geleistet, so dass die Besucher Ihren Aufenthalt bedenkenlos genießen konnten“, betonte Gurr-Hirsch.

 

Hintergrundinformationen:

Weitere Informationen zum Thema Lebensmittelsicherheit finden sich auf den Internetseiten des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz unter www.mlr-bw.de.

>mehr

06.10.2017

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch und Justizminister Guido Wolf zu Besuch auf dem Gelände der BUGA 2019

In seiner Funktion als Tourismusminister informierte sich Guido Wolf MdL gemeinsam mit der Staatssekretärin für Ländlichen Raum, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL vor Ort über die anstehende Gartenschau in eineinhalb Jahren.

Oberbürgermeister Harry Mergel ließ es sich nicht nehmen, den hohen Besuch bei der Führung durch Geschäftsführung Hanspeter Faas zu begleiten. „Für Heilbronn und die gesamte Region ist die Bundesgartenschau nicht nur ein leistungsstarker Motor der Stadtentwicklung, sondern auch touristisch eine einmalige Chance, die wir bestmöglich nutzen werden“, so Mergel. Minister Wolf bewertete das große Potential, das eine Veranstaltung wie die Bundesgartenschau mit sich bringt, als äußerst positiv und ist sich sicher, dass Heilbronn ein ganz hervorragender Gastgeber sein wird. Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch ist Mitglied im Aufsichtsrat der BUGA GmbH und agiert in dieser Funktion als Verbindungsfrau zur Landesregierung.  Sie bekräftigt: „Mit einer Gartenschau lassen sich grünplanerische und städtebauliche Verbesserungen realisieren, die direkt bei den Menschen ankommen. Die entstehenden Grünanlagen dienen der Erholung der Bürger, verbessern das Stadtklima und tragen zum Erhalt der städtischen Biodiversität bei“.

>mehr

06.10.2017 | MLR/Presse

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: „Mit dem Cannstatter Volksfest und dem Landwirtschaftlichen Hauptfest soll auf die vielfältigen Leistungen unserer Bauern aufmerksam gemacht werden“

Jubiläum im kommenden Jahr / 200 Jahre Cannstatter Volksfest und 100. Landwirtschaftliches Hauptfest

„Das Kerngeschäft unserer heimischen Landwirtschaft ist es, die Menschen mit hochwertigen Lebensmitteln zu versorgen, und noch nie waren die Produkte unserer bäuerlichen Familienbetriebe so gut und so sicher wie heutzutage. Mit dem Cannstatter Volksfest und dem Landwirtschaftlichen Hauptfest soll auf die vielfältigen Leistungen unserer Bauern für die Gesellschaft aufmerksam gemacht werden. Beide Feste sollen den Menschen im Land auch Lust auf Lebensmittel aus Baden-Württemberg machen“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, anlässlich der Pressekonferenz zur Einstimmung auf das Historische Volks- und Landwirtschaftliche Hauptfest 2018.

Sowohl das Cannstatter Volksfest als auch das Landwirtschaftliche Hauptfest hätten ihren Ursprung vor 200 Jahren. Nach mehreren Missernten Anfang des 19. Jahrhunderts kam es 1816 nach Ausbruch des Vulkans Tambora im Jahr 1815 auch in Württemberg zur Hungerkatastrophe. Erstmals im Sommer 1817 sei die Ernte wieder reich gewesen. „In dieser bittersten Notzeit erkannte König Wilhelm I., wie wichtig die Bauern für das Land und seine Menschen sind. Viele Errungenschaften, von denen wir heute profitieren, gehen auf die damalige Zeit zurück“, erklärte die Staatssekretärin. So wurde beispielsweise damals mit der ‚Landwirtschaftlichen Centralstelle‘ der Vorläufer des heutigen Landwirtschaftsministeriums geschaffen, und mit der Gründung der heutigen Universität Hohenheim wurde der Grundstein für eine erfolgreiche Forschung und Ausbildung im Agrarbereich gelegt. Als Dank und Ansporn für den Bauernstand fand am 28. September 1818 das erste Landwirtschaftliche Hauptfest statt. Ende September 2018 wird diese Leistungsschau der baden-württembergischen Land- und Ernährungswirtschaft zum einhundertsten Mal ihre Tore öffnen. „Wir wollen das Jubiläum nutzen, um einen Blick zurück in das damalige Agrarland Württemberg zu werfen und gleichzeitig in die digitale Zukunft der heimischen Land- und Ernährungswirtschaft zu schauen“, sagte Friedlinde Gurr-Hirsch.

 

„Unser Ziel ist es, dass Baden-Württemberg gerade in der Fläche so schön, stark und erfolgreich bleibt, wie wir es heute kennen. Dabei knüpfen wir gern an unsere Geschichte und die Leistungen unserer Vorfahren an“, betonte die Staatssekretärin.

>mehr

05.10.2017

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch würdigt

Traumberuf – oder Stress pur?

Über eine dreiviertel Million Lehrerinnen und Lehrer unterrichten an den Schulen in Deutschland. Dies ist eine große Zahl von Menschen, die einen Beruf mit besonderer Verantwortung für die Erziehung und Ausbildung unserer Kinder ausüben.

„Unsere Lehrer leisten neben dem Elternhaus wertvolle Erziehungsarbeit und gehören somit zu den wichtigsten Bezugspersonen für unsere Kinder“, so die engagierte Abgeordnete, selbst Berufsschullehrerin. Die Lehrkräfte an unseren Schulen sind neben der fachlichen Arbeit zum Unterricht heute ganz besonders gefordert. Die Aufgaben etwa mit Blick auf Integration und Inklusion sind deutlich schwieriger und verlangen allergrößten Einsatz, fachliche Kompetenz und pädagogisches Einfühlungsvermögen. Darüber hinaus haben sich im Zuge der Ganztagesbetreuung auch die Arbeitszeiten geändert und verlangen große Flexibilität. Die Lehrkräfte sind dadurch für die Schülerinnen und Schüler ganztägig auch Ansprechpartner für außerschulische Themen. Die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer zu würdigen und ihnen zu danken – dies steht im Mittelpunkt des Weltlehrertags, der seit dem Jahr 1994 regelmäßig am 5. Oktober rund um den Globus gefeiert wird. „Es ist wichtig, dass wir unseren Lehrern den Rücken stärken und ein offenes Ohr haben für deren Anliegen“, so Gurr-Hirsch. Regelmäßig besucht die Abgeordnete Schulen in ihrem Wahlkreis, um im direkten Gespräch mit den Lehrerinnen und Lehrern die Schulwirklichkeit wahrzunehmen.  

 

>mehr

29.09.2017 | MLR/Presse

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: „Mit einer gut durchdachten Flurneuordnung lassen sich viele Ziele einer integrierten Landentwicklung bestens kombinieren“

Einweihung des Rad- und Wirtschaftsweges von Crailsheim nach Kreßberg-Rudolfsberg im Flurneuordnungsverfahren Crailsheim-Goldbach

„Ausgeschilderte Wege wie der ‚Kocher-Jagst-Radweg‘ oder die ‚Wäldertour‘ laden die Bürger zu aktiven Streifzügen durch idyllische Landschaften und zu Besuchen historischer Städte in Hohenlohe ein. Die Radfahrer lernen dadurch das Land mit seinen Menschen und ihren hochwertigen regionalen Produkten kennen“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium Ländlicher Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr Hirsch MdL, anlässlich der Einweihung eines neuen Radweges zwischen Crailsheim und Kreßberg-Rudolfsberg, der im Rahmen des Flurneuordnungsverfahren Crailsheim-Goldbach umgesetzt worden sei. Der neue kombinierte Rad- und Wirtschaftsweg schließe eine Lücke im Radwegenetz zwischen Crailsheims Osten und Kreßberg-Rudolfsberg und weiter in Richtung Bayern.

„Radfahrer teilen sich landwirtschaftliche Wege vielfach mit Nutzern aus Land- oder Forstwirtschaft, und die Flurneuordnung sorgt durch eine kluge Planung für ein gutes Miteinander. Der Ländliche Raum profitiert in besonderem Maße von Flurneuordnungsverfahren wie Crailsheim-Goldbach“, erklärte die Staatssekretärin. Durch den integralen Ansatz der Flurneuordnung würden Bauern, Kommunen, die Ökologie und der Tourismus gleichermaßen davon profitieren.

 

„Die Flurneuordnung unterstützt den Radwegebau als Teil einer modernen ländlichen Mobilität. Die Flurneuordnung bietet Planung, Umsetzung und Finanzierung aus einer Hand und schafft rechtlich gesicherte Verhältnisse vor Ort“, betonte Gurr-Hirsch. Der neue Weg sei mit Mitteln von Bund und Land sowie Landkreis und Kommunen finanziell unterstützt worden.

 

Hintergrundinformationen:

Detailliert Informationen zum Flurneuordnungsverfahren Crailsheim-Goldbach finden Sie im Internet unter www.lgl-bw.de/3367.

 

Weitere Informationen zu den Themen Ländlicher Raum, Landentwicklung und Landwirtschaft sind auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz unter www.mlr-bw.de zu finden.

 

Umfassende Informationen zu den Themen Vermessung und Landentwicklung finden sich auf den Seiten des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung unter www.lgl-bw.de.

 

>mehr

26.09.2017 | MLR/Presse

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: „Baden-Württemberg steht bei Lebensmitteln für Regionalität, Qualität und Vielfalt, und unser heimisches Bäckerhandwerk steht für Fleiß und Können“

Staatssekretärin eröffnet Fachmesse ‚Südback‘

Innungsobermeister Martin Reinhardt, StS'in Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, Martin Grath MdL
„Das Bäckerhandwerk ist ein wichtiger Baustein regionaler Wertschöpfung in Baden-Württemberg, und ein gutes Stück Brot ist für die allermeisten Menschen Dreh- und Angelpunkt einer ordentlichen und ausgewogenen Ernährung“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, anlässlich der Eröffnung der Fachmesse für das Bäcker- und Konditorenhandwerk ‚Südback‘.

Örtliche Bäckereien seien ein wichtiger Bestandteil der Nahversorgung der Menschen, nicht nur im Ländlichen Raum. Wer sein Brot gezielt beim Handwerksbäcker kaufe, leiste einen wichtigen Beitrag zum Erhalt funktionierender Strukturen vor Ort und tue sich selbst auf genussvolle und gesunde Art und Weise Gutes.

 

„Baden-Württemberg steht bei Lebensmitteln für Regionalität, Qualität und Vielfalt, und unser heimisches Bäckerhandwerk steht für Fleiß und Können“, sagte Staatssekretärin Gurr-Hirsch. Durch ihre Arbeit sorgten die Bäcker dafür, dass die Verbraucher tagtäglich frisches Brot und Backwaren genießen können. Dabei würden immer mehr Menschen bei der Auswahl ihrer Lebensmittel Wert auf Regionalität und Qualität legen. „Die Menschen interessieren sich immer öfter dafür, wo die Dinge herkommen, die sie essen und trinken. Unser Bäckerhandwerk kann von diesem Trend profitieren“, betonte Gurr-Hirsch. Das Land mache sich auf vielfältige Art und Weise für die Verwendung regionaler Lebensmittel stark.

 

„Immer dann, wenn die Verbraucher in Baden-Württemberg auf Lebensmittel aus heimischer Produktion zurückgreifen, ist das gut für unsere Bauern, gut für unsere handwerklich und mittelständisch geprägte Lebensmittelwirtschaft und gut für unser Land. Dabei geht es um Wertschöpfung und um die Pflege unserer einmaligen Kulturlandschaften. Es geht aber auch um Qualität und Genuss. Mit unserer breit angelegten Regionalkampagne ‚Natürlich.VONDAHEIM‘ möchten wir den Wert von Lebensmitteln aus Baden-Württemberg und die Leistung der Menschen, die hinter diesen Produkten stehen, in den Mittelpunkt stellen“, sagte die Staatssekretärin.

 

>mehr

26.09.2017 | MLR / Presse

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: „Mit unserer Aktion wollen wir Bauern und Verbraucher näher zusammenbringen. Im Mittelpunkt stehen die Menschen und hochwertige regionale Lebensmittel“

Staatssekretärin besucht im Rahmen der landesweiten Hofladen-Woche den Berghof in Deizisau

„Ziel unserer Regionalkampagne ‚Natürlich.VONDAHEIM‘ ist es, den Wert von Lebensmitteln aus Baden-Württemberg und die Leistung der Menschen, die hinter diesen Produkten stehen, in den Mittelpunkt stellen. Mit unserer Hofladen-Woche und unserer Hofladen-App möchten wir unsere heimischen Erzeuger und die Verbraucher im Land näher zusammenbringen“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL.

Im Rahmen der Hofladen-Woche würde gemeinsam mit dem SWR4 Baden-Württemberg an sechs aufeinanderfolgenden Tagen jeweils ein ausgewählter Hofladen einen ganzen Tag lang begleitet. Im Rahmen eines Hofladen-Hocks, der jeweils von 15 bis 16 Uhr stattfindet, seien die Menschen eingeladen, miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

„Die Hofläden wurden so ausgewählt, dass sie für nahezu die gesamte Vielfalt der Hofläden in Baden-Württemberg stehen. Dabei ist die Bandbreite vom kleinen Familienbetrieb bis hin zum Bauernsupermarkt mit eigenem Online-Versand sehr groß. All das wollen wir den Menschen im Land gemeinsam mit dem SWR näherbringen“, erklärte Staatssekretärin Gurr-Hirsch. Mit Hilfe einer Hofladen-App für Smartphone und Tablet solle es den Konsumenten leicht gemacht werden, die Hofläden in der Nähe zu finden und sich über deren Angebotspalette und die Öffnungszeiten zu informieren. „Mit unserer Hofladen-App möchten wir den bäuerlichen Familienbetrieben mit angeschlossener Direktvermarktung eine kostenlose Plattform bieten, um sich und ihre Produkte zu präsentieren. Den Verbrauchern möchten wir ermöglichen, Spezialitäten aus der Region schnell und einfach zu finden“, erklärte die Staatssekretärin. Unter dem Suchbegriff ‚Hofläden BW‘ lasse sich die Anwendung in den App-Stores finden.

 

 

Hintergrundinformationen:

Informationen zum Berghof Deizisau finden Sie unter www.berghof-deizisau.de.

 

Weitere Informationen zum Thema Landwirtschaft finden Sie im Internet unter www.mlr-bw.de/Landwirtschaft.

 

Umfassende Informationen zur Regionalkampagne finden Sie auf der Internetseite www.vondaheim.de.

 

Die Orte der Hofladen-Woche sind:

 

  • 25. Sep 2017

Berghof, Deizisau (Landkreis Esslingen)

  • 26. Sep 2017

Familienbetrieb Maier, Neustetten-Remmingsheim (Landkreis Tübingen)

  • 27. Sep 2017

Aspichhof, Ottersweier (Landkreis Rastatt)

  • 28. Sep 2017

Marktscheune, Gengenbach-Berghaupten (Ortenaukreis)

  • 29. Sep 2017

Geflügelhof Kaiser, Öllingen (Alb-Donau-Kreis)

  • 30. Sep 2017

Bauernmarkt Höchenschwand (Landkreis Waldshut)

 

 

 

>mehr

26.09.2017

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch bei der Konferenz „Women fort he future“ in Ungarn

Vortrag über Frauen im Ländlichen Raum

Die Agrarstaatssekretärin nutzte den Besuch in Ungarn für intensive Gespräche zur Zusammenarbeit im Bereich „Ländliche Räume“.

So war das erste Ziel in Budapest das ungarische Parlament, wo der Stellvertretende Staatssekretär für die Entwicklung des Ländlichen Raums, Dr. Dávid Mezei, sich mit Friedlinde Gurr-Hirsch zu „LEADER-Projekten“ und der Strukturentwicklung des Ländlichen Raums austauschte.

Nach der Eröffnung der Konferenz "Women for the future – Let’s make rural to become trendy” hielt Staatssekretärin Gurr-Hirsch vor Fachpublikum einen Vortrag mit Präsentation zum Thema „Frauen im ländlichen Raum“, und zeigte an ausgesuchten Beispielen und Vorzeige-Projekten aus Baden-Württemberg auf, dass unser „Ländle“ auch in dieser Hinsicht eine bedeutende Vorreiterrolle spielt. In ihrer Rede wies sie insbesondere darauf hin, dass Frauen gewöhnlich mehr leisten, als dass dies nach außen sichtbar ist. „Projekte von Frauen haben eine hohe Nachhaltigkeit für den Betrieb und die ganze Region“, so Gurr-Hirsch. Beim sich anschließenden Ausstellungsrundgang bot sich reichlich Gelegenheit zum Gespräch mit dem Vizepräsidenten des Ungarischen Parlaments sowie Präsident des Ungarischen Bauernverbands, István Jakab. Gemeinsam wurde der Besuch fortgesetzt bei der Besichtigung des Weingutes Egri Korona Borhaz in der bekannten Weinbauregion Eger.

„Bei diesen persönlichen Gesprächen konnte die gute Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und Ungarn weiter vorangetrieben werden“, so die Staatssekretärin.

 

Bild Konferenz: v.l.n.r.: Margit Batthyány-Schmidt, Ungarische Agrarstaatssekretärin Andrea Gulyas, Agrarstaatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, UN-Vertreterin Dono Abdurazakova, Ing. Helena Patasiova.

>mehr

22.09.2017 | MLR/Presse

Friedlinde Gurr-Hirsch zieht positive Halbzeitbilanz des Förderprogramms ‚Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg‘

„Ziel unserer Förderpolitik ist es, im Ländlichen Raum auch auf lange Sicht für Arbeitsplätze und Wohlstand zu sorgen“

„Baden-Württemberg ist einer der führenden Wirtschaftsstandorte in Europa, und es sind vor allem kleine und mittelständische Unternehmen, die im Ländlichen Raum Baden-Württembergs entscheidend zur Innovationskraft beitragen und für Arbeitsplätze und Wohlstand sorgen. Ziel unserer Förderpolitik ist es, diese Betriebe in ihrer Arbeit zu unterstützen und so die ländlichen Regionen im Land in ihrer Leistungsfähigkeit weiterzuentwickeln“, so Gurr-Hirsch. Mit dem Programm ‚Spitze auf dem Land‘ fördere das Land gezielt innovationsstarke Mittelständler, die das Potenzial haben, einen wichtigen Beitrag zur Technologieführerschaft Baden-Württembergs zu leisten. Hierfür stünden in der Förderperiode 2014 bis 2020 insgesamt rund 40 Millionen Euro zur Verfügung.

„Nach der Hälfte der Laufzeit sind rund 25 Millionen Euro an Fördermitteln gebunden. Wir konnten innerhalb der vergangenen drei Jahre 73 Unternehmen in 69 ländlich geprägten Gemeinden in die Förderlinie aufnehmen. Im Rahmen dieser Projekte werden insgesamt etwa 650 Arbeitsplätze geschaffen“, erklärte Staatssekretärin Gurr-Hirsch. Eine Umsetzungsrate von 95 Prozent belege, dass die Förderlinie maßgeschneidert und die Projekte gut durchdacht wären. „Die Gelder gelangen dorthin, wo sie hingehören“, so Gurr-Hirsch.

 

„Mit ‚Spitze auf dem Land‘ haben wir ein hervorragendes Instrument, um die herausragende Stellung Baden-Württembergs mit Blick auf die Technologieführerschaft und Innovationskraft weiter auszubauen. Bereits Ende Oktober steht die nächste Auswahlsitzung an“, sagte die Staatssekretärin. Bewerbungen für diese neunte Auswahlrunde seien noch bis zum 30. September 2017 möglich.

 

Hintergrundinformationen:

Die Förderlinie ‚Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg‘ richtet sich an innovationsorientierte Unternehmen, die das Potenzial haben, einen Beitrag zur Technologieführerschaft Baden-Württembergs zu leisten. Diese Unternehmen sind von besonderer Bedeutung für den Ländlichen Raum, da sie die ausgeglichene Struktur Baden-Württembergs prägen und Kerne für Innovationen und Zukunftsfähigkeit sind. Kleine Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten können für ihre Investition bis zu 20 Prozent Zuschuss erhalten, mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten bis zu zehn Prozent. Der maximale Förderbetrag pro Projekt beträgt 400.000 Euro. Bezuschusst werden Unternehmensinvestitionen in Gebäude, Maschinen und Anlagen zur Entwicklung und wirtschaftlichen Nutzung neuer oder verbesserter Produkte und Dienstleistungen.

 

In der Förderperiode 2014 bis 2020 stehen für die Förderlinie insgesamt rund 40 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel werden aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und dem baden-württembergischen Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) zur Verfügung gestellt. In den zurückliegenden acht Auswahlrunden hat der auf Landesebene gebildete Bewertungsausschuss 151 Projekte beraten. Für insgesamt 73 Projekte wurde eine Förderzusage erteilt. Die bisher bereitgestellten Fördermittel belaufen sich auf insgesamt 25 Millionen Euro. Auf Seiten der Unternehmen wird dadurch ein Investitionsvolumen in Höhe von 196 Millionen Euro angestoßen.

 

Die Bewerbung für die Förderlinie erfolgt schriftlich durch Aufnahmeanträge der Gemeinden in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen. Die Entscheidung über die Aufnahme erfolgt durch das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz auf der Basis des Vorschlages eines dazu eingerichteten Bewertungsausschusses. Dieser tagt zweimal jährlich, im April und Oktober eines Jahres.

 

Aufnahmeanträge können jederzeit eingereicht werden. In der Auswahlrunde im April eines Jahres werden alle Aufnahmeanträge berücksichtigt, die bis zum 31. März vorliegen. In der Auswahlrunde im Oktober diejenigen, die bis zum 30. September eines Jahres vorliegen.

 

Im Bewertungsausschuss vertreten sind der Gemeindetag Baden-Württemberg, die Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung, das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH, die Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg Connected e.V., die Executive School of Management, Technology and Law der Universität St. Gallen, die Landeskreditbank Baden-Württemberg - Förderbank, die Regierungspräsidien Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Tübingen sowie das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz.

 

Mit dem EFRE und dem zugrunde liegenden Programm „Innovation und Energiewende“ richten die Europäische Union und das Land Baden-Württemberg den Fokus auf die Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung, Innovation sowie auf die Verringerung der CO2-Emissionen. Das ELR ist das bedeutendste Förderprogramm des Landes zur integrierten Strukturentwicklung von Gemeinden im Ländlichen Raum. Das Land fördert private, gewerbliche und kommunale Investitionen, die im Rahmen eines Entwicklungskonzeptes zur Strukturverbesserung führen. Im Förderschwerpunkt „Arbeiten“ wird die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in kleinen und mittleren Unternehmen unterstützt. Im Zusammenspiel mit der EFRE-Förderung liegt der Schwerpunkt der aktuellen Förderperiode auf der Sicherung und dem Ausbau der Technologieführerschaft Baden-Württembergs in der Fläche.

 

Weitere Informationen stehen Ihnen auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz unter www.mlr-bw.de/Laendlicher-Raum sowie unter www.efre-bw.de zur Verfügung.

>mehr

12.09.2017

Friedlinde Gurr-Hirsch empfiehlt:

Besuch im neuen Bürger- und Medienzentrum des Landtags - politische Bildung für die ganze Familie

Der Landtag von Baden-Württemberg öffnet sich weiter den Bürgerinnen und Bürgern. Ab 11. September gibt es im Bürger- und Medienzentrum (BMZ) erstmals freie Öffnungszeiten: Drei Stunden an jedem Montag (außer Feiertag), zwischen 17 und 20 Uhr, können die architektonisch spannenden Räume rund um die Agora sowie die interaktive Dauerausstellung über die Arbeit des Landtags spontan besichtigt werden.

Bislang war dies nur im Rahmen einer Gruppenführung möglich.

Ausblick: Neben den montäglichen Öffnungen wird das Bürger- und Medienzentrum auch an mehreren Samstagen im Jahr ganztägig für Besucher ohne Voranmeldung geöffnet sein. Die ersten Termine sind 7. Oktober und 9. Dezember 2017, jeweils von 11-17 Uhr. Ein Besuch der sich lohnt!

Speziell für Kinder und Jugendliche gibt es altersgerechte Informationen rund um den Landtag und die Landespolitik. Für Grundschulkinder ist die Broschüre „Reise in den Landtag“ besonders zu empfehlen.

Man kann sie auf der Seite des Landtags downloaden unter https://www.landtag-bw.de/home/dokumente/informationsmaterial.html . Für ältere Kinder und Jugendliche empfiehlt sich ein Besuch auf der Seite „Junger Landtag“ unter

http://www.jungerlandtag-bw.de/home.html

„Es ist sehr zu begrüßen den Kindern innerhalb der Familie die Welt der Politik altersgerecht zu erklären. Nur so kann man frühzeitig auch deren Interesse am politischen Geschehen wecken“, so Friedlinde Gurr-Hirsch.

 

>mehr

11.09.2017 | MLR/Presse

Die Küche kommt ins Klassenzimmer - der Ernährungsführerschein für alle Grundschulen in Baden-Württemberg gestartet

Kooperationsprojekt des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport

„Kochsendungen im Fernsehen können das eigene Zubereiten und Genießen nicht ersetzen. Kinder wollen selbst ausprobieren und neue Erfahrungen machen. Deshalb unterstützen wir die praxisnahe Ernährungsbildung durch den Ernährungsführerschein in der dritten Klasse,“ sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL.

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz stellt allen Grundschulen in Baden-Württemberg das für den Ernährungsführerschein notwendige Medienpaket 'Ernährungsführerschein - Ein Baustein zur Ernährungsbildung für die Grundschule' des Bundeszentrums für Ernährung zur Verfügung. Das Kultus- und das Landwirtschaftsministerium möchten den Grundschulen mit diesem vielfach erprobten und wissenschaftlich evaluierten Medienpaket einen Baustein zur Umsetzung der Ernährungsbildung im Unterricht liefern. Der Themenbereich ist im Fach Sachunterricht und in den Leitperspektiven Verbraucherbildung sowie Prävention und Gesundheitsförderung verankert und liefert eine Fülle von Anknüpfungspunkten an die Lebenswirklichkeit der Kinder.

 

Der Ernährungsführerschein vermittelt Kindern und Jugendlichen nicht nur Freude an hochwertigem Essen, sondern zugleich auch einen Wissenszuwachs beim Zubereiten von Speisen. Die Kinder werden viele Impulse in ihre Elternhäuser tragen“, betont Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann. Mit diesem Projekt komme die Küche ins Klassenzimmer. „Die Kinder lernen, kleinere Gerichte zuzubereiten, mit Küchengeräten umzugehen und erfahren zudem viel über Hygieneregeln. Sie legen als Abschluss eine ‚Führerscheinprüfung‘ ab. Eltern sind wichtige Partner und Helfer bei diesem Projekt“, so Eisenmann.

 

Die Landesinitiative Bewusste Kinderernährung (BeKi) des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz bietet deshalb zwei Lehrkräftefortbildungen an. Damit werden zum einen die Lehrkräfte mit dem Ernährungsführerschein vertraut gemacht und zum anderen vielfältige Angebote für die Klassen 1 bis 4 präsentiert: Experimente, Sensorikübungen und vieles mehr wecken die Neugier aufs Essen und vermitteln Wissen, das die Kinder im Alltag brauchen können. Das Arbeiten mit frischen Lebensmitteln im Unterricht steht bei beiden Fortbildungen im Mittelpunkt.

 

„Alle Kinder werden von der landesweiten Einführung des Ernährungsführerscheins profitieren. Unsere gemeinsame Initiative kann einen Beitrag für die Gesundheit leisten,“ sind sich die beiden Politikerinnen sicher. Die Medienpakete wurden im Juli an die Schulen verschickt, so dass es heute zum Schulstart losgehen kann.

 

Hintergrundinformationen:

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg unterstützt Schulen und Kindertageseinrichtungen mit der Landesinitiative Bewusste Kinderernährung (BeKi) bei Fragen rund ums Essen und Trinken. Mit Elternveranstaltungen, Unterricht für Kinder, Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte in Kita und Schule und vielen Informationsmaterialien steht ein breites Angebot rund um ausgewogene Ernährung für Kinder zur Verfügung.

 

Nähere Informationen erhalten Sie bei den BeKi-Koordinatorinnen in den Landratsämtern und unter www.mlr-bw.de .

 

>mehr

08.09.2017

Besuchergruppe aus dem Wahlkreis Eppingen zu Besuch im Stuttgart Landtag

Fünfzig politikinteressierte Bürgerinnen und Bürger aus fast allen Gemeinden des Wahlkreises Eppingen folgten der Einladung von Staatsekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch in den Stuttgarter Landtag.

Nach einer interessanten Einführung in die Arbeitsweisen des Landtages konnte die Gruppe die neuen Räume des modern und offen gestalteten Besucher- und Medienzentrums in Augenschein nehmen. Elisabeth Krause vom Besucherdienst des Landtags vermittelte sehr eindrucksvoll und lebendig die geschichtliche Entstehung und Entwicklung des Landes Baden-Württemberg, des Landtagsgebäudes und der heutigen Strukturen und Aufgaben. Als sehr gelungen, offen, hell und freundlich wurde auch das neu umgebaute Landtagsgebäude empfunden. Besonders der jetzt mit Tageslicht ausgestattete Plenarsaal bekam großes Lob. Das Gespräch mit der Landtagsabgeordneten Friedlinde Gurr-Hirsch ermöglichte den Besuchern viel über die Arbeit als Abgeordnete und zugleich auch Regierungsmitglied zu erfahren. Viele aktuelle Themen wurden diskutiert: von den laufenden Haushaltsberatungen über die Digitalisierung in Beruf und Wirtschaft, die Bildungspolitik in Baden-Württemberg sowie die Einflüsse der Europäischen Union in die Politik des Landes, im speziellen in der Agrarpolitik. Ebenso beantwortete die Abgeordnete noch Fragen zum Ernährungsführerschein für Grundschulkinder, zum Länderfinanzausgleich und zur Flüchtlingspolitik. Abschließend betonte Friedlinde Gurr-Hirsch: „Der direkte Austausch und die Diskussion mit den Bürgern liegt mir besonders am Herzen. „Darum bieten wir unseren Bürgern auch regelmäßig diese kostenlosen Fahrten zum Kennen lernen des Landtags an“.

>mehr

08.09.2017

Wettbewerb „Barrierefreie Gemeinde in Baden-Württemberg 2017

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch empfiehlt Teilnahme

Bereits seit einigen Jahren hat die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch in ihrem Wahlkreis in zahlreichen Gemeinden zusammen mit der Geschäftsführerin des Landesverbands für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg e.V., Jutta Pagel-Steidl, Infoveranstaltungen mit Ortsbegehungen zum Thema „Barrierefreie Gemeinde“ abgehalten.

Inzwischen sind viele Kommunen auf dem Weg zu einer barrierefreien und inklusiven Gemeinde. Dieses Engagement will der Wettbewerb „barrierefreie Gemeinde 2017“ würdigen. Gesucht werden Gemeinden, die in vielen Handlungsfeldern eine umfassende Barrierefreiheit umsetzten. Davon profitieren alle – vom Kleinkind im Buggy bis zu den hochbetagten Urgroßeltern. Das Projekt ist Teil der „Impulse Inklusion“ und wird vom Ministerium für Soziales und Integration gefördert. Daher heißt es jetzt: schnell noch bewerben!

 

Bewerbung bis:                     Mittwoch, 20. September 2017

Infos und Fragebogen:          www.lv-koerperbehinderte-bw.de

 

>mehr

07.09.2017 | MLR/Presse

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: „Mit gutem Schulessen schaffen wir die Basis für die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen - heute und in der Zukunft“

Gutes Essen in der Schule -- Eine Herausforderung für Kommunen‘ / Tagung in Kooperation mit dem Gemeindetag Baden-Württemberg

„Die Erfahrungen, die Schülerinnen und Schüler in der Kindheit und Jugend mit dem Essen in der Schulmensa machen, begleiten sie ein Leben lang“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, auf der Tagung ‚Gutes Essen in der Schule -- Eine Herausforderung für Kommunen‘ des Ministeriums und des Gemeindetags Baden-Württemberg.

„Deswegen sollen Schülerinnen und Schüler überall dort, wo sie leben und lernen, ausgewogene, frische und schmackhafte Essensangebote nutzen können. Das ist eine Voraussetzung, damit Kinder und Jugendliche ein gesundes Essverhalten entwickeln und sie fit und leistungsfähig sind“, erklärte die Staatssekretärin.

 

„Doch eine optimale Schulverpflegung bringt viele Anforderungen mit sich und stellt die Kommunen und Schulen häufig vor große Herausforderungen. Das Essen muss nicht nur attraktiv angerichtet sein, sondern es soll vor allem gesund, frisch und abwechslungsreich schmecken. Deshalb haben regionale und ökologisch erzeugte Lebensmittel und ein ausgewogener Speiseplan eine große Bedeutung. Auch die Mensa muss ein Ambiente haben, das zum Genießen, Entspannen und Wohlfühlen einlädt“, so Gurr-Hirsch.

 

Ein Qualitätsstandard für die Schulverpflegung

Der wissenschaftlich anerkannte Qualitätsstandard für die Schulverpflegung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) e.V. berücksichtigt alle Anforderungen an ein gutes Schulessen. Er ist die Basis des Ministeriums bei der Verankerung einer gesundhaltenden und nachhaltigen Verpflegung in der Schule. „Leider sind in Baden-Württemberg bisher nur wenige Schulmensen nach diesem Standard zertifiziert“, betonte die Staatssekretärin. Die Erfahrungen zeigten, dass eine Zertifizierung nach dem DGE-Qualitätsstandard ohne große Hürden in der Schulverpflegung umsetzbar sei. Im Rahmen des von unserem Hause durchgeführten Pilotprojekts 'Große Küche - Gutes Essen' wurden unter anderem auch drei Schulmensen und zwei Caterer für Schulen bei der Umstellung und der DGE-Zertifizierung professionell begleitet. Dabei zeigte sich, dass bereits kleine Veränderungen viel bewirken können“, so Gurr-Hirsch.

 

Modellprojekt ‚Schule 2018‘

„Wir möchten, dass alle Kinder und Jugendlichen von den Vorteilen eines DGE-zertifizierten Mensaangebots mit frischen und nachhaltig erzeugten Lebensmitteln profitieren können“, erklärte die Staatssekretärin. Deswegen werden wir die Erkenntnisse aus unserem Pilotprojekt ‚Große Küche - Gutes Essen‘ weiter umsetzen. Im Modelprojekt 'Schule 2018' möchten wir Kommunen und Schulen dabei unterstützen, den Qualitätsstandard in der Schulverpflegung erfolgreich umzusetzen und den Einsatz an regionalen und ökologisch erzeugten Lebensmitteln zu erhöhen", kündigte Gurr-Hirsch an. Das Modellprojekt soll im neuen Schuljahr 2017/2018 ausgeschrieben werden, danach können sich die Schulen für eine Teilnahme bewerben. Eine unabhängige Expertenjury wird aus dem Bewerberpool die Gewinner auswählen.

 

Führerschein für gutes Essen
Um Ernährungsverhalten nachhaltig zu prägen, müsse gutes Schulessen aber auch Hand in Hand mit Ernährungsbildung gehen. Es müsse den Kindern und Jugendlichen daher auch Praxiswissen rund um Essen und Trinken, Lebensmittelzubereitung und -wertschätzung vermittelt werden. „Deshalb führen wir gemeinsam mit dem Kultusministerium Baden-Württemberg den Ernährungsführerschein für alle 3. Klassen ein“, so Gurr-Hirsch.

 

Hintergrundinformation

Mit der Tagung ‚Gutes Essen in der Schule - Eine Herausforderung für Kommunen‘ in Zusammenarbeit mit dem Gemeindetag Baden-Württemberg möchte das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) Kommunen und die für Errichtung und Betrieb der Schulmensa verantwortlichen Fachkräfte informieren und bei der Umsetzung einer gesundhaltenden und nachhaltigen Schulverpflegung unterstützen.

Dem MLR ist eine gute und hochwertige Verpflegung an Schulen ein wichtiges Anliegen. Die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Baden-Württemberg (VNS-BW) ist Anlaufstelle für alle Akteure im Bereich Kita- und Schulverpflegung. Fundierte Informationen, Bündelung von Fachwissen und Erfahrungen sowie Vernetzung auf lokaler, regionaler und landesweiter Ebene sind zentrale Aufgaben der VNS-BW. Informationen und Kontakt unter www.schulverpflegung-bw.de.

Im Pilotprojekt ‚Große Küche - Gutes Essen‘ unterstützte das MLR in den Jahren 2015 und 2016 zehn Großküchen bei der Erlangung der DGE- und der Bio-Zertifizierung. Zwei Expertinnen begleiteten die Betriebe und halfen bei der Umstellung hin zu mehr Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit. Dies führte gleichzeitig zu einer höheren Gästezufriedenheit und Akzeptanz der Verpflegungseinrichtungen. Die Ergebnisse und Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt sind in einer Ergebnisbroschüre mit Handlungsempfehlungen abgebildet und sollen in 2018 unter anderem im Modellprojekt 'Schule 2018' weiter vorangebracht werden.

 

Mehr Informationen unter www.machs-mahl.de.

 

 

>mehr

07.09.2017 | MLR/Presse

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: „Unser EU-Schulprogramm ist mehr als das bloße Verteilen von Obst und Milch. Mehr als 340.000 Kinder lernen viel über die Herkunft und die Verwendung unserer Lebensmittel“

EU-Schulprogramm läuft ab Oktober / über 4.000 Grundschulen und Kitas machen mit

„Mehr als 340.000 Kinder an über 4.000 Grundschulen oder Kindertagesstätten nehmen ab dem neuen Schuljahr an unserem Schulprogramm teil. Ab Oktober erhalten sie regelmäßig Obst, Gemüse, Milch oder Milchprodukte von regionalen Lieferanten. Die Kinder erfahren so, wie sie sich ausgewogen ernähren können, woher unsere Lebensmittel kommen und wie sie sich zubereiten lassen. Unser Programm dient der Ernährungs- und Verbraucherbildung“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL. Rund 4.000 Einrichtungen hätten sich für Obst und Gemüse angemeldet, davon 1.120 zusätzlich für Schulmilch. Rund 30 Einrichtungen werden nur Schulmilch anbieten.

„Uns ist es gelungen, alle fristgerechten Bewerbungen von Grundschulen und Kitas zu berücksichtigen. Mit Blick auf die begrenzten Mittel aus Brüssel mussten wir allerdings einige kleinere Abstriche machen“, erklärte die Staatssekretärin. So starte das Programm nicht direkt mit dem ersten Schultag nach den Sommerferien, sondern erst im Oktober.

 

Verteilt werden könnten je nach Anmeldung bis zu zwei Portionen Obst und Gemüse und eine Portion Schulmilch pro Kind und Schulwoche. Förderfähig sei vorrangig frisches Obst, Gemüse und Trinkmilch, daneben auch Naturjoghurt, Quark und Käse. Zusätze wie Zucker, Süßstoffe oder Kakao dürften nicht enthalten sein.

 

Die Kinder selbst würden die Produkte kostenlos erhalten. Die EU finanziere den Hauptteil der Kosten. Für den Rest bräuchten die teilnehmenden Einrichtungen einen oder mehrere Sponsoren. Dies könnten beispielsweise Vereine, örtliche Unternehmen, der Lieferant, der Einrichtungsträger oder Eltern sein.

 

„Die teilnehmenden Schulen und Kitas sind verpflichtet, das Programm pädagogisch zu begleiten. Mit unserer Landesinitiative ‚Bewusste Kinderernährung‘ (BeKi) unterstützen wir Kitas und Schulen bei der praktischen Umsetzung des EU-Schulprogramms“, betonte Gurr-Hirsch. Der Besuch von Erzeugerbetrieben im Umfeld der Einrichtungen ergänze das Programm gut.

 

Hintergrundinformationen:

Weitere Informationen zum Schulprogramm erhalten Sie im Internet unter

www.schulprogramm-mlrbw.de.

 

Unter https://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unsere-themen/essentrinken/eu-schulprogramm/einrichtungen/ finden Sie auch Links zu den teilnehmenden Einrichtungen.

 

Allgemeine Informationen zu den Themen Ernährung und Landwirtschaft sind unter www.mlr-bw.de abrufbar.

 

>mehr

06.09.2017

Sonderführung für Blasmusiker über das BUGA-Gelände

Großes Interesse bei der Sommer-Aktion des Blasmusikkreisverbands Heilbronn

Über 70 aktive BlasmusikerInnen waren der Einladung ihrer Vorsitzenden Friedlinde Gurr-Hirsch gefolgt, um sich bei einer Sonderführung mit Hanspeter Faas, dem Geschäftsführer der Bundesgartenschau 2019 GmbH, über den Stand der Arbeiten vor Ort und die späteren Standorte der Veranstaltungstribünen zu informieren.

„Die BUGA ist für Heilbronn ein Jahrhundert-Projekt, denn die Aufgabe, das große Gartenfest Deutschlands ausrichten zu dürfen, ist eine einmalige Chance, die Entwicklung der Stadt voranzutreiben“, so Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, die auch Mitglied des Aufsichtsrats der BUGA GmbH ist.  Zentrale Projekte für die BUGA 2019 in Heilbronn sind die Vernetzung der Stadtteile über Grünverbindungen, die Umgestaltung des Neckarufers zur Naherholungslandschaft sowie die Anbindung des Neubauviertels Neckarbogen auf dem ehemaligen Fruchtschuppenareal. So wird die BUGA die erste sein, die eine klassische Gartenausstellung mit einer Stadtausstellung kombiniert. Gleichzeitig wurde ein Freizeitsee und ein Stadtsee in das neue Landschaftsbild eingebaut. „173 Tage wird es tausende Veranstaltungen geben, die das Großereignis begleiten werden. Dabei spielen unsere Blasmusiker und Musikerinnen eine große Rolle, im wahrsten Sinne des Wortes“, so die Vorsitzende Gurr-Hirsch. Mit großem Interesse wurden die späteren Spielstätten und Bühnen begutachtet, die über das gesamte Gelände verteilt sind. „Traditionelle und moderne Blasmusik darf bei solch einem Event nicht fehlen. Wir sind stolz, mit einem solch großen und leistungsstarken Verband aktiv die Gartenschau mitgestalten zu können“, so Gurr-Hirsch abschließend.

>mehr

10.08.2017

„Friedlinde-Treffen“ in Zaberfeld

Jährliches Treffen der Namensschwestern mit neuen Gesichtern

Wie jedes Jahr folgten zahlreiche Damen mit dem schönen und seltenen Namen „Friedlinde“ der Einladung ihrer Namensschwester Friedlinde Gurr-Hirsch.

Bereits zum achten Mal fand das fröhliche Treffen der meist schon älteren Damen auf Initiative der Staatssekretärin statt. Immer wieder sind alle erfreut wenn sich neue Gesichter beim „Friedlinde-Club“ melden und staunen oft, welch weiten Weg die Damen für das Treffen auf sich nehmen. So auch wieder in diesem Jahr, als sich drei neue Friedlinden vorstellten. Begrüßt wurde die muntere Gruppe im Naturparkzentrum in Zaberfeld vom dortigen Geschäftsführer Dietmar Gretter. Der ließ es sich nicht nehmen, die Damen persönlich nach Tradition der alten „Weiberzeche“ mit einem kleinen Umtrunk zu empfangen und durch die Wildkatzen Ausstellung in seinem schönen Haus zu führen. Die Damen erfuhren allerhand über die im Bereich des Strombergs angesiedelten

Tiere, aber auch viel Interessantes über Wald, Weinbau und Menschen in der Region. Viele waren sich einig, wieder einmal mit der Familie das beeindruckende Naturparkzentrum zu besuchen. Zu Fuß ging es dann an der Ehmetsklinge vorbei in die Ortsmitte von Zaberfeld, wo im Landcafé Leinberger im Stromberghof leckere Kuchen, Eis und Kaffee für die Damen vorbereitet wurden. Zur Überraschung der Friedlindes begrüßte der Zaberfelder Bürgermeister Thomas Csaszar die lebhafte Gruppe und stellte seine malerisch gelegene Gemeinde den Damen vor. Diese waren sehr erfreut über den hohen Besuch und schätzten es sehr, dass der Bürgermeister sich extra Zeit für sie nahm um sich mit ihnen zu unterhalten.

„Ich habe mich sehr über das Wiedersehen mit den bereits bekannten Friedlinden und das Kennenlernen weiterer neuer Namensschwestern gefreut“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch.

 

Hintergrund:

Ursprünglicher Anlass der Friedlinde-Treffen war die Suche nach der Herkunft dieses seltenen Vornamens und der Wunsch, sich über dessen Bedeutung auszutauschen. Daraus entwickelten sich regelmäßige Begegnungen, bei denen die Frauen herausfanden, dass ihr seltener Name auf die im Jahre 1920 geborene Friedlinde Haag zurückzuführen ist. Sie war die hübsche Tochter des Weinbauers und Reichstagsabgeordneten Heinrich Haag. Zahlreiche Erntehelfer wurden von ihr für die Namensgebung ihrer eigenen Kinder inspiriert.

 

Inzwischen sind die Friedlinde-Treffen ein fester Bestandteil des Jahreslaufs. Nicht alle Frauen sind aus der Region Heilbronn, einige reisen sogar extra aus anderen Bundesländern an. Bereits zweimal pflanzten die Damen gemeinsam einen Lindenbaum. Beim ersten Treffen in Eppingen und im Rahmen der Sanierung und Bepflanzung der Heilbronner Allee im November 2013 stifteten die Friedlinden einen Lindenbaum.

 

Friedlinden, die Interesse am Club haben und zu den regelmäßig stattfindenden Treffen eingeladen werden möchten, können sich sehr gerne unter der Telefonnummer 07131 / 701541 oder der E-Mailadresse info@gurr-hirsch.de bei Friedlinde Gurr-Hirsch melden. Darüber hinaus kann die Süßkirsche „Friedlinde“, eine von der Staatssekretärin im Jahr 2009 persönlich getaufte neue Kirschbaumsorte, in der Baumschule Heckmann in Widdern käuflich erworben werden.

 

>mehr
>

Weitere News laden

03.02.2016

Politische Weinprobe im Schloss Bülow

Friedlinde Gurr-Hirsch in Obergimpern
Die politische Weinprobe in Obergimpern mit Friedlinde Gurr-Hirsch konnte viele Besucher anziehen. Vier Weine wurden im sogenannten „Schafstall“ des Schlosses Bülow serviert, darunter zwei aus Nordbaden von den Weingütern Heitlinger und Adam Müller sowie zwei Weine aus Württemberg von den Weingütern Neipperg und Sankt Annagarten. Die edlen Tropfen stellte Schlossherr Wolf von Bülow fachkundig vor. Beim Weingenuss stand die Landespolitik im Mittelpunkt. Mit Friedlinde Gurr-Hirsch MdL entwickelte sich eine angeregte und spannende Diskussion. In der Flüchtlingskrise wünschten sich die Leute ganz besonders innere Sicherheit – „…für die CDU schon immer zentrales Thema.“, so Gurr-Hirsch. Nach der Wahl möchte ihre Partei in Baden-Württemberg 1.500 neue Polizei-Stellen schaffen. Außerdem werde überdacht, welche Aufgaben die Polizei unbedingt übernehmen muss und welche nicht. Es soll zum Beispiel überprüft werden, ob die Begleitung von Schwertransporten nicht auch die Wirtschaft leisten kann. 
Bildungspolitik ist Landespolitik – dabei kam unter den Besuchern die Sorge auf, dass die Realschule auf der Strecke bleibt. Bei den vielen Veränderungen des Schulsystems war es ein Anliegen der Besucher, dass Qualität sichergestellt wird, nicht zuletzt durch Leistungsnachweise. „Nur mit Qualität und Differenzierung ist Fördern und Fordern möglich. Wir brauchen eine Kultur der Anstrengung.“, so Gurr-Hirsch.
 
>mehr

02.02.2016

Besuch im Landtag

Schülerinnen und Schüler aus Ilsfeld und Umgebung besuchten den Landtag 
Als Anerkennung für ihre großartige Arbeit lud Friedlinde Gurr-Hirsch MdL Schülerinnen und Schüler der Jugend-Kultur-Akademie Ilsfeld in den baden-württembergischen Landtag ein. Die jungen Musikerinnen und Musiker bereiten zurzeit das große Musicalprojekt "Tuishi pamoja - Eine Freundschaft in der Savanne" vor. In einem Bus kamen die 41 Schülerinnen und Schüler in die Landeshauptstadt. 
 
In Stuttgart angekommen, begrüßte Friedlinde Gurr-Hirschs Mitarbeiter Michael Tauch die Gruppe und ging zunächst auf die geschichtsträchtigen Gebäude rund um den Stuttgarter Schlossplatz ein. Danach konnten sich die jungen Besucherinnen und Besucher im Plenarsaal auf die Abgeordnetensitze setzen und hautnah erleben, was es heißt, Parlamentsmitglied zu sein. Elisabeth Krause vom Besucherdienst des Landtages verdeutlichte den aufgeweckten und interessierten Schülern, welche Prozesse „hinter der Bühne“ des Plenarsaales ablaufen und wie Gesetze des Landtages zustande kommen. Die jungen Besucher durften am Rednerpult ihre Meinung vertreten und „wählten“ ihren eigenen Landtags- und Ministerpräsidenten. 
 
Im anschließenden Gespräch mit den Kindern entspann sich mit Friedlinde Gurr-Hirsch eine lebhafte Diskussion über die Flüchtlingssituation. Die Landtagsabgeordnete war begeistert, wie sehr sich die jungen Leute schon für solch komplexe politische Themen interessieren. Den Schülern war dabei wichtig, dass man verfolgten Menschen helfen muss, aber, dass diese sich auch an die Regeln hierzulande halten müssen.
 
>mehr

27.01.2016

Kinder brauchen ein Frühstück!

Friedlinde Gurr-Hirsch unterstützt Initiative von Uschi Glas
In einem Vortrag bei der CDU-Fraktion im Landtag warb die bekannte Schauspielerin Uschi Glas für ihre Initiative „brotZeit e.V.“. Bis zu 30 Prozent der Grundschüler leiden während des Unterrichts akut an Hunger. Diese Erkenntnis veranlasste die Schauspielerin, den Verein zu gründen. Senioren bereiten für die Kinder ein ausgewogenes Frühstück vor und bieten auch in Freistunden Betreuung und Nachhilfe an. In 130 Schulen in sechs Regionen werden durch den Verein 5.300 Schüler betreut. Eine dieser Regionen – die einzige in Baden-Württemberg – ist Heilbronn. „Ich freue mich über diese private Initiative zu einem sehr wichtigen Thema. Es war mir schon immer ein großes Anliegen, auf das Thema gesunde und ausgewogene Ernährung hinzuweisen und auch in der Schule Kompetenzen dazu zu vermitteln“, berichtet die CDU-Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch vom Gespräch mit Uschi Glas. Was eigentlich jedem einleuchtet, ist sogar wissenschaftlich erwiesen: die teilnehmenden Kinder zeigen eine deutliche Steigerung in Leistung und Konzentrationsfähigkeit. „In Baden-Württemberg habe ich deshalb im Jahr 2008 als Agrar-Staatssekretärin das Projekt „Komm-in-Form 2018“ ins Leben gerufen. Damit wollten wir möglichst viele Akteure – Kinder, Jugendliche, Eltern, Lehrer – erreichen und über gesunde Ernährung informieren. Die Initiative ist eine hervorragende Ergänzung zu unserer Aktion, die glücklicherweise von der derzeitigen Landesregierung fortgeführt wurde. Sie zeigt, dass bürgerschaftliches Engagement wichtig für unsere Gesellschaft ist und viel bewegen kann. In Zukunft müssen wir solche Initiativen mit staatlichen Impulsen intelligent vernetzen“, erklärte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gurr-Hirsch. 
>mehr

26.01.2016

Wolfgang Schäuble wirbt für gesamteuropäische Strategie in der Flüchtlingskrise

750 Besucher hörten den Bundesfinanzminister beim Bürgerempfang in Brackenheim
Direkt vom Weltwirtschaftsforum in Davos kam Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble MdB zum Bürgerempfang des CDU-Stadtverbandes Brackenheim. Der Vorsitzende Thomas Paul konnte im vollbesetzen Bürgerzentrum 750 Zuhörerinnen und Zuhörer begrüßen. 
Die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch kam in ihrem Grußwort auf den „leider düsteren Start ins Jahr“ zu sprechen. Sie machte vor dem Hintergrund der Vorkommnisse an Silvester klar, dass die Bürgerinnen und Bürger ein Recht auf Information und Transparenz hätten. Die Bevölkerung und die Kommunen lobte sie außerdem für das großartige Engagement in Zusammenhang mit der Flüchtlingssituation: „Sie alle tragen dazu bei, dass wir die Herausforderung meistern.“ Darüber hinaus dankte sie Rettungsdiensten und Polizei für die Mehrarbeit. Vor allem für die Polizei forderte Friedlinde Gurr-Hirsch mehr Respekt sowie zusätzliche Einsatzkräfte. Die CDU wolle bei einem Regierungswechsel die umstrittene Polizeireform von Grün-Rot überprüfen und 1.500 neue Polizisten einstellen.
Darüber hinaus kritisierte die Landespolitikerin die Bildungspolitik der aktuellen Landesregierung, welche vor allem Vereinheitlichung und Nivellierung bedeute. Nicht zuletzt aus ihrer Erfahrung als Berufsschullehrerin sagte sie: „Nur mit Qualität und Differenzierung ist Fördern und Fordern möglich. Wir brauchen eine Kultur der Anstrengung.“ Qualität in der Bildung zu sichern, sei ganz besonders für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg wichtig. Dass Verkehrsminister Winfried Hermann den starken ländlichen Raum als Pampa bezeichnete, sei ein klarer Beweis: „Grün-Rot hat das Land nicht verstanden!“. Auch die Verkehrspolitik der aktuellen Landesregierung schade dem Standort Baden-Württemberg, wie sie anfügte. Wenn in der gesamten Legislaturperiode keine Landesstraße gebaut werde, habe Verkehrsminister Hermann den „falschen Job“.
Minister Schäuble rief den Gästen zunächst die außerordentlich gute Lage in Erinnerung, in der sich Deutschland momentan befindet. Dabei verwies er auf die herausragenden Leistungen der CDU-geführten Bundesregierung: „Schwarze Null“ ohne Steuererhöhungen, niedrigste Arbeitslosigkeit seit Jahrzehnten und international angesehenes Krisenmanagement in der Weltwirtschaftskrise. „Deutschland ist ein starkes Land und wir sollten uns nicht kleinreden“, so der Finanzminister.
Seiner Parteifreundin aus der Landespolitik stärkte Schäuble entschieden den Rücken. Die Gäste forderte er auf, bei der anstehenden Landtagswahl Friedlinde Gurr-Hirsch erneut das Vertrauen zu schenken. Grün-Rot habe keinen Ehrgeiz mehr, das Land an der Spitze zu sehen. Unter der CDU jedoch, habe Baden-Württemberg gemeinsam mit Bayern in den vergangenen Jahren stets nach vorne gedrängt. 
Das Hauptthema der Festrede des Bundesfinanzministers waren die Herausforderungen der Globalisierung in Form des aktuellen Flüchtlingszustroms: „Alle reden von Globalisierung, aber was sie bedeutet, sehen wir erst jetzt.“, so Schäuble. Mit seiner Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge auf den Punkt zu bringen, zeigte Schäuble eine Zukunfts-Strategie auf, um die Flüchtlingskrise zu meistern. Zu allererst müsse man die Zahl an Einreisenden deutlich begrenzen. Auch wenn es die Menschenrechte gebieten, Flüchtenden zu helfen, gelänge dies nur, wenn öffentliche Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit gewährleistet seien. Dabei unterstrich Schäuble noch einmal die Forderung von Friedlinde Gurr-Hirsch, mehr für die innere Sicherheit, insbesondere für die Polizei, zu tun. Einzig mit einer Stimme für die CDU am 13. März könne Baden-Württemberg wieder Spitze in Sachen innere Sicherheit werden. 
Was die Vorgehensweise an den deutschen Grenzen angeht, sieht er eine Schließung sehr kritisch und drängt auf eine gesamteuropäische Lösung. Es könne nicht sein, dass Deutschland alleine alle Flüchtlinge aufnimmt. Vom Schengen-Raum mit seinen offenen Binnengrenzen profitierten Deutschland und insbesondere Baden-Württemberg sehr. Eine Verschärfung der Kontrollen solle stattdessen an den EU-Außengrenzen geschehen. Deutschland werde nicht darum herumkommen mit Durchgangsländern wie der Türkei zusammenzuarbeiten. Ein weiterer ganz zentraler Punkt ist nach Ansicht des Finanzministers die Bekämpfung von Fluchtursachen im Nahen Osten: „Mit 100 Euro dort kann man 10-mal mehr für Flüchtlinge bewirken als hier in Deutschland“. Mit dieser Begründung warb Wolfgang Schäuble für mehr finanzielle Hilfen im Nahen und Mittleren Osten. 
Am Ende der Veranstaltung stand Wolfgang Schäuble noch Fragen aus dem Publikum Rede und Antwort. 
 
>mehr

22.01.2016

Neujahrsempfang mit Günther Oettinger

CDU-Stadtverband Eppingen lädt EU-Kommissar ein
Am 16.01. lud der CDU-Stadtverband Eppingen zum Neujahrsempfang in der neuen Produktionshalle der Firma Wild ein. Juniorchef Stefan Wild und Michael Preusch, Zweitkandidat im Wahlkreis, begrüßten die rund 250 Gäste, darunter Friedlinde Gurr-Hirsch MdL und Thomas Strobl MdB.
Bis der ehemalige Ministerpräsident und heutige EU-Kommissar eintraf, war das Hauptthema die Flüchtlingsproblematik. Vor dem Hintergrund der Vorfälle in Köln sowie in einigen Baden-Württembergischen Städten in der Silvesternacht, sprachen sowohl Michael Preusch, als auch  Stadtrat und Fraktionsvorsitzender in Eppingen, Klaus Scherer, über die berechtigten Sorgen in der Bevölkerung und die Notwendigkeit einer europäischen Lösung.
Auch Bundestagsabgeordneter im Landkreis Heilbronn, Thomas Strobl, rief vehement die europäischen Partner zur Pflicht: „Manchmal könntest du an Europa verzweifeln, weil es nicht in die Gänge kommt. Man muss es aber immer wieder mit Europa versuchen.“ Außerdem sprach er sich für die sofortige Ausweisung straffällig gewordener Flüchtlinge aus.
Auch seine Parteifreundin aus dem Landtag, Friedlinde Gurr-Hirsch, bemängelte das bisherige Strafmaß von 3 Jahren ohne Bewährung, welches für eine Ausweisung vorliegen muss. Trotz eines schwierigen Jahrs 2015 und eines 2016, das „grausig angefangen“ habe, zeigte sich Friedlinde Gurr-Hirsch jedoch entschlossen und auch dankbar. „Schwierige Zeiten sind nichts für Lamentierer und Verantwortungsverweigerer! Die Politik muss Antworten geben.“ Das ehrenamtliche Engagement der Bevölkerung in der Flüchtlingskrise mache sie stolz und zeige, dass unsere Demokratie gereift sei. Des Weiteren dankte sie den Polizeibeamten im Land. Anstatt sie in Baden-Württemberg durch Vorschläge wie die Kennzeichnungspflicht zu diskreditieren, müsse man sie personell und materiell stärken.
Im Hinblick auf die anstehende Landtagswahl im März kam die Kandidatin auch auf das Thema Bildung zu sprechen. Bildung sei „unsere einzige Chance am Weltmarkt“.  Deshalb sieht sie die weitreichenden Veränderungen in der Bildungspolitik unter Grün-Rot als gefährliche Nivellierung. Sie betonte wie wichtig Elite und eine „Kultur der Anstregung“ sei und, dass „Fördern und Fordern“ zu einer qualitativ wertvollen Schulbildung gehöre.
Zum Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg hatte auch Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft einiges zu sagen. Um die Wirtschaftskraft im ländlichen Raum zu erhalten, müsse eine lückenlose Breitbandversorgung geschaffen werden. Für dieses Unterfangen möchte die CDU in Baden-Württemberg 500 Millionen Euro investieren. Die nächsten Jahre würden entscheiden, ob Deutschland in einer Führungsrolle bleiben könne, oder sich im „Sandwich zwischen Amerika und China“ wiederfände.
Im Bezug auf die Flüchtlingssituation pflichtete der EU-Kommissar seinen Vorrednerinnen und Vorrednern bei und brachte noch eine internationale Nuance in die Diskussion. „Wir dürfen nicht nur S-Klasse exportieren, sondern auch Werte.“, spielte er auf die Notwendigkeit von mehr Entwicklungs- und Aufbauhilfe im Nahen Osten an.
Die Firma Wild, laut Oettinger: „eine Erfolgsstory made in Baden-Württemberg“, ist eine von vielen Eppinger Betrieben in denen seit bald 20 Jahren ein CDU-Neujahrsempfang stattfindet.
>mehr

21.01.2016

38. Zuchttierschau in Obergimpern

Friedlinde Gurr-Hirsch lobt ehrenamtliches Engagement der Kleintierzüchter 
Bei der Zuchttierschau im Bad Rappenauer Teilort zeigten 33 Aussteller  ihre Puten, Gänse, Enten, Hühner, Kaninchen und Tauben. Die Arbeit der Kleintierzüchter erachtet Friedlinde Gurr-Hirsch als sehr wertvoll. „Hier wird im Ehrenamt eine großartige Zuchtarbeit geleistet.“ Unter der früheren CDU-geführten Landesregierung etwa, wurde die Kleintierzucht vom Landeshaushalt unterstützt. Vor allem für die Artenvielfalt leisten sie einen wichtigen Beitrag. Diese Arbeit für die Erhaltung seltener Geflügel- und Kaninchenrassen wird leider viel zu wenig beachtet und gewürdigt. Große Sorgen bereitet den ca. 100.000 Züchtern in Baden-Württemberg der Mitgliederschwund. Vor allem in der Jugend wird für das Thema zu wenig Interesse geweckt. Die heutige Ganztagsbeschulung würde hier für Vereine viele Möglichkeiten bieten. 
>mehr

21.01.2016

"Jetzt red i"

Bürgerversammlung in Rohrbach

Im Rahmen ihrer vor-Ort-Besuche traf Friedlinde Gurr-Hirsch MdL Mitglieder des CDU-Ortsverbandes im Rohrbacher Musikerheim.  Die Abgeordnete freute sich über eine lebhafte und tiefgründige Diskussion bei der Bürgerversammlung unter dem Titel "Jetzt red i". Solche mittäglichen Gesprächsrunden werden in den zahlreichen Eppinger Ortsteilen gut besucht. Mehr als 20 Rohrbacher waren zugegen. Vor allem die Flüchtlingsthemen treiben die Menschen um. Kreisrat und Stadtrat Herbert Meixner, befindet sich zurzeit mit jungen interessierten Bürgern im Dialog über diese Herausforderung. Dazu passend war die geringe Parteibindung von jungen Menschen ein Thema, das den Anwesenden Sorgen bereitete.  Außerdem wurde im Zusammenhang der Dorfentwicklung das Renaturierungsprojekt der Rohrbach als Ausgleichsmaßnahme vorgestellt. 

>mehr

20.01.2016

Firma BÄR in Gemmingen - Innovation aus dem Ländlichen Raum

Friedlinde Gurr-Hirsch besucht Gemminger Automationsunternehmen
Im Rahmen ihrer vor-Ort-Besuche besichtigte Friedlinde Gurr-Hirsch MdL die Firma BÄR GmbH in Gemmingen. Begleitet von Bürgermeister Timo Wolf und CDU-Gemeinderätin Silvia Weidner wurde sie im neuen Firmengebäude von Inhaberehepaar Britta und Ralf Bär begrüßt.
Gleich zu Beginn merkte Frau Gurr-Hirsch an, dass die Arbeitsplatzsituation in Gemmingen und Stebbach sehr gut sei. Von den Zahlen, die Bürgermeister Timo Wolf lieferte, war Frau Gurr-Hirsch beeindruckt: den 5000 Einwohnern stehen 1300 Arbeitsplätze gegenüber. Diese Gesamtzahl zeigt einen Aufwärtstrend, wie auch die Beschäftigtenzahl bei der Firma BÄR, die sich auf die 100 zubewegt.
Mit ihren Kernbereichen Montagetechnik, Robotertechnik sowie Fahrerlosen Transportsystemen ist das Unternehmen diversifiziert aufgestellt. BÄR hat Kunden in der Automobilindustrie, Medizintechnik, Logistik, Zulieferindustrie und Haushaltsmaschinen. Außerdem ist Weiterbildung Trumpf bei der Firma, da die individuellen Möglichkeiten für lernbegierige Beschäftigte besser sind, als bei sehr großen Firmen. Bei BÄR werden Mechaniker und technische Zeichner ausgebildet, bisher waren es 37, einige davon mit Kammer-Auszeichnung.
Beim Forschungsprogramm ARENA2036 ist die Gemminger Firma ein Gründungsmitglied. In Zusammenarbeit mit der Universität Stuttgart und dem Fraunhofer Institut wird an der 4.0-Generation des Autos geforscht und gearbeitet. Friiedlinde Gurr-Hirsch dazu anerkennend: „Ungewöhnlich, dass ein Unternehmen dieser Größe bei einem solchen Forschungsverbund dabei ist. Das liegt vor allem am Geschäftsführer Ralf Bär, der nach seinem Maschinenbaustudium stets Kontakt zur Forschung gehalten hat.“ So fanden die Lösungen aus Gemmingen auch in den Chefetagen von großen Automobilherstellern Aufmerksamkeit – bei Mercedes und Audi kommen die fahrerlosen Transportsysteme zum Einsatz; dies sind nur zwei von vielen namhaften Kunden.
Bei einem Rundgang durch die Produktion standen diese innovativen Systeme im Mittelpunkt. Obwohl spannende Zukunftsprojekte parallel zum Tagesgeschäft entwickelt werden müssen, bietet ein KMU-Betrieb, wie die BÄR GmbH, viele Vorteile für Innovation. „...und dann haben wir es einfach selbst gebaut.“, erzählte Ralf Bär, der immer wieder neue Herausforderungen hat, die er mit innovativen Ideen löst. Dies sind vor allem digital vernetzte Produkte für Gebrauch in modernen, flexiblen Fabriken, mit Namen „FiFi“ oder „Flunder“. Friedlinde Gurr-Hirsch lobte diese „Innovation aus dem ländlichen Raum“, und war erfreut, wie spannend der Besuch sei.
Nach einer anschaulichen Präsentation über das Unternehmen entwickelte sich ein lebendiger und ebenso fruchtbarer Austausch über Themen wie Schulbildung, Wirtschaft und das Arbeitszeitgesetz, aus dem Friedlinde Gurr-Hirsch viel mitnehmen konnte.
RB
>mehr

19.01.2016

Unternehmerfrühstück mit Staatssekretär Jens Spahn MdB

Diskussionsveranstaltung in Schwaigern 
Mehr als 20 Vertreter von Handwerksbetrieben, mittelständischen und weltweit tätigen Unternehmen folgten der Einladung der CDU-Landtagsabgeordneten Friedlinde Gurr-Hirsch zum Unternehmerfrühstück in Schwaigern. Als Hauptredner konnte sie den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und profilierten Unionspolitiker, Jens Spahn MdB, begrüßen. Der Bundestagsabgeordnete aus dem Münsterland überzeugte die anwesenden Wirtschaftsvertreter mit Sachkenntnis wie mit klaren und eindeutigen Aussagen. Die Finanzpolitik, in der der gelernte Bankkaufmann zu Hause ist, war jedoch nur eines der Themen, am Frühstückstisch diskutiert wurden.
 
Das Mitglied des CDU-Präsidiums positionierte sich auch in der aktuell drängendsten Frage deutlich: „Der Zustrom an Flüchtlingen muss drastisch reduziert werden. Die Herausforderung sehe ich dabei nicht primär für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Meine Sorge ist vielmehr, dass unser Land vor einer politisch-kulturellen Zerreißprobe steht. Denn die Integration der Flüchtlinge braucht viel Zeit und Aufwand. Bei jährlich über einer Million Neuankömmlingen werden wir das nicht stemmen können.“ Deshalb werde auch unter Hochdruck an einer europäischen Lösung gearbeitet. „Diese brauchen wir aber schnell“, so Spahn. Andernfalls drohten Maßnahmen mit weitreichenden Konsequenzen nicht nur für den Schengen-Raum sondern die gesamte Europäische Union. Friedlinde Gurr-Hirsch bestätigte Spahns Sichtweise, die sich mit der Haltung der CDU im Land decke. „Es muss aber auch ganz klar sein, dass die grün-rote Landesregierung lange Zeit die große Bremse bei den Asylkompromissen war. Dass Ministerpräsident Kretschmann jüngst eine Reduzierung der Flüchtlingsströme forderte, grenzt an Hohn. Im Regierungsprogramm der Grünen steht weiterhin, dass sie sichere Herkunftsländer und Beschränkungen für Flüchtlinge ablehnen“, sagte die Abgeordnete, die Mitglied im zuständigen Integrationsausschuss des Landtags ist.
 
Viele der Unternehmer, die ins „Alte Rentamt“ gekommen waren, interessierten sich für die Reform der Erbschaftsteuer. Jens Spahn berichtete von dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das Nachbesserungen bei Verschonungsregeln für Unternehmenserben notwendig mache. Derzeit stelle sich allerdings die SPD quer, die eine großzügigere Regelung nicht mittragen wolle. Nun dränge die Zeit, denn bis zum Sommer laufe die Frist der Richter aus Karlsruhe – dann müssten die Familienunternehmen die volle Steuerlast tragen. Spahn gab sich jedoch zuversichtlich, dass die Große Koalition eine Lösung finde, die für die Unternehmen tragbar ist. „Die Familienunternehmen und der Mittelstand sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Wir dürfen sie nicht über Gebühr belasten“, fasste Spahn die Haltung der Union zusammen. Friedlinde Gurr-Hirsch wiederum dankte für die klare Haltung Spahns in der Frage. Denn auch für sie sei der Mittelstand wichtiger Partner der Politik.
 
Eine große Herausforderung stelle daneben die voranschreitende Digitalisierung der Wirtschaft in allen Bereichen dar, waren sich Jens Spahn und Friedlinde Gurr-Hirsch einig. Spahn sagte, dass Deutschland und Europa in diesem Bereich einen großen Nachholbedarf haben. Für die Zukunft sei es entscheidend, dass auch diesseits des Atlantiks Kompetenzen aufgebaut werden. „Derzeit wird zu wenig und zu zögerlich in neue Unternehmen investiert“, so der Bundestagsabgeordnete. In diesem Zusammenhang erläuterte Friedlinde Gurr-Hirsch die Forderung aus dem Regierungsprogramm der CDU, eine halbe Milliarde Euro in den Ausbau der digitalen Infrastruktur zu investieren. Ein Aspekt, der von Grün-Rot viel zu zögerlich angegangen werde.
 
Abschließend diskutierten die Unternehmensvertreter mit den Politikern über die Qualität von Schule und Ausbildung. Oftmals brächten Auszubildende nicht die notwendigen Kompetenzen mit ins Unternehmen. Vor dem Hintergrund der Bildungspolitik der grün-roten Landesregierung fürchten einige Unternehmensvertreter, in Zukunft keine Auszubildenden mehr zu finden. „Ich werbe dafür, dass der Mensch nicht erst beim Abitur anfängt. Die Politik der CDU war immer darauf ausgerichtet, für den einzelnen Schüler den optimalen Abschluss zu finden. Das Prinzip ‚kein Abschluss ohne Anschluss‘ hat das baden-württembergische Schulsystem erfolgreich gemacht – daran wollen wir wieder anknüpfen. Bildungspolitische Experimente, die Leistungsanforderungen senken und einseitig auf eine unnötige Akademisierung der Gesellschaft ausgerichtet sind, wird es mit uns nicht geben“, stellte Friedlinde Gurr-Hirsch abschließend fest.
 
>mehr

19.01.2016

Rotes Kreuz betreibt aktive Jugendarbeit

Friedlinde Gurr-Hirsch informiert sich vor Ort in Elsenz
Im Rahmen ihrer regelmäßigen Gemeindebesuche informierte sich Friedlinde Gurr-Hirsch beim DRK-Ortsverband Elsenz über die aktuellen Entwicklungen. Die Stadt- und Ortschaftsrätin und frühere Ortsvorsteherin Melanie Veith berichtete in einem kurzen Vortrag über die Arbeit des Ortsvereins, in dem die Jugendarbeit eine besondere Rolle einnimmt. Für das DRK sei es wichtig, schon die Jugend für seine Themen zu sensibilisieren und zu schulen. Zurzeit freuen sich die Elsenzer über 12 junge Menschen zwischen Grundschul- und Teenager-Alter, die sich beim Jugendrotkreuz engagieren. Friedlinde Gurr-Hirsch merkte an, wie entscheidend es sei, dass in der Bevölkerung Erste-Hilfe-Fähigkeiten vorhanden sind. „Gerade im Ländlichen Raum ist es wichtig, dass sich auch viele ehrenamtliche professionelle Ersthelfer als ‚Helfer vor Ort‘ engagieren. In Elsenz funktioniert das hervorragend“, lobte die CDU-Politikerin die Arbeit des Roten Kreuzes im Eppinger Teilort, der sich durch ein für seine Größe überdurchschnittliches ehrenamtliches Engagement auszeichne. Ein besonderes Anliegen war der Abgeordneten auch, sich für das Engagement des DRK bei Blutspendeaktionen zu bedanken. Im Rahmen der Blutspenderehrungen bei den Neujahrsempfängen der Gemeinden habe sie immer wieder auf die Notwendigkeit hingewiesen, die Bereitschaft zur Blutspende zu steigern. Das Thema Erste-Hilfe-Kompetenzen möchte Friedlinde Gurr-Hirsch in Zukunft auch politisch noch stärker in den Vordergrund rücken: „Ich setze mich dafür ein, dass an den Schulen mehr praktische Kompetenzen auf dem Gebiet vermittelt werden.“ 
Über den Kontext des Roten Kreuzes hinaus informierte sich die Landtagsabgeordnete auch über weitere aktuelle Themen vor Ort. Etwa, wie die Dorfgemeinschaft mit der Integration von Flüchtlingen umgeht. In Elsenz sollen demnächst 28 Flüchtlinge untergebracht werden, was auch schon Thema bei zwei Bürgerversammlungen war.
>mehr

18.01.2016

Mittelständler erhält Bayerischen Staatspreis für Innovationen im Handwerk

Friedlinde Gurr-Hirsch gratuliert Elsenzer Metallbauunternehmen Stamm
Bei der Firma Stamm Metallbau im Eppinger Ortsteil Elsenz traf sich die örtliche CDU-Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch mit Geschäftsführung und einigen Beschäftigten, die trotz Betriebsferien den Besuch der Politikerin nicht verpassen wollten. IN den letzten Jahren ist das Unternehmen sichtbar gewachsen. Die CDU-Politikerin und Vertreter der Partei aus Eppingen und Elsenz konnten sich davon bei einem Rundgang durch die neue Produktionshalle sowie den großen Ausstellungsbereich überzeugen. „Ich bin überrascht, welche Vielfalt an Produkten aus Metall hier entsteht. Von Geländern über Pflanzkübel bis hin zu Carports und Haustüren gibt es kaum etwas, das nicht im Programm ist“, lobte die Abgeordnete das Unternehmen. Inhaber Jürgen Stamm präsentierte den Besuchern sein innovatives Baukastensystem für Zäune und Geländer. Im vergangenen Jahr erhielt das Unternehmen dafür den Bayerischen Staatspreis für außergewöhnliche, hervorragende, innovatorische Leistungen im Handwerk. „Die Innovationfähigkeit des Unternehmens ist beispielhaft für unseren starken Mittelstand. Es freut mich deshalb sehr, dass die Innovationskraft der Firma Stamm bis über die Landesgrenzen hinaus geschätzt wird“, so die Landtagsabgeordnete. Beeindruckt zeigte sich Friedlinde Gurr-Hirsch auch von der Tatsache, dass die Stamm ein Familienunternehmen durch und durch ist. Die 16-jährige Tochter des Inhabers macht derzeit ihre Ausbildung und plant schon, einmal die Nachfolge des Vaters anzutreten.
>mehr

15.01.2016

Netzwerk Integration der CDU Baden-Württemberg gegründet

Friedlinde Gurr-Hirsch stößt landesweites Projekt an
Im Jahr 2011 gründete die CDU Baden-Württemberg die Arbeitsgruppe Integration, in der sich Fachpolitiker aus dem ganzen Land zum regelmäßigen Austausch trafen. In vier Jahren trafen sich die Mitglieder zu 17 Sitzungen. „Der thematische Schwerpunkt unserer Arbeit lag in der Integration von Personen mit Migrationshintergrund in die Parteiarbeit. Grundlage dafür waren viele Informationsgespräche und Vor-Ort-Besuche bei Unternehmen, Verbänden und Institutionen“, berichtet die Vorsitzende des Gremiums und Mitglied im Integrationsausschuss des Landtags, Friedlinde Gurr-Hirsch. Wichtigstes Ergebnis der Arbeit war die Gründung des Landesnetzwerks Integration der CDU Baden-Württemberg, die im Dezember in Stuttgart stattfand. Die Arbeitsgruppe hatte alle Kreisverbände der CDU im Land aufgefordert, einen Integrationsbeauftragten zu benennen – auf Landesebene werden sich diese nun regelmäßig austauschen. „Es freut mich sehr, dass schon in 18 von 41 Kreisverbänden Integrationsbeauftragte benannt wurden. Im Zollernalbkreis nehmen sogar zwei Vertreter die Aufgabe wahr, sodass wir aktuell landesweit 19 Ansprechpartner haben. Dieses Netzwerk wird es uns ermöglichen, landesweite Aktionen vorzubereiten und durchzuführen“, freut sich Friedlinde Gurr-Hirsch über die Gründung des Zusammenschlusses. Das Landesnetzwerk wiederum ist Teil des Bundesnetzwerks Integration, das entsprechende Themen auf Bundesebene transportieren will. „Ich bin überzeugt, dass wir mit dieser neuen Struktur einen wichtigen Schritt für die Zukunft unserer Partei unternommen haben. Wir werden weiter das Ziel verfolgen, dass die Integrationsbeauftragen in allen Kreisverbänden etabliert werden und das Netzwerk aktiv nutzen, um an einem Strang zu ziehen“, ist die Landtagsabgeordnete zuversichtlich. 
>mehr

14.01.2016

Autodidaktin mit beeindruckender Schaffenskraft

Friedlinde Gurr-Hirsch besucht Leonbronner Künstlerin Ingrid Bohn
In einem alten Bauernhaus im Zaberfelder Ortsteil Leonbronn lebt seit einigen Jahren die Künstlerin Ingrid Bohn. Friedlinde Gurr-Hirsch nutzte ein Informationsgespräch mit Bürgermeister Thomas Csaszar, um im Anschluss das Atelier der Zeichnerin zu besuchen. Der Bürgermeister freute sich, dass er den Kontakt mit der CDU-Politikerin herstellen konnte: „Das Atelier von Frau Bohn ist eine Bereicherung für unsere Gemeinde“, so Csaszar. Im Gespräch berichtete die Künstlerin, dass sie von einem Porträt ihres Vaters aus der Kriegsgefangenschaft zum Zeichnen inspiriert wurde.

Als Autodidaktin brachte sich die Mittsechzigerin über die Jahre alle Techniken selbst bei. Einen Mal- oder Zeichenkurs hat sie nie besucht. In ihrem Leonbronner Haus hat sie ein kleines Atelier mit einer Ausstellung ihrer Werke eingerichtet, die sie zum Verkauf anbietet. Auch für die Atmosphäre fand Friedlinde Gurr-Hirsch nur lobende Worte: „Das gesamte Haus mit dem Anwesen gleicht einem Kunstwerk, so liebevoll wie alles hergerichtet ist. Man spürt die Liebe zum Detail, die sich nicht nur in den Kunstwerken niederschlägt.“
 
Ingrid Bohns Spezialitäten sind alte Städte- und Dorfansichten, die sie nur mit Bleistift auf Papier bannt. Aber auch Motive aus Märchen und Erzählungen haben ihren Platz in ihrem Repertoire. „Ich bin beeindruckt von dem Talent und der Schaffenskraft, die Frau Bohn in ihren Arbeiten an den Tag legt. Insbesondere durch die Beschränkung auf den Bleistift als einziges Gestaltungsmittel haben ihre Werke eine besondere Wirkung. Dass sie sich alles selbst beigebracht hat, verdient höchsten Respekt. Für Leonbronn und Zaberfeld ist das Atelier ein Kleinod und ein wahrer Glücksfall“, sagte die Landtagsabgeordnete nach ihrem Gespräch mit der Künstlerin. 
 
>mehr

14.01.2016

Heuss-Stadt im Fasnetsrausch

Friedlinde Gurr-Hirsch beim Fasnetsumzug in Brackenheim
Knapp 50 Gruppen kamen aus Nah und Fern nach Brackenheim, um einen der ersten Umzüge der dieses Jahr recht kurzen Fasnetssaison zu begehen. Die örtliche CDU-Abgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch ließ sich das Spektakel in der Heuss-Stadt nicht entgehen: „Es ist schon eine Besonderheit, dass es im protestantisch geprägten Unterland einen solchen Umzug gibt. Allerdings gab es in den letzten Jahren eine richtige Welle an Neugründungen von Narrenzünften in unserer Region. Die ‚fünfte Jahreszeit‘ empfinde ich als echte Bereicherung für den Ländlichen Raum“, freute sich die Politikerin. Auch die ‚1. Fasnetzunft Brackenheim‘, die den Umzug organisiert hatte, wurde erst im Jahr 2004 gegründet. „Es ist ein großer Erfolg für eine so junge Vereinigung, dass sich derart viele Gruppen aus dem ganzen Land angekündigt haben. Das spricht für die Aktivität und das Ansehen der Zunft. Schon allein das verdient großen Respekt. Insgesamt ist der Umzug auch sehr professionell organisiert, es gab keine Längen, keine Lücken, alles ist sehr abwechslungsreich. Die Zunft und insbesondere der Hauptorganisator Stefan Fender und Familie Ackermann haben ganze Arbeit geleistet“, so Friedlinde Gurr-Hirsch über das bunte Treiben von Fußgruppen in den unterschiedlichsten Maskierungen und Guggenmusikgruppen. Sie wünschte der Fasnetzunft zum Abschied eine glückselige Fasnetszeit und viele fröhliche Umzüge. Auch im nächsten Jahr habe sie fest vor, den Brackenheimer Umzug wieder zu besuchen.
>mehr

13.01.2016

Neujahrsempfang der CDU in Lauffen

Guido Wolf und Friedlinde Gurr-Hirsch läuten das Wahljahr 2016 ein
Am Sonntag, 11.01. lud der CDU-Stadtverband Lauffen zum politischen Neujahrsempfang in der dortigen Weingärtnergenossenschaft ein. „Die wichtigsten Gäste sind Sie“, damit meinte der Lauffener CDU-Stadtverbandsvorsitzende Frank Braun die 250 Mitbürgerinnen und Mitbürger, die aus Lauffen und Umgebung gekommen waren. Sie waren neugierig auf die Person und die Botschaft des CDU-Spitzenkandidaten für die anstehende Wahl im März, Guido Wolf MdL. Als er und Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch den Saal betraten, wurden immer noch neue Stühle herbeigeschafft, um den vielen Interessierten Platz zu bieten. Nach Frank Braun kam Ulrich Maile, der Vorstandsvorsitzende der Lauffener Weingärtner eG zu Wort. Er betonte, die Einzigartigkeit der Steillagen vor Ort zu bewahren. Er versprach dem Spitzenkandidaten, der zu einem guten Glas Wein nie nein sage, „keinen Grünen Veltliner, sondern einen Schwarzriesling“ einzuschenken.
Als starken Gegenentwurf zu Grün-Rot präsentierte Wolf dann den Zuhörerinnen und Zuhörern die Vorstellungen und Pläne, die er für Baden-Württemberg hat. Er forderte, der „German Angst“ nicht nachzugeben und unterstrich in seiner Rede stattdessen die „Lust auf Zukunft“. Das Grün-Rote „Experiment“ dürfe nicht weitergehen. „Baden-Württemberg braucht endlich wieder eine Regierung, die die Weichen in Richtung Zukunft stellt, für Aufbruchsstimmung sorgt und nicht nur verwaltet, sondern endlich auch wieder gestaltet.“ Wolf möchte den Mittelstand als Rückgrat der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit unterstützen. Gleichzeitig kritisierte er die Verteufelung bestimmter Verkehrsmittel, wie dem Auto, sowie die Beschränkung der aktuellen Infrastrukturpolitik auf Fahrradwege anstatt Datenautobahnen. 
Bei dem sehr aktuellen Thema des anhaltenden Flüchtlingsstroms und der damit verbundenen aufgeheizten Diskussion wählte Guido Wolf klare und gleichzeitig differenzierte Worte. Weder „die Dumpfbacken, noch die Asylromantiker“ böten hier die richtigen Antworten. Er bedankte sich im Besonderen bei den Bürgern für ihr Engagement in der Flüchtlingskrise, ohne welches die Lage viel kritischer wäre. Friedlinde Gurr-Hirsch, unter anderem frauenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, mahnte: „Es kann nicht sein, dass Eltern ihre 15-jährigen Töchter abends mit dem Auto abholen müssen, weil sie sich nicht mehr sicher fühlen.“
Sowohl in der Rede von Guido Wolf, als auch beim Grußwort von Friedlinde Gurr-Hirsch spielte das Thema Bildung eine wichtige Rolle. Es kam zum Ausdruck, dass die Realschule nicht der Gleichmacherei der Gemeinschaftsschulen zum Opfer fallen dürfe und Begabte im Land wieder besser gefördert werden müssten. Die Landtagsabgeordnete lobte die schulische Vielfalt, welcher der Bildungsstandort Lauffen mit Grund-, Haupt-, Werkreal-, Real-, Förder- und Sonderschule biete. Auch Klaus-Peter Waldenberger, Bürgermeister der Stadt, unterstrich das Ziel, entgegen der Pläne der gegenwärtigen Regierung, eine Vielfalt an schulischen Angeboten aufrechtzuerhalten. 
Ein großer Teil der Gäste blieb nach dem offiziellen Teil noch zum persönlichen Austausch im direkten Gespräch mit den Politikern. Oder auch zum Mittagessen, serviert von der örtlichen Metzgerei Jäger. Im Anschluss führte die Weingärtnergenossenschaft Lauffen durch Ihre Keller. Friedlinde Gurr-Hirsch lobte die CDU Lauffen für die gelungene Organisation des Neujahrsempfangs, der schon seit 16 Jahren veranstaltet wird. Sie bemerkte: „Es sind die kommunalpolitischen Dinge, die etwas bewegen“. 

RB
 
>mehr

13.01.2016

Cleebronner Jäger veranstalten Drückjagd zum Jahreswechsel

Friedlinde Gurr-Hirsch zu Gast beim gemütlichen Ausklang mit politischem Austausch
Es ist schon eine Tradition, dass sich die Jäger aus Cleebronn und Umgebung zum Jahreswechsel zu einer Drückjagd treffen. Nach dem Verblasen der respektablen Strecke luden die Waidmänner und -frauen die örtliche CDU-Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch zum gemütlichen Ausklang ein. Der Cleebronner CDU-Ortsvorsitzende Bernd Schellenbauer stellte dafür seine „Riesling-Hütte“ in den Weinbergen zur Verfügung.
Die Jägerinnen und Jäger nutzten das Zusammentreffen mit der Landespolitikerin, um abermals ihrem anhaltenden Unmut über die Novellierung des Jagdgesetzes durch die grün-rote Landesregierung Ausdruck zu verleihen. Das neue „Jagd- und Wildtiermanagementgesetz“ wurde nach massivem Druck durch Landesjagdverband und die CDU-Landtagsfraktion in einigen Punkten zwar von Grün-Rot angepasst. „Dennoch zeigt sich, dass der Sachverstand von Landwirten und Jägern für die Landesregierung kaum eine Rolle spielt. Das Gesetz beinhaltet massive Eingriffe in das Eigentumsrecht der Jäger und beschneidet die eigenverantwortliche Ausübung der Jagd“, fasste die Landtagsabgeordnete die zentralen Kritikpunkte von Opposition und Jägern zusammen. 
Wenn es nach der Landtagswahl zu einem Regierungswechsel komme, so versprach die stellvertretende Fraktionsvorsitzende, werde man das Gespräch mit den Jägern im Land suchen: „Wir glauben, dass das Gesetz revidiert werden muss. Ohne eine Rückkopplung mit den Jägern im Land kann man kein gutes Jagdgesetz machen. Deshalb werden wir die eklatanten Fehler von Grün-Rot gemeinsam mit den Jägern ausbessern.“
 
>mehr

12.01.2016

Gemeinden starten ins neue Jahr

Gurr-Hirsch bei Neujahrsempfängen in Abstatt, Ilsfeld, Siegelsbach und Untergruppenbach
Am letzten Wochenende der Weihnachtsferien nahm die CDU-Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch an den Neujahrsempfängen in vier Wahlkreisgemeinden Abstatt, Ilsfeld, Siegelsbach und Untergruppenbach teil. „Die Flüchtlingssituation war in diesem Jahr in allen Gemeinden das bestimmende Thema, das auch für mich als Politikerin sehr wichtig ist. Die Gemeinden und die ehrenamtlichen Helfer vor Ort leisten nun schon seit fast einem Jahr Unglaubliches. Dafür möchte ich mich bei jedem einzelnen bedanken. Es ist aber ebenso Aufgabe der Politik, die richtigen Weichenstellungen zu treffen, dass die Situation beherrschbar bleibt und die Kommunen und Ehrenamtlichen nicht überfordert werden. Wir müssen den Balanceakt zwischen rechtlicher und moralischer Verpflichtung zur Hilfe einerseits und unseren begrenzten Kapazitäten andererseits schaffen. Und es darf nicht sein, dass Dinge, die nicht gut laufen, verheimlicht werden. Fehlentwicklungen müssen offen benannt und angegangen werden, sonst verspielt die Politik das Vertrauen der Bürger“, so die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende in ihrem Grußwort. 
 
Auch die Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht in Köln schlugen sich in den Gesprächen und Reden nieder. Friedlinde Gurr-Hirsch, frauenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, machte deutlich, dass Gewalt gegen Frauen, egal von wem, keinen Platz in unserer Gesellschaft habe: „Wir müssen alles unternehmen, dass etwas derartiges nicht wieder geschieht. Dazu gehört die umfängliche Aufklärung und rechtliche Aufarbeitung der Vorkommnisse.“ Es könne nicht sein, dass Frauen für Übergriffe verantwortlich gemacht werden oder sich nun in ihrem Verhalten ändern sollten. Die Gleichberechtigung der Geschlechter sei eine hohe Errungenschaft unserer Gesellschaft, die verteidigt werden müsse. Falls sich bewahrheiten sollte, dass Asylbewerber unter den Angreifern waren, dürfe es keine falsche Scheu geben: „Wer als Schutzsuchender zu uns kommt und straffällig wird, hat sein Aufenthaltsrecht verwirkt“.
 
Um die Werte unserer Gesellschaft zu verteidigen, sei es jedoch immer wichtig, sie auch aktiv zu leben. Dies zeigten vor allem die vielen Ehrenamtlichen, die bei den Neujahrsempfängen der Gemeinden regelmäßig geehrt werden. In Ilsfeld übernahm Friedlinde Gurr-Hirsch beispielsweise die Ehrung der Blutspender, die seit vielen Jahren oder gar Jahrzehnten durch regelmäßige Spenden Leben retteten. „Der medizinische Fortschritt sorgt leider nicht dafür, dass wir weniger, sondern mehr Blutspenden brauchen. Glücklicherweise können dank der Blutspenden heute viel mehr Therapien angeboten werden. Leider kann aber das menschliche Blut nicht künstlich hergestellt werden, weshalb die Spenden wirklich lebensnotwendig sind“, berichtete die Politikerin. „Der demografische Wandel wirkt sich zusätzlich negativ auf die Zahl der Blutspender aus. Für jeden Dauerspender, der altersbedingt ausscheidet, bräuchten wir statistisch gesehen drei jüngere Spender. Vor dem Hintergrund, dass jeder dritte Bürger Blut spenden könnte und nur jeder dreißigste es auch tut, ist die Ehrung der regelmäßigen Spender ein wichtiges Signal für die gesamte Gesellschaft.“
 
Besonders freute sich die Abgeordnete auch über eine seit vielen Jahren bestehende Tradition in Siegelsbach, wo jede Familie eines Neugeborenen von der Gemeinde einen Streuobstbaumsetzling bekommt. Dieser kann entweder im eigenen Garten oder auf öffentlichen Grundstücken gepflanzt werden – so ist bereits eine richtige Streuobstallee entstanden. „Dass die Gemeinde die Tradition, für ein Neugeborenes einen Baum zu pflanzen, aufgreift, finde ich eine sehr gelungene Initiative. So sind die Kinder nicht nur symbolisch in ihrem Heimatort verwurzelt.“
 
>mehr

11.01.2016

Die Zukunft der Pflege

Diskussionsveranstaltung mit Helmut W. Rüeck MdL in Güglingen
Den Themen Pflege und selbstbestimmtes Leben im Alter kommt mit dem voranschreitenden demografischen Wandel eine immer größere Bedeutung zu. Dies zeigte sich jetzt auch bei einer Informations- und Diskussionsveranstaltung der CDU-Landtagsabgeordneten Friedlinde Gurr-Hirsch in Güglingen. Der „Pavillion“ der Seniorenwohnanlage Gartacher Hof war bis auf den letzten Platz besetzt, als die Landtagsabgeordnete mit ihrem Kollegen zur Diskussion über Pflegethemen einlud. „Wir alle können einmal auf Pflege angewiesen sein, weshalb es wichtig ist, heute schon die richtigen Weichen zu stellen. Die Zahl der Pflegebedürftigen wird in den nächsten Jahren von heute 250.000 um etwa 30 Prozent auf 320.000 im Jahr 2030 steigen“, leitete die CDU-Politikerin in die Thematik ein. Helmut W. Rüeck, CDU-Abgeordneter aus Schwäbisch Hall, ist Vorsitzender der Enquete-Kommission „Pflege in Baden-Württemberg zukunftsorientiert und generationengerecht gestalten“ im Landtag. Die Kommission befasste sich in den letzten Jahren parteiübergreifend mit den komplexen Teilaspekten des Themas. Zunächst begrüßte jedoch der Güglinger Bürgermeister Klaus Dieterich die Gäste und legte die Sicht der Kommunen dar: „Koordination, Planung und Vernetzung von Angeboten der Pflege sollten vermehrt von der kommunalen Ebene mitgestaltet werden. Durch eine stärkere Einbindung der Kommunen kann eine gleichwertige Pflegeversorgung in ländlichen wie in städtischen Gebieten sichergestellt werden“. Dies sei für die grundlegende Struktur einer zukunftsorientierten Pflege unerlässlich. 
Helmut W. Rüeck stimmte den Forderungen des Rathauschefs umfänglich zu und schilderte in seinem Vortrag die Forderungen, die die CDU-Fraktion aus der Arbeit der Enquete-Kommission ableitete. Es gelte, differenzierte und passgenaue Lösungen für die unterschiedlichen Themen zu finden. Die zentrale Herausforderung für die Pflege der Zukunft liegt, wie Rüeck erläuterte, beim Personal. Schon heute mangele es an qualifizierten Pflegekräften, was sich auch in Zahlen erschreckend deutlich ausdrücken lässt: auf 1000 ausgeschriebene Stellen kommen weniger als 130 Bewerber. Die Personalsituation bei den Pflegediensten sei deshalb angespannt, was auch zu einer hohen Arbeitsbelastung der einzelnen Mitarbeiter führe. „Wir müssen in der Personalgewinnung neue Wege gehen und dabei auch auf weitere Besonderheiten des demografischen Wandels eingehen“, folgerte der Vorsitzende der Enquetekommission.
Der Bundesfreiwilligendienst und das Freiwillige Soziale Jahr sollten, wie Rüeck betonte, dazu genutzt werden, auch Männer verstärkt für den Pflegeberuf zu gewinnen. Ganz allgemein müsse die Attraktivität des Berufsfelds gesteigert werden – die generalistische Ausbildung sei ein erster Schritt dazu. Für leitende Positionen soll eine Akademisierung mit Augenmaß angestrebt werden, die die neuen Herausforderungen in der Pflege berücksichtigt. Grundlegendes Fundament bleibe jedoch immer noch die klassische Ausbildung. Auch unter Migranten solle in Zukunft noch mehr für Tätigkeiten in der Altenpflege geworben werden. Schließlich nehme auch unter den Mitbürgern, deren Wurzeln außerhalb Deutschlands liegen, die Pflegebedürftigkeit zu. Unter dem Stichwort ‚Kultursensible Pflege‘ werden verschiedene Maßnahmen in diesem Bereich zusammengefasst. 
In der anschließenden Diskussion, beteiligten sich auch die anwesenden Praktiker, die beruflich in der Pflege tätig sind. Friedlinde Gurr-Hirsch verdeutlichte noch einmal die Bedeutung, die das Thema für Sie habe: „Ein besonderes Anliegen ist für mich der Ausbau der Palliativpflege. Sowohl im Medizinstudium wie in der pflegerischen Ausbildung sollte sie fester Bestandteil werden.“ Die sogenannte Allgemeinde Ambulante Palliativversorgung will die CDU insbesondere dadurch stärken, dass die Pflegeheime diese Leistungen bei entsprechender Refinanzierung selbst erbringen können. 
Gegenüber den Pflegedienstleistern bestätigten Friedlinde Gurr-Hirsch und Helmut W. Rüeck, dass eine verlässliche Finanzierung die notwendige Voraussetzung für eine gelingende Zukunft ist. „Dazu gehört, dass ambulante Pflegedienste tarifbedingte Kostensteigerungen voll refinanziert bekommen und die Personalschlüssel an die Versorgungsrealität angepasst werden. Nur so können flexibel ausreichend Mitarbeiter eingestellt werden“, so Friedlinde Gurr-Hirsch.
 
>mehr

09.11.2015

Besuch beim Kontaktcafé des Arbeitskreis Asyl

 Friedlinde Gurr-Hirsch informiert sich vor Ort in Güglingen
 Im Rahmen ihres jüngsten Gemeindebesuchs in Güglingen informierte sich die CDU-Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch auch über die Flüchtlingssituation und die ehrenamtlichen Helfer. Seit Mai dieses Jahres gibt es im Güglinger Ortskern ein Kontakt-Café, das einmal pro Woche als Treffpunkt für Ehrenamtliche, Flüchtlinge und Güglinger Bürger dient. „Momentan ist die Zahl der in Güglingen untergebrachten Flüchtlinge noch relativ gering, aber es zeichnet sich ab, dass wie überall noch mehr Asylbewerber hinzukommen werden“, berichtet die Abgeordnete von ihren Gesprächen. Oftmals zögen anerkannte Asylbewerber wieder weg, da es vor Ort kaum passenden Wohnraum für alleinstehende Personen gäbe. „Absolut vorbildlich sind die Angebote, die der Arbeitskreis Asyl unter der Leitung von Irene Gutbrod auf die Beine gestellt hat“, lobt die Politikerin das Engagement der Ehrenamtlichen. Es gibt neben dem Kontakt-Café eine Kleiderkammer, die von der Bevölkerung glücklicherweise sehr gut unterstützt wird, und ein vielfältiges Angebot an Sprachkursen. Zusätzlich zu der individuellen Unterstützung bei Behördengängen und im Alltag bietet der Arbeitskreis auch ein Strickcafé an, bei dem sich jeden Freitag Asylbewerberinnen mit Ehrenamtlichen treffen und entweder Stricken lernen oder beim Stricken miteinander ins Gespräch kommen können. Die Landtagsabgeordnete Gurr-Hirsch bedankte sich für die Arbeit der Ehrenamtlichen und die kreativen Ideen: „Solche Angebote, die sich explizit auch an Frauen richten, sind ein wertvoller Beitrag für die Integration der Flüchtlinge, die absehbar länger bei uns bleiben werden und so in einem geschützten Raum viel über die Gepflogenheiten in Deutschland lernen.“

>mehr

06.10.2015

Bürgermeistergespräch in Lauffen

CDU-Abgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch und Nicole Razavi vor Ort
Zu einem verkehrspolitischen Informationsgespräch kam die örtliche CDU-Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch mit der verkehrspolitischen Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Nicole Razavi, nach Lauffen am Neckar. Im Mittelpunkt des Gesprächs mit Bürgermeister Klaus-Peter Waldenberger und den CDU-Stadträten Markus Krauß und Axel Jäger stand der lang ersehnte Neubau der Neckarbrücke. Auch der damit in Verbindung stehende Bau einer Fischtreppe und die dringende Generalsanierung der linken Schleusenkammer waren wichtige Themen des Gesprächs. Bürgermeister Waldenberger und die beiden Stadträte zeigten sich zufrieden mit dem Zeitplan und der Finanzierungzusage des Bundes für das wichtige Infrastrukturprojekt. Die verkehrspolitische Sprecherin Nicole Razavi war sehr verwundert über die Kosten der geplanten Fischtreppe: „Acht Millionen sind keine Kleinigkeit!“ Völlig unbefriedigend sei jedoch der Planungsstand des Alb-Neckarradweges, wie die drei Gemeindevertreter berichteten. Der Naturschutz stelle sich derzeit als Bremse dar, in dem er einen Milchglassichtschutz von 180 Metern Länge für eine besondere Vogelart vorsehe. „Es muss uns doch gelingen, diesen zentralen Radweg des Landes bis zur BUGA-Eröffnung 2019 fertigzustellen“, forderte Friedlinde Gurr-Hirsch mit Blick nach Stuttgart. Als unverzichtbare Maßnahme erachtete Bürgermeister Waldenberger die sogenannte Nordosttangente, mit der die Lauffener Innenstadt von dem Durchgangsverkehr zwischen A81 und dem Zabergäu entlastet würde. Mit dieser Maßnahme wäre auch der Dauerstau auf der Lauffener Neckarbrücke in den Griff zu bekommen. Schließlich wäre die Nordosttangente der Einstieg in ein Gesamtkonzept für die Zabertalstraße, wie Nicole Razavi und Friedlinde Gurr-Hirsch feststellten.
>mehr

30.03.2011

Ergebnis der Landtagswahl 2011

Liebe politikinteressierte Besucher meiner Homepage,

ich möchte mich, für die mir in vielfältiger Weise entgegen gebrachte Unterstützung, im Wahlkampf und durch den Vertrauensbeweis aufgrund meines Wahlergebnisses ganz herzlich bedanken.

Ich sichere allen meinem Wahlkreis angehörigen Bürgerinnen und Bürgern ein unvermindertes und kämpferisches Engagement zum Wohle unseres Landes zu und freue mich auf die persönliche Begegnung und Diskussion mit Ihnen. 

Ihre
Friedlinde Gurr-Hirsch   
>mehr

25.03.2011

„Baden-Württemberg ist ein Obstland“ Forum Obst

Sektion Baden-Württemberg der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE-BW e.V.) veranstaltet „Forum Obst“

„Bei den Fachtagungen der DGE wurden bereits viele Lebensmittelgruppen vorgestellt, aber kaum eine ist so vielseitig wie diese. Obst spricht mit seinen bunten Farben alle unsere Sinne an und ist auch für eine ausgewogene Ernährung wichtig. Früchte sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen oder Ballaststoffen und lassen sich vielseitig in der Küche verarbeiten“, sagte Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz am Donnerstag (24. März 2011) an der Universität Hohenheim anlässlich des 10. DGE-BW-Forums „Obst“ in Stuttgart.
 
Baden-Württemberg sei ein „Obstland“. Jeder dritte deutsche Apfel und die Hälfte aller Pflaumen und Zwetschgen würden hier geerntet. Eine wichtige Rolle bei der Obstversorgung spielten auch die heimischen Streuobstwiesen. „Die baden-württembergischen Streuobstbestände sind einzigartig in Europa. Bundesweit gesehen steht jeder zweite Streuobstbaum bei uns. Die Wiesen gehören zu unserer Landeskultur und prägen maßgeblich unsere Landschaft. Damit tragen wir auch eine besondere Verantwortung.“ Daher fördere das Land den Streuobstbau durch mehrere Programme mit rund zehn Millionen Euro pro Jahr. Eine Sympathiekampagne unterstütze Vereine, Organisationen, Naturschutzverbände und Unternehmen, die sich im Streuobstbau häufig ehrenamtlich engagierten. Die Kampagne ziele auch darauf ab, den Absatz von Streuobstprodukten zu erhöhen. „Viele trinken heute lieber süße Limos als Apfelsaft. Wer Produkte ausheimischem Streuobst kauft, unterstützt unsere Erzeuger und verarbeitenden Unternehmen. Wir drücken damit unsere Wertschätzung aus und sichern letztlich den Erhalt dieser kostbaren Landschaft“, so Gurr-Hirsch.
 
Wichtig sei auch, Kinder frühzeitig für Obst zu begeistern. Durch das EU-Schulfruchtprogramm hätten seit Februar 2010 bereits über 90.000 Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg kostenloses Obst und Gemüse erhalten.
 
 
Hintergrundinformation:
Das Forum der Sektion Baden-Württemberg der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE-BW e.V.) findet bereits zum zehnten Mal statt. Ernährungsfachkräfte, Küchenleiter, Wissenschaftler, Ärzte, Journalisten und Lehrkräfte, aber auch Verbraucher erhalten umfassende Informationen zu aktuellen ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen. Die DGE-BW wird vom Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz gefördert. Weitere Informationen zum Thema „Obst“ finden Sie unter www.mlr.baden-wuerttemberg.de oder www.dge-bw.de
 
>mehr

25.03.2011

Politische Weinprobe in Massenbachhausen

Die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch und der CDU Gemeindeverband Massenbachhausen luden ein zur politischen Weinprobe „Baden-Württemberg vor der Wahl“. Im schön dekorierten Züchterheim Hasenheide war es den Teilnehmern möglich, sich bei exzellenten Weinen über die aktuelle Politik zu informieren.
Die CDU-Staatssekretärin sprach alle relevanten Wahlthemen an. Indes war es ihr wichtig hervorzuheben, dass im erfolgreichsten Bundesland durch einen Regierungswechsel vieles von dem was die Baden-Württemberger schätzen und an was sie sich gewöhnt haben, verloren gehen würde. „Wir müssen den Bürgerinnen und Bürgern in diesen entscheidenden Tagen aufzeigen, welche Konsequenzen wir bei einer grün-roten Landesregierung tragen müssen“, rief sie den Anwesenden zu. Insbesondere der Wirtschafts- und Bildungsstandort würde darunter erheblich leiden. Die Chancen und Möglichkeiten der hier lebenden Menschen würden beschnitten werden.
Um die sachliche Argumentation aufzulockern, konnten währenddessen fünf Weine aus ganz Baden-Württemberg probiert werden. Friedlinde Gurr-Hirsch stellte diese fachkundig vor, wobei es ihr immer wieder gelang die zahlreichen Gäste mittels weinspezifischen Sprüchen und Gedichten zu begeistern.
 
M. Kleemann, 22.03.2011
>mehr

25.03.2011

Aktuelle Bildungspolitik in Baden-Württemberg

Auf Einladung von Friedlinde Gurr-Hirsch MdL und Bürgermeister Thomas Knödler kam Prof. Dr. Marion Schick, Landesministerin für Kultus, Jugend und Sport, ins Rathaus nach Ilsfeld. Dort traf sie auf zahlreiche Bürgermeister, Gemeinderäte, Schulleiter und Elternvertreter aus dem Schozachtal sowie dem Zabergäu, um mit ihnen im Rahmen eines Gedankenaustausches aktuelle und zukünftige Bildungsvorhaben zu besprechen.
Die Gäste waren sich mit der Ministerin darin einig, dass die Bildung in Baden-Württemberg Spitze ist und die Kinder hier die besten Chancen haben. Deutschlandweit die wenigsten Schulabbrecher ohne Abschluss, die wenigsten Sitzenbleiber, die meisten Abiturienten und die Tatsache, dass in keinem Flächenland so viel für Bildung ausgegeben wird, sprechen für die erfolgreiche Politik der Landesregierung. „Trotz angespannter Haushaltslage wird auch zukünftig viel Geld in die Bildung fließen“, betonte die CDU-Ministerin. Insbesondere aufgrund des demografischen Wandels stünden weitere Herausforderungen an. Doch könne Baden-Württemberg diese von Platz eins aus in nachvollziehbaren und sinnvollen Reformschritten angehen. „Es ist immer ein großer Fehler, sehr gut Bewährtes radikal und grundlegend zu ändern“, hob Friedlinde Gurr-Hirsch hervor. Die nicht zu Ende gedachten grün-roten Gespinste würden unser Land zurückwerfen, zumal die Wissenschaft bestätigt, dass gerade in der Bildungspolitik Kontinuität zu den besten Erfolgen führt.
 
M. Kleemann, 22.03.2011
>mehr

25.03.2011

Klare Linie in Kirchardt

Der CDU Gemeindeverband Kirchardt führte gemeinsam mit  Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, der Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, eine Informationsveranstaltung durch. Unter dem Motto „Klare Linie für ein starkes Land“ stand die Landtagsabgeordnete des Wahlkreises Eppingen den zahlreich erschienenen Bürgerinnen und Bürger Rede und Antwort.
Obgleich an diesem Abend alle Themen des Landtagswahlkampfes angesprochen wurden, standen die Energie- sowie Bildungspolitik im Zentrum der Debatte. Insbesondere Letztere ist für die Zukunftsfähigkeit Baden-Württembergs von entscheidender Bedeutung. „Deshalb gibt die CDU-geführte Regierung über 41 Prozent des Haushalts für die Bildung aus, soviel wie in keinem anderen Flächenland“, konstatierte Friedlinde Gurr-Hirsch. Sie ist davon überzeugt, dass die Top-Platzierungen unserer Schülerinnen und Schüler in allen Vergleichen darauf zurückzuführen sind, dassChancenreichtum und nicht Gleichmacherei die baden-württembergische Bildungspolitik kennzeichnet.
Daneben entwickelte sich eine rege Diskussion über den medialen Transport der Wahlthemen. Die Anwesenden beklagten sich darüber, dass in der Presse zu einseitig über Inhalte und Kandidaten berichtet würde. Einigen Gästen kam es so vor, als würden die Medien auf einen Regierungswechsel abzielen.    
 
M. Kleemann, 23.03.2011
 
>mehr

23.03.2011

Vor Ort in Obergimpern

Rundgang mit Friedlinde Gurr-Hirsch
Zum Rundgang hatte sich eine stattliche Anzahl interessierter Bürger eingefunden. Flankiert durch die Stadträte und Mitglieder des CDU Stadtverbandes Erwin Wagenbach und Ralf Kochendörfer informierte  Stadträtin Theresia Kühne die Anwesenden über den aktuellen Stand der Maßnahme „Entwicklungsprogramm ländlicher Raum“. So konnte sie berichten, dass seit 2008 sechs private und zwei Kommunale Anträge auf Zuschüsse bewilligt worden seien. Dass ohne planerische Steuerung, in der Wagenbacherstraße, langfristig eine großflächige innerörtliche Brache drohe, wurde deutlich. Frau Gurr Hirsch riet eindringlich, den Bürgern Modelle zu zeigen, wie in anderen Orten Altbauten zu Schmuckstücken und Vorzeigeobjekten umfunktioniert wurden. Zur Sprache kamen auch Ortsdurchfahrt, Versorgung und das Fehlen von Gaststätten im Ortskern. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen im TSV-Klubheim ging Frau Gur Hirsch, neben vielen anderen Themen, auf die kontroversen Diskussionen um die Atomenergie ein. Momentan werde gerade Mal 20 Prozent unseres Energiebedarfs durch erneuerbare Stoffe gedeckt. „Sicher, wir können unsere Kraftwerke abschalten. Dann müssen wir unseren Strom aus dem Ausland beziehen. Energie sollte jedoch bezahlbar bleiben“. Bezug nehmend auf das dreigliedrige Schulsystem ist die Landtagsabgeordnete der Überzeugung, dass nur so für jedes Kind eine adäquate Ausbildung möglich ist. Dass Baden Württemberg die meisten Abiturienten habe, gebe ihr Recht. Eine Fülle von Themen aus Politik und Wirtschaft wurden noch angeschnitten bevor sich der stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende Markus Stenchly bei de rührigen Kandidatin der CDU für ihr stets großes Interesse an der Gemeinde Obergimpern und ihre Unterstützung in allen Fragen die, die Bürger der kleinen Gemeinde betreffen, herzlich bedankte. Anschließend wurde noch lange in gemütlicher Runde diskutiert und debattiert.
>mehr

23.03.2011

Pflanzaktion von 30 Elsbeeren am Tag des Waldes

„Bewusster Umgang mit dem Wald gewährleistet Funktionenvielfalt“
„2011 ist das Jahr der Forstleute und Waldbesitzer. Aber auch das Jahr all derer, die den Wald lieben und sich an seinen vielfältigen Leistungen erfreuen. Im Internationalen Jahr der Wälder ist die Gesellschaft eingeladen, den Wald und seine Bedeutung neu zu entdecken“, sagte die Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Montag (21. März 2011) bei einer Pflanzaktion einer Allee aus 30 Elsbeeren anlässlich des Tages des Waldes im Internationalen Jahr der Wälder in Renningen (Landkreis Böblingen). Die Elsbeere ist der „Baum des Jahres 2011“.
 
Die Vereinten Nationen hätten das Jahr 2011 zum Internationalen Jahr der Wälder erklärt. Im Rahmen des Tages des Waldes werde dieses Aktionsjahr nun auch bundesweit eröffnet. Alle Bürgerinnen und Bürger seien 2011 unter dem Motto „Entdecken Sie unser Waldkulturerbe“ dazu eingeladen, ihren Wald vor der Haustüre wieder neu zu entdecken. Damit solle die große Bedeutung der heimischen Wälder wieder stärker in den Mittelpunkt gerückt werden. Diese seien ein unersetzlicher Lebens- und Rückzugsraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Darüber hinaus dienten sie den Bürgerinnen und Bürgern als wichtiger Freizeit- und Erholungsort. Der Landesregierung sei der nachhaltige Umgang mit den Wäldern ein zentrales Anliegen. „Hier gilt: Nicht mehr Holz nutzen als nachwächst. Das ist der Kern der Nachhaltigkeit“, betonte die Staatssekretärin.
 
„Wenn wir heute am Tag des Waldes Bäume pflanzen, geschieht das wohlüberlegt. Erfolgreiche Waldwirtschaft bedeutet, auf geeigneten Standorten auf die richtigen Baumarten zu setzen, die an Boden, Wasserhaushalt und Klima angepasst sind“, erklärte die Staatssekretärin. Für gesunde und stabile Wälder sei besonders die Vielfalt verschiedener Baumarten bedeutend. Um auf diese Vielfalt hinzuweisen, würde jedes Jahr eine heimische Baumart zum „Baum des Jahres“ gekürt. In diesem Jahr sei die Elsbeere als besonders seltene Baumart zum „Baum des Jahres 2011“ gewählt worden. „Mit dem Pflanzen der Allee aus Elsbeeren leisten wir einen Beitrag für das Nachwachsen dieser Baumart. Wir tragen hier auch große Verantwortung für heutige und künftige Generationen“, so Gurr-Hirsch.
 
Im Rahmen des Jahres der Wälder werde es etwa 500 Veranstaltungen im Land geben. Zu den Höhepunkten zählten zum Beispiel ein großer Waldtag in Zusammenarbeit mit dem Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck am 22. Mai, das 100-jährige Jubiläum des ältesten Bannwaldes in Baden-Württemberg am 10. Juli an der Schwarzwaldhochstraße oder das Waldwochenende in Stuttgart am 30. und 31. Juli.
 
Landesweite Bankaktion startet
Die Bürgerinnen und Bürger im Land würden zudem in den nächsten Wochen durch eine besondere Aktion auf das Jahr der Wälder hingewiesen. Eigens gestaltete Holzbänke, fünf Meter lang und aus massivem Holz gefertigt, würden im ganzen Land als Werbeträger für das Jahr der Wälder aufgestellt. „Rund 800 Holzbänke bringen das Holz und damit den Wald als wichtigsten nachwachsenden Rohstoff in viele Gemeinden des Landes“, so die Staatssekretärin.
 
 
Hintergrundinformationen:
Baden-Württemberg ist bundesweit eines der waldreichsten Länder. Es ist auf einer Fläche von rund 1,4 Millionen Hektar und zu 39 Prozent von Wald bedeckt. Die Waldfläche nimmt jährlich leicht zu.
 
Auf www.wald2011.de und www.forstbw.de finden Sie detaillierte Informationen zu den bisher geplanten Aktivitäten, die im Rahmen des Internationalen Jahrs der Wälder 2011 stattfinden.
Weitere Informationen zur Waldwirtschaft in Baden-Württemberg finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz unter www.mlr.baden-wuerttemberg.de .
 
>mehr

23.03.2011

Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) und Weintourismus

„Genießerland Baden-Württemberg bietet reichhaltiges touristisches Angebot“
„Zukunftsweisende Investitionen in den Tourismus sind wichtig für die Entwicklung des Ländlichen Raums. Vor allem Angebote rund um den Wein stoßen bei Gästen, die ins Genießerland Baden-Württemberg kommen, auf zunehmendes Interesse“, sagte die Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Sonntag (20. März 2011) anlässlich der Einweihung eines Neubaus der Landpension Kohler in Brackenheim-Dürrenzimmern (Landkreis Heilbronn). Die Familie Kohler habe mit ihrer Investition diesen Trend in vorbildlicher Weise umgesetzt. Das Land habe das Projekt im Rahmen des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) gefördert.
 
„In Weinlandschaften kann man sehr gut wandern und Rad fahren, es gibt Weinproben und Weinfeste. In den letzten 20 Jahren ist die Zahl der Übernachtungen in den Weinbaugemeinden des Landes überproportional gestiegen“, erklärte die Staatssekretärin.
 
Baden-Württemberg biete ein enormes Potenzial zum Thema „Wein und Tourismus“. Die Landesregierung habe es sich gemeinsam mit den Betrieben und Verbänden aus Gastronomie und Tourismus zur Aufgabe gemacht, dieses Potenzial zu Gunsten der wirtschaftlichen Stärkung des Ländlichen Raums zu realisieren. Das „Tourismuskonzept Baden-Württemberg“ des Landes sehe ausdrücklich den Weintourismus als eigenen Zweig vor. Vom Tourismusmarketing des Landes werde das Genießerland-Baden-Württemberg und somit auch heimischer Wein beworben. Die Marketinggesellschaft für Agrar- und Forstprodukte aus Baden-Württemberg mache sich für die Absatzförderung baden-württembergischen Weins insgesamt stark.
 
„Das Wirken des Landes zur Förderung des Weintourismus‘ ist vielfältig und reichhaltig. Der Staat und die Verbände alleine können es jedoch nicht richten. Unternehmerischer Elan, Fleiß und zukunftsweisende Entscheidungen der Gastronomen sind unabdingbare Voraussetzungen für den Erfolg der Förderprogramme der öffentlichen Hand auf diesem Gebiet“, betonte die Gurr-Hirsch. Die Landpension Kohler sei hierfür ein gelungenes Beispiel. Sie könne vielen anderen Betrieben als gutes Beispiel dienen.
 
 
Weitere Informationen zu den Themen Ländlicher Raum und Weinbau finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz unter www.mlr.baden-wuerttemberg.de .
>mehr

18.03.2011

Gentechnik-Aktion in Stuttgart

 

Verbraucherschutzminister Rudolf Köberle MdL:
„Breit angelegte Kampagne arbeitet gezielt mit Falsch­informationen“
 
Baden-Württemberg setzt sich für mehr Sicherheit beim Umgang mit verunreinigtem Saatgut ein - Keine Aufweichung der Nulltoleranz
„Die bäuerliche Landwirtschaft in Baden-Württemberg möchte keine gentechnisch veränderten Pflanzen auf ihren Feldern und auch die Verbraucher möchten sichere und einwandfreie Lebensmittel. Dies sind auch Grundpositionen der Landesregierung. Daran richten wir unsere Politik aus. Deshalb machen wir uns morgen im Bundesrat für mehr Sicherheit im Umgang mit gentechnischen Verunreinigungen im Saatgut stark“, sagte der baden-württembergische Verbraucherschutzminister Rudolf Köberle MdL am Donnerstag (17. März 2011) in Stuttgart. Die Vorwürfe, wonach die Landesregierung gentechnisch veränderte Organismen im Saatgut zulassen wolle, seien schlicht falsch und würden jeglicher Grundlage entbehren. „Es ist schon ungeheuerlich, wie mit Falschinformationen versucht wird, unberechtigte Ängste zu schüren und Menschen aus offensichtlich wahltaktischem Kalkül zu mobilisieren. Seriöse politische Arbeit sieht anders aus“, sagte Köberle weiter.
 
„Einwandfreies Saatgut ist eine Grundvoraussetzung für sichere Lebensmittel. Unser Ziel ist es, mit dem gemeinsamen Länder-Antrag im Bundesrat die Sicherheit für die Landwirtschaft im Umgang mit Saatgut zu verbessern und die Verbraucher vor unerwünschten gentechnischen Verunreinigungen zu schützen“, erklärte Köberle. Die bisher geltenden rechtlichen Regelungen der EU und des Bundes auf diesem Gebiet seien nicht rechtssicher und teilweise schwer umzusetzen. Vor allem die Probenahme, die Analyse sowie die Interpretation der Ergebnisse seien in der Vergangenheit uneinheitlich erfolgt. Dies habe Verbraucher wie Landwirte gleichermaßen verunsichert. Ziel des Antrags Baden-Württembergs sei es, für alle Länder die Untersuchungszahlen und höchste Untersuchungsstandards verbindlich festzulegen, um abgesicherte, wiederholbare Ergebnisse zu ermöglichen. „Wer gegen verbesserte und klar geregelte Meßmethoden ist, verhindert sichere Analysen und ein bundeseinheitliches Vorgehen. Nur zuverlässige Analyseverfahren dienen dem Verbraucherschutz“, betonte Köberle.
 
Zudem müssten die Importeure und die Saatguthändler stärker in die Pflicht genommen werden. „Es muss klar geregelt sein, dass derjenige, der das Saatgut einführt oder dieses erstmals in Verkehr bringt, für dessen Reinheit einsteht. Es kann nicht angehen, dass die Landwirte auf ihren Kosten sitzen bleiben“, sagte Köberle.
 
„Das Thema Gentechnik in Lebensmitteln treibt die Menschen um und ich verstehe jeden, der sich Sorgen macht. Bei allen Emotionen, die dabei im Spiel sind, appelliere ich jedoch, sich an der Faktenlage zu orientieren. Ich empfehle daher, unseren Bundesratsantrag durchzulesen“, betonte Köberle.
 
Mit der Forderung nach einer nachhaltig-bäuerlichen Landwirtschaft werde zudem ein verzerrtes Bild der landwirtschaftlichen Realität in Baden-Württemberg gezeichnet. „Wir haben im Land Agrarstrukturen, die sich bundesweit viele Menschen wünschen. Agrarfabriken sucht man in unserer kleinteilig strukturierten Landwirtschaft vergebens“, so der Minister. Der durchschnittliche Hof im Land bewirtschafte rund 30 Hektar. Nur 2,5 Prozent der Betriebe bewirtschafteten mehr als 100 Hektar und seien aus baden-württembergischer Sicht groß. „Das Leitbild der baden-württembergischen Agrarpolitik ist daher seit jeher der wettbewerbsfähige, nachhaltig wirtschaftende bäuerliche Familienbetrieb. Wir setzen auf den Grundsatz: Aus der Region - für die Region. Diese Betriebe auch für die Zukunft zu stärken, ist und bleibt oberstes Ziel der baden-württembergischen Agrarpolitik“, unterstrich Köberle.
 
Auch die Leistungen der Landwirte für Natur und Umweltschutz würden schlecht geredet. „34.000 Bäuerinnen und Bauern und damit rund 70 Prozent unserer Landwirte erbringen bereits heute auf knapp einer Million Hektar - und damit auf zwei Drittel der landwirtschaftlichen Nutzflächen - wichtige Umweltleistungen“, betonte Köberle. Dies sei das Ergebnis einer langjährigen Schwerpunktsetzung der baden-württembergischen Agrarpolitik.
 
 
Die von den Veranstaltern als einladende Organisation genannten Verbände LandFrauenverband Württemberg-Baden und LandFrauenverband Südbaden hatten sich bereits im Vorfeld von der Aktion distanziert. Die Veranstalter hatten den Minister am Vortag (16. März 2011) zur Unterschriftenübergabe eingeladen. Die Unterschriften nahm der Amtschef des Ministeriums, Dr. Albrecht Rittmann, entgegen.
 
 
Weitere Informationen zu den Themen Lebensmittelsicherheit und Landwirtschaft finden sich auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz unter www.mlr.baden-wuerttemberg.de .
 
Unter www.mlr.baden-wuerttemberg.de/mlr/allgemein/Untersuchungen_gentechnische_Verunreinigungen.pdf finden Sie die Haltung des Landes zu Verunreinigungen von Saatgut mit gentechnisch Veränderten Organismen (GVO).
 
 
 

Hintergrundinformationen
 
Vorreiter einer grünen Agrarpolitik
Das Land fördert Agrarumweltmaßnahmen mit über 100 Millionen Euro jährlich. Heute gibt kein Land pro Hektar mehr für Agrarumweltmaßnahmen aus als Baden-Württemberg. Während andere Länder kürzen, hat Baden-Württemberg die Förderung für den ökologischen Landbau im vergangenen Jahr trotz der angespannten Haushaltslage nochmals um weitere sechs Millionen Euro erhöht und ermöglicht in 2011 nochmals den Neueinstieg in die auf fünf Jahre angelegten Förderprogramme. Aus Haushaltsgründen kann der Neueinstieg in das Programm in den Jahren 2012 und 2013 nicht ermöglicht werden, da die Mittel, die Baden-Württemberg im Zuge der gemeinsamen Agrarpolitik ab 2014 zufließen, heute noch nicht feststehen. Auch in der neuen EU-Förderperiode nach 2013 wird Agrarumweltmaßnahmen jedoch - in der baden-württembergischen Tradition - eine wichtige Bedeutung zugemessen.
 
Einwandfreies Saatgut zentrales Anliegen
Einwandfreies Saatgut ist Grundvoraussetzung für sichere Lebensmittel und genveränderte Organismen (GVO) haben darin nichts verloren. Daher setzt sich Baden-Württemberg im Bundesrat für die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Untersuchung von Saatgut auf gentechnische Verunreinigungen ein. Es gibt bislang keine rechtsverbindlichen bundeseinheitlichen Vorschriften, wie Saatgut untersucht wird und keine einheitlichen Vorgaben, wie mit dem Ergebnis der Untersuchung umzugehen ist. Was wir daher dringend brauchen, sind bundesweit einheitliche transparente, rechtssichere und verbindliche Labormethoden und eine bundesweit einheitliche Vorgehensweise bei der Beprobung, Untersuchung und Interpretation der Ergebnisse. Dabei geht es weder um die Aufhebung der Nulltoleranz noch wird ein Grenz- oder Toleranzwert gefordert.
 
Rechtssicherheit für Verbraucher, Landwirte, Unternehmen und Verwaltung
Ziel der Landesregierung ist es, Rechtssicherheit für Landwirte, Unternehmen und Verwaltung zu erlangen. Seit Jahren gibt es Schwierigkeiten und Unsicherheiten bei der Feststellung von Verunreinigungen mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) in Saatgut. In verschiedenen Gerichtsverfahren wird regelmäßig Klage gegen Verfügungen der Verwaltungen der Länder, die für den Vollzug zuständig sind, bei Feststellungen von GVO-Verunreinigungen erhoben und die angewandten Laboruntersuchungsmethoden hinterfragt. Die Bundesregierung plant derzeit, eine Allgemeine Verwaltungsvorschrift zu Saatgut zu erlassen. Dies unterstützt die baden-württembergische Landesregierung gemeinsam mit vierzehn anderen Bundesländern.
 
Land führend bei Analyse von Saatgut
Mit dem Landwirtschaftlichen Technologiezentrum Augustenberg ist das Land federführend in der Analyse von Saatgut und hat massiv in die Analysetechnik investiert, um die Untersuchungsmethoden immer weiter zu verfeinern. Seit Jahren untersucht Baden-Württemberg über 25 Prozent - und damit von allen Bundesländern mit Abstand am meisten - Maissaatgutproben auf GVO-Verunreinigungen, was zeigt, wie wichtig dem Land dieses Thema ist. Unerlässlich sind dabei klare und nachprüfbare Ergebnisse.
 
Bekenntnis zu Nulltoleranz
Baden-Württemberg bekennt sich auch weiterhin zur Nulltoleranz, die als fester Grundsatz im Gentechnikrecht festgehalten ist. Sobald nachgewiesen ist, dass eine Verunreinigung mit GVO besteht, wird Saatgut aus dem Verkehr gezogen. Wir müssen die Umsetzbarkeit dieses Grundsatzes im Labor gewährleisten.
 
Landwirte schützen, Eigenkontrollmaßnahmen bei Erzeugern verbessern
Landwirte müssen auf einwandfreies Saatgut vertrauen können und im Schadensfall einfach und zuverlässig Ersatz erhalten. Derzeit haben vor allem die Bauern unter Schäden und Verlusten aufgrund von verunreinigtem Saatgut zu leiden. Baden-Württemberg macht sich dafür stark, dass die in Deutschland in Verkehr gebrachten Saatgutpartien vor der Abgabe an den Handel durch den Erzeuger verstärkt auf gentechnisch veränderte Bestandteile untersucht werden.
 
Gemeinsame Regeln für gemeinsamen Markt
Wir brauchen und wir wollen keinen Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen auf baden-württembergischen Feldern. Laut einem Vorschlag der EU-Kommission sollen die einzelnen EU-Staaten entscheiden, ob sie den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen zulassen. Wie die Bundesregierung setzt sich auch das Land dafür ein, dass dies in einem einheitlichen Binnenmarkt auch weiterhin auf EU-Ebene zentral geregelt bleiben soll. Ein gemeinsamer Markt erfordert gemeinsame Spielregeln.
 
>mehr

17.03.2011

Dr. Bernhard Vogel in Bad Rappenau

Prof. Dr. Bernhard Vogel, ehemaliger Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und Thüringen, besuchte auf Initiative der örtlichen CDU und Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL Bad Rappenau. Eingeladen hatte die Vulpius Klinik. Dort traf er auf deren Geschäftsführer Joachim Off, die CDU-Vorstandsmitglieder Ralf Kochendörfer und Erwin Wagenbach sowie zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger, um sie über die heutige Bedeutung von politischem Profil zu informieren.
„In den Bereichen Bildung, Integration und Energie ist es wichtig, dass die CDU Alleinstellungsmerkmale entwickelt und vertritt“, betonte der erfahrene Landespolitiker. Da diesbezüglich grundlegende Zukunftsentscheidungen anstünden, seien ideologische Streitereien unangebracht. Stattdessen müsse sachlich diskutiert werden. Angesichts der hervorragenden Bilanz Baden-Württembergs im bundesweiten Vergleich würden die Bürger in 15 Ländern neidisch auf den Südwesten schauen. Dazu konnte ihm Friedlinde Gurr-Hirsch nur Recht geben. „Baden-Württemberg verfügt deutschlandweit über die besten Schulen, kann die besten Wirtschafts- und Arbeitsmarktdaten vorweisen und steht bezüglich der Gesundheitsversorgung an der Spitze. Folglich ist es nur logisch und sinnvoll, die Regierung zu bestätigen“, konstatierte die Landtagsabgeordnete. „Entscheidend ist nicht wie lange eine Partei schon an der Macht ist, sondern welche Ergebnisse sie vorweisen kann.“
 
M. Kleemann, 16.03.2011
 
>mehr

17.03.2011

Obst- und Gartenbauverein Eppingen-Rohrbach

Erfolgreicher Ziergehölze-Schnittkurs im Baugebiet „Steig“
Bei herrlichem Frühlingswetter führte der OGV Rohrbach erstmals im Baugebiet „Steig“ einen Ziersträucherschnittkurs durch. Gute Stimmung und Motivation herrschten bei den 31 Teilnehmern aufgrund der gegebenen Umstände. Die 1. Vorsitzende Emma Heitlinger freute sich bei der Begrüßung besonders über den Besuch der Staatssekretärin und Mitglied des Landtags, Friedlinde Gurr-Hirsch. Diese ist sehr an Obstgehölzen und Ziersträuchern interessiert und auch seit 25 Jahren Mitglied des Landesverbands (LOGL). Seit Jahren beachtet sie die erfolgreichen Aktivitäten des OGV Rohrbach. Gärtnermeister Ernst Strecker aus Böckingen, der seit über 20 Jahren Schnittkurse in Rohrbach leitet, zeigte wiederum seine tiefliegenden Fachkenntnisse. Auf den Hausgrundstücken von Ortsvorsteher Fred Hildenbrand, Karlheinz Reißfelder und Klaus Stotz in der Professor-Rupp-Straße standen ihm die verschiedensten Ziersträucher zur Verfügung. Es wurden die unterschiedlichen Ziergehölze erklärt und in notwendiger Weise beschnitten sowie die nach dem Schnitt zu erwartenden Reaktionen besprochen. Besonders ausführlich wurde der Schnitt von Beet-, Strauch- und Kletterrosen gezeigt und erklärt. In einer Schnittpause bei Getränken, Brezeln und Kuchen wurden die Meinungen über die unterschiedlichen Schnittmaßnahmen ausgetauscht. Sehr begehrt war die von Emma Heitlinger gebackene Linzertorte. Nachfolgend ging es intensiv mit dem Gehölzschnitt weiter. Nach drei Stunden konnte Emma Heitlinger eine sehr gelungene Veranstaltung mit großem Dank an den Kursleiter beenden, die zu weiteren Kursen in anderen Rohrbacher Baugebieten führen wird.
 
(Klaus Rupp)
>mehr

16.03.2011

Flurneuordnung Schriesheim (Kuhberg) gehört zu den drei Gewinnern im Landentwicklungswettbewerb

„Konzept ist Musterverfahren für Flurneuordnungen in Weinbauanlagen“
„Die Flurneuordnung Schriesheim (Kuhberg) hat es möglich gemacht, den Weinbau in den Steillagen rund um die Strahlenburg zu erhalten. Dadurch kann die einzigartige Kulturlandschaft an der Bergstraße offengehalten und nachhaltig erhalten werden“, sagte die Staatssekretärin des baden-württembergischen Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Mittwoch (16. März 2011), anlässlich der Übergabe des Sonderpreises für den Landentwicklungswettbewerb des Landes in Schriesheim (Landkreis Rhein-Neckar).
 
Der Landentwicklungswettbewerb, der alle drei Jahre von der Verwaltung für Flurneuordnung und Landentwicklung unter Federführung des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz durchgeführt werde, zeichne Maßnahmen aus, die auf besondere Art und Weise die Möglichkeiten der Flurneuordnung zur Entwicklung des Ländlichen Raumes veranschaulichen. Die Teilnehmergemeinschaft Schriesheim (Kuhberg) zähle zu den drei Bewerbern, die am deutlichsten durch ihre besonders gelungenen Gesamtlösungen überzeugt hätten.
 
„In Schriesheim ist es gelungen, die ökonomischen und ökologischen Ziele in Weinbauanlagen zu vereinen. Durch die Anlagen der Rebflächen als Kleinterrassen wurde eine deutliche Bewirtschaftungserleichterung für die Winzer erzielt. Jedes Flurstück erhielt eine öffentliche Zufahrt“, sagte die Staatssekretärin. So sei auch zukünftig der Fortbestand des Weinbaus am Kuhberg gesichert. Durch die Neuausweisung eines Lehrpfades „Themenweg Kuhberg“ seien das Naherholungsgebiet touristisch attraktiv gestaltet und ökologisch wertvolle Trockenmauern weitestgehend erhalten, ausgebessert oder komplett neu angelegt worden. Im Flurneuordnungsgebiet seien wertvolle Kulturflächen miteinander verbunden worden, um die Artenvielfalt zu erhöhen.
 
An diesem Flurneuordnungsprojekt hätten viele Menschen mitgewirkt, um es zu einem Erfolg werden zu lassen. „Dieses vorbildliche Flurneuordnungsverfahren zeigt, was mit aktiven Bürgerinnen und Bürgern und mit Gemeinschaftssinn möglich ist“, betonte Gurr-Hirsch.
 
Zum Dank und zur Anerkennung dieser Leistungen übergab die Staatssekretärin dem Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft, Peter Riehl, eine Gedenktafel, ein Luftbild des Verfahrensgebiets und eine Urkunde. Der Bürgermeister der Stadt Schriesheim erhielt von der Staatssekretärin ebenfalls ein Luftbild.
 
Weitere Informationen zum Thema Landentwicklung sind auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz unter www.mlr.baden-wuerttemberg.de oder unter www.lgl-bw.de unter dem Stichpunkt Flurneuordnung abrufbar.
 
 
 
>mehr

09.03.2011

Zu Besuch in Assamstadt

Aufmerksam hören die Besucher die Ausführungen von Firmenchef Rolf Nied. V.l. Rolf Nied, Bürgermeister Joachim Döffinger, Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch, Kreisgeschäftsführer Klaus Kuss und Bürgermeister Alfred Beetz
hehü: Assamstadt
Friedlinde Gurr-Hirsch kam am Donnerstag zu einem Gemeindebesuch nach Assamstadt. Ein Besuch der Firma ECOM stand ebenso auf dem Programm wie eine Diskussionsrunde im Rathaus, wo es vor allen Dingen um das ELR (Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum) und das LSP (Landes-Sanierungs-Programm) ging. Der Vorsitzende der CDU-Ortsgruppe Assamstadt, Bürgermeister a.D. Hermann Hügel begrüßte und begleitete den Besuch und bedankte sich dafür, dass sich die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum immer wieder in der ländlichen Region unseres Landes zeigt. Neben Bürgermeister Joachim Döffinger und Kreisrat Jochen Hügel, begleitete auch Bürgermeister Alfred Beetz aus Grünsfeld in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Kreisgruppe des Gemeindetages die Delegation.
Rolf Nied, Begründer und Inhaber der Firma ECOM begrüßte in den Räumen der Firma die Gäste und betonte, dass sie beim Weltmarktführer für tragbare explosionsgeschützte Geräte seien. H. Hönninger von der Firma ECOM zeigte danach in einer aufschlussreichen Präsentation die Entwicklung der Firma ebenso wie die entwickelten Geräte, mit denen man über 20 Mio Euro Umsatz macht. Diese Geräte, die explosionsgeschützt sind, werden bei Wartungsarbeiten, Kontrollen sowie im Transport eingesetzt. Heute entwickelt man gemeinsam mit den Produzenten und „veredelt“ anschließend mit dem Know-how der Assamstadter Vorzeigefirma. Zwei weitere Standbeine hat man in Singapur und Houston / Texas. Kunden sind alle namhaften Firmen in Öl & Gas, Chemie, Pharmazie und Bergbau.
Nach einem interessanten und aufschlussreichen Rundgang durch die einzelnen Produktionsstätten wurden hauptsächlich Fragen zur Bewältigung des Fachkräftemangels diskutiert. Dazu betonte die Staatssekretärin, dass man in Baden-Württemberg besonderen Wert auf Ausbildung vor Ort lege. Durch die Ausbildung in den Betrieben zusammen mit den Fachhochschulen, werde der ländliche Raum gestärkt und man beugt damit auch einer Abwanderung in die Ballungszentren vor. Ein wichtiger Baustein dabei sei auch die qualifizierte Kinderbetreuung, die zusammen mit den Kommunen aber auch den Firmen angeboten werden müsse. Die Region Heilbronn-Franken hat die höchste Frauenarbeitsquote. Zuwanderungen müssen geregelt stattfinden mit der Maßgabe, dass bereits die Eltern deutsch sprechen müssen, damit auch die Kinder deutsch reden. Es ist für junge Familien sicher interessant, in einer Gemeinde zu leben, wo die gesamte Region die niedrigste Kriminalrate und die höchsten Freizeitwerte hat.
Im Assamstadter Rathaus wurden dann noch anstehende Fragen zu den Förderprogrammen ELR und LSP erörtert. Beide Programme, so die Forderung der amtierenden Bürgermeister und der Sachbearbeiterin Edeltraud Kraut müssten kombinierbar sein, weil bei vielen Problemfällen sich die beiden sehr guten Förderprogramme sich gegenseitig ausschließen.
 
Text zum Foto: Aufmersam hören die Besucher die Ausführungen von Firmenchef Rolf Nied. V.l. Rolf Nied, Bürgermeister Joachim Döffinger, Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch, Kreisgeschäftsführer Klaus Kuss und Bürgermeister Alfred Beetz
>mehr

09.03.2011

Interessierte zu Besuch im Stuttgarter Landtag

Es war mal wieder so weit. 50 gut gelaunte und politikbegeisterte Bürger des Wahlkreises Eppingen folgten der Einladung von Staatsekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch in den Landtag.
Zur Mittagszeit machten sie sich mit dem Bus auf den Weg in Richtung der Landeshauptstadt Stuttgart. Nach einer kurzen Einführung in die Arbeitsweisen des Landtages, durfte für etwa eine Stunde im Plenarsaal beobachtet werden, wie sich die Fraktionen eine heftige Debatte zu einem Gesetzesvorschlag der SPD, das Bildungssystem zu verändern, lieferten.
Bei dem darauf folgendem Abgeordnetengespräch mit Friedlinde Gurr-Hirsch beantwortete diese souverän die ihr gestellten Fragen zur Zabergäubahn, dem Bildungsstreit oder dem ENBW-Deal des Ministerpräsidenten. Zufrieden und mit neuem Wissen wurde abends die Heimreise in den Wahlkreis angetreten. „Der direkte Austausch und die Diskussion mit den Bürgern liegt mir besonders am Herzen“, so die Abgeordnete. „Darum bieten wir unseren Bürgern auch regelmäßig diese kostenlosen Fahrten zum Kennen lernen des Landtags an“.
 
>mehr

09.03.2011

In Schwaigern bei Firma Heiche

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch besichtigt Heiche GmbH
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung bewilligt Projektförderungen in Höhe von 455.207,00 Euro an Firmen im Wahlkreis Eppingen. Sehr erfreut über diese Förderungen besuchte Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch die Heiche Oberflächentechnik GmbH in Schwaigern. Nach einer Firmenbesichtigung des Systemlieferanten, der u.a. Firmen wie Bosch beliefert, informierte sich Frau Gurr-Hirsch über ein Projekt, das Firmen bei der Entwicklung innovativer Gradientenschichten mit nanoskaligen Hybridpolymeren fördert. Dies wird in Zusammenarbeit mit dem Frauenhofer Institut betrieben und mit einem 6-stelligen Betrag vom Bundesministerium gefördert. Die Staatssekretärin lobte die Firma, die noch drei weitere Standorte in Europa besitzt, für ihr Engagement nicht nur in der Produktion, sondern auch im Bereich der Forschung. Auf solche mittelständischen Unternehmen in der Region könne man sehr stolz sein.
>mehr

07.03.2011

Landesweites Pilotprojekt „Rebflurneuordnung Löwenstein“ (Wolfertsberg) gestartet

„Einzigartige Kulturlandschaft lässt sich nur durch Bewirtschaftung erhalten“
„Mit der Flurneuordnung Löwenstein (Wolfertsberg) schaffen wir eine zukunftsfähige Infrastruktur, von der die Weinbauwirtschaft und die Stadt Löwenstein mit ihren Bürgerinnen und Bürgern gleichermaßen profitieren. Außerdem fördert sie die Strukturentwicklung im Sulmtal“, sagte Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz am Montag (7. März 2011) in Löwenstein (Landkreis Heilbronn) anlässlich des symbolischen Baggerbisses zum Projektstart.
 
„Durch die Rebflurneuordnung sichern wir die Zukunft der Weinbaubetriebe und erhalten zugleich unsere einzigartige Kulturlandschaft“, betonte die Staatssekretärin. Die Schönheit der Kulturlandschaft könne nur durch eine Bewirtschaftung der Rebflächen bewahrt werden. Da die Steigung bei der Reblage Löwenstein (Wolfertsberg) an den steilsten Stellen bis zu 45 Prozent betrage, sei bisher keine durchgehende maschinelle Bewirtschaftung möglich.
 
Pilotprojekt „Gabionen“
Auf der insgesamt 71 Hektar großen Verfahrensfläche, die 16 Hektar für den Rebenanbau beinhaltet, entstünden Lagen mit gleichmäßiger Steigung. „So wird Mechanisierung möglich, so steigt die Arbeitsproduktivität und der Ertrag wächst“, sagte die Staatssekretärin. Ein neu angelegtes Wegenetz sichere zudem die Erreichbarkeit der Flächen. „Die Flurneuordnung Löwenstein gilt landesweit als Pilotprojekt. Untersucht wird, ob sich Eingriffe in Trockenmauern und die Auswirkungen auf Eidechsen durch so genannte Gabionen ökologisch ausgleichen lassen“, sagte die Staatssekretärin. Bei Gabionen handle es sich um mit Steinen gefüllte Drahtkörbe, mit denen Böschungen befestigt werden. Ein Fachgutachten sei zuvor zu einem positiven Ergebnis gekommen. „Neue und ungewohnte Wege zu beschreiten geht nur, wenn sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen und nach Lösungen zur Wahrung aller Interessen suchen“, so die Staatssekretärin. „Dies ist hier in vorbildlicher Weise gelungen“.
 
Ersatzlebensraum für Eidechsen
Um die Eidechsen zu schützen, habe man bereits im Vorfeld vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen, so genannte CEF - Maßnahmen (continuous ecological functionality-measures), durchgeführt. Diese setzten direkt beim betroffenen Bestand der geschützten Art an. Am Wolfertsberg sollen kleinere Steinhaufen (Steinlinsen), den Eidechsen Verstecke und Überwinterungsmöglichkeiten bieten und so die Population stärken. Ein anschließendes Monitoring werde zeigen, ob Gabionen als Ersatzlebensräume von der Tierwelt angenommen werden.
 
Weitere Informationen zum Thema Landentwicklung sind auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz unter www.mlr.baden-wuerttemberg.de oder unter www.lgl-bw.de unter dem Stichwort Flurneuordnung abrufbar.
 
 
>mehr

06.03.2011

7. März 2011: Tag der gesunden Ernährung

„Kinder frühzeitig und spielerisch an gesunde Ernährung heranführen“
„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans oftmals nimmermehr - dies gilt auch für eine ausgewogene Ernährung und damit für ein ideales Körpergewicht“, sagte die Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Sonntag (6. März 2011) in Stuttgart mit Blick auf den Tag der gesunden Ernährung am kommenden Montag (7. März 2011). Baden-Württemberg setze deshalb schon seit langem erfolgreich auf die Ernährungsbildung von Kindern und Jugendlichen.
 
„Gemeinsam mit den Eltern frische Produkte einzukaufen, daheim in der Küche zusammen zu kochen und anschließend im Familienkreis eine gute Mahlzeit einzunehmen macht Spaß und bringt den Kindern mehr, als das Auftauen einer Fertigpizza“, erklärte die Staatssekretärin. Das Land unterstütze Eltern, Kinder und Bildungseinrichtungen in ihren Anstrengungen auf diesem Gebiet auf vielfältige Art und Weise. Die Landesinitiativen „Komm in Form“, „Bewusste Kinderernährung - BeKi“ sowie der aid-Ernährungsführerschein oder das EU-Schulfruchtprogramm seien beispielgebend.
 
Weitere Informationen zum Thema Ernährung finden sich auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz unter www.mlr.baden-wuerttemberg.de .
>mehr

03.03.2011

Hauptversammlung des Blasmusikerverbandes

Blasmusik auf Wachstumskurs 
"Trotz demografischem Wandel und Entjüngung unserer Gesellschaft verzeichnen wir ein Wachstum von 60 Mitgliedern", verkündete die Kreisvorsitzende des Blasmusikkreisverbandes Friedlinde Gurr-Hirsch der Delegiertenversammlung in der wunderschönen Offenauer Saline. "Mit 5.020 aktiven Mitgliedern ist der Kreisverband der Blasmusik eine wichtige kulturelle Kraft", begrüßte Bürgermeister Michael Folk die Verbandsfunktionäre und zeigte sich mächtig stolz auf das Kolping-Blasorchester Offenau. Die Gastgeber rechtfertigten dieses Lob mit einem furiosen Auftritt. Die Kreisvorsitzende zeigte sich optimistisch, was die Blasmusik angeht: "Unsere Vereine sind gut aufgestellt". In Kindergärten und Schulen gibt es Patenschaften und 32 Kooperationen. "Mit Bläserklassen gelingt es, die jungen Menschen und deren Familie unseren Vereinen zu zuführen", so Friedlinde Gurr-Hirsch. Für das Jugendwertungsspiel, das am 21. und 22.05.2011 in Bad Friedrichshall stattfindet, haben sich 36 Gruppen und Ensembles gemeldet. Eine große Resonanz hat das neue Landesprogramm "Singen - Bewegen - Sprechen" gefunden. Allein 46Vereine wurden bedacht. Die Mitgliedsvereine zeigten sich äußerst zufrieden mit den Dienstleistungen und dem Fortbildungsangebot des Verbandes. Insbesondere das Mentorenprogramm wurde als besonders innovativ gelobt. So wurde auch die Kreisvorsitzende Friedlinde Gurr-Hirsch und deren Stellvertreter Reinhold Dick einstimmig wiedergewählt. Großes Lob gab es für die ehrenamtlich tätige Geschäftsführerin Birgitt Daub. Neben den Regularien beschäftigte sich die Delegiertenversammlung mit den steuerlichen Vergünstigungen im Ehrenamt. Walter Schiele vom Landesverband informierte über die steuerliche Freigrenze der Übungsleiterpauschale sowie über die Praxis der Ehrenamtspauschale und die Steuerfreigrenze des Vereins bei wirtschaftlicher Tätigkeit.
 
 Für seinen 30-jährigen Einsatz als Gebietsvertreter zeichnete Friedlinde Gurr-Hirsch Michael Klotz aus Brackenheim mit der Erich-Ganzenmüller-Medaille des Landesverbandes aus. Diese Würdigung wird nur ganz selten ausgesprochen, so die Vorsitzende. "Michael Klotz ist ein Ehrenamtlicher mit langem Atem".
 
>mehr

03.03.2011

mit Bundesstaatssekretär Dr. Mller beim Kraichgau Raiffeisenzentrum in Eppingen


Dr. Gerd Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium besuchte auf Vermittlung der Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch zusammen mit ihr das Kraichgau
Raiffeisen Zentrum eG in Eppingen am 21.02.2011.
Zuvor war  den beiden Staatssekretären nur noch eine Stippvisite in der Eppinger Mensa wegen winterlicher Straßenverhältnisse möglich; danach wurde Dr. Müller bereits zu einem Interview in der Redaktion der KRAICHGAU STIMME erwartet.
 
Die beiden geschäftsführenden Vorstände des KRZ – Jürgen Freudenberger und Herbert Meixner – empfingen die beiden Staatsekretäre, welche durch Herrn Oberbürgermeister Klaus Holaschke, dem Zweitkandidaten Dr. Michael Preusch und von Seiten der Eppinger CDU durch Renate Stephan und Gerhard  Heidt begleitet wurden.
 
Zunächst stellten die beiden Geschäftsführer die Struktur des KRZ vor, die sich vor allem auszeichnet durch eine breite Palette – vom Agrar-Bereich über die Landtechnik bis hin zu Bau- und Gartenmärkten bzw. auch im Energie-/Umweltbereich und Dienstleistungen in Elektro-Technik. Mit den Hauptstandorten in Eppingen, Bad Rappenau und Sinsheim und seit 2010 mit Meckesheim ist man im Kraichgau eine feste Größe.
 
Der Gast aus Berlin – der im Allgäu beheimatet ist – zeigte sich nicht nur interessiert und informiert, sondern sagte, dass er als Genossenschaftsmitglied die Situation in diesem Metier aus eigener Anschauung kennt.

Auch sprach er verschiedene aktuelle Themen an und erkundigte sich nach den Lösungen, die das KRZ Eppingen dazu gefunden hat. Dazu erklärte Freudenberger: „Eigenes Getreide steht im Mittelpunkt, jede Charge wird kontrolliert. Wir halten seit Jahren bereits das System der Qualitätssicherung beim KRZ Eppingen hoch“. Er antwortete damit auf eine Frage von Dr. Müller, bezugnehmend auf den jüngsten Futtermittelskandal.
 
Herbert Meixner bedauerte, dass die Politik auch Investitionen negativ beeinflussen kann.
„Durch die Besteuerung des Bio-Diesel-Kraftstoffs ist uns dieser sich gut entwickelnde Markt wieder weggebrochen. Der Verkauf ist auf Null zurückgegangen“.

Diskutiert wurden ebenfalls die Entwicklung der Lebensmittelproduktion bzw. die Preisentwicklung in diesem Sektor. Ein weiteres Thema – die Situation um gentechnisch veränderte Produkte wurde - nicht ausgespart. Von beiden Seiten wurde darauf hingewiesen, dass eine sensible Vorgehensweise bei Erzeugung und Vermarktung nötig ist, aber dass auch die Verbraucher und der Handel hier gefordert sind.

Frau Staatsekretärin Gurr-Hirsch bedankte sich für die Besuchergruppe für den informativen Gedankenaustausch. Beide Politiker versprachen, die erhaltenen Anregungen aufzugreifen und in ihre Arbeit mit einzubeziehen.
 
Text: Gerhard Heidt
Pressefotos: Renate Stephan (res)
 
>mehr

03.03.2011

mit MInister Frankenberg vor Ort Schwaigern

Auf Einladung von Friedlinde Gurr-Hirsch und der örtlichen CDU besuchte Prof. Dr. Peter Frankenberg die Firma Söhner in Schwaigern. Im Rahmen eines Informationsaustausches sowie eines Rundganges durch die Produktionsanlagen konnten die beiden Landespolitiker, Bürgermeister Johannes Hauser, CDU-Vorsitzende Irene Reményi und zahlreiche weitere Gäste das innovative Unternehmen hautnah kennen lernen sowie mit den Firmenvertretern in Dialog treten.
 
Steffen Söhner veranschaulichte den Teilnehmern, dass die Söhnergruppe dank hoher Innovationskraft gestärkt aus der Krise hervor geht und sich als impulsgebender Arbeitgeber behaupten kann. „Staat und Kommunen sind von diesen positiven Entwicklungen der familiengeführten Unternehmen abhängig“, konstatierte infolgedessen der Minister. Er hob hervor, dass gerade das Verantwortungsbewusstsein und die Einsatzbereitschaft des Mittelstandes Baden-Württemberg voran bringe.
Friedlinde Gurr-Hirsch freute sich zu erfahren, dass die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fruchtbar ist. Beispiel dafür sei das vom Land geförderte MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) – Programm, welches die Firma Söhner erfolgreich umsetze. „Damit erhalten die Hochschulabsolventen eine Perspektive und das Unternehmen profitiert vom Wissenstransfer“, betonte die CDU-Staatssekretärin. Forschungsleistungen in gewinnbringende Produkte umzusetzen, müsse auch zukünftig das Markenzeichen Baden-Württembergs sein.
 
M. Kleemann, 28.02.2011
>mehr

03.03.2011

mit Finanzminister a.D. Gerhard Stratthaus bei Gerüstbau Layher

Friedlinde Gurr-Hirsch und die CDU Gemeindeverbände Oberes Zabergäu und Cleebronn luden gemeinsam ein zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Gerhard Stratthaus MdL, dem ehemaligen baden-württembergischen Finanzminister. Organisiert und arrangiert durch die Gerüstbaufirma Layer, konnten über 50 Bürgerinnen und Bürger einem interessanten Vortrag lauschen und zahlreiche Fragen stellen.  
 
Dabei standen die Ursachen, die Entwicklung sowie die Lehren der Finanz- und Wirtschaftskrise im Mittelpunkt der Debatte. Die Region Heilbronn-Franken war als Heimat von etlichen exportabhängigen Weltmarktführern davon besonders betroffen. „Doch ist heute noch nicht wieder alles in Ordnung“, betonte Gerhard Stratthaus, der gegenwärtig Vorstandsmitglied der neu geschaffenen Finanzmarktstabilisierungsanstalt ist. Aufgrund der hohen Staatsverschuldungen müsse eine Währungskrise befürchtet werden. Zur Überraschung der Zuhörer konnte er aufzeigen, dass diese Entwicklungen bereits in Goethes Faust II beschrieben wurden.
Friedlinde Gurr-Hirsch lobte diesen und weitere Querverweise, die auf einem scharfen analytischen Verstand basierten. Sie hob hervor, dass es der Landesregierung unter dem Finanzminister Stratthaus in den Jahren 2007 und 2008 möglich war keine neuen Schulden aufzunehmen. „Diesen Weg des Sparens langfristig weiterzugehen ist für die Zukunftsfähigkeit Baden-Württembergs absolut erforderlich“, konstatierte die CDU-Staatssekretärin.
 
M. Kleemann, 24.02.2011
>mehr

03.03.2011

mit Staatssekretär Hillebrand vor Ort in Beilstein

Im Rahmen der regelmäßigen „vor-Ort-Gespräche“ in Einrichtungen in ihrem Wahlkreis besuchte Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL in Begleitung von Bürgermeister Günter Henzler sowie ihres Kabinettskollegen aus dem Sozialministerium, Staatssekretär Dieter Hillebrand MdL, die Seniorenwohnanlage Haus Ahorn in Beilstein. Bei einer Führung sowie einem sich anschließenden Gespräch mit der Pflegedienstleiterin Johanna Spahr konnten sie sich ein Bild von den Entwicklungen und Problemen der Anlage machen.
 
Das im Jahre 1992 gegründete Haus Ahorn, welches sich mitten in der Stadt befindet, ist beinahe voll ausgelastet. Während im unteren Teil des Gebäudes die Demenzabteilung untergebracht ist, handelt es sich in den oberen Stockwerken um ein Wohnheim von dessen Zimmern die Bewohner größtenteils über einen exzellenten Blick auf die Burg Hohenbeilstein verfügen. Friedlinde Gurr-Hirsch war davon angetan. „Schließlich ist es das Wichtigste, dass sich die Seniorinnen und Senioren hier wohlfühlen“, weiß die Landtagsabgeordnete aus zahlreichen Besuchen.
Dieter Hillebrand lobte die Kooperation mit den örtlichen Schulen. „Indem es den Kindern möglich ist, hier ihr Mittagessen einzunehmen, entstehen Kontakte und Gespräche zwischen Schülern und Senioren, die für beide Seiten fruchtbar sind“, betonte der CDU-Staatssekretär.
 
M. Kleemann, 10.03.2011
>mehr

28.02.2011

Veranstaltung zur Schulverpflegung in Bad Überkingen

„Schulverpflegung ist Marktchance für heimische Gastronomie“
 
„Schulverpflegung ist ein Wachstumsmarkt. Immer mehr Schulen stellen auf Ganztagesbetrieb mit Nachmittagsangeboten um. Den Kindern und Jugendlichen muss dann eine Mittagsverpflegung angeboten werden. Gerade für die Gastronomie können sich hier interessante Perspektiven ergeben. Besonders im Ländlichen Raum ist es für ortsnahe Gastronomen möglich, den Standortvorteil in der Schulverpflegung für sich zu nutzen“, sagte die Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL auf einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Hotel- und Gaststättenverband Baden-Württemberg e.V. (DEHOGA) und der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Baden-Württemberg am Montag (28. Februar 2011) in Bad Überkingen (Landkreis Göppingen).
 
Der Ausbau der Ganztagesangebote an den Schulen Baden-Württembergs, der bis zum Schuljahr 2014/2015 auf 40 Prozent ansteigen soll, bedeute gleichzeitig einen größeren Bedarf an Schulverpflegung. Viele der Ganztagsschulen seien deshalb auf der Suche nach dem für sie passenden Verpflegungssystem. „Der Gastronom, der vor Ort geschätzt wird und für seine Qualität bekannt ist, kann diese Vorteile für sich nutzen und die Schulverpflegung als Wachstumschance begreifen. Hier lässt sich mit Kreativität und Engagement Vieles erreichen“, sagte die Staatssekretärin. Gerade im Ländlichen Raum könne die Schulortnähe, die mittags meist etwas geringer nachgefragte Mahlzeitenanzahl und die Verwendung von heimischen landwirtschaftlichen Produkten das Angebot der Gastronomen vor Ort attraktiv machen.
 
„Gemeinsames Essen an den Schulen ist viel mehr als Nahrungsaufnahme, es ist ein Gemeinschaftserlebnis. Ein attraktives, abwechslungsreiches und ausgewogenes Speisenangebot liefert die Grundlage dafür. Das Land wird deshalb weiter alle Akteure der Schulverpflegung tatkräftig unterstützen“, so Gurr-Hirsch.
 
Hintergrundinformationen:
 
Zentrale Anlaufstelle für alle Akteure rund um Essen und Trinken in Schulen ist die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Baden-Württemberg, die vom Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz Baden-Württemberg und dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert wird.
 
Die Vernetzungsstelle bietet fundierte Informationen und hilft bei Planung, Aufbau und Optimierung einer adäquaten Schulverpflegung. Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Baden-Württemberg ist bei der Sektion Baden-Württemberg der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. angesiedelt.
 

Weitere Informationen zu Schulverpflegung erhalten Sie auf der Internetseite des Ministeriums unter www.schulverpflegung-bw.de oder unter www.dge-bw.de.
 
 
>mehr

25.02.2011

Finanzstaatssekretär Dr. Stefan Scheffold in Brackenheim

Das Mitglied der Landesregierung informierte sich in Begleitung von Kabinettskollegin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL in Brackenheim bei Bürgermeister Rolf Kieser über die geplanten Baumaßahmen und Nutzungsideen im Rahmen von „WeinZeit im Schloss“. Die Fraktionsvorsitzenden von CDU, Freien Wählern und Liste21, Thilo Heuft-Röser als Vorsitzender des Weinkabinetts Brackenheim sowie Ehrenbürger Karl Seither waren ebenfalls anwesend.
 
 
Es hatte Minusgrade als sich die Gruppe am Dienstagabend im Schlosshof traf, um dem Staatssekretär die Projektpläne zu vergegenwärtigen. „Ich wollte Ihnen vor Ort ein Feeling geben“, betonte Rolf Kieser und erläuterte das geplante Vorhaben mit Ausstellung, Vinothek und Gastronomie. Dr. Scheffold findet diese Konzeption bestechend. „Die Umsetzung auf dem Schlossgelände nahe dem bereits heute gut besuchten Theodor Heuss Museum ist ein stimmiges Gesamtpaket“, unterstrich der CDU-Politiker. Als Eigentümer des Schlosses habe das Land selbstverständlich ein großes Interesse daran, dieses langfristig einer guten und wertvollen Nutzung zuzuführen.
Friedlinde Gurr-Hirsch freut sich, dass die Stadtverwaltung das Projekt nun mit einem Architekturwettbewerb voran treibt und noch in diesem Jahr mit dem Bau begonnen werden soll. „Als größte Weinbaugemeinde Württembergs verdient es Brackenheim zu einem Mekka des Weinbaus zu werden“, folgerte die Landtagsabgeordnete.
 
M. Kleemann, 22.02.2011
>mehr

25.02.2011

Politische Weinprobe in Cleebronn

Die ehemalige Deutsche Weinkönigin und Landtagsabgeordnete des Wahlkreises Eppingen veranstaltete im Weingut Storz in Cleebronn eine für alle Bürger offene Weinverkostung gepaart mit politischem Austausch.
 
 
„Diese aufgelockerte Kombination wird uns einen informationsreiche und angenehme Zeit bescheren“, betonte zu Beginn der Zusammenkunft Bernd Schellenbauer, Vorsitzender der CDU Cleebronn. Er sollte Recht behalten. Im Laufe des Nachmittags stellte Reiner Storz kompetent und sympathisch seine guten Weine vor und Friedlinde Gurr-Hirsch führte aufschlussreich in aktuelle politische Fragestellungen ein. Dabei stellte sie fest, dass die regierende CDU allen Grund dazu habe mit aufrechtem Gang und gutem Mut in die bevorstehende Landtagswahl zu gehen. Baden-Württemberg verzeichne deutschlandweit die besten Wirtschaftsdaten. Eine Arbeitslosenquote von 4,6 Prozent und eine marginale Jugendarbeitslosigkeit von 2,7 Prozent, welches in ganz Europa die geringste sei, könne keine andere Region vorweisen. „Doch müssen von uns weiterhin die Voraussetzungen geschaffen werden, dass Innovationen und Erfindungen die Motoren Baden-Württembergs bleiben“, unterstrich die Staatssekretärin und warnte vor einem Schaden auslösenden Machtwechsel.
Die anwesenden Bürger nutzten die Gelegenheit sich in fachkundigen und ausgereiften Diskussionen einzubringen, zu welchen der ebenfalls präsente Eberhard Gienger MdB bundespolitische Aspekte beisteuerte. Die angesetzten zwei Stunden reichten daher nicht aus. Trotzdem zeigten sich alle Teilnehmer bis zuletzt interessiert und engagiert, was auch daran lag, dass es Friedlinde Gurr-Hirsch immer wieder gelang sie mittels weinspezifischen Sprüchen und Gedichten zu begeistern.
 
M. Kleemann, 19.02.2011
>mehr

25.02.2011

Peter Hauk und Friedlinde Gurr-Hirsch beim GKN

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch mit CDU-Fraktionschef Peter Hauk zum Informationsbesuch in Neckarwestheim
Friedlinde Gurr-Hirsch mit CDU-Fraktionschef Peter Hauk zum Informationsbesuch in Neckarwestheim
 
Ende 2010 trat ein Gesetzespaket der Bundesregierung in Kraft, das die Rahmenbedingungen für den Betrieb von Kernkraftwerken in Deutschland neu regelt. Als erste Anlage in Deutschland nimmt der Block I des Kernkraftwerks Neckarwestheim (GKN) die neu zugeteilten Strommengen in Anspruch. Grund genug für Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch sich vor Ort über die Auswirkungen der neuen Gesetzgebung zu informieren. Begleitet wurde sie dabei vom Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion Peter Hauk, vom Landtagsabgeordneten Manfred Hollenbach und vom CDU-Vorsitzenden der Gemeinde Neckarwestheim Thomas Ullrich.
 
Das Kernkraftwerk Neckarwestheim liegt zehn Kilometer südlich von Heilbronn auf dem Gelände eines ehemaligen Steinbruchs direkt am Neckar. Die EnBW Kernkraft GmbH (EnKK) betreibt dort zwei Druckwasserreaktoren. Block I hat eine elektrische Leistung von 840 Megawatt. Er ging 1976 in Betrieb. Als einziges deutsches Kernkraftwerk erzeugt er sowohl den üblichen Drehstrom als auch Strom für das Bahnnetz. Etwa jede vierte Lokomotive in Deutschland fährt mit Strom aus Neckarwestheim. Block II ging 1989 ans Netz und hat eine elektrische Leistung von 1.400 Megawatt. Im Jahr 2010 erzeugten beide Blöcke zusammen über 13 Milliarden Kilowattstunden Strom. Das entspricht etwa einem Viertel des Stromverbrauchs in Baden-Württemberg. „Das GKN ist damit Garant für die verlässliche Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft mit elektrischer Energie zu konkurrenzfähigen Preisen“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch. Dies sichere Arbeitsplätze und damit die Lebensgrundlagen für alle Teile der Bevölkerung. Manfred Hollenbach konnte ihr dazu nur zustimmen. „Ohne die Kernkraftwerke in Baden-Württemberg“, davon ist er überzeugt, „hätte sich die Wirtschaft des Landes während der zurückliegenden 30 bis 40 Jahren nicht so positiv entwickelt.“ Der baden-württembergischen Politik sei es gelungen, den historischen Standortnachteil der "Revierferne", nämlich keine Rohstoffe zu haben und Stahl und Kohle aus dem Ruhrgebiet oder dem Saarland "einführen" zu müssen durch kluge, weitsichtige Entscheidungen auszugleichen. Weil durch den Betrieb der Anlagen jährlich über 12 Millionen Tonnen des klimaschädlichen CO2 vermieden werden, steht der Standort Neckarwestheim aber nicht nur für Versorgungssicherheit, sondern auch für Klimaschutz im Südwesten.
 
Jörg Michels, technischer Geschäftsführer des GKN, berichtete den CDU-Politikern wie sich die neue Gesetzgebung im Einzelnen auf die EnBW und den Standort Neckarwestheim auswirkt und warum beide Blöcke über ein sehr hohes Sicherheitsniveau verfügen (siehe nebenstehendes Interview). Zur Sprache kamen darüber hinaus der aktuelle und zukünftige Energiemix in Baden-Württemberg und Deutschland sowie die Rolle der Kernkraft bei der Integration der Erneuerbaren Energien in das Stromnetz. Zudem wurde die Wiederaufnahme der Erkundung des Salzstocks in Gorleben mit Blick auf die Endlagerung radioaktiver Abfälle diskutiert. Der ebenfalls anwesende Bürgermeister der Gemeinde Neckarwestheim, Mario Dürr, erläuterte seine Sicht der Entsorgungsthematik, aber auch die fiskalischen Auswirkungen der Brennelementesteuer für seine Kommune.
 
Friedlinde Gurr-Hirsch äußerte sich nach dem Informationsbesuch sehr zufrieden über den hohen Sicherheitsstandard des Kernkraftwerks Neckarwestheim und den verantwortungsbewussten Umgang der EnBW mit den Anlagen.
 
M. Kleemann, 21.02.2011
 
 
 
>mehr

25.02.2011

Jörg Michels, Geschäftsführer der EnBW steht Rede und Antwort

1. Die CDU-geführte Bundesregierung hat Ende letzten Jahres eine Laufzeitverlängerung beschlossen. Was bedeutet dies für die Kernkraftwerke der EnBW?
 
Unsere vier Kernkraftwerke sind von der Entscheidung der Bundesregierung unterschiedlich betroffen. Block I in Neckarwestheim und Block 1 in Philippsburg können nun – rein rechnerisch – acht Jahre länger betrieben werden, bei Block II in Neckarwestheim und Block 2 in Philippsburg sind es 14 zusätzliche Jahre. Genau genommen wurden jedoch nicht die Laufzeiten verlängert, sondern die Strommengen vergrößert, die mit den Anlagen noch produziert werden dürfen.
 
Das Gesetzespaket der Bundesregierung hat allerdings noch andere Auswirkungen, die unser Unternehmen künftig finanziell stark belasten. So ergeben sich allein aus der Kernbrennstoffsteuer für die EnBW für die nächsten sechs Jahre Zahlungsverpflichtungen von voraussichtlich durchschnittlich 440 Millionen Euro pro Jahr. Zudem muss die EnBW auf die neu zugeteilten Strommengen, die sich aus der Laufzeitverlängerung ergeben, dann nach diesen sechs Jahren – also ab 2017 – nach heutigem Stand etwa neun Euro pro erzeugter Megawattstunde in einen Fonds für Erneuerbare Energien abführen. Allerdings sind ab sofort bereits jährliche Vorauszahlungen auf diese Abgabe zu leisten. Damit summieren sich diese Belastungen für die EnBW auf rund eine halbe Milliarde Euro pro Jahr. Als Konsequenz aus diesen Belastungen kann die EnBW an ihrem Investitionsprogramm nicht wie geplant festhalten, sondern muss dieses reduzieren und hat ein Effizienzsteigerungsprogramm für den gesamten Konzern aufgelegt.
 
 
2. GKN I ist eines der ältesten Kernkraftwerke in Deutschland. Ist es überhaupt noch sicher?
 
GKN I ist ein sicheres Kernkraftwerk – genauso wie unsere anderen Anlagen auch. Für uns gilt der Grundsatz Sicherheit hat Vorrang vor Wirtschaftlichkeit. Im Übrigen gilt, dass es kaum einen Industriebereich in Deutschland gibt, der so intensiv und umfassend vom Staat reguliert und überwacht wird, wie der Betrieb der Kernkraftwerke.
 
Bei den gesetzlich vorgeschriebenen, regelmäßigen Sicherheitsüberprüfungen erreichen unsere Anlagen – ausdrücklich auch GKN I – sehr gute Werte. Demnach bewegt sich ihr Sicherheitsniveau auf dem von der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) für neue Anlagen geforderten Niveau.
 
Auf unsere Initiative hat die IAEA in den letzten Jahren sogenannte OSART-Missionen in Philippsburg und Neckarwestheim durchgeführt. OSART-Missionen werfen einen intensiven Blick auf die Bereiche Mensch und Organisation. Dabei fand die IAEA heraus, dass Philippsburg und Neckarwestheim nach internationalen Maßstäben sehr gute Anlagen sind und viele Merkmale einer starken Sicherheitskultur aufweisen. Außerdem kam die IAEA nach intensiver Begutachtung von GKN I zu der Einschätzung, dass diese Anlage nach internationalen Maßstäben insgesamt 60 Jahre betrieben werden kann. Das entspräche übrigens einer Laufzeitverlängerung von 25 Jahren.
 
Dieser hohe Sicherheitsstandard ist das Ergebnis unseres Umgangs mit unseren Anlagen. Wir betreiben für alle unsere Anlagen ein vorausschauendes Modernisierungsmanagement und spiegeln dabei die Technik der Anlagen systematisch am Stand von Wissenschaft und Technik sowie am kerntechnischen Regelwerk. Dieser Ansatz lässt sich auch an den Investitionen in unsere Kernkraftwerke erkennen. Allein bei GKN I beträgt der Investitionsumfang mit über 900 Millionen Euro weit mehr als das Doppelte der ursprünglichen Kosten für die Errichtung der Anlage.
 
 
3. Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat angekündigt, gerade von alten Anlagen Nachrüstungen zu fordern. Bis wann wird das GKN diese umsetzen?
 
Dank unseres vorausschauenden Modernisierungsmanagements haben wir bereits einen Sicherheitsstandard auf höchstem Niveau erreicht – inklusive umfangreicher Sicherheitsreserven. Wir erfüllen selbstverständlich alle in Deutschland geltenden sicherheitstechnischen Anforderungen. Wir dürften die Anlagen sonst gar nicht betreiben.
 
Mit dem Energiekonzept und den daraus abgeleiteten Gesetzen hat die Bundesregierung jetzt neue Rahmenbedingungen geschaffen. Auf Basis des in der 12. Novelle des Atomgesetzes neu hinzugekommenen Absatzes 7d wird nun gefordert, dass jeweils auf Basis einer anlagenspezifischen Bewertung geprüft wird, ob es noch ergänzende, angemessene Maßnahmen gibt, die einen nicht nur geringfügigen Beitrag zur weiteren Erhöhung der bereits bestehenden Sicherheitsreserven liefern.
 
Diese anlagenspezifischen Bewertungen und Planungen führen wir derzeit in Anlehnung an eine Anforderungsliste des Bundesumweltministeriums (BMU) durch. Nachfolgend werden wir dann anlagenspezifische Maßnahmenpakete für unsere Kernkraftwerke, also auch für GKN I, definieren. Selbstverständlich wird diese Planung auch eine Bewertung durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg im Rahmen der rechtsstaatlichen Atomaufsicht erfahren. Laut Ministerin Tanja Gönner soll im Sommer dieses Jahres dann Klarheit über das Maßnahmenpaket bestehen.
 
>mehr

23.02.2011

Vereinsbesteuerung - Vereinsförderung

Friedlinde Gurr-Hirsch veranstaltete gemeinsam mit der CDU Brackenheim einen Informationsaustausch mit Finanzstaatssekretär Dr. Stefan Scheffold MdL in der VfL Sportgaststätte „Im Wiesental“. Über 60 interessierte Bürgerinnen und Bürger, die  aus zahlreichen Kommunen des Landkreises anreisten, nahmen daran teil.
 
 
Es war keine klassische Wahlkampfdebatte, die sie nach Brackenheim lockte, sondern ein Thema, das sie als aktive Ehrenamtliche umtreibt. Dies sind in Baden-Württemberg mehr als in jedem anderen Bundesland. „Über 42 Prozent der Landesbevölkerung engagieren sich freiwillig“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch, die selbst ehrenamtliche Vorsitzende des Blasmusik Kreisverbandes Heilbronn ist. Sie schätze insbesondere die anspruchsvolle Jugendarbeit der Vereine, wofür selbstverständlich Landesgelder notwendig seien. Dass diese sich alleine im Bereich Sport in den nächsten fünf Jahren um 20 Prozent erhöhen, konnte Dr. Scheffold bestätigen. „Gerade der Sport leistet viel für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund“, unterstrich der CDU-Politiker, dem die Unterstützung aller Vereinsarten gleichermaßen am Herzen liegt. Obwohl er nur einen Überblick über deren Situation, Förderung und Besteuerung geben wollte, waren sich die Teilnehmer am Ende der Veranstaltung darin einig, dass der Staatssekretär überaus sachkompetente und ausgiebige Erläuterungen lieferte.
 
M. Kleemann, 22.02.2011
>mehr

22.02.2011

Bei der Firma Rockstroh in Bad Rappenau

Gurr-Hirsch vor Ort in Bonfeld
 
Im Rahmen ihrer Besuche vor Ort führte die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch der Weg zur Firma Rockstroh in Bonfeld. Zusammen mit Erwin Wagenbach, dem stellvertretenden Stadtverbandsvorsitzenden der CDU Bad Rappenau, führte sie ein intensives Gespräch mit Herrn Alexander Herrling. Dabei erfuhr die interessierte Abgeordnete, dass die Firma Rockstroh seit über 30 Jahren fachkundiger Partner von über 180 Kommunen in Sachen Kanalreinigung ist. Dabei klagte Alexander Herrling über die Schwierigkeit Mitarbeiter mit der Befähigung des Führerscheins Klasse 2 am Markt zu gewinnen. Das Thema Mindestlohn war auch Inhalt des Fachgesprächs. Die Firma Rockstroh ließ erkennen, dass sie mit einer solchen Festsetzung kein Problem hätte.
 
Gurr-Hirsch besucht Finanzkontor Farkas
 
Anschließend besuchte Friedlinde Gurr-Hirsch die benachbarte Firma Finanzkontor Farkas. Ein Schwerpunkt des Gesprächs war das Thema Altersvorsorge und die geeigneten Produkte. Gurr-Hirsch war beeindruckt von der tiefen Sachkunde des erfahrenen Finanzdienstleisters. Joachim Farkas kritisierte die bundespolitische Vorgabe, ein Beratungsprotokoll während der Beratung führen zu müssen. Dies würde auch zur Stigmatisierung einer ganzen Branche beitragen, so Joachim Farkas.

 

 
 

 

>mehr

18.02.2011

Brauen wir die Quote?

Bild Nr. 571 zeigt von links nach rechts: Wolfgang Ehehalt, Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch, Yvonne Ehehalt-Hüber und dahinter Dr. Michael Preusch
Veranstaltung der Frauen Union Eppingen
Friedlinde Gurr-Hirsch, der CDU – Stadtverband Eppingen und die Frauen-Union hatten am vergangenen Freitag zur Informationsveranstaltung mit dem Thema: „Arbeitskräftereserven bei Frauen / Brauchen wir die Quote“ in das Altstadthotel “Wilde Rose“ eingeladen.
Damit führte die CDU-Abgeordnete – im Vorfeld der Landtagswahlen am 27. März – ihre Veranstaltungsreihe fort. Anstelle vereinfachender Wahlkampf-Rhetorik setzt diese auf die Darstellung von Hintergrund-Informationen, Werten und Zielen.
Zunächst besuchten die Landtagsabgeordnete, der Zweitkandidat Dr. Michael Preusch und die amtierende Stadtverbandsvorsitzende Renate Stephan „Frauen in Führungspositionen“ bei den Firmen Rudolf Michael GmbH Spulenkörper in Eppingen sowie das Unternehmen Maschinenbau Ehehalt GmbH im Stadtteil Mühlbach. Bei beiden Firmen sind die Töchter inzwischen in Führungspositionen tätig. Die Diplom- Finanzwirtin Vera Fischer-Michael ist seit dem Jahr 2000 im Betrieb und leitet das Finanzwesen und  Controlling. Die Diplom-Betriebswirtin (FH) Yvonne Ehehalt-Hüber ist seit zehn Jahren als Prokuristin im Betrieb tätig. Selbstbewusst erzählten die beiden Väter Kurt-Otto Michael und Wolfgang Ehehalt jeweils zuvor die Firmengeschichte. In beiden Unternehmen wurden die CDU-Besucher zu Betriebsbesichtigungen eingeladen, um einen Einblick in die Produktion zu bekommen.
Brauchen wir die Quote? Wie können wir die Erwerbsbeteiligung von Frauen mobilisieren? Wie gelingt es, Frauen in sogenannte MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) zu bringen? Diese Fragen beantwortete  die Staatssekretärin in der anschließenden Informationsveranstaltung im Frühstücksraum des Altstadthotels “Wilde Rose“. In einer Präsentation erläuterte sie den anwesenden Damen und Herren die Ergebnisse und Empfehlungen des McKinsey-Gutachtens. 
Eine lebhafte Diskussion schloss sich der Informationsveranstaltung an.
Eine Bildergalerie ist auf unserer Homepage unter www.cdu-eppingen.de und auf der Website von www.eppingen.org eingestellt!
 
Text und Fotos: Renate Stephan (res)
 
>mehr

18.02.2011

58. Württembergische Weinbautagung in Weinsberg

„Anbaustopp für Reben muss langfristig beibehalten werden um Erhalt der Weinbaulandschaften zu sichern“
„Der Weinbau hat in Baden-Württemberg eine breite gesellschaftliche Verankerung. Deshalb ist es dem Land besonders wichtig sich für den Weinbau einzusetzen. Daher hat die Landesregierung bereits im Vorfeld der Reform der EU-Weinmarktorganisation auf Bundes- und EU-Ebene den Erhalt der Anbauregelung, nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Erhalts der weinbaulichen Steillagen, gefordert“, sagte die Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Mittwoch (16. Februar 2011) bei der 58. Württembergischen Weinbautagung in Weinsberg (Landkreis Heilbronn).
 
Seit Jahrhunderten werde in Europa Wein auf ausgewählten Lagen im Einklang mit der Natur angebaut. Deshalb habe beim Wein die Herkunft und regionale Typizität sowie regionale Vermarktung, im Vergleich zu vielen anderen landwirtschaftlichen Produkten, einen ganz besonderen Stellenwert. Wesentlich mit dem Erhalt der gewachsenen Weinbaukulturlandschaft verbunden sei die Frage der Weiterführung des Anbaustopps für Reben. Nach Beschlüssen im Rahmen der Reform der Europäischen Weinmarktorganisation laufe der Anbaustopp für Reben Ende des Jahres 2015 aus. „Im Rahmen der Halbzeitbewertung der Reform im Jahr 2013 können Inhalte der Reform korrigiert und gegebenenfalls revidiert werden“, betonte Gurr-Hirsch. Der Verzicht auf die bestehenden Anbauregeln würde den Bemühungen um Förderung von Weinqualität und dem Erhalt gewachsener Kulturlandschaften und Weinbausteillagen zuwider laufen. „Der Verzicht auf diese bestehenden Anbauregeln für Reben würde in vielen Regionen Europas unweigerlich zur Entstehung einer Massenproduktion von Wein in einfacher zu bewirtschaftenden Flachlagen führen“, so die Staatssekretärin.
 
Aktuell habe Baden-Württemberg zusammen mit Rheinland-Pfalz, Hessen und Bayern einen Entschließungsantrag im Bundesrat eingebracht mit der Aufforderung an die Bundesregierung, sich bei der Europäischen Kommission für eine Verlängerung der Pflanzungsrechtregelung bis 2025 einzusetzen und danach die Mitgliedsstaaten zu ermächtigen, national Anbauregeln festschreiben zu können.
 
Das Land unterstütze den heimischen Weinbau auf vielfältige Art und Weise. Maßnahmen zur Absatzförderung von Wein in Drittländern, die Förderung von Investitionen sowie die Modernisierung von Rebflächen, insbesondere der Hang- und Steillagenflächen, würden dabei im Vordergrund stehen. „Für das baden-württembergische Struktur- und Qualitätsprogramm Weinbau wurden 2010 rund 8,5 Millionen Euro aus EU-Mitteln bereitgestellt. Das ist ein Viertel des nationalen Weinbudgets des Jahres“, erklärte Staatssekretärin Gurr-Hirsch.
 
 
Weitere Informationen zum Thema Weinbau sind auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz unter www.mlr.baden-wuerttemberg.de abrufbar.
>mehr

17.02.2011

“Frauen sind der Motor für die ländliche Entwicklung“

Übergabe der Zertifikate für Hauswirtschaftliche Familienbetreuerinnen und Jugendbegleiter Ernährung
„Die Veränderungen der agrarpolitischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen stellen die landwirtschaftlichen Familien und die ländliche Bevölkerung vor Herausforderungen. Bei der Sicherung der landwirtschaftlichen Einkommen spielen Frauen eine wichtige Rolle. Frauen sind wahre Multitalente. Sie sitzen auf dem Traktor, versorgen die Tiere und kümmern sich um Haushalt und Kinder. Und so nebenbei erschließen sie mit Kreativität, Elan und Unternehmensgeist neue Tätigkeitsfelder und betriebliche Standbeine“, sagte die Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Mittwoch (16. Februar 2011) beim großen Landfrauennachmittag in Appenweier (Ortenaukreis).
 
Frauen seien genauso erfolgreich wie Männer. Allerdings käme es auf die richtigen Rahmenbedingungen an. Bedürfnisgerechte Qualifizierungen und eine zufriedenstellende Betreuung für Kinder und pflegebedürftige Familienangehörige seien hier von großer Bedeutung. „Besonders unser Ländlicher Raum in Baden-Württemberg steht in Bezug auf Kinderbetreuung und Infrastrukturausbau im europäischen Vergleich gut da“, so Gurr-Hirsch. Das sei Verdienst vieler Beteiligter - der Kommunen, der Wirtschaft, der vielen Bürgerinnen und Bürger sowie der zielgerichteten Strukturpolitik der Landesregierung. „Hierzu leisten auch die Landfrauen einen entscheidenden Beitrag“, betonte die Staatssekretärin. Beispielsweise würden personenbezogene, haushaltsnahe Dienstleistungen für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger angeboten. „Es sind in Ergänzung zu den bereits bestehenden Sozialstationen neue Netzwerke entstanden, die durch das Angebot ihrer Dienstleistungen den Frauen vor Ort Arbeitsplätze verschaffen und zur Wertschöpfung der Region und zur Steigerung der Lebensqualität beitragen“, erklärte Gurr-Hirsch.
 
„Ziel der Landespolitik bleibt die Schaffung gleichwertiger Perspektiven und gleichwertiger Lebensbedingungen, damit der Ländliche Raum attraktive Zukunftsperspektiven bietet“, so die Staatssekretärin. Je mehr Single-Haushalte es gebe, je älter und einsamer Menschen würden, je stärker die Verwurzelung in der mobilen Gesellschaft abnehme, desto dringlicher sei das Engagement der Landfrauen, die Frauen beispielsweise auf die Pflege von Angehörigen oder die Pflege als berufliche Chance vorzubereiten. Allgemeine und berufliche Weiterbildung, wie sie beispielsweise die Landfrauen mit finanzieller Unterstützung durch das Land anbieten würden, sei hier ein wichtiger Faktor.
 
Das Land fördere verschiedene Modellprojekte, um die Arbeit der Landfrauen zu stärken. Eines der erfolgreichsten Projekte dabei sei der Lehrgang zur „Hauswirtschaftlichen Familienbetreuerin“. Im Rahmen des Landfrauennachmittag wurden die Zertifikate an die Teilnehmerinnen des Lehrgangs überreicht. Auch an die Jugendbegleiter Ernährung wurden Zertifikate übergeben. Das Jugendbegleiter-Programm erfährt eine gute Resonanz. Nur vier Jahre nach seiner Einführung engagieren sich bereits 15.000 Schüler, Eltern, Vereinsangehörige und Einzelpersonen als Jugendbegleiter an über 1.000 Schulen. „Sie bereichern mit ihren Betreuungs- und Bildungsangeboten das Schulleben“, sagte Gurr-Hirsch.
 
Weitere Informationen zum Thema Frauen im Ländlichen Raum sind auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz unter www.mlr.baden-wuerttemberg.de abrufbar.
>mehr

17.02.2011

Regionale Konferenz „Verbraucher 60+ - Sicher im Internet in Schorndorf

„Leitbild der Landesregierung vom mündigen und gut informierten Verbraucher kennt keine Altersbegrenzung“
„Das Internet bietet gerade älteren Menschen neue Möglichkeiten, den Alltag zu erleichtern, sich Hilfe zu organisieren und auch bei einem eingeschränkten Bewegungsradius neue Kontakte zu knüpfen. Insbesondere Senioren haben aber oft Bedenken wegen der Sicherheit. Nur jeder Dritte über 65 Jahren nutzt bisher das Internet. Mit unserer Veranstaltungsreihe wollen wir Unsicherheiten abbauen und über mögliche Gefahren und notwendige Sicherheitsmaßnahmen informieren“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Donnerstag (17. Februar 2011) in Schorndorf (Rems-Murr-Kreis). Das Verbraucherministerium baut durch diese regionalen Veranstaltungen in Kooperation mit der VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. (Bundesverband) und dem Landesseniorenrat Baden-Württemberg seine Initiative „Verbraucher 60+“ aus.
 
Ob Informationssuche, persönliche Kontakte pflegen oder einkaufen, Rat oder Freunde finden, telefonieren oder Bankgeschäfte online erledigen - mit seinen vielfältigen Möglichkeiten sei das Internet aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken, sagte die Staatssekretärin. Gerade im dritten Lebensabschnitt stelle das Internet eine große Chance und einen Gewinn für die eigene Lebensqualität dar. Die neue Freiheit berge jedoch auch Gefahren: Schwachstellen in der Datensicherheit oder als Gratisangebote getarnte kostenpflichtige Abonnements seien nur einige Stolperfallen. Nur der mündige und informierte Verbraucher könne die Chancen des Internets sicher nutzen. „Es ist mir ein Anliegen, dass die Verbraucher beim Umgang mit dem Internet umfassend informiert, beraten und geschützt werden“, betonte Gurr-Hirsch Gerade im Hinblick auf die Weitergabe persönlicher Daten sollten die Verbraucher sensibilisiert werden. „Vielen Nutzern ist häufig nicht klar, dass es im Internet keine Löschtaste gibt. Daher appelliere ich an alle Verbraucher, ihre Daten nur nach sorgfältiger Prüfung freizugeben.“
 
Georg Abel, Bundesgeschäftsführer der VERBRAUCHER INITIATIVE, ergänzte: „Wer als mündiger Verbraucher die Chancen des Internets nutzen will, muss seine Rechte und Pflichten kennen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht daher der verantwortliche Umgang mit den verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten des Internets“.
 
Hintergrundinformation:
Bei den regionalen Verbraucherkonferenzen 60+ informieren fachkundige Referenten über die Grundlagen der Internetnutzung, das Einkaufen im Internet und die Datensicherheit im Netz. Sie geben nützliche Hinweise zum Umgang mit dem Internet und beantworten Fragen. Die Veranstaltungen dienen älteren Verbrauchern als Plattform für den Informations-, Erfahrungs- und Meinungsaustausch rund um das Thema Internet.
 
Umfangreiche Informationen zu den Themen der Veranstaltungsreihe enthält die Broschüre, die unter www.verbraucherportal-bw.de und www.verbraucher.org kostenlos heruntergeladen werden kann.
>mehr

16.02.2011

Eppinger Neujahrsempfang 2011

Volle Halle beim Eppinger CDU Bürgerempfang
 
Inzwischen schon zum 16. Mal luden der Eppinger CDU-Stadtverband und die CDU-Gemeinderatsfraktion zum traditionellen Bürgerempfang mit politischer Prominenz ein. In den Räumen der Likamed GmbH an der Raußmühlstraße konnten der Ehrenvorsitzende Gerhard Heidt und die Fraktionsvorsitzende Margarete Lang etwa 170 Besucher in der vollbesetzten Betriebshalle begrüßen.
 
Juniorchef Sebastian Lipp stellte den 1978 gegründeten Betrieb mit inzwischen 50 Beschäftigten vor, der 2008 von Mühlbach nach Eppingen übersiedelte. Der Betrieb ist auf die Herstellung von Therapie- und Behandlungsliegen, Liegen für die Dialysebehandlung, aber auch auf Blutspende- und Transfusionsliegen
spezialisiert. Zwischenzeitlich zählen Kunden aus der ganzen Welt zu den Abnehmern der Produkte. Eine angestrebte Betriebserweiterung soll der guten Markt-Entwicklung folgen.

Fraktionsvorsitzende Margarete Lang hob in ihrer Rede hervor, dass Eppingen als Schulstadt gut aufgestellt sei. Bei den vorgeschriebenen Kiga- und Kita-Plätzen habe Eppingen das Soll erfüllt, jedoch müssen noch bedarfsgerechte weitere Plätze geschaffen werden. Darüber hinaus steht die Umsetzung des innerstädtischen Verkehrskonzeptes in diesem Jahr im Vordergrund.
 
Der Zweitkandidat der CDU für den Wahlkreis Eppingen, Dr. Michael Preusch, hat sich zum Ziel gesetzt, die ärztliche Versorgung auf dem Lande, die Bildungschancen und den Einsatz des Internets zu verbessern.
 
Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch: „In Eppingen läuft alles bestens, sowohl die Kommunal- als auch die Bildungs- und Wirtschaftspolitik.“ Viele Projekte im Rahmen des ELR-Programmes seien in Eppingen gefördert und von der Stadt umgesetzt worden. „Eppingen 21“, die „kleine Landesgartenschau“ sei das nächste Großprojekt, zu dem die Landesregierung bereits den Zuschlag erteilt habe. Mit den Heimattagen Baden-Württemberg 2007 habe sich Eppingen landesweit großen Respekt verschafft. Deshalb werde Eppingen auch 2021 die kleine Gartenschau bestens meistern.

In der Verbesserung der Breitbandverkabelung in den bislang unterversorgten Orten, wie z.B. in den Stadtteilen Adelshofen und Kleingartach, sieht die Abgeordnete eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben.

Sechs Wochen vor der Landtagswahl sagte Frau Gurr-Hirsch: „Wir hatten in den letzten Jahrzehnten keinen so harten Wahlkampf wie in diesem Jahr. Es geht um die Wurst“.
 
Der Minister für Entwicklung ländlicher Raum, Ernährung und Verbraucherschutz,
Rudolf Köberle, lobte als Hauptredner die Erfolge der CDU-geführten Landesregierung. So habe Baden-Württemberg mit 4,3 %, zusammen mit Bayern, die geringste Arbeitslosenquote. Die Folgen Wirtschafts- und Finanzkrise konnte zusammen mit der Bundesregierung im Land abgemildert werden.
 
2010 sei ein Jahr des Aufschwungs gewesen und 2011 werde sich dieser fortsetzen. Baden-Württemberg, so der Minister, belege in vielen Bereichen Spitzenpositionen, so zum Beispiel im Patentrecht und in der Bildungspolitik, was durch die Pisa-Studie bestätigt worden sei. Im „Ländle“ sei die Lebenserwartung am höchsten und das Leben am sichersten, der Zuzug von Menschen am größten (7,4 %; Bundesdurchschnitt 2,4%). Minister Köberle erwähnte auch: “42 % der Bürger in Baden-Württemberg sind ehrenamtlich tätig. Dies gibt es sonst nirgendwo in Europa.“

Köberle betonte, die CDU werde weiterhin im Interesse der Zukunftschancen des Landes zum „Projekt Stuttgart 21“ stehen und den Schlichterspruch umsetzen, Daran werde auch das demonstrative Verhalten der Grünen, die er als „Dagegen-Partei“ bezeichnete, nichts ändern.

Zum Dioxin-Skandal meinte der Minister, die gesetzlichen Bestimmungen müssten verschärft werden. Es werde jedoch immer wieder Menschen geben, die aus Gewinnsucht gesetzeswidrig handeln. Köberle: „Unser Ziel ist es, diesen Leuten das Handwerk zu legen. Solche Panscher gehören hinter Schloß und Riegel und nicht nur mit Bußgeld bestraft“.

Nach Ansicht des Ministers leiden alle auch unter der übertriebenen Bürokratie, die abgebaut gehöre. Zu diesen Leidenden gehöre zunehmend die Landwirtschaft. Eppingen selbst sei im Rahmen der ELR-Programme mit 22 Projekten und 10 Millionen Euro gefördert worden. Köberle: „Die CDU, die seit 57 Jahren das Land führe, kann für sich in Anspruch nehmen, die „Baden-Württemberg-Partei“ zu sein. Schließlich blicken nach einer Meinungsumfrage 70 % der Baden-Württemberger zuversichtlich in die Zukunft. „Nur mit der CDU kann der erfolgreiche Weg im Lande fortgesetzt werden.“
 
Die musikalische Umrahmung der Veranstaltung gestaltete auch dieses Jahr wieder in bewährter Weise ein Streicher-Terzett der Familie Ehrenberger. Für die Bewirtung war der Eppinger CDU-Ortsverband zuständig.
 
Photo: Renate Stephan, Berliner Ring, Eppingen; Renate.Stephan@t-online.de;
 
 
>mehr

16.02.2011

Daniel Caspary MdEP vor Ort in Ilsfeld

Auf Einladung von Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL und des CDU Gemeindeverbands Ilsfeld besuchte der Europaabgeordnete Daniel Caspary letzten Freitag die Firma Weima in Ilsfeld. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung war es den zahlreich erschienenen Bürgern möglich, den mittelständischen Maschinen- und Anlagenbauer kennen zu lernen, mehr über die EU-Außenwirtschaftspolitik zu erfahren sowie mit dem Brüsseler Parlamentarier direkt ins Gespräch zu kommen.
Der erst 34-jährige Daniel Caspary erläuterte gekonnt und aufschlussreich die Arbeit des Europaparlaments und thematisierte dabei insbesondere die ökonomische Bedeutung der Union. „Die EU ist heute mit 20 Prozent an den weltweiten In- und Exporten beteiligt und damit die größte Handelsmacht der Welt“, berichtete er den interessierten Zuhörern. Als Sprecher der christdemokratischen EVP-Fraktion im Ausschuss für Internationalen Handel (INTA) weiß der Abgeordnete aus Stutensee darüber bestens Bescheid. Er möchte als Mitglied dieses Gremiums dazu beitragen, die Globalisierung zum Wohle der Menschen in Europa und in den Ländern unserer Wirtschaftspartner verantwortlich mitzugestalten. Dass die EU als größter Exporteur der Welt ein strategisches Interesse habe Handelsbarrieren weltweit abzubauen, sei dabei unbestritten. Friedlinde Gurr-Hirsch konnte dies nur bestätigen: „Baden-Württemberg profitiert wie kein anderes Bundesland von offenen Märkten“, hob sie in ihrer Ansprache hervor. 
Durchgeführt wurde die Informationsveranstaltung im Betrieb der Firma Weima. Das im Jahre 1986 gegründete mittelständische Unternehmen verfügt heute über 150 Mitarbeiter. Als erfolgreicher Lieferant zuverlässiger Zerkleinerungs- und Brikettiertechnik hat sich der Maschinen- und Anlagenbauer in einem weltweiten Markt etabliert. „Mehr als 20.000 ausgelieferte Maschinen machen uns stolz und spornen uns an“, sagte der geschäftsführende Gesellschafter Martin Friz, der zuversichtlich in die Zukunft sieht.
Diesen Optimismus vertrat die überwiegende Mehrzahl der anwesenden kleinen und mittleren Unternehmer. Sie konnten sich im Schlussteil der Veranstaltung in einer anregenden Diskussion praxisnah und konstruktiv mit Daniel Caspary austauschen. Friedlinde Gurr-Hirsch bedankte sich bei der Vorsitzenden des CDU Gemeindesverbands Ilsfeld, Jennifer Horvath, für die exzellente Organisation und Durchführung des Informationsbesuches. 
 
 
>mehr

16.02.2011

An Friedrich Hölderlin kommt keiner vorbei

Am letzten Freitag stattete Friedlinde Gurr-Hirsch MdL gemeinsam mit ihrem Kabinettkollegen Dr. Dietrich Birk MdL dem Lauffener Museum im Klosterhof einen Besuch ab. Begleitet wurden sie von Fachleuten, ehrenamtlich tätigen Bürgern sowie örtlichen CDU-Vertretern. Der gastgebende Bürgermeister Klaus-Peter Waldenberger sowie die Museumsleiter Volker Friebel und Eva Ehrenfeld zeigten sich erfreut über das große Interesse.
Dietrich Birk, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, war begeistert von der tollen Präsentation im neu gestalteten Hölderlinzimmer. Der Medieneinsatz sei auf der Höhe der Zeit. Er freute sich zu hören, dass insbesondere auch Schulklassen und Jugendliche die interaktiven Angebote nutzen. „Kleine Museen im Ländlichen Raum sind überaus wichtig“, betonte das dafür zuständige Mitglied der Landesregierung, „weil dadurch eine breite Öffentlichkeit erreicht werden kann.“ Bei Klaus-Peter Waldenberger stößt er diesbezüglich auf offene Türen. Der Bürgermeister hat in den zwölf Jahren seiner Amtszeit Kunst und Kultur in seiner Heimatstadt stark gefördert. Dabei spielt der in Lauffen geborene Friedrich Hölderlin eine große Rolle. „Dank des von Peter Lenk gestalteten Kreiseldenkmals kommt heute keiner mehr an ihm vorbei“, stellte der Rathauschef fest. Und das zu Recht, schließlich sei der Dichter der kulturelle Weltmarktführer der Region Heilbronn-Franken.      
Dass das Engagement der Kommune und der Lauffener Bürger besonders ist, wusste Friedlinde Gurr-Hirsch zu schätzen. „Hier ist durch viel Eigenarbeit und persönlichen Einsatz ein vitales Kulturleben entstanden“, hobdie Landtagsabgeordnete des Wahlkreises Eppingen hervor. Sie bedankte sich für die unermüdlichen Bemühungen der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer, die wesentlich zum Gelingen vieler Projekte und Aktionen beitrügen.
Angesichts der positiven und unternehmungslustigen Stimmung waren sich die Anwesenden darüber einig, dass der 250. Geburtstag Friedrich Hölderlins im Jahre 2020 gebührend gefeiert werden sollte. Unbedingt erforderlich sei dafür, dass das in Privatbesitz befindliche und renovierungsbedürftige Geburtshaus des großen Dichters bis dahin in neuem Glanz erstrahle.
 
M. Kleemann, 5.02.2011
 
>mehr

16.02.2011

Staatssekretär Dr. Birk zu Besuch bei der Firma GERAG

Im Rahmen der regelmäßigen „vor Ort-Gespräche“ bei Firmen in ihrem Wahlkreis besuchte Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL in Begleitung ihres Kabinettskollegen aus dem Wissenschaftsministerium, Staatssekretär Dr. Dietrich Birk MdL, Bürgermeister Joachim Weller und CDU-Gemeinderat Norbert Weinert den Getriebehersteller GETRAG in Untergruppenbach.
Das 1935 in Ludwigsburg gegründete Unternehmen betreibt seit neun Jahren ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Untergruppenbach. Friedlinde Gurr-Hirsch erinnert sich noch sehr gut an die Diskussionen im Gemeinderat im Vorfeld der Ansiedlung. Doch sie ist bis heute davon überzeugt, dass es eine sehr kluge und zukunftsweisende Entscheidung war, dem weltweit tätigen Familienunternehmen das begehrte Grundstück mit exzellentem Blick auf die Burg Stettenfels zur Verfügung zu stellen. „Gute Forschung“, betonte die Landtagsabgeordnete, „ist der große Standortvorteil Baden-Württembergs“. Joachim Weller kann ihr da nur zustimmen. Er freut sich sehr ein derart innovatives und erfolgreiches Unternehmen am Ort zu haben. „Durch die vielen neu entstandenen Arbeitsplätze konnte die Gemeinde in den letzten Jahren auch ein stetiges Bevölkerungswachstum verzeichnen“, erläuterte der engagierteBürgermeister. 
Bernd Eckl und Dr. Ulrich Knödel, die von Seiten der GETRAG das Informationsgespräch leiteten, sind von einer erfolgreichen Zukunft des Standortes Untergruppenbach überzeugt, zumal die oberste Geschäftsführung zukünftig hier tätig sein wird. Der infolge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise bedingte Einbruch sei überstanden. Bernd Eckl wies darauf hin, dass sich die Anzahl der produzierten Getriebe bis zum Jahr 2016 auf fünf Millionen verdoppeln wird, wobei dieses Wachstum vor allem dem asiatischen Markt zu verdanken sei.
Dietrich Birk fand angesichts dieser positiven Entwicklungen nur lobende Worte. „Die GETRAG ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie wertschöpfungsintensive produktionsnahe Dienstleistungsarbeitsplätze in Baden-Württemberg langfristig gesichert werden“, konstatierte der Wissenschaftsstaatssekretär. Dies sei ein primäres Ziel der Landesregierung, weshalb auch der Hochschulregion Heilbronn-Franken im Zuge des Ausbauprogramms 2012 insbesondere im Ingenieurbereich zahlreiche neue Studienplätze zugesichert wurden.
 
Bildbeschreibung:
Norbert Weinert, Friedlinde Gurr-Hirsch, Dr. Dietrich Birk und Dr. Ulrich Knödel (v.l.) beim Rundgang durch die Forschungs- und Entwicklungsanlagen
 
M. Kleemann, 5.02.2011
 
 
 
 
>mehr

16.02.2011

Spatenstich zum Neubau des Bahnhofsboulevard in Schwäbisch Gmünd

„Landesgartenschau steigert Attraktivität und Lebensqualität einer Stadt“
 
Baden-Württemberg fördert Schwäbisch Gmünd mit 23,8 Millionen Euro
„Landesgartenschauen sind seit über 30 Jahren Impulsgeber für eine umfassende Entwicklung in den Kommunen mit sehr positiven Auswirkungen auf die Lebensqualität, das soziale Umfeld, die Infrastruktur, das Stadtklima sowie die wirtschaftliche Entwicklung. Dies wird auch 2014 in Schwäbisch Gmünd so sein“, sagten die Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, und Finanzstaatssekretär Dr. Stefan Scheffold MdL, am Mittwoch (16. Februar 2011) beim Spatenstich zum Neubau des Bahnhofsboulevards in Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis).
 
Der Spatenstich sei der Startschuss zum Baubeginn der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd 2014, für die sich die Stadt bereits vor neun Jahren beworben habe. „Die Verantwortlichen haben erkannt, dass das Projekt für die Stadt eine einmalige Chance darstellt, Freiräume zu sichern, längst überfällige Stadtentwicklungsmaßnahmen voranzubringen, ein neues Verkehrskonzept umzusetzen und der Stadt zu einem Imagegewinn zu verhelfen“, erklärte Staatssekretärin Gurr-Hirsch. So solle im Rahmen der Landesgartenschau der Josefsbach höher gelegt und das Gleisareal, die Bahnsteigunterführung und der Bahnhofsvorplatz neu gestaltet werden. Diese Maßnahmen würden das Gesicht der Stadt nachhaltig verändern.
 
Um die Landesgartenschauen finanziell zu stützen, fördere das Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz im Rahmen des Landesprogramms bis zu 50 Prozent der Kosten für Planung und Bau der Grünanlagen, begrenzt auf maximal 3,835 Millionen Euro. Die Stadt Schwäbisch Gmünd erhalte zusätzlich aus anderen Förderprogrammen des Landes insbesondere für Maßnahmen der Stadterneuerung und Gewässerbau rund 20 Millionen Euro. Das Fördervolumen des Landes betrage somit 23,8 Millionen Euro.
 
„Das Land macht mit der Landesgartenschau zugleich Infrastrukturpolitik vor Ort. Das kommt Schwäbisch-Gmünd zu Gute. Die neu geschaffenen Erholungsräume bringen nachhaltig Bewohner und Besucher in die Stadt Schwäbisch-Gmünd. Der Effekt wird lange über das Ende der Landesgartenschau hinaus anhalten. Die vom Land Baden-Württemberg geförderten Investitionen bringen außerdem neue Arbeitsplätze für die gesamte Region um Schwäbisch-Gmünd und sichern bereits bestehende“, sagte Staatssekretär Dr. Scheffold.
 
„Von der Landesgartenschau profitieren alle: Die Bürger der Stadt, die Wirtschaft und die Natur. Das ist eine Situation, in der sich alle als Gewinner betrachten dürfen“, betonte Gurr-Hirsch. Gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Urbanisierung und des Klimawandels gewinne die Begrünung von Städten und Gemeinden an Bedeutung. „Die mit einer Landesgartenschau verbundenen Synergie- und Imageeffekte steigern spürbar die Attraktivität der Stadt“, so die Staatssekretärin.
 
Seit 1980 wurden im Rahmen des Landesprogramms in Baden-Württemberg rund 625 Hektar Grünflächen geschaffen oder neu gestaltet. Das bedeutet einen immensen Zugewinn an Freizeit- und Erholungswert, an Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger. Dahinter stecken auch harte Zahlen: Fast 80 Millionen Euro hat sich das Land die Gartenschauen seit 1980 kosten lassen. Die Städte und Gemeinden haben noch einmal 153 Millionen beigesteuert.
 
 
Weitere Informationen zum Thema Landesgartenschau sind auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz unter www.mlr.baden-wuerttemberg.de abrufbar.
>mehr

16.02.2011

WINNENDEN bleibt unvergessen

Auf Einladung von Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL sowie der CDU-Brackenheim kam Oberbürgermeister Christoph Palm MdL am Mittwoch in die Meimsheimer Sportgaststätte um über Jugendgewalt und Jugendgefährdung zu informieren. Zahlreiche interessierte Bürger bewirkten einen angeregten Diskurs.
 
Zentraler Thema dabei war der Amoklauf von Tim K. in Winnenden und Wendlingen, dessen Vater am Donnerstag vom Landgericht Stuttgart verurteilt wurde. „Wir beschäftigen uns mit einer brandaktuellen und wichtigen, doch gleichzeitig auch sehr sensitiven und traurig verstörenden Problematik“, führte der Brackenheimer CDU-Vorsitzende Sebastian Beck daher folgerichtig in die Veranstaltung ein. 
Anschließend gelang es Christoph Palm, der Vorsitzender des Landtagssonderausschusses zur Aufarbeitung der Vorfälle in Winnenden war, in überaus lebensnahen und lebendigen Ausführungen die anwesenden Gäste zu sensibilisieren und zu motivieren. „Amokläufe vollständig zu verhindern ist unrealistisch“, hob er in seinen Erläuterungen hervor, „aber es ist möglich solche weniger wahrscheinlich zu machen.“
 „Doch trotz der schrecklichen Ereignisse“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch, „haben wir in Baden-Württemberg eine Jugend auf die wir stolz sein können.“ In keinem anderen Bundesland sei die Anzahl der ehrenamtlich engagierten jungen Menschen höher. „Diese verfügen aufgrund der mit marginalen 2,7 Prozent geringsten Jugendarbeitslosigkeitsquote in ganz Deutschland – ganz Europa, auch über die besten Voraussetzungen für eine glückliche Zukunft“, konstatierte die Landtagsabgeordnete. Denn was gäbe es besseres als zu wissen, dass man gebraucht werde.
 
M. Kleemann, 10.02.2011
>mehr

16.02.2011

Umwelt- und Verkehrsministerin Tanja Gönner, Friedlinde Gurr-Hirsch und Bürgermeister zu den Themen Straßenbau, Feinstaub und zum Hochwasserschutz in Ilsfeld

Ministerin Gönner und Friedlinde Gurr-Hirsch mit den Bürgermeistern der Region in Ilsfeld

„Mit dem Planfeststellungsverfahren für die Ortsumfahrung Ilsfeld wird Mitte März 2011 gestartet.“

Umwelt- und Verkehrsministerin Tanja Gönner hatte gestern (14. Februar 2011) Gespräche mit den Bürgermeistern der Raumschaft zu den Themen Straßenbau, Feinstaub und zum Hochwasserschutz in Ilsfeld (Landkreis Heilbronn) geführt. „Mit dem Planfeststellungsverfahren für die Ortsumfahrung Ilsfeld wird Mitte März 2011 gestartet“, erklärte die Ministerin. Die Nordumfahrung von Ilsfeld sei auch als Maßnahme im Luftreinhalteplan Ilsfeld enthalten. „Durch diese Maßnahme soll die bisherige Ortsdurchfahrt Ilsfeld durchgreifend vom Verkehr entlastet und die Luftbelastung verbessert werden“, so Gönner. Die Verkehrsbelastung in der Ortsdurchfahrt betrage derzeit rund 16.900 bis 18.000 Kraftfahrzeuge pro Tag. Auch Bürgermeister Thomas Knödler war erleichtert: „Ich freue mich sehr, dass die Politik Wort gehalten hat und die Umfahrung von Ilsfeld und damit auch eine wichtige Maßnahme gegen den Feinstaub weiter vorankommt.“ Für die Gemeinde sei die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens der Schlüssel um endlich in die Zielgeraden in Sachen Ortsumfahrung einzubiegen, waren sich Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch und der Bürgermeister einig. Die Staatssekretärin wies auch auf die zusätzlichen Mittel aus jüngster Vergangenheit im Landesstraßenbau hin. „Der lange Frost hat seine Spuren auf den Straßen des Landes hinterlassen, deshalb stehen für Frostschäden zusätzlich 15 Millionen Euro zur Verfügung. Auch für die dringend notwendige Erhaltung der Landesstraßen seien 40 Millionen Euro zusätzlich bereitgestellt worden.“
 
„Das Thema Luftreinhalte- und Aktionsplan bleibt durch die laufende Fortschreibung weiter auf der Tagesordnung für Ilsfeld“, erklärte die Umweltministerin. Derzeit würden verschiedene Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit und Geeignetheit geprüft, wie unter anderem ein Lkw-Durchfahrtsverbot in der Ortsdurchfahrt Ilsfeld. „Die Ergebnisse werden in Kürze erwartet“, erklärte die Ministerin. Erst auf der Grundlage der prognostizierten Auswirkungen und nach Erörterung mit den betroffenen Kommunen könne weiter entschieden werden, ob diese Maßnahme im Hinblick auf die erzielbare lokale Verbesserung der Luftqualität und die möglichen Verlagerungseffekte verhältnismäßig seien. Erst dann sei eine Aufnahme in den Luftreinhalteplan möglich. Es sei außerdem vorgesehen, die
3. Stufe der Umweltzone „Einfahrt ausschließlich für Fahrzeuge mit grüner Plakette ab dem 1. Januar 2013“ in den Luftreinhalte-/Aktionsplan aufzunehmen. Geprüft werde auch, ob das nach dem Umbau der Ortsdurchfahrt auf Teilstrecken festgelegte Tempolimit von 30 Kilometer pro Stunde ausgedehnt werden solle. Dies komme allerdings nur dann in Frage, wenn die Maßnahme zu einer Verstetigung des Verkehrsflusses und damit zu einer Abnahme der ausgestoßenen Luftschadstoffe führen würde.
 
Die anwesenden Bürgermeister bedankten sich für die Unterstützung bei den Hochwasserschutzmaßnahmen im Schozachtal: „Die bisher ausgeführten Hochwasserschutzmaßnahmen haben sich im Januar diesen Jahres schon bewährt und verhindert, dass Keller mit Wasser vollgelaufen sind.“ Der Zweckverband hatte im November die HRB Deinenbach, Oberheinriet und Abstetter Bach ihrer Bestimmung übergeben. Zu deren Gesamtkosten von rund rund 8,3 Millionen Euro habe das Land 5,8 Millionen Euro beigesteuert, erklärte Gönner. Zusammen mit den schon realisierten HRB Abstatt und Happenbach sei nun die erste Ausbaustufe umgesetzt.
 
In der zweiten Priorität seien alle weiteren gebietlich wirkenden Hochwasserschutzanlagen enthalten, wie das HRB Auenstein (Stauraum 40.000 m3) und das HRB Wüstenhausen (Stauraum 250.000 m3), die wie das HRB Abstetter Bach auf Gemarkung Ilsfeld liegen. Die beiden Becken erfordern einen Kostenaufwand von rund 7,3 Millionen Euro. Der Baubeginn sei im zweiten Halbjahr 2011 vorgesehen. Mit der Sanierung der beiden bestehenden HRB mit Dauerstau „Frankelbachsee“ und „Leberbrunnensee“ einschließlich der Ausrüstung mit einer Steuer- und Regeltechnik mit einem Kostenaufwand von rund 1,5 Millionen Euro solle demnächst begonnen werden. „Beide Maßnahmenpakete werden vom Land mit insgesamt rund 6,2 Millionen Euro unterstützt“, so die Ministerin und lobte das weitere große Engagement der Gemeinden beim Hochwasserschutz. 
 
Information für die Medien:
Die Gesamtkonzeption des anderen, im Jahr 2005 gegründeten Zweckverbandes Hochwasserschutz Bottwartal sieht sechs HRB mit einem Gesamtstauraum von circa 1 Million m³ und lokale Hochwasserschutzmaßnahmen in den Ortslagen mit Kosten von 9,7 Millionen Euro vor. Bereits gebaut und abgerechnet wurde in den Jahren 2005 bis 2009 das HRB „Am Stockbrunnen“ an der Kleinen Bottwar. Im Mai 2010 sei die Förderung für das HRB Hoftal in Höhe von rund
2,9 Millionen Euro bewilligt worden. Das HRB Hoftal mit einem Volumen von 240.000 m3 befinde sich an der Bottwar nördlich von Großbottwar. Der Spatenstich erfolgte am 22. Juli 2010. Das dortige Einzugsgebiet umfasst 52,5 km² des insgesamt 76,7 km² großen Einzugsgebiets der Bottwar.
 
>mehr

16.02.2011

55 Millionen für den Ländlichen Raum

"Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum wichtiger Motor für Arbeitsplätze und Strukturentwicklung"
 
892.310 Euro Fördermittel im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum für den Wahlkreis Eppingen
 
„Der Ländliche Raum steht vor großen Herausforderungen - der demographische Wandel, Konzentrationstendenzen in der Wirtschaft und eine mancherorts zu beobachtende zunehmende Abwanderung in die Städte gefährden die Vitalität und Leistungsfähigkeit ländlicher Gebiete. Ziel der Landesregierung ist es, den Ländlichen Raum zu stärken und weiterzuentwickeln. Das Land vergibt im Jahr 2011 Fördermittel in Höhe von 55 Millionen Euro zur Strukturförderung ländlicher Gemeinden. Mit insgesamt 892.310Euro neuen Zuschüssen fördert das Land im Rahmen des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum vierzehn Projekte im Landtagswahlkreis Eppingen. Dies teilte die Staatssekretärin und Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch am Dienstag, 15. Februar 2011 mit.
„Durch die gezielte Investitionsförderung des Landes werden alleine in diesem Jahr Projekte mit einer Gesamtinvestitionssumme von über 400 Millionen Euro angestoßen und rund 2 000 Arbeitsplätze in ländlich geprägten Orten und im Ländlichen Raum geschaffen. Das zeigt, dass die bereitgestellten Fördermittel unmittelbar bei den Menschen ankommen“, erklärte Gurr-Hirsch. Rund 70 Prozent der Landesfläche seien Ländlicher Raum, etwa 3,8 Millionen Menschen würden dort leben.
 
„Im Zuge des diesjährigen Programmentscheids fördern wir in rund 400 Gemeinden rund 900 Projekte. Insgesamt stellen wir in diesem Jahr trotz knapper Kassen sieben Millionen Euro mehr bereit als vor einem Jahr“, sagte die Staatssekretärin. ELR sei ein hervorragendes Programm, um die Attraktivität des Ländlichen Raums zu steigern und zu einer ausgewogenen Wirtschafts- und Sozialstruktur des Landes beizutragen.
 
Friedlinde Gurr-Hirsch MdL freut sich, dass fünf Kommunen in ihrem Wahlkreis insgesamt 892.310 Euro Förderzuschüsse wie folgt erhalten:
In Bad Rappenau-Obergimpern werden zwei private Projekte zur Baulückenschließung und Wohnhausmodernisierung mit je 20.000 Euro bezuschusst.
 
In der Stadt Brackenheim werden zwei privat gewerbliche Projekte wie Betriebserweiterung und Sanierungsmaßnahmen mit insgesamt 146.850 Euro bezuschusst. In Dürrenzimmern wird als kommunales Projekt die Erweiterung der Gemeinde- und Veranstaltungshalle mit 350.700 Euro gefördert. Nach Hausen a. d. Zaber fließen 80.000 Euro in eine gewerbliche Betriebserweiterung.
 
In Eppingen-Adelshofen kann ein gewerbliches Bauvorhaben mit einem Zuschuss von 61.890 Euro zur Betriebserweiterung realisiert werden. Für ein privates Bauvorhaben zur Baulückenschließung werden 20.000 Euro Förderung bewilligt.
Nach Eppingen-Elsenz fließen für ein privat gewerbliches Bauvorhaben 19.310 Euro Förderzuschuss.
In Eppingen-Kleingartach darf man sich über insgesamt 59.200 Euro Förderung für zwei private Umbauprojekte freuen.
 
In Güglingen-Frauenzimmern werden zwei gewerbliche Bauvorhaben zur Schaffung von Büroräumen und Produktionshalle mit insgesamt 94.360 Euro gefördert.
 
In Schwaigern-Niederhofen wird ein privates Vorhaben zur Schaffung zeitgemäßer Wohnverhältnisse mit 20.000 Euro gefördert.
 
>mehr

11.02.2011

Über 90.000 Kinder und Jugendliche erhalten kostenlos Obst und Gemüse

„EU-Schulfrucht­programm kann auf erfolgreiches Jahr zurückblicken“
„Baden-Württemberg hat mit seinem Konzept des EU-Schulfruchtprogramms einen erfolgreichen Weg eingeschlagen: Deutlich mehr als eine Million Portionen Obst und Gemüse sind bereits im ersten Jahr des EU-Schulfruchtprogramms in Baden-Württemberg an Kinder und Jugendliche verteilt worden. Jede Portion bedeutet einen Gewinn an Genuss, ausgewogener Ernährung und Lebensqualität. Im kommenden Jahr wollen wir noch mehr Schulen, Kindergärten und Sponsoren für unser Patenschaftskonzept des EU-Schulfruchtprogramms gewinnen“, sagte die Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Freitag (11. Februar 2011) in Stuttgart und zog damit ein Jahr nach dem Start des EU-Schulfruchtprogramms in Baden-Württemberg Bilanz.
 
Im Februar 2010 hieß es zum ersten Mal in Baden-Württemberg „Heute ist Schulfruchttag“, als in den ersten Kindergärten und Schulen die Verteilung von kostenlosem Obst und Gemüse begann. Seitdem sei die Zahl der Kinder, Einrichtungen und Sponsoren, die sich an der Umsetzung des EU-Schulfruchtprogramms beteiligten, kontinuierlich gestiegen. Mit 37 Schulen und Kindergärten ging man an den Start, mittlerweile seien es über 600. „Diese Wachstumsdynamik freut uns. Wir sehen, dass das Programm gut angenommen wird und sich mittlerweile gut etabliert hat. Mit dem kostenlosen Obst und Gemüse steigt auch das Bewusstsein für eine ausgewogene Ernährung und einen gesunden Lebensstil“, so die Staatssekretärin.
 
Gemeinsam zum Erfolg
Baden-Württemberg sei eines von sieben Ländern in Deutschland, die das EU-Schulfruchtprogramm mittlerweile umsetzen. Die Europäische Union stellt dem Land dafür bis zu zweieinhalb Millionen Euro jährlich zur Verfügung, damit geht der Löwenanteil der Finanzmitteln nach Baden-Württemberg. Damit könne sich die bisherige Bilanz im Land, auch im Vergleich zu anderen Ländern, die das Programm kofinanzieren, sehen lassen. Bei der Umsetzung habe sich Baden-Württemberg für den Weg des Patenschaftskonzeptes entschieden, was bedeute, dass neben dem Zuschuss aus Brüssel Sponsoren die Kofinanzierung übernähmen.
 
„Der Erfolg des EU-Schulfruchtprogramms in Baden-Württemberg ruht damit auf vielen Schultern. Wir erleben eine hohe Identifikation mit dem Projekt vor Ort. So entstehen zahlreiche dezentral initiierte und lokal verankerte Schulfruchtpatenschaften, die langfristig und nachhaltig angelegt sind. Die Landesregierung versteht sich dabei als Türöffner. Wir begleiten die pädagogische Betreuung und Verwaltung des Schulfruchtprogramms und helfen interessierten Einrichtungen bei der Sponsorensuche. Unseren Kindern ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen, ist ein gemeinsames Anliegen, das wir bereits seit langem fördern. Schließlich sind Ausgaben für Bildung und Gesundheit nachhaltige Investitionen mit langem Ertragswert“, betonte Gurr-Hirsch. Mit der Landesinitiative „Bewusste Kinderernährung - BeKi“ habe Baden-Württemberg seit drei Jahrzehnten ein erfolgreiches Programm, um eine ausgewogene Ernährung bei Kindern zu fördern. Das EU-Schulfruchtprogramm sei eine gute Ergänzung zu den verschiedenen  Aktionen des Landes und werde von den BeKi-Fachfrauen mit pädagogischen Begleitmaßnahmen betreut.
 
Schulfruchtschwerpunkt im Süden des Landes
Bisher liege der Schwerpunkt der teilnehmenden Einrichtungen im Süden des Landes. Die Obstanbauregion Bodensee-Oberschwaben sei mit fast 300 teilnehmenden Einrichtungen am stärksten vertreten, gefolgt vom Landkreis Konstanz mit rund 80 Teilnehmern. „Wir haben in diesen Regionen aktive Lieferanten und Sponsoren, welche die Schulen und Kindergärten tatkräftig bei der Verwirklichung des Schulfruchtprogramms unterstützen. Es kommen aber landesweit immer mehr Projektpartner dazu. Deshalb setzen wir weiter auf stetes Wachstum“, sagte die Staatssekretärin. Hier sei durchaus noch Potenzial in anderen Obst- und Gemüseerzeugerregionen, wie zum Beispiel Mittel- und Nordbaden, vorhanden.
 
Wie Obst und Gemüse an die Kinder und Schüler verteilt werde, sei oftmals die größte logistische Hürde für die Einrichtungen. Doch auch hier gebe es mittlerweile viele unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten - vom Angebot in Büffetform bis hin zum Verteildienst in den jeweiligen Klassen. Die baden-württembergische Agrarmarketinggesellschaft MBW helfe sowohl Einrichtungen wie auch Sponsoren bei der Umsetzung. 
 
Äpfel sind der Hit
„Der Trend heißt ganz klar heimisch statt exotisch, wenn es um das angebotene Obst und Gemüse geht. So bekommen die Kinder und Jugendlichen nicht nur etwas Gesundes zu essen, sondern werden gleichzeitig für die Vielfalt unserer heimischen Produkte sensibilisiert. Darauf kommt es beim EU-Schulfruchtprogramm schließlich auch an“, so Gurr-Hirsch. Dabei erfreue sich Apfel besonderer Beliebtheit, denn er sei in Lieferung, Lagerung und Verteilung relativ einfach zu handhaben. Die Palette des Angebots reiche aber viel weiter. „Was auf den Feldern und in den Gärten Baden-Württembergs wächst, steht auch beim EU-Schulfruchtprogramm mit auf dem Speiseplan“, sagte die Staatssekretärin.
 
Wissen festigen
Das EU-Schulfruchtprogramm ermögliche Kindern und Jugendlichen den vielfältigen Genuss der heimischen Obst- und Gemüsearten. Neben dem Geschmackserlebnis könnten Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrkräfte die Chance nutzen und lehrreiche Informationen über die verzehrten Früchte vermitteln. Dazu stünden vom Ministerium entwickelte, kostenlose Broschüren, ausgearbeitete Lernzirkel und weiterführende Unterlagen zur Verfügung. Aktivitäten im Freien, wie der Besuch eines Bauernhofes oder eines Streuobstpfades, rundeten das Angebot ab.
 
Weiter Begeisterung wecken
„Unser Ziel bleibt eine möglichst flächendeckende Versorgung von Kindern und Schülern in ganz Baden-Württemberg mit kostenlosem Obst und Gemüse. Dazu werden wir weiter die Werbetrommel rühren“, stellt Gurr-Hirsch heraus. Wie die Umsetzung des EU-Schulfruchtprogrammes in Baden-Württemberg bewertet wird, werde von der MBW Marketinggesellschaft mittels Fragebögen untersucht.
 
Weitere Informationen zur Umsetzung des EU-Schulfruchtprogramms in Baden-Württemberg finden Sie unter www.schulfrucht-bw.de oder unter www.mlr.baden-wuerttemberg.de.
 
>mehr

08.02.2011

Fachtagung „Erfolgreich Unternehmerin sein - Die Rolle der Frauen in der ländlichen Entwick-lung“

„Frauen sind europaweit der Motor der ländlichen Entwicklung“
„Angesichts des rasanten Strukturwandels in Wirtschaft und Gesellschaft im Ländlichen Raum benötigen wir den Ideenreichtum, den Mut und die Flexibilität der Frauen dringender denn je, um diese Herausforderungen zu meistern und die Europäische Strategie 2020 für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum umzusetzen. Frauen sind europaweit der Motor der ländlichen Entwicklung, sowohl in wirtschaftlicher als auch sozialer Hinsicht“, sagte die Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Dienstag (8. Februar 2011) in Brüssel anlässlich der Internationalen Fachtagung „Erfolgreich Unternehmerin sein - Die Rolle der Frauen in der ländlichen Entwicklung“.
 
Wie erfolgreich Frauen im Ländlichen Raum sind und welche Impulse sie für die ländliche Entwicklung setzen, zeige sich an den Unternehmerinnen aus Baden-Württemberg und Südtirol, die den zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus dem Europäischen Parlament, der Europäischen Kommission und den Mitgliedsstaaten ihre Projekte vorstellten.
 
Frauen in den ländlichen Räumen in Europa bräuchten die richtigen Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit in wirtschaftlichen und sozialen Netzwerken sowie die Bereitstellung von Risikokapital für innovative Projekte und Unternehmen. Auch bedürfnisgerechte Qualifizierungen und eine zufriedenstellende Betreuung für Kinder und pflegebedürftige Familienangehörige seien von großer Bedeutung, so Gurr-Hirsch
 
„Die wichtige Rolle der Frauen in der Landwirtschaft und im Ländlichen Raum bei der Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2013 darf nicht vernachlässigt werden und muss in den Legislativvorschlägen der Kommission ihren Niederschlag finden“, sagte die Europaabgeordnete Elisabeth Jeggle, die im Rahmen der Fachtagung ihren Initiativbericht „Frauen in der Landwirtschaft und im ländlichen Raum“ vorstellte. Josefine Loriz-Hoffmann von der Europäischen Kommission sieht in der zweiten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik eine gute Möglichkeit, speziell für Frauen vorgesehene Fördermaßnahmen anzubieten. Hierbei hob sie die von Baden-Württemberg im Maßnahmen- und Entwicklungsplan für den Ländlichen Raum enthaltenen Fördermöglichkeiten für innovative Projekte von Frauen besonders hervor.
 
„Die baden-württembergische Landesregierung wird auch künftig ein besonderes Augenmerk auf die Förderung von Frauen im Ländlichen Raum legen. Grundsätzlich stehen Frauen alle Förderprogramme offen. Zusätzlich bietet Baden-Württemberg, unterstützt durch die Europäische Union, das Programm ‚Innovative Maßnahmen für Frauen im Ländlichen Raum‘ an. Dieses hat zum Ziel, direkt an den konkreten Problemen und Herausforderungen der Frauen im Ländlichen Raum anzusetzen. Dass Baden-Württemberg mit diesen Programmen an der richtigen Stelle ansetzt, zeigen die vielen geförderten Beispiele erfolgreicher und innovativer Projekte, die Frauen auf die Beine gestellt haben“, betonte die Staatssekretärin. Nicht selten seien dadurch nicht nur der eigene Arbeitsplatz oder landwirtschaftliche Betrieb gesichert worden, sondern sogar neue Arbeitsplätze entstanden. „Das ist Diversifizierung par excellence“, so Gurr-Hirsch.
 
Ein besonderer Gesichtspunkt bei der Auswahl der geförderten Vorhaben liege dabei auf der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Der zweigleisige Ansatz sei daher eine gute Möglichkeit, die Gleichstellung von Frauen und Männern bei der ländlichen Entwicklung noch weiter voranzubringen, zusätzliches Wachstum und Beschäftigung im Ländlichen Raum zu generieren und die Lebensqualität im Ländlichen Raum zu verbessern.
 
 
Hintergrundinformationen:
Alle Fachvorträge und Projektbeispiele, die im Rahmen der Fachtagung vorgestellt wurden sowie detaillierte Informationen zum Programm „Innovative Maßnahmen für Frauen im Ländlichen Raum“ sind auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz unter www.mlr.baden-wuerttemberg.de sowie unter www.frauen.landwirtschaft-bw.de abrufbar.
 
 
 
 
>mehr

06.02.2011

Verleihung des Bundesverdienstordens an Ulrich Eimüllner

„Ohne Ulrich Eimüllner gäbe es keine Heilbronn-Open“
„Dank der professionellen Arbeit von Ulrich Eimüllner haben sich die Heilbronn Open zu einem Markenzeichen der internationalen Tennisszene und einem sportlichen Aushängeschild für die Region entwickelt,“ sagte die Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Sonntag (6. Februar 2011) in Lauffen am Neckar (Landkreis Heilbronn). Seit 28 Jahren organisiere Ulrich Eimüllner diese Kultveranstaltung. Hierfür überreichte sie ihm den Bundesverdienstorden.
 
Bereits im Jahr 1983 habe der frühere Profifußballer gemeinsam mit Peter Litterer die Idee entwickelt, in der Region ein Tennisturnier mit hochrangigen Spielern zu veranstalten. Schon drei Monate später sei das erste Turnier in den Tennishallen von Talheim und Lauffen veranstaltet worden. „Der Erfolg brachte weiteren Erfolg mit sich und so wird die Heilbronn Open seit 1988 als ATP-Turnier ausgerichtet eine Turnierkategorie, bei der Weltranglistenpunkte vergeben werden“, so Gurr-Hirsch.
 
Trotz einer Querschnittslähmung, die sich Eimüllner bereits 1987 bei einem Verkehrsunfall zugezogen habe, habe er das Turnier kontinuierlich weiter entwickelt, ohne selbst finanziell davon zu profitieren. „Ulrich Eimüllner zieht keinen Gewinn aus seinem Engagement für die Heilbronn Open, trägt aber als Turnierdirektor das volle Risiko dieser Veranstaltung“, sagte Gurr-Hirsch. 1997 habe er das Tennis Center Talheim ausgebaut und ein Qualifikationsturnier für den Nachwuchs gestartet. „Ulrich Eimüllner ist mit seiner Arbeit nicht nur ein Vorbild für Menschen mit Behinderungen. Er ist ein Vorbild für alle, die noch auf den letzten Anstoß warten, aktiv zu werden“, so die Staatssekretärin. Menschen wie er gehörten zu den Machern, die eine Region benötige, um attraktiv zu sein. Ein Spitzenturnier wie die Heilbronn Open wirke sich zugleich positiv auf den Breitensport in der ganzen Region aus.
 
Der Bundesverdienstorden gilt als höchste Auszeichnung Deutschlands für Verdienste um das Allgemeinwohl und wird vom Bundespräsidenten verliehen.
 
>mehr

04.02.2011

Cluster Forst und Holz

„Vor allem kleinere und mittlere Unternehmen für Leistungs-fähigkeit der Branche maßgeblich“
 
Besuch der Holzbaufirma Paul Stephan GmbH + Co. KG in Gaildorf
„Das Waldland Baden-Württemberg verfügt auf 1,4 Millionen Hektar über leistungsfähige und naturnahe Waldbestände. Mit einem Holzeinschlag, der in den vergangenen Jahren durchschnittlich bei rund elf Millionen Kubikmetern lag, steht der heimischen Holzindustrie ein Rohstoffpotenzial zur Verfügung, das es möglichst gewinnbringend zu nutzen gilt“, sagte die Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Freitag (4. Februar 2011) in Gaildorf (Landkreis Schwäbisch Hall). Holz sei der Rohstoff des 21. Jahrhunderts - vielseitig einsetzbar, nachwachsend und ausgesprochen klimafreundlich.
 
„Insgesamt haben wir eine hohe Dichte an leistungsfähigen und innovativen Betrieben in der Forst- und Holzwirtschaft im Land, die regional sehr unterschiedlich verteilt sind“, erklärte Gurr-Hirsch. Mit Blick auf die wirtschaftliche Leistung der Branche führe dies zu deren latenten Unterbewertung. „Im Landesdurchschnitt arbeiten rund vier Prozent der Beschäftigten in Betrieben entlang der Wertschöpfungskette Holz. In den eher ländlich geprägten Regionen Nordwürttembergs oder in Teilen des Schwarzwalds sind es mancherorts aber mehr als zehn Prozent der arbeitenden Bevölkerung, die in einem holzverarbeitenden Betrieb ihr Auskommen finden“, unterstrich die Staatssekretärin.
 
Vielseitige Clusterinitiative des Landes stärkt Forst und Holz
„Der Forst- und Holzwirtschaft kommt große ökonomische Bedeutung zu. Zudem leistet sie einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele. Die Branche verkauft sich allerdings unter Wert“, betonte Gurr-Hirsch. Das Land habe deshalb eine umfangreiche Clusterinitiative ins Leben gerufen, die den Sektor stärken und seine Leistungen stärker in den Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung rücken soll.
 
Zur Weiterentwicklung der Forst- und Holzbranche sehe die Clusterinitiative des Landes ein 10-Punkte-Programm vor, das laut Gurr-Hirsch in den nächsten Jahren umgesetzt werde. Die Dokumentation und öffentlichkeitswirksame Darstellung der Wertschöpfungskette Holz und ihres Potentials stehe bei der Arbeit der Clusterinitiative zunächst an erster Stelle. Wichtige Schritte auf dem weiteren Weg wären die Mobilisierung von Holzreserven und die Optimierung der Ernte- und Transportlogistik. Die Anhebung des Innovationsniveaus der Unternehmen sowie ein geregeltes und koordiniertes Miteinander der stofflichen und energetischen Ansprüche, die an die Holzverwendung gestellt werden, müssten folgen.
 
„Das Konzept der Clusterinitiative Forst und Holz Baden-Württemberg bietet hervorragende Ansatzpunkte, um die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit dieses Wirtschaftszweiges zu stärken. Mit den Handlungsempfehlungen hat sich die Branche ambitionierte Ziele und eine hohe Messlatte gesetzt, die mit vereinten Kräften der Unternehmen, Verbände und Politik erreichbar sind. Die Voraussetzungen hierfür sind gut. Mittelständische Unternehmen, die einen gleichermaßen traditionellen wie modernen Rohstoff verarbeiten und mit einem regionalen Ansatz Wirtschaftswachstum und Klimaschutz umsetzen, können die Herausforderungen der Zukunft zuversichtlich angehen. Für die Wirtschaft des Landes bilden sie eine wichtige Basis“, erklärte die Staatssekretärin.

>mehr

01.02.2011

Daniel Caspary MdEP vor Ort in Ilsfeld

Auf Einladung von Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL und der örtlichen CDU besuchte der Europaabgeordnete Daniel Caspary die Firma Weima in Ilsfeld. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung war es den zahlreich erschienenen Bürgern möglich, den mittelständischen Maschinen- und Anlagenbauer kennen zu lernen, mehr über die EU-Außenwirtschaftspolitik zu erfahren sowie mit dem Brüsseler Parlamentarier direkt ins Gespräch zu kommen.
Der erst 34-jährige Daniel Caspary erläuterte gekonnt und aufschlussreich die Arbeit des Europaparlaments und thematisierte dabei insbesondere die ökonomische Bedeutung der Union. „Die EU ist heute mit 20 Prozent an den weltweiten In- und Exporten beteiligt und damit die größte Handelsmacht der Welt“, berichtete er den interessierten Zuhörern. Als Sprecher der christdemokratischen EVP-Fraktion im Ausschuss für Internationalen Handel (INTA) weiß der Abgeordnete aus Stutensee darüber bestens Bescheid. Er möchte als Mitglied dieses Gremiums dazu beitragen, die Globalisierung zum Wohle der Menschen in Europa und in den Ländern unserer Wirtschaftspartner verantwortlich mitzugestalten. Dass die EU als größter Exporteur der Welt ein strategisches Interesse habe Handelsbarrieren weltweit abzubauen, sei dabei unbestritten. Friedlinde Gurr-Hirsch konnte dies nur bestätigen: „Baden-Württemberg profitiert wie kein anderes Bundesland von offenen Märkten“, hob sie in ihrer Ansprache hervor. 

Durchgeführt wurde die Informationsveranstaltung im Betrieb der Firma Weima. Das im Jahre 1986 gegründete mittelständische Unternehmen verfügt heute über 150 Mitarbeiter. Als erfolgreicher Lieferant zuverlässiger Zerkleinerungs- und Brikettiertechnik hat sich der Maschinen- und Anlagenbauer in einem weltweiten Markt etabliert. „Mehr als 20.000 ausgelieferte Maschinen machen uns stolz und spornen uns an“, sagte der geschäftsführende Gesellschafter Martin Friz, der zuversichtlich in die Zukunft sieht.
 
Diesen Optimismus vertrat die überwiegende Mehrzahl der anwesenden kleinen und mittleren Unternehmer. Sie konnten sich im Schlussteil der Veranstaltung in einer anregenden Diskussion praxisnah und konstruktiv mit Daniel Caspary austauschen.
 
Markus Kleemann
>mehr

27.01.2011

Bäuerinnenkongress des LandFrauenverbandes Südbaden

„Landfrauen sind Ideengeberinnen und Zukunftsarchitektinnen für den Ländlichen Raum“
„Wo im Ländlichen Raum Zukunft drauf steht, stecken oftmals auch die Landfrauen dahinter. Die Landfrauen sind wichtige Antriebskräfte für Innovation, Bildung und Zusammenhalt. Sie gehen Herausforderungen aktiv an und machen sie zu Chancen für den Ländlichen Raum. Landfrauen sind Zukunftsarchitektinnen“, sagte die Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, anlässlich des Bäuerinnenkongresses des Landfrauenverbandes Südbaden am Donnerstag
(27. Januar 2011) in Villingen-Schwenningen Pfaffenweiler (Schwarzwald-Baar-Kreis).
 
„Wie sich das Erscheinungsbild der Landwirtschaft von einer handarbeitlich geprägten zu einer hochtechnologischen Branche verändert hat, so haben sich auch die Aufgaben und Anforderungen an die Bäuerinnen gewandelt. Sie sind heute Hof- und Familienmanagerinnen mit breiter Wissens- und Kompetenzbasis. In unserer vielseitig aufgestellten Landwirtschaft brauchen wir dieses Können, um nachhaltig und erfolgreich zu arbeiten“, so die Staatssekretärin. Gerade in der Bildung leisteten die Landfrauen wertvolle Arbeit. Diese reiche von der Verbraucherbildung bis hin zur beruflichen Weiterbildung. „Mit ihren Bildungsangeboten bieten die Landfrauen nicht nur für die Einzelne neue Chancen, sondern für die landwirtschaftlichen Betriebe insgesamt. Das unterstützt auch die Landesregierung finanziell und ideell“, betonte Gurr-Hirsch. Frauen, die sich im Ländlichen Raum eine neue Existenz aufbauen wollten, könnten etwa mit dem Programm „Innovative Maßnahmen für Frauen im Ländlichen Raum“ (IMF) Zuschüsse für Existenzgründungen oder für Qualifizierungsmaßnahmen erhalten.
 
Agrarpolitik vor wichtigen Weichenstellungen für die Zukunft
„Wir gestalten heute die Zukunft der Landwirtschaft, indem wir uns bei der Diskussion um die Weiterentwicklung der europäischen Agrarpolitik auf nationaler und europäischer Ebene stark machen. Die Landwirtschaft in Baden-Württemberg ist geprägt durch Vielfalt und die Arbeit der bäuerlichen Familienbetriebe, diese Qualitätsmerkmale sollen auch weiterhin gewährleistet sein“, stellte die Staatssekretärin heraus. Nur eine starke und wettbewerbsfähige Landwirtschaft, könne auch in Zukunft ihren Aufgaben gerecht werden. „Mehr denn je brauchen wir die Landwirtschaft und für unsere bäuerlichen Familienbetriebe Planungssicherheit und Zukunftsperspektiven“, so Gurr-Hirsch.
 
Landfrauen als Botschafterinnen für Qualität und Genuss aus der Region
„Keiner kann besser die Vielfalt unserer regionalen Spezialitäten vermitteln als die Landfrauen. Sie sind kompetente Ansprechpartnerinnen für Herkunft und Qualität regionaler Lebensmittel. Mit der Qualifizierung zu Agrarbotschafterinnen für regionale Produkte können sie dieses Wissen weitergeben und auch andere für die Genüsse aus Baden-Württemberg begeistern“, sagte die Staatssekretärin. Unter dem Motto „aus der Region - für die Region“ könnten die Botschafterinnen gerade die Besonderheiten der Lebensmittel ihrer Heimat Anderen näher bringen.

„Mit dem ‚Qualitätszeichen Baden-Württemberg‘ und dem ‚Biozeichen Baden-Württemberg‘ haben wir bereits zwei etablierte Markenzeichen für regionale Produkte. Diese gilt es, weiter zu transportieren. Qualität und Genuss sind schließlich die besten Verkaufsargumente für Spezialitäten aus unserem Land“, so Gurr-Hirsch.
 
 
Weitere Informationen zum Thema Landwirtschaft finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums unter www.mlr.baden-wuerttemberg.de
 
 
 
>mehr

27.01.2011

Winterwanderung der CDU Bad Rappenau

Friedlinde Gurr-Hirsch bei der Begrüßung der CDU-Wanderfreunde

Baden-Württemberg vom Dioxin-Skandal nicht betroffen

Regierungsmitglied Friedlinde Gurr-Hirsch hatte gute Nachrichten für die Teilnehmer der CDU-Winterwanderung ins Forsthaus Obergimpern: „Die Bürger im Land können den heimischen Nahrungsmitteln vertrauen. Wir haben saubere Eier und einwandfreies Schweinefleisch. Die Erzeugnisse aus Baden-Württemberg haben eine hohe Qualität. Der aktuelle Futtermittelskandal in Deutschland betrifft uns nicht“.

Die Landtagsabgeordnete ging in lockerer Runde noch auf weitere politische Aufgabengebiete ein: Verbesserung des Verkehrssituation, Atomausstieg , erneuerbare Energien und die Qualitätsoffensive in der Bildung. Ausdrücklich lobte Gurr-Hirsch den Schlichtungsprozess zu „Stuttgart 21“ unter Heiner Geißler. Im Hinblick auf die Landtagswahl im März gelte es nun die Bürger aufzuklären und die „Dagegen-Parteien“ zu entlarven. Die CDU befinde sich im Aufwind. Die Menschen im Land würdigen das große Wirtschaftswachstum von 5% und die niedrige Arbeitslosigkeit.

>mehr

26.01.2011

Friedlinde Gurr-Hirsch zur Agrarpolitik

Referat beim Stadtverband Schwaigern
„In der Agrarpolitik steht die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Landwirtschaft an vorderster Stelle. Für die Landwirte spielen Kontinuität und Einkommenssicherung eine bedeutende Rolle, denn nur eine starke Landwirtschaft kann ihre Aufgaben für die Gesellschaft erfüllen. Die Agrarpolitik muss deshalb verlässlich sein. Das ist und bleibt unser Ziel in Baden-Württemberg und dafür kämpfen wir auch in der Europäischen Union“, sagte die baden-württembergische Staatssekretärin für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL bei einer Agrarpolitischen Veranstaltung des CDU-Stadtverbandes Schwaigern in der Heuchelbergkellerei vor über 100 Zuhörern. 
Die Produktion von qualitativ hochwertigen und gesunden Lebensmitteln sei die wichtigste Aufgabe der Landwirtschaft. „Besonders bedeutend ist die Produktion von heimischen Lebensmitteln. Sie werden unter Einhaltung hoher Standards und nachvollziehbarer Produktionsmethoden erzeugt“, so Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch. Aber auch der Export der Agrarprodukte sei bedeutend. Die internationalen Rahmenbedingungen seien jedoch gekennzeichnet durch Globalisierung, Klimawandel, Rohstoffknappheit und einer wachsenden Bevölkerung. „Das bedeutet auch eine höhere Nachfrage nach Lebensmitteln. Um diesen steigenden Bedarf zu decken, wird auch die baden-württembergische Landwirtschaft mehr denn je gebraucht“, stellte Friedlinde Gurr-Hirsch optimistisch fest.
Eine weitere wichtige Aufgabe der Landwirtschaft sei die Erhaltung und die Pflege der Kulturlandschaft. „Unsere Landwirtschaft ist charakterisiert durch Vielfalt, durch den Wechsel von Acker- und Grünland, Wald und Weinbau“, erklärte die Staatssekretärin. Die Schönheit der Landschaft sei nicht im Bruttoinlandsprodukt berücksichtigt. Jedoch sei die gepflegte und vielfältige Kulturlandschaft, gerade auch in touristischer Hinsicht, ein wichtiges Markenzeichen des Landes. „Am besten kann diese Landschaft durch Nutzung, also durch die Bewirtschaftung durch die Landwirte erhalten werden“, sagte Friedlinde Gurr-Hirsch. Bis heute sei die Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete ein wichtiges Instrument der baden-württembergischen Agrarpolitik. Hierdurch könnten standortbedingte Produktionsnachteile abgemildert werden.
Die EU-Kommission wolle nun zur Begründung der Direktzahlungen eine grünere Agrarpolitik. „Agrarumweltmaßnahmen sind bereits seit jeher inhaltliche und finanzielle Schwerpunkte der Agrarpolitik des Landes. Baden-Württemberg ist damit ein Vorbild innerhalb der EU“, sagte Gurr-Hirsch. Dies dürfe dem Land nun aber nicht zum Nachteil werden. Das hohe Niveau beim Umweltbewusstsein der baden-württembergischen Landwirtschaft dürfe nicht durch pauschale „Aufgrünung“ in der 1. Säule der EU-Agrarpolitik gefährdet oder verspielt werden. Es sei erfreulich, dass die EU die multifunktionale Landwirtschaft befördern wolle. Das dürfe aber nicht auf dem Rücken der Landwirte erfolgen. „Unseren Betrieben, die bereits ein hohes ökologisches Niveau einhalten, dürfen keine Nachteile aus einer möglichen von oben verordneten Ökologisierung entstehen“, so Gurr-Hirsch. Auch gelte es, der damit verbundenen Bürokratie entgegen zu treten.
Friedlinde Gurr-Hirsch MdL kündigte in der Heuchelbergkellerei auch eine Bundesratsinitiative von Baden-Württemberg an, den Anbaustopp für Reben bis 2025 zu verlängern. Man wolle im Begleitzug von Rheinland-Pfalz und anderen weinbautreibenden Bundesländern der Bundeskanzlerin mit dieser Initiative den Rücken für Verhandlungen in Brüssel stärken. Die Versammlung quittierte dies mit lebhaftem Applaus.
 
 
 
>mehr

26.01.2011

Sozialministerin Monika Stolz spricht über Familie und Gesellschaft

v.l.r.: Stadtrat Erwin Wagenbach, Friedlinde Gurr-Hirsch, Sozialministerin Monika Stolz, Stadtrat und 1. Vorsitzender der CDU Ralf Kochendörfer)
Einen interessanten und informativen Vortrag gab es mit Monika Stolz im Hotel Häffnerbräu, die auf Initiative Ihrer Kollegin Friedlinde Gurr-Hirsch in die Kurstadt gekommen war.
Thema des Abends war die Entwicklung der Familie im 21. Jahrhundert.
Die beiden CDU-Politikerinnen, selbst mehrfache Mütter, leben das, was heute in der Gesellschaft als zukunftsweisend gilt: Das familiäre Glück (80% der jungen Leute wünschen sich eine eigene Familie) und die berufliche Selbstverwirklichung der Frau. Die Kindererziehung in der Familie hat für die beiden Christdemokratinnen eine fundamentale Bedeutung für die Entwicklung des Nachwuchses und seine spätere Entfaltung in der Gesellschaft. Ebenso sind heute hochqualifizierte Frauen unverzichtbar für die Wirtschaft. Der Staat und die Unternehmen haben die Aufgabe beides zu ermöglichen, z.B. durch Angebote zur Kinderbetreuung. Für deren Finanzierung mit Steuergeldern müssen die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen im Land stimmen. Stolz warnte davor, bei der bevorstehenden Landtagswahl im März für Parteien zu votieren, die dies gefährden.
>mehr

26.01.2011

Straßenerhaltungsmaßnahmen im Landtagswahlkreis Eppingen

"Zusätzliches Geld aus Sonderprogramm für die Erhaltung
der Landesstraßen."
Der Landkreis kann mit zusätzlichem Geld für die Landesstraßen rechnen. Dies gab heute die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch in Untergruppenbach bekannt. Der Kreis würde von einem Sonderprogramm profitieren, das für die Erhaltung der Landesstraßen aufgelegt werden soll. Nach dem gestrigen Abschluss der Beratungen im Finanzausschuss des Landtags könnten im Wahlkreis in diesem Jahr insgesamt 850.000 Euro zusätzlich für die Erhaltung der Landesstraßen investiert werden. "Der Winter hinterlässt auf den Straßen im Kreis seine Spuren. Das Land will mit dem zusätzlichen Geld den dadurch gestiegenen Anforderungen in die Erhaltung der Straßen Rechnung tragen." Der Landtag müsse der über einen Nachtrag zum Landeshaushalt 2011 vorgesehenen Mittelaufstockung um 40 Millionen Euro zwar noch zustimmen. "Ich bin allerdings zuversichtlich, dass im Landtag über die Koalitionsfraktionen von CDU und FDP die notwendige Mehrheit gefunden wird", so Gurr-Hirsch.
 
Mit den zusätzlichen Geldern könnten danach dringend notwendige Sanierungen und Ausbesserungen von Schäden auf den Landesstraßen in Angriff genommen werden, so Gurr-Hirsch. Insgesamt 3 Straßenabschnitte im Wahlkreis sollen über das Sonderprogramm für die Landesstraßen auf Vordermann gebracht werden. "Die Mobilität ist für die Menschen in der Region von großer Bedeutung. Dazu braucht es ein gut ausgebautes Straßennetz", so Gurr-Hirsch.
 
Liste der zusätzlich vorgesehenen Straßenerhaltungsmaßnahmen im Wahlkreis Eppingen:
L 549 Fahrbahndeckenerneuerung  Obergimpern 550.000 EUR
L 1100 Fahrbahndeckenerneuerung OD Beilstein 200.000 EUR
L 1110 Fahrbahndeckenerneuerung Kleingartach 100.000 EUR.

 

 
 

 

>mehr

26.01.2011

Verleihung des Bundesverdienstordens an Edgar Wurster

„Edgar Wurster hat die Entwicklung von Sersheim maßgeblich mitgeprägt“
„Als Gemeinderat und stellvertretender Bürgermeister hat sich Edgar Wurster weit über das normale Maß hinaus für das Wohl Sersheims engagiert und sich dabei vor allem für eine verbesserte Infrastruktur eingesetzt,“ betonte die Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL im Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz in Sersheim (Landkreis Ludwigsburg). Für sein ausgeprägtes kommunalpolitisches Engagement über fast drei Jahrzehnte hinweg, überreichte sie ihm dort am Dienstag (25. Januar 2011) den Bundesverdienstorden.
 
Der ehemalige Leiter des Vermessungsamtes beim Landratsamt Heilbronn habe sich 28 Jahre lang im Gemeinderat engagiert, davon über 20 Jahre als stellvertretender Bürgermeister. Genauso lange sei er parteipolitisch bei der SPD in Sersheim aktiv gewesen. „Man kann Sie mit Fug und Recht als kommunalpolitisches Urgestein bezeichnen“, sagte Gurr-Hirsch.
 
Sein Wort habe bei den Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat und in der Verwaltung gleichermaßen Gewicht gehabt. „Edgar Wurster verfügt über hohe Detailkenntnisse, fundiertes Fachwissen und diplomatisches Geschick“, sagte die Staatssekretärin. Vor allem beim Flurbereinigungsverfahren, bei dem es um eine Fläche von über 1.000 Hektar ging und an dem über 700 Personen beteiligt waren, sei es Edgar Wurster gelungen, Akzeptanz für strittige Entscheidungen und Maßnahmen zu schaffen. Ihn nur auf dieses Thema einzuengen, würde seinem Engagement für Sersheim jedoch nicht gerecht. „Insbesondere für neue Spielplätze, die Erweiterung der Hauptschule und den Neubau der Grundschule hat er sich eingesetzt“, würdigte Gurr-Hirsch. Besonders am Herzen habe ihm ein intensiver Austausch mit der italienischen Partnerstadt Canale gelegen, für den er sich auch im Rahmen der Haushaltsdebatten einsetzte.
 
 
Für sein Engagement wurde Edgar Wurster von Ministerpräsident Stefan Mappus für den Bundesverdienstorden vorgeschlagen. Dieser gilt als höchste Auszeichnung Deutschlands für Verdienste um das Allgemeinwohl und wird vom Bundespräsidenten verliehen.
 
>mehr

25.01.2011

Frauen stärken den Ländlichen Raum

Baden-Württemberg ist die Förderung von Frauen im Ländlichen Raum ein wichtiges Anliegen
 
Qualifizierungsmaßnahmen fördern den Erfolg landwirtschaftlicher Unternehmen
„Auf den Höfen leben und arbeiten kreative Frauen, die sich immer neue Einkommensfelder erschließen. Damit diese Kreativität weiter erhalten bleibt, ist Fachwissen erforderlich. Dafür hat sich der Verein für landwirtschaftliche Fachbildung eingesetzt und eine Qualifizierungsmaßnahme für Frauen im Ländlichen Raum angeboten“, sagte die Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Dienstag (25. Januar 2011) im Nachgang zur Übergabe der Zertifikate für die Qualifizierungsmaßnahme „Kaufmännisches Büro- und Kommunikationstraining für Frauen mit Schwerpunkt Landwirtschaft“. Die Zertifikate wurden am Montag (24. Januar 2011) in Ilshofen-Oberaspach (Landkreis Schwäbisch-Hall) vergeben.
 
Die Veränderungen der agrarpolitischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen stellen die landwirtschaftlichen Familien und die ländliche Bevölkerung vor Herausforderungen. Bei der Sicherung der landwirtschaftlichen Einkommen spielen die Frauen eine wichtige Rolle. „Die Frauen sind wahre Multitalente. Sie sitzen auf dem Traktor, versorgen die Tiere und kümmern sich um Haushalt und Kinder. Und so nebenbei erschließen sie mit Kreativität, Elan und Unternehmensgeist neue Tätigkeitsfelder und betriebliche Standbeine“, so Gurr-Hirsch.
 
Das Anliegen des Landes sei, gerade Frauen im Ländlichen Raum bei der Schaffung neuer Arbeits- und Einkommensfelder zu unterstützen. Ein wichtiger Beitrag dazu sei das von der Europäischen Union mitfinanzierte Programm zur Förderung innovativer Maßnahmen für Frauen im Ländlichen Raum (IMF). Mit Hilfe dieses Programmes könnten Frauen neue Einkommens- und Beschäftigungsmöglichkeiten im Ländlichen Raum durch innovative Ideen entwickeln und umsetzen. „Spezifische Qualifizierungsangebote haben Arbeitsplätze von Frauen im Ländlichen Raum gesichert. Wir investieren in Ideen. Das ist eine der besten Innovationen für den Ländlichen Raum“, erklärte die Staatssekretärin.
 
Mit finanzieller Unterstützung durch dieses Förderprogramm habe der Verein für landwirtschaftliche Fachbildung (VLF) die Qualifizierungsmaßnahme „Kaufmännisches Büro- und Kommunikationstraining für Frauen mit Schwerpunkt Landwirtschaft“ für Frauen im Ländlichen Raum auf die Beine gestellt. Mit dieser Maßnahme hätten die Teilnehmerinnen wichtige und unverzichtbare Qualifikationen für ein langfristig erfolgreiches landwirtschaftliches Unternehmen erworben. „Wir brauchen Mut zu Neuem und Mut zu Veränderungen, denn nur wer Dinge verändert, kann Bewährtes erhalten“, betonte Staatssekretärin Gurr-Hirsch.
 
 
Weitere Informationen zum Thema Frauen im Ländlichen Raum sind auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz unter http://www.mlr.baden-wuerttemberg.de/Frauen_im_Laendl_Raum/10216.html abrufbar.
>mehr

24.01.2011

455.207,00 Euro fließen an Firmen im Wahlkreis Eppingen - 733.128 Euro an die Hochschule Heilbronn – 339.030 Euro an die Handwerkskammer Heilbronn

Bundesministerium für Bildung und Forschung bewilligt Projektförderungen
Sehr erfreut zeigte sich die CDU-Landtagsabgeordnete über die Nachricht der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, dass Förderungen für zwei innovative Forschungsprojekte von Firmen in ihrem Wahlkreis mit insgesamt 455.207,00 Euro und an die Hochschule Heilbronn mit 733.128 Euro bewilligt wurden.
„Diese Förderungen stärken die Wirtschaft des Landes Baden-Württemberg und tragen dazu bei, dass unsere Region Ihrem Ruf eines Innovationsstandortes auch in Zukunft gerecht werden kann. Das größte Kapital der baden-württembergischen Wirtschaft sind die guten Ideen der Betriebe und der dortigen Mitarbeiter. Diese sind im internationalen Vergleich oft wegweisend und tragen dazu bei, dass unser Bundesland eine Spitzenposition einnimmt“, so Gurr-Hirsch.
Ergänzend sagte sie: „Genauso wichtig ist die Förderung im Bereich der Hochschule, damit auch in Zukunft genügend Nachwuchskräfte für die Firmen zur Verfügung stehen“. Gefördert werden an der Hochschule Heilbronn Professorinnenstellen und Forschungsvorhaben im Technikbereich. Konkret werden bei den Firmen die Entwicklung innovativer Gradientenschichten mit nanoskaligen Hybridpolymeren sowie die Anpassung der Drucksysteme für CNT-modifizierte Pasten  gefördert.
Das Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Heilbronn wird zudem mit 339.030 Euro gefördert, um die Ausstattung zu modernisieren.
 
 
>mehr

16.01.2011

Neujahrsempfang bei der CDU Lauffen

mit Ministerpräsident Stefan Mappus

Einen wieder einmal gelungenen Neujahrsempfang feierte der CDU-Stadtverband am 16. Januar in der Stadthalle in Lauffen. Nach einführenden Worten des Vorsitzenden Frank Braun, wandten sich Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL und Bürgermeister Klaus-Peter Waldenberger mit kurzen Grußworten an die Besucher. Danach folgte eine beeidruckede Rede von Ministerpräsident Stefan Mappus. Er ging vor 350 Zuhöreren auf die Bereiche der Landespolitik wie Finanzen, Wirtschaft, Bildung  und Infrastruktur ein. Er machte nochmals klar, dass Stuttgart 21  eine Chance ist, die sich das Land  nicht entgehen lassen darf. Mit der  Demonstation verschiedener Organisationen ging Herr Mappus gelassen um, indem er handfeste Argumente forderte. Die Veranstaltung wurde durch den Musikerverein Lauffen musikalisch umrahmt.

>mehr

14.01.2011

Verleihung des Bundesverdienstordens an Clemens Balles

„Großes Engagement für die Jugend“
„Clemens Balles hat sich in vielen kirchlichen und karitativen Funktionen insbesondere der Jugend angenommen und mit dem Aufbau der Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn wesentlich zur Verbesserung der ambulanten Pflege im Neckar-Odenwald-Kreis beigetragen“, sagte die Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Freitag (14. Januar 2011) in Hardheim (Neckar-Odenwald-Kreis).
 
„Seit Clemens Balles als Jugendlicher Verantwortung als Gruppenleiter in Hainstadt übernommen hat, ist er auf verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichen Funktionen mit der Jugendarbeit verbunden“, so die Staatssekretärin. So habe er als Organisator vieler Winter- und Sommerfreizeiten, als Mitglied des Kreisjugendrings sowie des Kreisjugendhilfeausschusses oder auch als Mitglied der Jugendhilfe Mosbach e.V. ehrenamtlich mitgearbeitet. Fast 20 Jahre habe er sich verantwortungsvoll im Beirat des Kinder- und Jugenddorfs Klinge in Seckach engagiert und wesentlich zur finanziellen Konsolidierung des Vereins und dessen Unabhängigkeit beigetragen. Dieser Verein gestalte für und mit jungen Menschen Voraussetzungen für eine bestmögliche Persönlichkeitsentfaltung und Zukunftsbewältigung. „Daran lässt sich erkennen, auf welchem Leitbild Clemens Balles´ Engagement basiert: Die jungen Menschen zu ertüchtigen, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden“, erklärte Gurr-Hirsch.
Besonders die Kirche und der Glaube spielten im Leben von Clemens Balles eine bedeutende Rolle. So setze er sich neben dem Ehrenamt als Pfarrgemeinderat zudem für den Verein „Dienst am Nächsten e.V.“ ein. Bereits seit der Gründung des Vereins im Jahr 1979 nehme er sich dabei den sozialen Nöten von Bürgerinnen und Bürgern an. Außerdem habe Clemens Balles als Gründungmitglied der Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn einen wesentlichen Anteil zur Verbesserung der ambulanten Pflege im Neckar-Odenwald-Kreis beigetragen. Seit 15 Jahren leite Balles die Sozialstation, die mittlerweile 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter habe.
 
Ein solch umfangreiches und langjähriges ehrenamtliches Engagement habe es verdient mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet zu werden. „Menschen wie Clemens Balles sind wichtig für Hardheim und für alle anderen Gemeinden im Land“, betonte Staatssekretärin Gurr-Hirsch.
 
>mehr

13.01.2011

Verleihung des Bundesverdienstordens an Brunhilde Scharmann

„Großer Einsatz für die Kinder dieser Welt“
„Mit ihrem großen Einsatz für die Kinder dieser Welt ist Frau Brunhilde Scharmann ein Vorbild für ehrenamtliches Engagement und soziale Verantwortung in Marbach und Umgebung“, sagte die Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Donnerstag (13. Januar 2011) bei der Verleihung des Bundesverdienstordens an Brunhilde Scharmann in Marbach (Landkreis Ludwigsburg).
 
Wo vielen Kindern in fast allen Regionen dieser Welt Liebe, Geborgenheit, körperliche Unversehrtheit, Bildung und Freizeit versagt bleibe, da setze sich Brunhilde Scharmann seit vielen Jahren mit großer Hilfsbereitschaft und Einfühlungsvermögen ein, um etwas gegen die teilweise unhaltbaren Zustände zu unternehmen.
 
Basis ihrer Arbeit ist die von ihr im Jahr 1994 gegründete UNICEF-Gruppe Marbach/Ludwigsburg. Diese ist eine von 130 UNICEF Gruppen in Deutschland, in denen sich rund 8.000 Menschen ehrenamtlich engagieren, so wie Frau Scharmann. Sie leite die Gruppe fast 16 Jahre lang. Mittlerweile bestehe die Gruppe aus 20 ehrenamtlichen Mitgliedern. Die Haupttätigkeitsbereiche der Gruppe seien Öffentlichkeitsarbeit, Bildungsarbeit an Schulen und Kindergärten sowie der Verkauf von Grußkarten und das Sammeln von Spenden und Sponsoringmitteln. Dabei leiste die Gruppe erfolgreiche Arbeit. So habe UNICEF im Jahr 2009 rund 71 Millionen Euro aus Spenden und dem Verkauf von Grußkarten erzielt. Allein die Ortsgruppe Marbach/Ludwigsburg habe in den vergangenen Jahren im Durchschnitt jeweils rund 90.000 Euro für UNICEF einnehmen können. „Diese Spenden sind nur zustande gekommen durch die Präsenz und die Arbeit der Gruppe vor Ort. Und durch die ausdauernde Überzeugungsarbeit von Brunhilde Scharmann und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, betonte Gurr-Hirsch.
 
„Dank des ehrenamtlichen Engagements von Brunhilde Scharmann und ihren Helferinnen und Helfern kann UNICEF in Marbach eine eigene Geschäftsstelle unterhalten, die an drei Tagen in der Woche geöffnet hat“, erklärte die Staatssekretärin. Brunhilde Scharmann gelinge es mit Überzeugungskraft und persönlichem Einsatz, ihre Mitmenschen nicht nur für die Arbeit für UNICEF zu engagieren, sondern sich auch ehrenamtlich einzubringen. „Mit Energie und Ausdauer macht sie auf die Rechte und den Schutz der Kinder aufmerksam und motiviert andere Menschen, die Arbeit von UNICEF zu unterstützen“, so Gurr-Hirsch. Dieses Engagement verdiene es, mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet zu werden.
>mehr

03.01.2011

Tierschutzforschungspreis des Landes geht 2011 in neue Runde

„Der Forschungspreis für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch ist ein wichtiges Signal für den Tierschutz in Baden-Württemberg“


Bewerbungsschluss 30. April 2011
„Die Landesregierung hat sich das Ziel gesetzt, die Zahl und die Belastung von Versuchstieren weiter zu verringern. Wir haben in Baden-Württemberg eine sehr aktive und erfolgreiche Forschungslandschaft zu Alternativmethoden für Tierversuche. Mit dem Forschungspreis wollen wir herausragende Ergebnisse würdigen und einen Anreiz setzen für weitere Forschungstätigkeiten“, sagten der baden-württembergische Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Professor Dr. Peter Frankenberg, und die baden-württembergische Staatssekretärin für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Montag (3. Januar 2011) in Stuttgart. Der Forschungspreis bringe zum Ausdruck, dass die Landesregierung und die beteiligten Forschungseinrichtungen dem Schutz der Versuchstiere besondere Sorgfalt beimessen.
 
Auf Tierversuche könne derzeit nicht vollständig verzichtet werden. Tierversuche seien im Rahmen der in Deutschland bestehenden strengen tierschutzrechtlichen Vorschriften grundsätzlich zulässig und nach dem derzeitigen Wissensstand in gewissem Umfang notwendig, so etwa im Rahmen von Sicherheitsprüfungen. „Wir haben bereits jetzt ein hohes Schutzniveau der Versuchstiere, das wir durch Alternativmethoden weiter erhöhen wollen. Auf diesem Gebiet wurden in den vergangenen Jahren viele Fortschritte erzielt, die wir auch mit dem Forschungspreis unterstützen wollen", so Gurr-Hirsch. Es sei für eine moderne und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Gesellschaft richtig und sinnvoll, in den Bemühungen zum Tierschutz nicht nachzulassen und alternative Methoden zu entwickeln. Hervorragende Arbeiten aus Baden Württemberg könnten durch den Forschungspreis entsprechend gewürdigt werden.
 
Das Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz schreibe jährlich gemeinsam mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst den mit bis zu 25.000 Euro dotierten Tierschutzforschungspreis aus. Dieser werde an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Baden-Württemberg für herausragende Leistungen bei der Reduzierung von Tierversuchen oder einer Verminderung der Belastung von Versuchstieren vergeben. Mit der Ausschreibung des Preises, der auf mehrere Preisträger aufgeteilt werden könne, werde der Beschluss der Landesregierung zu „Alternativmethoden zum Tierversuch“ aus dem Jahre 2006 umgesetzt. Vorschläge könnten bis zum 30. April 2011 eingereicht werden.
 
 
Weitere Informationen zum Thema Tierschutz sowie zum Vergabeverfahren des Forschungspreises für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch finden sich auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz unter www.mlr.baden-wuerttemberg.de.
 
Anfragen zum Forschungspreis werden telefonisch unter
Tel. (0711) 126-2162 (Herr Dr. Pyczak) oder
Tel. (0711) 126-2163 (Herr Ohrnberger)
entgegengenommen.
 
Anfragen per E-Mail sind an poststelle@mlr.bwl.de zu richten.
 
>mehr
>

Weitere Mitteilungen laden

Nächste Termine

Bürgersprechstunde Abstatt

20.11.2017, 09:00 Uhr

Rathaus Abstatt, Ratssaal, 1. OG
Rathausstraße 30
74232 Abstatt

Friedlinde Gurr-Hirsch bietet ihre nächste Bürgersprechstunde am Montag, den 20. November 2017 von 09:00 bis 10:00 Uhr im Rathaus in Abstatt, Rathausstr. 30, im Ratssaal im 1. OG an. In dieser Zeit ist Frau Gurr-Hirsch für Sie da und hat für Ihre Wünsche und Anregungen ein offenes Ohr. Außerhalb dieser Sprechzeit erreichen Sie uns im Wahlkreisbüro unter der Telefonnummer 0 71 31 / 70 15 41 oder per E-Mail unter info@gurr-hirsch.de. Unsere telefonischen Bürozeiten sind von Montag – Freitag von: 8:00 bis 12:00 Uhr. Auf Ihre Gespräche und Mitarbeit freut sich Ihre Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch.

>mehr
>

Weitere Termine laden

Parlamentsinitiativen

Hier finden sie fortlaufend alle parlamentarischen Initiativen von Friedlinde Gurr-Hirsch in der aktuellen Legislaturperiode 2011-2016. Mit der Möglichkeit Anträge und Anfragen an die Landesregierung zu stellen, kann jedes Parlamentsmitglied die Landesregierung auf ein bestimmtes Thema aufmerksam machen und den Handlungsbedarf in einem bestimmten Bereich besonders hervorheben. Friedlinde Gurr-Hirsch macht davon rege Gebrauch.
 
Die Initiativen von Friedlinde Gurr-Hirsch beziehen sich vorwiegend auf Ihre Arbeit als ordentliches Mitglied in den beiden Ausschüssen Europa und Internationales sowie Integration. Darüber hinaus bestehen häufig Bezüge zu ihrem Wahlkreis sowie zu ihrer Funktion als Sprecherin für Frauenpolitik und Chancengleichheit.

 
 

Bürgerbriefe

Alle Bürgerinnen und Bürger, die aktuell informiert sein möchten, können den monatlichen Bürgerbrief von Friedlinde Gurr-Hirsch auch sehr gerne abonnieren. Bitte melden Sie sich dafür unter der E-Mailadresse friedlinde.gurr-hirsch@cdu.landtag-bw.de an. 
 
 

Kontakt

So können Sie mich erreichen:

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL

Entenstraße 12

74199 Untergruppenbach

Telefon : (+49) 07131 / 701541

Fax : (+49) 07131 / 797052

E-Mail : info@gurr-hirsch.de

Impressum
Angaben gemäß §5 TMG:

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL
Entenstraße 12
74199 Untergruppenbach

Telefon : (+49) 07131 / 701541
Fax : (+49) 07131 / 797052
E-Mail : info@gurr-hirsch.de

Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV: Friedlinde Gurr-Hirsch

Webmaster : Bärbel Oechsle

Bei dem Inhalt unserer Internetseiten handelt es sich um urheberrechtlich geschützte Werke. Wir gestatten die Übernahme von Texten in Datenbestände, die ausschließlich für den privaten Gebrauch eines Nutzers bestimmt sind. Die Übernahme und Nutzung der Daten zu anderen Zwecken bedarf der schriftlichen Zustimmung.

Haftungshinweis:
Im Rahmen unseres Dienstes werden auch Links zu Internetinhalten anderer Anbieter bereitgestellt. Auf den Inhalt dieser Seiten haben wir keinen Einfluss; für den Inhalt ist ausschließlich der Betreiber der anderen Website verantwortlich. Trotz der Überprüfung der Inhalte im gesetzlich gebotenen Rahmen müssen wir daher jede Verantwortung für den Inhalt dieser Links bzw. der verlinkten Seite ablehnen.

Datenschutzerklärung für die Nutzung von Social-Plugins
Auf unseren Internetseiten sind Plugins von sozialen Netzwerken eingebunden. Die Plugins erkennen Sie an den entsprechenden Logos (Facebook, Google+, Twitter usw.).

Wenn Sie mit den Plugins interagieren, baut Ihr Browser eine direkte Verbindung mit den Servern der sozialen Netzwerke auf. Die Sozialen Netzwerke erhalten dadurch die Information, dass Sie mit Ihrer IP-Adresse unsere Seite besucht haben. Wenn Sie bei den Sozialen Netzwerken eingeloggt sind, können diese den Besuch Ihrem jeweiligen Nutzer-Konto zuordnen.

Da diese Übertragung direkt verläuft, erhalten wir keine Kenntnis von den übermittelten Daten. Informationen zu Zweck und Umfang der Datenerhebung durch die Sozialen Netzwerke, die weitere Verarbeitung und Nutzung der Daten durch die Sozialen Netzwerke sowie Ihre diesbezüglichen Rechte und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz Ihrer Privatsphäre entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen des jeweiligen Sozialen Netzwerks.


Produktion & Realisation
Haben auch Sie Interesse Ihren Verband/Fraktion in der neuen CI der CDU erstrahlen zu lassen?

Unser Angebot:
Sharkness CDU Informationssystem inkl. Redaktionssystem, Hosting, E-Mail Adressen, Statistiken, Domain u.v.m ab 9,95€/Monat!


Unsere Hotline beantwortet Ihnen gerne Ihre Fragen unter 0251.149898-10. Haben auch Sie Interesse Ihren Verband/Fraktion mit dem CDU Informationssystem erstrahlen zu lassen?

Sprechen Sie uns an.
http://www.sharkness.de
x

Datenschutzbestimmungen

Haftung für Inhalte

Die Inhalte meiner Seiten wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte kann ich jedoch keine Gewähr übernehmen. Als Diensteanbieter bin ich gemäß § 7 Abs.1 TMG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Nach §§ 8 bis 10 TMG bin ich als Diensteanbieter jedoch nicht verpflichtet, übermittelte oder gespeicherte fremde Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei Bekanntwerden von entsprechenden Rechtsverletzungen werde ich diese Inhalte umgehend entfernen.

Haftung für Links

Mein Angebot enthält Links zu externen Webseiten Dritter, auf deren Inhalte ich keinen Einfluss habe. Deshalb kann ich für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werde ich derartige Links umgehend entfernen.

Urheberrecht

Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet. Soweit die Inhalte auf dieser Seite nicht vom Betreiber erstellt wurden, werden die Urheberrechte Dritter beachtet. Insbesondere werden Inhalte Dritter als solche gekennzeichnet. Sollten Sie trotzdem auf eine Urheberrechtsverletzung aufmerksam werden, bitte ich um einen entsprechenden Hinweis. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werde ich derartige Inhalte umgehend entfernen.

x
x
x